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Die 1000 Augen des Dr. Mabuse

Gert Fröbe , Peter van Eyck , Fritz Lang    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,71
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Die 1000 Augen des Dr. Mabuse + Das Testament des Dr. Mabuse + Dr. Mabuse, der Spieler (2 DVDs) [Deluxe Edition]
Preis für alle drei: EUR 44,67

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Produktinformation

  • Darsteller: Gert Fröbe, Peter van Eyck, Dawn Addams
  • Regisseur(e): Fritz Lang
  • Komponist: Bert Grund
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Polyband/WVG
  • Erscheinungstermin: 27. Januar 2003
  • Produktionsjahr: 1960
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00007LA2L
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 67.486 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Die 1000 Augen des Dr. Mabuse ist der letzte Film von Fritz Lang. Mabuse, jener genial-verrückte Verbrecher, er hat Lang sein gesamtes Film-Leben über begleitet. 1921 gab Lang mit Dr. Mabuse, der Spieler, einem ursprünglich in zwei Teilen gedrehten Spielfilm, sein Regiedebüt, 1932 inszenierte er Das Testament des Dr. Mabuse. Knapp 30 Jahre später beendete er sein filmisches Schaffen mit eben diesem Film: Die 1000 Augen des Dr. Mabuse.

Die 1000 Augen des Dr. Mabuse ist ein in vielfacher Hinsicht unterschätztes Werk. Um dies zu verstehen, muss man ihn mit den ersten beiden Filmen vergleichen. Dr. Mabuse, der Spieler, die Geschichte eines Therapeuten, der durch den Einsatz von Hypnose die Menschen blendet und seinen Reichtum mehrt, ist eine Auseinandersetzung mit der jungen Weimarer Republik und ihren sozialen Unterschieden. Es ist eine Geschichte über Armut und Reichtum und vor allem über die Profiteure jener Zeit, die auf dem Leid der Massen ihre Geschäfte machten. Das Testament des Dr. Mabuse indes ist eine Parabel auf den Nationalsozialismus und seine Gefahren, die ein Jahr später Realität werden sollten.

Die 1000 Augen des Dr. Mabuse als ein im Jahre 1960 inszenierter Film hat es natürlich leichter, einfach "nur" unterhalten zu wollen. Dennoch präsentiert Lang auch in seinem letzten Spielfilm als Regisseur mehr als "nur" spannende Unterhaltung. Der größte Teil von Die 1000 Augen des Dr. Mabuse spielt in einem Luxushotel, in dem durch geheime Überwachungskameras die Gäste ausspioniert werden. Als ein erster Hotelgast das Zeitliche segnet, kommt Kommissar Kras (Gert Fröbe) dem Drahtzieher dieses Verbrechens auf die Spur: dem seit rund 30 Jahren totgeglaubten Dr. Mabuse.

Mit diesem ersten Mabuse-Teil einer neuen Mabuse-Reihe, in der zwischen 1960 und 1964 insgesamt sechs Teile produziert werden sollten, wollte Produzent Atze Brauner vom Erfolg der Edgar-Wallace-Filme profitieren. Wo die Macher der Wallace-Filme auf ein reichhaltiges Repertoire an Kriminalromanen zurückgreifen und nach ihrem Gusto verändern konnten, bediente sich Brauner der überaus populären Figur des Dr. Mabuse, um diesen als Schurken ins Rennen um die Publikumsgunst zu schicken. Dieser Schachzug aber konnte nur gelingen, da er Fritz Lang die Regie dieses ersten Teiles übertrug und ihm inszenatorische Freiheiten zugestand.

Auf den ersten Blick liegt Fritz Langs Werk auf der Sensationsebene all jener Krimis, die zur selben Zeit produziert wurden. Aber der Film bietet eine zweite Ebene, auf der er tatsächlich auch als Fortsetzung der ersten beiden Mabuse-Filme funktioniert. Mabuse ist in Langs Inszenierung ein Schatten der Vergangenheit, ein Schreckensbild, das aus dem Bewusstsein der Massen verdrängt worden ist. Und nur aus diesem einen einzigen Grund gelingt es Mabuse, seine Spielchen zu spielen. Seine Existenz -- und mit ihr seine Vergangenheit -- werden kollektiv verleugnet. Dieses Spiel mit dem bundesrepublikanischen Empfinden jener Zeit, das Krieg und Schrecken so erfolgreich überwunden hatte, indem es die Vergangenheit einfach verdrängte, macht diesen Film so ungemein reizvoll. Und zu einem kleinen, verkannten Juwel seiner Entstehungszeit. --Christian Lukas

Kurzbeschreibung

Schwarz/weiß! In "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" setzt Dr. Mabuse nicht so sehr auf totale Konfrontation, sondern auf heimliche Unterwanderung. Als Plattform dazu diesmal ein mit versteckten Kameras ausgerüstetes Luxushotel. Durch geheime Fernsehaugen kontrolliert und steuert er seine Helfer und die, die er dazu macht. Wird sein teuflischer Plan entdeckt? Kann ihm diesmal sein böses Handwerk gelegt werden? Kann Mabuse endlich ausgeschaltet werden?

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Schande! 25. Juni 2009
Format:DVD
Der bundesdeutsche Nachkriegsfilm hat sooo viel auch nicht zu bieten, daß dieser Fritz Lang Film auf DVD derart stiefmütterlich behandelt wird. Warum hat man z.B. den Vorspann gekappt? Es würde lohnen, sich dieses Films (immerhin Langs letzter!) mit einer sorgfältigen Edition anzunehmen! Ein paar Beteiligte leben noch, die für ein Bonusmaterial interviewt werden könnten.
Finger weg von dieser DVD und lieber auf die nächste TV-Ausstrahlung warten!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach ärgerlich ! 6. Oktober 2010
Von Hubert
Format:DVD
Meine Kritik richtet sich ausschließlich zur DVD - Qualität:
Käufer, die diese DVD erwerben, oder erwerben wollen, zählen sicher zu den Kunden, die die Kopie auch aufbewahren wollen und nicht nach einmaligem Sehen entsorgen.
Entsorgen wäre aber für Sammler die einzige Möglichkeit, seinen Frust los zu werden.
Der Film fängt nach restlicher Überblendung mit dem Hinweis auf Fritz Lang als Regisseur an. Ende der Durchsage ! Kein Titel, keine Mitwirkenden, nichts. Der Film endet mit dem französischen "Fin". Ein Hinweis auf rechtliche Probleme im Bezug auf Lizenzen ??? KEINE KAUFEMPFEHLUNG !!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für einen 60er-Mabuse gut, für Fritz Lang nicht 4. April 2003
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Wer Fritz Lang's version vom "Testament des Dr. Mabuse" kennt, wird von diesem Film sicherlich enttäuscht sein. Er steht nunmal durch und durch in der Tradition der anderen Mabuse-Filme, und es ist deutlich sichtbar, dass sie als Konkurrenz zu den Edgar Wallace-Filmen derselben Zeit positioniert wurden. Insgesamt jedoch ein solider Film, und Wolfgang Preiss (aka Lupo Prezzo) beeindruckt in der Mehrfachrolle des Dr. Mabuse. Und auch die intelligente Geschichte hat ihren Charme nicht verloren, auch wenn man die Leichtigkeit eines "Neues vom Hexer" vermissen mag.

Filmqualität und Extras sind nicht berauschend, (die Extras sind Trailer zu ein paar Mabuse Filmen und ein Interview mit einem verstörten Wolfgang Preiss - dieselben wie beim "Testament" derselben Reihe) aber auch nicht enttäuschend, solange man keine digitally-remastered Technicolor-Nachbearbeitung erwartet. Es ist halt doch ein alter Film.

Warum gerade dieses Drehbuch noch keine Neuauflage im deutschen Film erlebt hat, bleibt mir schleierhaft...

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5.0 von 5 Sternen (1000) Augen auf!
Regisseur Fritz Lang hatte über diesen seinen letzten Mabusefilm nicht viel zu sagen. Er habe geglaubt, in Deutschland wieder in der künstlerischen Freiheit arbeiten zu... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Tonio Gas veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Völlig unterbewertet. Ein echter Krimi-Klassiker!
1. Bin ich keiner, der sich allzu sehr auf die DVD-Qualität fixiert und nach stundenlangen Extras Ausschau hält und
2. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Michael Krautschneider veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Gruselige Qualität
Ich habe mir den Film vor allem wegen des großartigen Gerd Fröbe zugelegt. Zum Film ist genug geschrieben worden – ich möchte hier das Produkt bewerten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2010 von Jürgen Steudtner
4.0 von 5 Sternen deutsche filmgeschichte
fritz lang , der wohl die ganze filmwelt mit seinem innovativen "metropolis" beeindruckte und in staunen versetzte gab 1921 mit dem stummfilm "dr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2008 von Martin Schmidl
3.0 von 5 Sternen enttäuscht
Als Fritz Lang Fan sollte man den Film der Vollständigkeit haben, aber dem Film fehlen innovative Einfälle, die seine Vorgänger so immer wieder sehenswert machen,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2006 von Speedy37
5.0 von 5 Sternen Fritz Langs letzter Film!
"Ein nach der Weltherrschaft strebender genialer Verbrecher kontrolliert ein Luxushotel, indem er durch geheime "Fernsehaugen" in jedes Zimmer blicken & die Gäste... Lesen Sie weiter...
Am 3. Februar 2006 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Krimi-Highlight von Fritz Lang
Ein echtes Muss für Krimifans und eine unverzichtbare Komplettierung einer jeden Fritz-Lang- und Dr.-Mabuse-Sammlung! Lesen Sie weiter...
Am 15. Juni 2004 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Kein wahres Vergnügen
Dass dieser Film zumeist als bester der Mabuse-Serie der 60er Jahre betrachtet wird, kann ich nicht nachvollziehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2003 von Jan-Eric Loebe
4.0 von 5 Sternen pflichtfilm
fritz-lang-bewunderer kommen an diesem film nicht vorbei. 1921 wurde lang mit seiner mabuse-verfilmung schlagartig berühmt, 1960 inszenierte er mit >die 1000 augen des dr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Februar 2003 von "vienna121"
3.0 von 5 Sternen Ein passables Produkt vor dem 60er Jahre-Hintergrund
Habe die vorhergehende Berurteilung Alfredo 2000 gelesen und finde sie völlig richtig. Fritz Lang hat in Deutschland nie wieder seine Klasse und Bedeutung wiedererlang, die er... Lesen Sie weiter...
Am 10. September 2000 veröffentlicht
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