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Die Übersetzung
 
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Die Übersetzung [Broschiert]

Pablo DeSantis , Gisbert Haefs
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Produktinformation

  • Broschiert: 154 Seiten
  • Verlag: Unionsverlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3293204945
  • ISBN-13: 978-3293204942
  • Originaltitel: La traducción
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 182.028 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Zuallererst möchte ich anmerken, dass ich schon lange nicht mehr auf einen Altersgenossen gestoßen bin, der mit seinem Talent Literatur in anhaltenden Genuss und in ein Fest für die Intelligenz verwandeln kann", schreibt Juan Manuel de Prada im Nachwort zu vorliegendem Buch. Fast ist man versucht, noch einen Schritt weiterzugehen: Mit seinen beiden Romanen Die Fakultät und Die Übersetzung hat Pablo de Santis zwei literarische Perlen geschaffen, die in der Tradition von Borges' Erzählungen die Konfrontation des Menschen mit dem Unerklärlichen schildern, ohne in das Muster konventioneller Verschwörungstheorien zu verfallen.

Miguel De Blast hat eigentlich keine Lust, sich aus seiner Arbeit herausreißen zu lassen und zu einem Übersetzerkongress zu fahren, von dem er sich nur wenig verspricht. Allerdings hofft er, dort seine Jugendliebe Ana wieder zu sehen. Kurz nach seiner Ankunft in Purto Esfinge, einem abgelegenen Örtchen an der argentinischen Atlantikküste, wird einer seiner Kollegen ermordet. Valner hatte sich vor allem mit Geheimsprachen beschäftigt, mit ausgestorbenen Sprachen oder sogar solchen, deren Existenz von Fachleuten nur vermutet wird. Es kommt zu weiteren Morden an Übersetzern, die sich mit ähnlichen Themen wie Valner auseinander gesetzt hatten. Und bald zeichnet sich ab, dass die Polizei mit konventionellen Ermittlungsmethoden zu keinem Ergebnis kommen wird.

Ein spannender Roman über einen Kongress hoch spezialisierter Übersetzer? Die Übersetzung ist nicht nur das, sondern darüber hinaus auch eine Liebesgeschichte und eine Betrachtung über die Natur von Sprache und ihre Auswirkung auf unser Verständnis von Wirklichkeit. Neben der Taschenbuchreihe UTmetro gibt Thomas Wörtche nun auch eine lose Folge von "Spannungsliteratur im Unionsverlag" heraus -- und beweist auch da ein ausgesprochen glückliches Händchen. --Hannes Riffel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Puerto Esfinge - der Hafen der Sphinx - ist ein verwunschener Ort an der argentinischen Atlantikküste. Genau der richtige Platz für einen Kongress über Geheimsprachen, über Kryptologie, über ausgestorbene Sprachen. Eigentlich fährt Miguel De Blast nur hin, um seine Jugendliebe Ana wiederzusehen, die er an seinen Rivalen Naum verloren hat. Naum ist mittlerweile ein Star im Literaturbetrieb und alle fiebern seinem Auftritt entgegen. Aber bevor der Meister eintrifft, beginnen die Rätsel: Erst werden Seehunde tot aufgefunden, dann mehrere Kongressteilnehmer. Die örtliche Polizei ist ratlos. Miguel De Blast gerät auf die Spur eines uralten Fluchs und einer magischen, vergessenen Sprache.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
geheimnisvoll und magisch.... 23. November 2003
Format:Taschenbuch
Nachdem mich Pablo de Santis schon mit "Die Fakultät" von seinem intelligenten fulminanten Schreibstil überzeugt hatte, schafft er es mit "Die Übersetzung" erneut, mit seiner unvergleichlichen Art zu erzählen, den Leser zu begeistern.
An einem verwunschenen, verlassenen kleinen Ort an der argentinischen Atlantikküste findet ein Kongress über Geheimsprachen statt. Eingeladen, eine Handvoll Linguisten und Übersetzer und unser Erzähler der Geschichte, Miguel de Blast, der eigentlich nur auf den Kongress fährt um dort seine Jugendliebe Ana, ebenfalls Übersetzerin, wiederzutreffen. Doch schon kurz nach dem Eintreffen der Kongressteilnehmer in dem nur halb fertig gebauten, mittlerweile schon wieder heruntergekommenen Hotel, in dem sie die einzigen Gäste sind, kommt einer der Männer misteriös zu Tode. Scheinbar ein Selbstmord, zweifelt Miguel, auch nach dem zweiten Todesfall, was wohl die Verstorbenen gemeinsam hatten. Welche Verbindung besteht zwischen ihnen? Die örtliche Polizei ist ratlos.
Schnell wird klar, die Verstorbenen haben an einer vergessenen, magischen uralten Geheimsprache gearbeitet, die offenbar mit einem Fluch belegt ist.
Pablo de Santis, verführt den Leser erneut brillant und intelligent in seine ganz eigene Schreibwelt. Weit entfernt von jeglichen Krimi-Grundformen, ist sein Buch eine kurze spannende Erzählung, die dem Leser einen tiefen Einblick in eine Momentaufnahme gewährt. De Santis Fähigkeit, dicht und humorvoll, stellenweise geradezu naiv einfach zu erzählen, treibt die Geschichte vorwärts, wobei das Ende gar nicht so wichtig erscheint, vielmehr die einzelnen kleinen Höhepunkte des Plots, die "Die Übersetzung" mit ihren gerademal 150 Seiten zu einem kleinen Juwel machen.
Pablo de Santis muss man einfach gelesen haben!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geistreich und Witzig 30. Juli 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Endlich mal wieder ein geistreicher spannender Roman (Krimi?): Ein Haufen seltsamer Übersetzer und Linguisten findet sich in einem Kaff an der argentinischen Küste zu einem Fachkongress ein; jede Menge Eitelkeiten und Neid und ein stets an sich zweifelnder Ich-Erzähler bauen Spannung und Ironie gleichermaßen auf. Ein paar rätselhafte Selbstmorde, alte Mythen und Flüche, verdrehte Wissenschaftler und solche, die es sein wollen, seltsame Dorfbewohner - von der ersten bis zur letzten Seite unterhaltsam und, das ist das beste daran, sogar noch nach Zuklappen des Buches wirksam, wenn man sich zurücklehnt und ein erst einmal bisschen über die Macht der Sprache sinnieren möchte...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Format:Taschenbuch
Vor wenigen Wochen haben wir diesen Argentinier entdeckt und wir müssen sagen: wortgewalt und fantastisch! Wie de Santis Worte aneinanderfügt, recherchierte mit fiktiven Informationen zusammenfasst und daraus wirklich spannende - aber in sich sehr schlüssige - Geschichten erzählt ist einfach wunderschön zu lesen.
So viel Schreibgenie möchte man gerne selber auch sein! Alle Bücher von Pablo de Santis sind hundertprozent zu empfehlen und erweitern Horizonte!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
zeitweise ganz spannend, würde es mir nicht mehr kaufen
Für mich war dieses Buch relativ zäh zu lesen. Lese im Allgemeinen Krimis, Thriller. Würde das Buch nicht weiterempfehlen, da z. T. sehr verwirrend.
Vor 9 Monaten von Libelle veröffentlicht
Von der franzoesischen Literaturkritik inspiriert
Pablo de Santis wird oft als Mischung von Franz Kafka, Jorge Luis Borges und Umberto Eco bezeichnet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juli 2006 von xyz-gjw
aus beziehungsgeschichte wird wissenschaftsgeschichte
Was zunächst als eine reine Beziehungsgeschichte beginnt, entwickelt sich zunehmend zu einer Geschichte, die für Theologen wie für Linguisten von Interesse ist: Gibt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. März 2005 von Klabaaz
Wieviel Gefahr kann eine alte Sprache bringen?
In diesem Buch geht es um einige Übersetzer, die sich zu einem Kongreß in einer kleinen Haffenstadt versammeln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juni 2003 von Richard Bolitho
Kann Sprache töten?
In Zeiten postmoderner Beliebigkeit bietet der Kriminalroman immer mehr Autoren Halt. Mit seiner straffen Ordnung und seinen festen Strukturen scheint er ein willkommener... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2003 von Ludger Menke
Ein Turm zu Babel in Argentinien
"Raphel may amech zabi almi", sagte Nimrod, einst Herr von Babel, zum Dichter Dante in der Hölle. Ist dieser mysteriöse Satz Teil der Sprache des Acheron? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2002 von the_clairevoyant
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