Der Roman Die Ästhetik des Widerstands ist zu einem Kultbuch geworden: Peter Weiss gelingt nämlich eine erzählerische Synthese der politischen und ästhetischen Strömungen des 20. Jahrhunderts. Was erzählt der Roman?
Sein erstes Buch berichtet von Freunden, jungen Arbeitern, die im September 1937 in Berlin ihren Standort umreißen. Unter ihnen befindet sich der Erzähler. Über die Tschechoslowakei, wo seine Eltern ansässig sind, gelangt er nach Spanien und nimmt teil am bewaffneten Widerstand, bis zumSeptember 1938, dem Zusammenbruch der Republik. Er geht nach Paris. Die letzten Bemühungen um die Bildung einer Einheitsfront der beiden zerschlagenen deutschen Arbeiterparteien verfolgt er hier. Es ergibt sich die Gelegenheit, nach Stockholm zu reisen. Geschildert wird im zweiten Buch die Vielschichtigkeit der Erlebnisse dort. In den beiden ersten Bänden wurde die Auseinandersetzung mit Werken der Kunst geführt; im abschließenden Teil der Trilogie stehen wieder die Schicksale der Menschen im Vordergrund. Der Autor verfolgt ihre Wege: Endstation für viele sind die Hinrichtungsstätten des "Dritten Reichs". Dennoch bleibt der Widerstand ihr Vermächtnis.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Sein erstes Buch berichtet von Freunden, jungen Arbeitern, die im September 1937 in Berlin ihren Standort umreißen. Unter ihnen befindet sich der Erzähler. Über die Tschechoslowakei, wo seine Eltern ansässig sind, gelangt er nach Spanien und nimmt teil am bewaffneten Widerstand, bis zumSeptember 1938, dem Zusammenbruch der Republik. Er geht nach Paris. Die letzten Bemühungen um die Bildung einer Einheitsfront der beiden zerschlagenen deutschen Arbeiterparteien verfolgt er hier. Es ergibt sich die Gelegenheit, nach Stockholm zu reisen. Geschildert wird im zweiten Buch die Vielschichtigkeit der Erlebnisse dort. In den beiden ersten Bänden wurde die Auseinandersetzung mit Werken der Kunst geführt; im abschließenden Teil der Trilogie stehen wieder die Schicksale der Menschen im Vordergrund. Der Autor verfolgt ihre Wege: Endstation für viele sind die Hinrichtungsstätten des "Dritten Reichs". Dennoch bleibt der Widerstand ihr Vermächtnis.


