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Die 39 Stufen - The 39 Steps

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Produktinformation

  • Darsteller: Robert Donat, Madeleine Carroll, Godfrey Tearle, Lucie Mannheim, Peggy Ashcroft
  • Regisseur(e): Alfred Hitchcock
  • Komponist: Louis Levy
  • Künstler: Charles Bennett, Bernard Knowles, Alma Reville
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Mono)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: EuroVideo Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 2. Oktober 2002
  • Produktionsjahr: 1935
  • Spieldauer: 81 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006JIJ2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.775 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

s/w
Richard Hannay, ein junger Kanadier, macht während seines Urlaubs in London die Bekanntschaft mit der attraktiven Spionin Annabelle Smith, die laut eigenen Aussagen von einem ausländischen Spionagering verfolgt wird. Sie erzählt ihm im Zusammenhang mit ihren Verfolgern von gestohlenen Dokumenten, den mysteriösen „39 Stufen“ und erwähnt einen Ort in Schottland. Kurz darauf findet Hannay Annabelle tot mit einem Messer im Rücken in seiner Wohnung. In ihrer Hand hält sie eine Landkarte mit einem markierten Ort in Schottland. Verfolgt von der Polizei, die ihn für Annabelles Mörder hält, flüchtet Hannay und macht sich mit dem Zug auf die Reise in das schottische Hochmoor, wo er sich weitere Hinweise erhofft. Kann er dort das Rätsel um die „39 Stufen“ lösen?

Pressezitate:
"Der Film springt von einem Höhepunkt zum anderen. Ein Meisterwerk des englischen Vorkriegskinos." (Süddeutsche Zeitung)

"Eine raffinierte Handlung und intelligente Dialoge" (Lexikon des internationalen Films)

"Schlag auf Schlag - so hätte Hitchcocks „The 39 Steps” auch heißen können - wirklich bestechend ist die für damalige Verhältnisse rasante Inszenierung des Films." (filmstarts.de)

"Ein ebenso witziges wie spannendes Drehbuch machen den Film zu einem Meisterwerk des humorvollen Thrillers:" (rororo Filmlexikon)

Amazon.de

In Alfred Hitchcocks erstem großen Liebeskrimi Die 39 Stufen spielt Robert Donat den liebenswerten kanadischen Touristen Richard Hannay, der in London in eine tödliche Verschwörung hineingezogen wird. Eine geheimnisvolle Spionin wird in der von Hannay gemieteten Wohnung tot aufgefunden, und sowohl die Polizei als auch eine geheime Spionage-Organisation sind ihm dicht auf den Fersen. Mit nur ganz wenigen Hinweisen -- einem scheinbar sinnlosen Begriff ("die 39 Stufen"), einem kleinen schottischen Ort, der auf einer Landkarte eingekreist ist, sowie einem Gangsterboss, der durch einen fehlenden Finger identifiziert wird -- entgeht der geistesgegenwärtige Hannay der Polizei und den Agenten gleichermaßen und begibt sich auf den Weg durch die schöne Landschaft, um das Geheimnis zu lüften und seinen Namen reinzuwaschen. Irgendwann findet er sich bei seiner Flucht an die blonde Schönheit Pamela (Madeleine Carroll) gefesselt, deren anfängliche Feindseligkeit durch Hannays Charme und der schieren Aufregung der Verfolgungsjagd besänftigt wird.

Die 39 Stufen ist von Anfang bis Ende klassischer Hitchcock, eine scheinbar mühelose Balance zwischen Liebe und Abenteuer vor dem Hintergrund einer von Exzentrikern und Gesellschaftslackaffen bevölkerten pittoresken Landschaft, von denen keiner das ist, was er darzustellen scheint. Hitchcock sollte später noch weitere Spiele dieser Art veranstalten, in denen er unschuldige Bürger in Verschwörungen verwickelt -- am wunderbarsten in Der unsichtbare Dritte. Aber in diesem forsch-fröhlichen Klassiker aus dem Jahre 1935 beweist Hitchcock, dass -- wie bei jeder Suche -- das Ziel nicht halb so aufregend ist wie der Weg dorthin. --Sean Axmaker

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Falke am 14. Juni 2011
Format: DVD
Der Kanadier Richard Hannay (Robert Donat) macht Urlaub in London, lernt im Varieté eine junge Frau kennen, die kurz darauf ermordet wird. Sie teilt Hannah vor ihrem Tod etwas mit, das er besser nicht wissen sollte, denn jetzt sind die Mörder, die einer Spionagegruppe angehören, hinter ihm her. Er flüchtet in die schottischen Highlands, wird fast erschossen, geht danach zur Polizei, um vor dem Spionagering zu warnen, wird aber verhaftet und kann kurz danach fliehen. Auf der Flucht lernt er eine Frau kennen, die ihn unterstützt, und so wendet sich alles zum Guten und wird aufgeklärt, wobei der anfangs im Varieté auftretende Mr. Memory eine Rolle spielt.

Hitchcocks "Die 39 Stufen" ist eine vergnügliche Agentenkomödie mit vielen Ideen. Im Interview mit Francois Truffaut sagt Hitchcock, dass er jede Szene drehbuchtechnisch wie eine Kurzgeschichte behandeln wollte. So besteht der Film aus lauter Kurzfilmen (Episoden), die einem Haupthandlungsstrang untergeordnet sind. Hitchcock bezeichnet das als einen Fortschritt zu seinen früheren Arbeiten. Ich kann das nicht unbedingt teilen. Auf mich macht der Film genau deshalb einen uneinheitlichen, etwas zerstreuten Eindruck. Einige Sequenzen sind natürlich sehr gut, auch die Szene, in der Hannay mit Mantel und Zigarette im Mund einen Fisch brät. Hier zeigt sich ein makaberer Sinn für Humor, wenngleich ich nicht weiß, ob das so geplant war.

"Die 39 Stufen" (1934) lässt sich gut mit dem späteren Film "North by Northwest" (1959) vergleichen. Beide Geschichten thematisieren einen männlichen Protagonisten, der sich auf der Flucht vor einem Spionagering befindet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Phoenix am 3. Januar 2010
Format: DVD
Eine spannende, temporeiche und humorvolle Verfilmung des gleichnamigen Romans. Wie so oft bei Hitchcock, wird auch hier wieder ein Unschuldiger eines Verbrechens verdächtigt. Er flieht vor der Polizei in die nebelumhüllten schottischen Highlands, und deckt schließlich einen gefährlichen Spionagering auf. Auch die obligatorische Blondine, mit Handschellen an den Helden gefesselt, und eine Menge erotischer Anspielungen dürfen mal wieder nicht fehlen. Die Darsteller wissen alle zu überzeugen und es gibt einige wirklich köstlichen Szenen, z. B. wie der Held ahnungslos in eine politische Versammlung gerät und dort aus dem Stehgreif eine Rede halten muß. Glaubwürdig ist die ganze Geschichte zwar nicht, aber sie ist beste Unterhaltung. Die Bildqualität ist einigermaßen akzeptabel und um Längen besser als diejenige von "Eine Dame verschwindet".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zopmar am 11. August 2009
Format: DVD
Was ursprünglich von Altmeister Hitchcock 1935 als Thriller gedacht war, geht heute wohl eher als Agentenspaß durch. Für ihn war es damals eine Fingerübung, denn mehrere Elemente der späteren Klassiker werden hier bereits angedeutet: so hilft dem Helden(Robert Donat) zum Beispiel eine Melodie bei der Lösung seines Problems und ein Ahnungsloser wird in den Schlamassel mit hineingezogen. Es gibt sogar frechen Wortwitz, wenn er den Grips der an ihn gefesselten Dame als 'Elfenbeingewölbe' bezeichnet. Überhaupt ist die Übernachtungsszene mit Handschellen wirklich lustig. Ansonsten ist die treibende Kraft: Täuschung und Verrat, und aus Vertrauten werden Feinde. Und das Mittel, mit dem die bösen Spione die so wichtigen Informationen versuchen außer Landes zu schaffen, kann auch heute noch als totsicher gelten. Natürlich lassen einen die Studioaufbauten des schottischen Hochlandes schmunzeln, auf denen die Gangster von Klippe zu Klippe springen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klein Tonio VINE-PRODUKTTESTER am 11. August 2009
Format: DVD
In einem der besten Filme aus Hitchcocks britischer Frühzeit kommen (aber-)witzige Szenen wie diese vor: Eine Agentin hat sich einem Mr. Hannay (Robert Donat) anvertraut, bevor sie in dessen Wohnung von Killern des feindlichen Spionagerings ein Messer in den Rücken gesteckt bekommt. Die Bösen lauern am Morgen danach auch Hannay vor dem Haus auf, er möchte zwecks Flucht dem Milchmann Jacke und Käppi für ein Pfund abschwatzen. Der Milchmann glaubt der Räuberpistole nicht die Bohne. Aber er ist verheiratet und offenbar darin leidgeprüft. Die Story, dass Hannay was mit ner verheirateten Frau angefangen hat und nun ihr Bruder und ihr Mann vor der Tür warten, glaubt der Milchmann sofort, gibt Hannay die Uniform und nimmt nicht mal das Pfund! Was ist hanebüchen, was ist realistisch, was ist Realität, was ist Fiktion? Diese Szene gibt die Tonlage vor: Hitch schickt seinen Helden in eine wilde und wirre und (das gibt's bei Hitch öfter) ziemlich unwahrscheinliche Spionagegeschichte, aber der Meister spielt auch amüsant und amüsiert mit den Versatzstücken und Absurditäten seiner Geschichte. "Die 39 Stufen" sind wichtige Schritte zum "puren Kino" des Alfred Hitchcock. Er gibt kaum noch vor, die Realität auch nur ansatzweise abzubilden, sondern schickt seinen Hannay von einer aufsehenerregenden Situation in die nächste und quer durch Schottland. Das hat ein hohes Tempo und ist vor allem garniert mit einem ganzen Bündel voller herrlich schräger Situationen und Typen. Die Frage, um welche Staatsgeheimnisse es eigentlich gehen soll, wird schnell zur Nebensache, aber das macht nichts, denn Hitch erweist sich als scharfer Satiriker und Beobachter menschlicher Schwächen und Eitelkeiten.Lesen Sie weiter... ›
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