Kurzbeschreibung
Aus dem Inhalt: Begriff und Funktion von Einbildungskraft und Phantasie im 18. und 19. Jahrhundert - Goethe in Rom -
Des Luftschiffer Gianozzos Seebuch - Jean Pauls
Flegeljahre.
Umschlagtext
Phantasie ist ein weites Feld. Kaum ein Begriff der Literatur- und Philosophiegeschichte wurde so oft genannt, kaum einer so wenig hinterfragt. Eine Ausnahme bietet hier - wen wundert's? - die Romantik. Christoph Unger fragt nach, was Schriftsteller um 1800 bewegte, als sie von Phantasie bzw. Einbildungskraft sprachen. Das Ergebnis: Der Begriff zeigt sich als Scharnier von Ästhetik, Psychologie, Philosophie und Literatur, wird in Goethes und in Jean Pauls Poetologie konkret und findet - gegen die Tendenz der Aufklärungsphilosophie - zu neuer Kraft, als realitätsstiftendes Vermögen des autonomen Subjekts.