Die beiden Erzählstränge, zum einen die hohe Anzahl von an "Kunstfehlern" verstorbenen Patienten und der damit verbundene Prozess gegen das San Francisco Municipal Krankenhaus, und zum anderen die Morde an jungen Frauen, die superschick zurecht gemacht in tollen Autos sitzen, fordern Lindsay Boxer und ihre drei Freundinnen, zumal Yuki auch noch durch den Tod ihrer Mutter persönlich betroffen ist.
Dieser Krimi hat mir wieder sehr gut gefallen, er ist spannend geschrieben, mit etlichen Wendungen, so dass am Ende doch nicht alles so einfach ist, wie es erst schien. Ich war die ganze Zeit gefesselt, habe Wut verspürt bei diesen sinnlosen Morden, war traurig über den Tod von Yukis Mutter, habe mich mit Lindsay gefreut, als sie ihren Joe wieder traf und konnte Cindy verstehen, die einer guten Geschichte zuliebe auch mal Details veröffentlicht, mit denen Lindsay nicht unbedingt einverstanden ist.
Das Privatleben der vier Ermittlerinnen kommt wie immer auch zu seinem Recht, was ich an dieser Serie besonders mag. Es gab Fieslinge, es gab bedauernswerte Opfer und ich fühlte mich rundherum gut unterhalten.
Wirklich sehr empfehlenswert, volle Punktzahl.