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Die 1000 Augen des Dr. Mabuse


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Die 1000 Augen des Dr. Mabuse + Das Testament des Dr. Mabuse + Dr. Mabuse, der Spieler (2 DVDs) [Deluxe Edition]
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Produktinformation

  • Darsteller: Gert Fröbe, Peter Eyck, Dawn Addams, Wolfgang Preiss, Werner Peters
  • Komponist: Bert Grund
  • Künstler: Artur Brauner, Karl Löb, Fritz Lang, Heinz Oskar Wuttig
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Polyband/WVG
  • Erscheinungstermin: 27. Januar 2003
  • Produktionsjahr: 1960
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00007LA2L
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 115.031 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Schwarz/weiß! In "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" setzt Dr. Mabuse nicht so sehr auf totale Konfrontation, sondern auf heimliche Unterwanderung. Als Plattform dazu diesmal ein mit versteckten Kameras ausgerüstetes Luxushotel. Durch geheime Fernsehaugen kontrolliert und steuert er seine Helfer und die, die er dazu macht. Wird sein teuflischer Plan entdeckt? Kann ihm diesmal sein böses Handwerk gelegt werden? Kann Mabuse endlich ausgeschaltet werden?

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Die 1000 Augen des Dr. Mabuse ist der letzte Film von Fritz Lang. Mabuse, jener genial-verrückte Verbrecher, er hat Lang sein gesamtes Film-Leben über begleitet. 1921 gab Lang mit Dr. Mabuse, der Spieler, einem ursprünglich in zwei Teilen gedrehten Spielfilm, sein Regiedebüt, 1932 inszenierte er Das Testament des Dr. Mabuse. Knapp 30 Jahre später beendete er sein filmisches Schaffen mit eben diesem Film: Die 1000 Augen des Dr. Mabuse.

Die 1000 Augen des Dr. Mabuse ist ein in vielfacher Hinsicht unterschätztes Werk. Um dies zu verstehen, muss man ihn mit den ersten beiden Filmen vergleichen. Dr. Mabuse, der Spieler, die Geschichte eines Therapeuten, der durch den Einsatz von Hypnose die Menschen blendet und seinen Reichtum mehrt, ist eine Auseinandersetzung mit der jungen Weimarer Republik und ihren sozialen Unterschieden. Es ist eine Geschichte über Armut und Reichtum und vor allem über die Profiteure jener Zeit, die auf dem Leid der Massen ihre Geschäfte machten. Das Testament des Dr. Mabuse indes ist eine Parabel auf den Nationalsozialismus und seine Gefahren, die ein Jahr später Realität werden sollten.

Die 1000 Augen des Dr. Mabuse als ein im Jahre 1960 inszenierter Film hat es natürlich leichter, einfach "nur" unterhalten zu wollen. Dennoch präsentiert Lang auch in seinem letzten Spielfilm als Regisseur mehr als "nur" spannende Unterhaltung. Der größte Teil von Die 1000 Augen des Dr. Mabuse spielt in einem Luxushotel, in dem durch geheime Überwachungskameras die Gäste ausspioniert werden. Als ein erster Hotelgast das Zeitliche segnet, kommt Kommissar Kras (Gert Fröbe) dem Drahtzieher dieses Verbrechens auf die Spur: dem seit rund 30 Jahren totgeglaubten Dr. Mabuse.

Mit diesem ersten Mabuse-Teil einer neuen Mabuse-Reihe, in der zwischen 1960 und 1964 insgesamt sechs Teile produziert werden sollten, wollte Produzent Atze Brauner vom Erfolg der Edgar-Wallace-Filme profitieren. Wo die Macher der Wallace-Filme auf ein reichhaltiges Repertoire an Kriminalromanen zurückgreifen und nach ihrem Gusto verändern konnten, bediente sich Brauner der überaus populären Figur des Dr. Mabuse, um diesen als Schurken ins Rennen um die Publikumsgunst zu schicken. Dieser Schachzug aber konnte nur gelingen, da er Fritz Lang die Regie dieses ersten Teiles übertrug und ihm inszenatorische Freiheiten zugestand.

Auf den ersten Blick liegt Fritz Langs Werk auf der Sensationsebene all jener Krimis, die zur selben Zeit produziert wurden. Aber der Film bietet eine zweite Ebene, auf der er tatsächlich auch als Fortsetzung der ersten beiden Mabuse-Filme funktioniert. Mabuse ist in Langs Inszenierung ein Schatten der Vergangenheit, ein Schreckensbild, das aus dem Bewusstsein der Massen verdrängt worden ist. Und nur aus diesem einen einzigen Grund gelingt es Mabuse, seine Spielchen zu spielen. Seine Existenz -- und mit ihr seine Vergangenheit -- werden kollektiv verleugnet. Dieses Spiel mit dem bundesrepublikanischen Empfinden jener Zeit, das Krieg und Schrecken so erfolgreich überwunden hatte, indem es die Vergangenheit einfach verdrängte, macht diesen Film so ungemein reizvoll. Und zu einem kleinen, verkannten Juwel seiner Entstehungszeit. --Christian Lukas

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von film-maniac am 25. Juni 2009
Format: DVD
Der bundesdeutsche Nachkriegsfilm hat sooo viel auch nicht zu bieten, daß dieser Fritz Lang Film auf DVD derart stiefmütterlich behandelt wird. Warum hat man z.B. den Vorspann gekappt? Es würde lohnen, sich dieses Films (immerhin Langs letzter!) mit einer sorgfältigen Edition anzunehmen! Ein paar Beteiligte leben noch, die für ein Bonusmaterial interviewt werden könnten.
Finger weg von dieser DVD und lieber auf die nächste TV-Ausstrahlung warten!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jürgen Steudtner am 15. April 2010
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich habe mir den Film vor allem wegen des großartigen Gerd Fröbe zugelegt. Zum Film ist genug geschrieben worden – ich möchte hier das Produkt bewerten.
Es fehlt der Vorspann, den ich doch neulich noch bei der Ausstrahlung in der ARD gesehen habe – unverständlich! Aber die Bild- und Tonqualität schießt mal wieder den Vogel ab – solche Veröffentlichungen gehören von Rechtswegen wegen Betruges verboten. Die Qualität der im öffenlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlten Kopie ist um längen besser. Auch dünstet die DVD-Hülle incl. der DVD üble chemische Dämpfe aus. Meine Empfehlung: nicht kaufen – und auf eine ordentliche Version warten. Schade!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hubert am 6. Oktober 2010
Format: DVD
Meine Kritik richtet sich ausschließlich zur DVD - Qualität:
Käufer, die diese DVD erwerben, oder erwerben wollen, zählen sicher zu den Kunden, die die Kopie auch aufbewahren wollen und nicht nach einmaligem Sehen entsorgen.
Entsorgen wäre aber für Sammler die einzige Möglichkeit, seinen Frust los zu werden.
Der Film fängt nach restlicher Überblendung mit dem Hinweis auf Fritz Lang als Regisseur an. Ende der Durchsage ! Kein Titel, keine Mitwirkenden, nichts. Der Film endet mit dem französischen "Fin". Ein Hinweis auf rechtliche Probleme im Bezug auf Lizenzen ??? KEINE KAUFEMPFEHLUNG !!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Krautschneider TOP 1000 REZENSENT am 4. Juni 2011
Format: DVD Verifizierter Kauf
1. Bin ich keiner, der sich allzu sehr auf die DVD-Qualität fixiert und nach stundenlangen Extras Ausschau hält und
2. verstehe ich deshalb die vielen, vielen miesen Kritiken überhaupt nicht!

Offengestanden hielten sich meine Erwartungen bezüglich "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" ziemlich in Grenzen, da ich mich eben aufgrund der vielen schlechten Äußerungen auf eine Art selbstironisches Adieu eines Filmgroßmeisters gefasst machte.
Umso überraschter war ich dann aber, als ich mir den Schwarzweißstreifen zu Gemüte führen durfte. Nicht nur, dass Langs letzte Mabuse-Inszenierung hochrangig besetzt ist (allen voran Gert Fröbe, der kurz darauf den berühmten Bond-Bösewicht Goldfinger verkörpern durfte), sondern auch der Plot - der eine intrigenhafte Verspinnung, die man so beim ersten Mal schauen nicht vermutet hätte - nach und nach auflöst, um dann doch wieder eine überraschende Wende parat zu haben, überzeugt vollkommen und lässt für Krimi-Freunde wie auch Fritz-Lang-Fans eigentlich keine Wünsche offen, wie ich finde.
Einzig bekriteln könnte man, dass der Film stellenweise etwas arg zusammengekürzt wirkt. Ich denke, dass der Streifen mit gut 15 - 25 Minuten mehr Laufzeit noch besser hätte werden können...
Nichtsdestotrotz ist "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" ein genial-verstrickter Krimi im Kino-Format, der offenbar bemüht auf seinen Vorgängern (zur Erinnerung "Dr. Mabuse, der Spieler" & "Das Testament des Dr. Mabuse" aus den 20er und 30er-Jahren) aufbaut und dann doch behutsam seine ganz wunderbare, thrillgeschwängerte, mystisch angehauchte Eigenheit entwickelt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von TalkingMoose am 4. April 2003
Format: DVD Verifizierter Kauf
Wer Fritz Lang's version vom "Testament des Dr. Mabuse" kennt, wird von diesem Film sicherlich enttäuscht sein. Er steht nunmal durch und durch in der Tradition der anderen Mabuse-Filme, und es ist deutlich sichtbar, dass sie als Konkurrenz zu den Edgar Wallace-Filmen derselben Zeit positioniert wurden. Insgesamt jedoch ein solider Film, und Wolfgang Preiss (aka Lupo Prezzo) beeindruckt in der Mehrfachrolle des Dr. Mabuse. Und auch die intelligente Geschichte hat ihren Charme nicht verloren, auch wenn man die Leichtigkeit eines "Neues vom Hexer" vermissen mag.
Filmqualität und Extras sind nicht berauschend, (die Extras sind Trailer zu ein paar Mabuse Filmen und ein Interview mit einem verstörten Wolfgang Preiss - dieselben wie beim "Testament" derselben Reihe) aber auch nicht enttäuschend, solange man keine digitally-remastered Technicolor-Nachbearbeitung erwartet. Es ist halt doch ein alter Film.
Warum gerade dieses Drehbuch noch keine Neuauflage im deutschen Film erlebt hat, bleibt mir schleierhaft...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Speedy37 am 29. August 2006
Format: DVD
Als Fritz Lang Fan sollte man den Film der Vollständigkeit haben, aber dem Film fehlen innovative Einfälle, die seine Vorgänger so immer wieder sehenswert machen, geschweige von "Metropolis" oder "M - eine Stadt sucht einen Mörder", die man nicht oft genug sehen kann. Aber oftmals haben große Regisseure am Ende ihrer Karriere den Zenit im wahrsten Sinne des Wortes überschritten. Für mich der enttäuschenste Lang-Film.

Auch die Qualität der DVD ist nicht gerade berauschend, da sollte man lieber warten bis er mal wieder im Fernsehen läuft. Die Qualität der ARD-Ausstrahlung ist wesentlich besser, als die der DVD.
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