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Die 12 Geschworenen
 
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Die 12 Geschworenen

Henry Fonda , Lee J. Cobb , Sidney Lumet    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Regie-Debüt von Sidney Lumet (Mord im Orient-Express) aus dem Jahr 1957 ist auch heute noch ein dichter und atmosphärischer Gerichts-Thriller, wenn er auch ein klein wenig manipulativ und bühnenhaft wirkt. Hier sieht der Zuschauer niemals die Verhandlung, und die einzigen Geschehnisse sind verbaler Art. Wie auch in seinen späteren Filmen über Korruption, wie etwa Serpico oder Tödliche Fragen, legt Lumet seinen Hauptaugenmerk auf die einsamen Ein-Mann-Kämpfe des Hauptcharakters, dessen Lebensgrundsätze ihn vom Rest der trägen und gleichgültigen Gesellschaft abheben.

Zu Beginn des Filmes ist die Verhandlung eines scheinbar leicht zu den Akten zu legenden Falles -- ein junger Puertoricaner wurde beschuldigt, seinen Vater mit einem Messer ermordet zu haben -- gerade abgeschlossen. Die zwölf Geschworenen haben sich in ihren winzigen, drückend heißen Beratungsraum zurückgezogen, um über den Urteilsspruch zu entscheiden. Als die Stimmen gezählt werden, plädieren 11 Männer für schuldig, nur einer -- gespielt von Henry Fonda (Spiel mir das Leid vom Tod, Der längste Tag), der wieder einmal die Rolle des liberalen, die Wahrheit suchenden Helden verkörpert -- zweifelt am Offensichtlichen. Indem er das Prinzip des angemessenen Zweifels ausreizt, beginnt Fonda langsam, die anderen Geschworenen zu verunsichern. Denn jene repräsentieren einen Mikrokosmos der weißen, männlichen Gesellschaft, und nun werden ihre Vorurteile und ihre vorgefassten Meinungen, die sie zu ihrem schnellen Urteil führten, bloßgestellt.

Das straffe Drehbuch stammt von Reginald Rose (Die Wildgänse kommen), der es nach seinem eigenen Fernsehspiel verfasste. Es stellt jeden der Geschworenen durch die lebendige Verwendung von ausführlichen Selbstgesprächen dar, welche die makellose Besetzung (darunter Lee J. Cobb, Die Faust im Nacken und Martin Balsam, Die Unbestechlichen) gekonnt darstellen. Dennoch ist es Lumets klaustrophobische Regieführung -- schweißtreibende Nahaufnahmen und enger Bildaufbau in einer Kulisse, die allein aus einem Raum besteht -- die diese ausgeklügelte Geschichte zu einen explosiven und zwingenden Film macht, der den Zuschauer vor Spannung an den Nägeln kauen lässt. --Dave McCoy

Kurzbeschreibung

"Im Hinterzimmer eines Gerichts haben sich zwölf Geschworene zurückgezogen, um einen Mordprozeß zu klären. Der Fall scheint deutlich: Ein Todesurteil. Nur der Geschworene Nr. 8 plädiert auf "nicht schuldig". Nach hitzigen Diskussionen ändert sich die Stimmverteilung langsam zugunsten des Angeklagten, aber ein Freispruch kann nur einstimmig erfolgen..."

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Optik ist gelungen und bewahrt das Originalformat (1,66:1) zu ungunsten einer anamorphen Abtastung, aber Puristen verzichten doch wohl lieber auf einen Hauch mehr Schärfe, wenn dafür das volle Format sichtbar wird. Akustisch bietet der Monofilm nichts Bahnbrechendes. "Die 12 Geschworenen" ist ein Leitfaden in moralischer Hinsicht, da er durch sensationell naturalistische Psychologisierung Fehlverhalten analysiert und er ist filmdramaturgisch ein Leitfaden, da er durch eine vorbildlich ökonomische Dramaturgie eine Geschichte in größter Unterhaltsamkeit auf den Punkt bringt. Die Besetzung muß kaum kommentiert werden...ein Klassiker, ein Muß!

Bild: Daß die Formatangabe auf dem Cover insofern nicht korrekt ist, als eine anamorphe 1:1,66-Abtastung versprochen wird, was ja die physikalischen Gesetze außer Kraft setzen würde, macht nicht viel, denn die Letterbox-Fassung sieht ordentlich aus. Das Schwarzweiß-Bild wird im Gewand einer recht kontraststarken und mit solider Schärfe ausgestatteten Abtastung geliefert, die durchaus in Halbtotalen Gesichter konturiert und detailstark abbildet (00.19.00). Das etwas grobkörnige 35mm-Material verursacht natürlich ein gewißes Grundrauschen, das aber wenig stört. Stabil und solide.

Ton: Die Originalversion kommt mit sehr bassarmen Stimmen und insgesamt wenig Volumen daher und weist auch ein Lichttonrauschen im Höhenbereich auf. Wesentlich angenehmer ist hier die Synchronfassung geraten, die überdies mit einer brillanten Sprechergarde glänzt. Natürlich wird kein Digitalsound erwartet von einem fast 50 Jahre alten Film und so geben wir uns der Stimmgewalt Sprecher hin. Ansonsten besitz der Dialogfilm wenig tonales Ambiente und auch nur etwa 3 Minuten Musik - hauptsächlich im Vor und Nachspann. --movieman.de

VideoMarkt

Zwölf Geschworene verhandeln im Juryraum in brütender Hitze über das Schicksal eines Jungen, der angeklagt ist, seinen Vater getötet zu haben. Als das Urteil "Schuldig" beinahe feststeht, formuliert der Geschworene Nr. 8 seine Zweifel. Gegen den teils erbitterten Widerstand der Mehrheit entwickelt er nach und nach mit ruhiger Logik seine Argumente. Der Kampf der Meinungen setzt unerwartete Vorurteile und Charakterzüge der zwölf Männer frei, deren Gewissensprüfungen für den Angeklagten ausfallen.

Video.de

Monument des klassischen Justizfilms und Vorbild für Gerichtsfilme einschließlich der John-Grisham-Adaptionen. In zwanzig Tagen in New York für 340.000 Dollar entstanden, wurde das Spielfilmdebüt von TV-Regisseur Sidney Lumet trotz guter Kritiken und weltweiter Auszeichungen (drei Oscar-Nominierungen) ein Flop an der Kasse, spielte nicht einen Cent Profit ein. Hauptdarsteller und Co-Produzent Henry Fonda (Nr. 8) profilierte sich einmal mehr als unbestechlicher integrer Mann und wurde zu einem Symbol für Amerika.

Blickpunkt: Film

In einem geschlossenen Raum müssen die 12 Geschworenen über das Schicksal eines Angeklagten entscheiden. Anfangs plädieren 11 für schuldig, doch einer hegt Zweifel und beginnt seine zähe aber unaufhaltsame Überzeugungsarbeit. Klassiker des Gerichtsfilms mit Henry Fonda als "Geschworener Nr. 8".

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Henry Fonda im Klassiker des Justizfilms.

Kurzbeschreibung

s/w
Im Hinterzimmer eines Gerichts haben sich zwölf Geschworene zurückgezogen, um einen Mordprozeß zu klären. Der Fall scheint deutlich: Ein Todesurteil. Nur der Geschworene Nr. 8 plädiert auf "nicht schuldig". Nach hitzigen Diskussionen ändert sich die Stimmverteilung langsam zugunsten des Angeklagten, aber ein Freispruch kann nur einstimmig erfolgen...

Produktbeschreibungen

Im Hinterzimmer eines Gerichts haben sich zwölf Geschworene zurückgezogen, um einen Mordprozess zu klären. Der Fall scheint deutlich: Ein Todesurteil. Nur der Geschworene Nr. 8 plädiert auf ′nicht schuldig′. Nach hitzigen Diskussionen ändert sich die Stimmverteilung langsam zugunsten des Angeklagten, aber ein Freispruch kann nur
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