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Die Übernahme [Gebundene Ausgabe]

Peter Waine , Mike Walker
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 325 Seiten
  • Verlag: Wiley-VCH (Juli 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3527500294
  • ISBN-13: 978-3527500291
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.308.203 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Feindliche Übernahmen sind in der heutigen Wirtschaft ein alltägliches Risiko für jedes Unternehmen -- und gleichzeitig spannend für die Beteiligten wie die Öffentlichkeit. Dem Autorenteam Waine und Walker ist ein Roman über eine solche Schlacht gelungen, der im Vergleich mit anderen Büchern des Genres sprachlich ein echtes Highlight ist: lebensechte Dialoge, gut beobachtete Szenen, eine gekonnt durchkomponierte Handlung und vielschichtige Hauptpersonen. Der Hauptgrund, warum die Qualität des Romans so hoch ist, ist mit Sicherheit die Zusammensetzung des Autorenteams: Peter Waine, der die Abläufe von Fusionen selbst hautnah miterlebt hat, hat die Fachkompetenz eingebracht, Mike Walker als erfahrener Journalist die stilsichere Schreibe.

Die Ausgangssituation: Jim Crawford, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Ayot, ist ein wagemutiger Egomane, der sich mit Energie und Unternehmertum hochgearbeitet hat. "Der Pirat", wie er auch genannt wird, hat sich in den Kopf gesetzt, das solide, aber nicht sehr dynamische Unternehmen Byfield zu erwerben. Für den Vorstand von Byfield ist der Fall klar: Wenn Crawford ihr Unternehmen will, muss er darum kämpfen. Eine dramatische Schlacht um die Gunst der Aktionäre beginnt, die beide Seiten zu schmerzhaften Opfern zwingt und Parker schließlich beinahe zerstört -- die aber auch Jim Crawford selbst in den Abgrund zu reißen droht. Die eigentlichen Gewinner sind die Investmentbanker, PR-Agenturen und externen Vorstandsmitglieder, in deren Taschen unabhängig vom Ausgang des Konflikts enorme Summen fließen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Crawford oder Parker, einer jungen Analystin, einem Wirtschaftsjournalisten und der Finanzchefin von Byfield erzählt. So kommen unterschiedliche Perspektiven ins Spiel, gewinnt der Leser einen vielschichtigen Einblick in das, was sich auf höchster Ebene abspielt. Schade nur, dass die von einer Übernahme ebenfalls extrem betroffenen Mitarbeiter mit ihren Sorgen komplett ausgeblendet werden. Auch die Aktionäre bleiben gesichtslos.

Auf pädagogisches Beiwerk, wie in Wirtschaftsromanen sonst üblich haben die Autoren bewusst verzichtet. Sie lassen die Handlung für sich sprechen und beschränken sich auf ein mahnendes Nachwort mit allerlei Weisheiten und Tipps. --Sylvia Englert

Pressestimmen

.".. endlich mal wieder ein gut geschriebener Wirtschaftsroman! ... "Die bernahme" fllt ... durch lebensechte Dialoge, gut beobachtete Szenen, eine gekonnt durchkomponierte Handlung und vielschichtige Hauptpersonen angenehm auf."
www.changeX.de
"Peter Waine und Mike Walker haben das brandaktuelle Thema in einen spannungsgeladenen Roman verpackt."
Wirtschaftsforum, 08/2002
"Ein spannender Wirtschaftsthriller mit einer realistischen Beschreibung der bernahme. Die Handlungsstrnge sind durchdacht. Besonders originell: Die Erzhlweise aus fnf unterschiedlichen Perspektiven. Fazit: Ein echter Lesegenuss!"
Wirtschaftswoche, 25. Juli 2002

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4.0 von 5 Sternen Catch-as-catch-can in der feinen Londoner City 5. Februar 2003
Von ludwigwitzani TOP 500 REZENSENT
Stadt und Land, Bank und Appartement, Tisch und Bett sind die Schauplätze des vorliegenden Wirtschaftsromans, der den Übernahmekampf zweier mittelgroßer Elektronikkonglomerate beschreibt und dabei ganz nebenbei dem Leser mit den Usancen des ökonomischen "catch-as-catch-can", auch "Feindliche Übernahme" genannt, vertraut macht. Jim Crawford, eine Art Mittelstands-Mephisto und Direktor von Ayold Industries, aus einfachsten Verhältnissen kommend zu einem Star der Londoner City emporgestiegen, und John Parker, der Chef von der Byfield Company, sind die zentralen Gestalten des Buches - ehrgeizig, dynamisch, erfolgreich und unsympathisch der eine, redlich, verläßlich und langweilig der andere. Am Ende verlieren beide ihren Job, so viel sei verraten, aber bis es soweit kommt, hält eine ganz Galerie einprägsam gezeichneter Charaktere die Handlung in Schwung: Beth Steward, die junge Finanzchefin von Byfied, Mark Chima, der frustrierter Direktionsassistent, der philosophierende Dr. Clooney, die einzige missglückte Figur des Buches, dazu intrigante Banker und externe Direktoren, PR-Agenten, ein Gesamtschuldirektor und ein schwuler Geistlicher - das ganze gehobene Panoptikum des urbanen England werkelt unterhaltsam und kurzweilig an der vorliegenden Story mit. Sie alle scheinen dem Motto Jim Crawfords zu folgen, das da lautet: "Je dünner das Eis, je mehr kommt es auf die Geschwindigkeit an". Trotzdem wird in dem vorliegenden Buch weder geschossen noch gestorben - stattdessen dreht sich alles um Übernahmepläne, Aktienoptionen, Derivate und Abfindungsmodalitäten, ein Themenfeld, das überaus spannend sein kann, wie das vorliegende Buch beweist. Das wäre schon eine ganze Menge- dass auch der Stil, die Diktion und der Aufbau überzeugt, ist schon mehr als man von einem "Wirtschaftskrimi" erwarten könnte. .
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geistige Einvernahme garantiert 21. März 2003
Die Übernahme ist ein belletristischer Roman, der mal nicht in Amerika, sondern in London spielt. Schon diese europäische Sicht bringt uns die Story näher, als mancher amerikanischer Plot. Der Titel sagt, daß es um den Versuch einer feindlichen Übernahme geht, und man darum um die Story als solche nicht weiter reden muß. Sie liegt in der Sekunde des Titels bereits klar auf der Hand. Turbokapitalismus wird in turborasanten Szenen gezeigt. Der Roman lebt von zwei Elementen: Dem Wissen des Autor Peter Waine, der Führungserfahrung in großen Unternehmen aufweist. Aber fast noch mehr fasziniert Aufbau und Sprache des Romans, für die der Drehbuchautor und Journalist Mike Walker wohl zeichnet. Orte und Handlungen, Gefühle und Sinnesstimmungen sind sorgfältig gewählt und führen zu der Spannung, die garantiert, daß man durch "Die Übernahme" schnell in die "geistige Einvernahme" gelangt - und die Zeit vergißt.
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