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Produktinformation
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Eine hinreichende Antwort auf die oben gestellten Fragen liefert Greene bei genauerer Betrachtung in jedem einzelnen Kapitel. Im Grunde jedoch läuft die Kunst der Verführung auf eine Fertigkeit zu, die wesentlich ist für den Typus des Charmeurs, weshalb die Ratschläge des Autors an den, der das Handwerk eines solchen erlernen will, vielleicht in das Zentrum der Verführungskunst führt: "Lullen Sie Ihre Opfer ein. Der Charme funktioniert wie das Pendel des Hypnotiseurs: Je entspannter die Zielperson ist, desto leichter ist ihr Wille zu beugen -- oder zu brechen. Damit sich ihr Opfer wohl fühlt, müssen Sie ihm den Spiegel vorhalten, sich seinen Launen anpassen. Menschen sind Narzissten: Sie fühlen sich zu denen hingezogen, die ihnen am ähnlichsten sind. Tun Sie so, als würden Sie ihre Ansichten und Werte teilen, ihre Geisteshaltung verstehen, und sie werden Ihrem Zauber verfallen."
Diese und unzählige andere anthropologische Grundeinsichten finden sich schon in den ersten Kapiteln dieses schönen Vademekums. Den 24 Gesetzen der Verführung selbst hat der Autor nämlich, sozusagen als Prolegomena der Verführungskunst, Typologien sowohl der verführerischen Charaktere sowie des Anti-Verführers (ganz wichtig!) als auch der "Opfer der Verführung" vorangestellt. Und man muss sagen: Jedes einzelne Kapitel, ja jeder einzelne Absatz hält für Verführungslehrlinge eminente Offenbarungen bereit, von denen eine einzige bereits hinreichen sollte, einen Verführungsversuch zu einem glücklichen Ende zu führen. In diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit verdient die Opfer-Typologie, weil bei der Verführung ebenso wie im Kriege die richtige Strategie auf den jeweiligen "Feind" abgestimmt werden muss.
Wer die ersten Kapitel aufmerksam studiert hat, dem dienen die eigentlich titelgebenden 24 Gesetze der Verführung eigentlich nur noch zur Perfektionierung der auf seine besonderen Talente (und das jeweilige "Opfer") abgestimmte Verführungsstrategie. Kurzum: Ein profund-amüsantes Kompendium der vielleicht schönsten aller Künste, das Beleg ist dafür, dass Robert Greene ganz offensichtlich seinen mit Power eingeschlagenen Weg unbeirrt weiterzugehen gedenkt. Wir haben nichts dagegen! --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
78 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erschreckend aber wahr!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die 24 Gesetze der Verführung (Gebundene Ausgabe)
Als Person, welche offenbar das Buch trotz der kleinen Schrift gelesen habe, kann ich es nur wärmstens empfehlen! Die 24 Kapitel, auch wenn sie sich zum Teil nicht sonderlich unterscheiden, beleuchten wirklich viele der Aspekte, welche bei der Verführung, also dem ersten Kennenlernen von Bedeutung sind. Ich gebe zu, dass an manchen Stellen die historischen Beispiele, an welchen Greene seine Thesen begründet ein wenig angestaubt scheinen und den Leser zu einem 'jaja, früher war das anders.' verleiten, aber nichts desto trotz haben sie nichts an seiner Gültigkeit eingebüsst. Ausserdem ist mir so etwas deutlich lieber als die "Nachts-in-meiner-Lieblingskneipe-nach-drei-Bier"-Studien manch anderer Autoren... ;-) Der Grund warum mich das Buch wirklich am meisten beeindruckt hat ist der, dass es sich hier um keines der 08/15-Flirtbücher handelt, welche auf 200 Seiten ausdrücken, dass man natürlich sein soll etc., sondern dass Greene wirklich kontroverse und provokative Thesen liefert. Alles in allem kann ich das Buch sehr empfehlen! Es hebt sich sehr positiv von seiner Konkurrenz ab und der Inhalt ist genauso provokativ und erschreckend, wie er auch wahr und nachvollziehbar ist. Ein dickes Plus auch dafür, dass im Inhaltsverzeichnis jeder der 24 Punkte noch einmal kurz zusammengefasst ist (das Lesen der Kapitel lohnt sich trotzdem!). Greene liefert hier ein Kompendium, in welchem jeder nach einigem Überlegen viele seiner Erfahrungen besser einordnen kann. Einzig negativ stösst zum Teil der ein wenig arrogant anmutende Schreibstil des Autors mit "nicht nur latent anti-feministischen Tendenzen" an, was jedoch durch den exzellenten Inhalt mehr als kompensiert wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
"Power" und "Verführung", zwei verdammt teuflische Bücher!!!,
Rezension bezieht sich auf: Die 24 Gesetze der Verführung: Ein Joost-Elffers-Buch (Taschenbuch)
Wow! Nachdem ich das Buch "Power" von Robert Greene nahezu aufgesogen habe und gesehen habe, dass er nun die "Gesetze der Verführung" vorlegt musste ich auch dieses sogleich haben!Was Greene auch hier wieder ausmacht ist, dass er NICHT mit vordergründigen und oberflächlichen Tipps aufwartet wie es in diesem Genre üblich ist. Wer ein Buch à la "so kriegst du jede Frau rum" oder "Die 1000 tollsten Anmachsprüche" sucht wird enttäuscht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gesetze der Verführung und KEINE Aufreissertips!!,
Von Prometheus (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die 24 Gesetze der Verführung: Ein Joost-Elffers-Buch (Taschenbuch)
Ich denke, dass man sich beim Lesen dieses Buches ehrlich fragen sollte, warum man eigentlich dieses Buch gekauft hat. Denn ein "Top oder Flop"-Urteil hängt bei diesem gut recherchierten Schmöker primär von der Erwartungshaltung ab. Dazu meine Meinung:- Alljene, die die 24 Gesetze der Verführung als "Aufreisser-Buch" sehen, werden sicher bitter enttäuscht sein. Einerseits sind die primär historischen Beispiele völlig ungeeignet sie in der modernen "Single-Szene" anzuwenden. Wer nach Tips&Tricks in diesem Bereich sucht, sollte eher in der Rubrik "Lebensberatung" oder "Partnerschaftsberatung" suchen. - Viele Gesetze "widersprechen" einander. Es wäre unmöglich bis peinlich eines der Gesetze 1:1 im Alltag anzuwenden. Dafür sind Alltagssituationen zu komplex und man braucht einfach ein Gespür im richtigen Moment in der richtigen Situation das richtige zu tun. Auch tue ich mir mit dem immer wieder zitierten "Tagebuch des Verführers" von Kierkegaard schwer. Kierkegaard war nämlich primär ein sehr schwermütiger, existentialistischer Philosoph, der in Sachen Beziehung eher ein "Null-Checker" war...;-) - Auch ist die Unterteilung in die Verführungstypen sicherlich zu schematisch. Abgesehen davon, dass man seine Persönlichkeit nicht einfach wie "ein Hemd" wechseln kann, so gibt es auch sicher keine "reinrassigen" Verführertypen, sondern Mischformen. ABER (und jetzt kommt das Positive): - Diejenigen, die daran interessiert sind die Mechanismen hinter der Verführung zu durchschauen (und Verführung findet nicht nur in der Liebe statt, sondern auch in der Politik, im Verkauf, in der Familie,....), werden einige Aha-Erlebnisse haben. Vieles erscheint nach dem Buch klarer und man kann z.B. nachvollziehen, warum Männer und Frauen so oft eine offenkundig kranke und negative Beziehung eingehen oder dem "Bösen Buben" oder "dem männerverschlingenden Vamp" gerne den Vorzug geben. - Wichtig ist auch zu verinnerlichen, dass Menschen prinzipiell GERNE(!) verführt werden. Und dies wird im Buch immer und immer wieder betont. Sicherlich spielt hier auch die Manipulation eine große Rolle, aber wer genießt es andererseits nicht auf angenehme Weise verführt zu werden?.....Wer widersteht zum Beispiel gerne Komplimenten, wenn sie charmant oder witzig vorgebracht werden. Und ist es in solchen Situationen nicht sekundär, ob alles der Wahrheit entspricht?..... - Toll finde ich auch wieviel Recherche-Arbeit diesem Buch vorangegangen sein muss und wie Greene historische Beispiele unterschiedlichen Verführungstypen "zuordnete". In diesem Sinne: 4 Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung! (lediglich ein Stern Abzug, weil ich zu aktuellen Personen und Situationen oft mehr Zugang hätte. PS: Nicht den Fehler begehen zu glauben, dass erfolgreiche Verführer auch "glücklichere" Menschen waren. Oft war das Gegenteil der Fall. Allerdings macht die Unfähigkeit Menschen zu verführen (nein - hier geht es wieder nicht um Sex!!) oft unglücklich. Und da bewirkt dieses Buch schon einige Aha-Erlebnisse Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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