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Die Ängstlichen: Roman
 
 
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Die Ängstlichen: Roman [Gebundene Ausgabe]

Peter Henning
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 491 Seiten
  • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 3 (27. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351032676
  • ISBN-13: 978-3351032678
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 13,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 257.163 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Henning
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein grandioser Familienroman Mit diesem Buch legt Peter Henning seinen langerwarteten großen Roman vor. Die Chronik einer musterhaften Familie ist eine aberwitzige, rabenschwarze menschliche Komödie, ein Mosaik aus Hoffnung, Glück, kleinen und großen Schrecken – ein Buch des Lebens. "Der Ton dieser Prosa ist bewusst, reif und kontrolliert, mit anderen Worten, es ist der Ton genuiner literarischer Kunst." Frankfurter Rundschau "Wie die Sensation allein durch das Vermögen der Sprache3 entsteht, das muss jeden Leser besonders freuen." Martin Walser Über Taunus und Rhön gehen sintflutartige Regenfälle nieder. Sie sind Vorboten eines Orkans, der die Familie Jansen mit aller Zerstörungskraft trifft: Weil Johanna Jansen, die 78-jährige Patriarchin, in ein Wohnstift ziehen will, möchte sie ihre Kinder noch einmal um sich versammeln. Doch der Lebensabend wird für sie zur Sonnenfinsternis: Plötzlich verschwindet ihr Lebensgefährte, der Spieler und Hasardeur Janek, und Helmut, ihr ältester Sohn, sieht sich von einer tödlichen Krankheit bedroht, während sein jüngerer Bruder Christian aus der Psychiatrie flieht, um sich mit allen Mitteln nach Hause durchzuschlagen. Auch Ulrike, Johannas Tochter, begibt sich auf eine Reise, die für sie und ihren untreuen Mann zur Tortur gerät, derweil Ben Jansen um die Liebe seines Lebens kämpft. Als die Jansens ein letztes Mal zusammenfinden, ziehen erneut dunkle Wolken auf. Es sind die Schatten des Kleinmuts und der Angst, der Geltungssucht und Lieblosigkeit – die Schatten einer deutschen Familie.

Über den Autor

Peter Henning, geb. 1959 in Hanau, arbeitet seit über 20 Jahren als Journalist. Er hat Romane und Erzählungen publiziert, die sowohl ausgezeichnet worden sind als auch von der Kritik viel Lob ernteten. 2009 erschien »Die Ängstlichen« (atb 2681-9), »Der Roman zur Zeit«, so Der Spiegel. Jetzt als Taschenbuch: »Tod eines Eisvogels« (atb 2741-0). www.peter-henning.com

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
58 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schlechte Laune garantiert 8. November 2009
Von Stephan M
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kann mich den beiden ablehnenden Vorrednern nur anschließen. Warum dieses Buch (angeblich) von der Kritik so gelobt wurde, wie in den Anzeigen des Verlages behauptet wird, ist auch mir unerklärlich. Geschrieben wie ein technischer Text, voller umständlich und ohne jede Poesie formulierter unnützer und enervierender Wikipedia-Details über die Marken oder den Preis oder die chemische Zusammensetzung von Gegenständen, über allgemeine Umstände (Klimawandel, Sozialpolitik!) oder über langweilige Einzelheiten der Handlungen und Gedanken der durchgängig konstruiert wirkenden Figuren, die ausnahmslos - das ist das schlimmste - schlechte Laune verbreiten, kombiniert es in diesem Satz vergleichbaren Bandwurmsätzen (hat Herr Walser angeblich reife Prosa genannt) die trotz aller bemühten äußeren Bewegung statische Beschreibung einer Familie mit einer oberflächlichen, teilweise albernen Rahmen(?)handlung von einem wegen seiner Schulden verfolgten Spieler, der einen Selbstmord vortäuscht. Es gibt keine echten emotionalen Bindungen zwischen den Figuren, sie ziehen ihre Bahnen in ihren beschränkten konsum-, alkohol-, tabletten- oder geltungssuchtverseuchten inneren Welten, voller Angst vor Veränderung, ewig bemüht um Statussicherung und ohne Liebe zu sich, der Welt oder den anderen. Und es passiert passiert zwischen ihnen: nichts. Das ist der Grund, warum man dieses Buch nicht hätte schreiben müssen. Figuren, Konstellationen, Geschehnisse - alles bleibt hölzern, leblos, vom eigenen Autor verachtet und mit besserwisserischen Tiraden beschimpft, gefangen in stereotypen Bildern die mehr über Herrn Henning als über die deutsche oder westliche Wirklichkeit oder was auch immer aussagen. Ein Buch dass mir hinterherhing wie ein schlechter Traum.
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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von monsieur le M VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die Ängstlichen sind jene, die sich der Meinung der größten Menge fügen, - wer nicht lobt, wo andere loben, entsteht Wut. Bei mir ist es genau das Gegenteil. Als Elke Heidenreich mir via Stream dieses Buch empfahl hätte ich fast weinen mögen. Aus Wut, nicht aus Angst. Warum? Gott, weil es so schlecht ist.

Weil es ein Cliché ist, das ganze Buch.

Schon auf den ersten Seiten bin ich schier im Sumpf tausend&eines bildreichen Vergleichs ertrunken. Die schlechten Metaphern, - schlecht durch deren offensichtliche Plattheit, - lesen sich wie ein überdreht-gekünstelter Versuch, Literatur schaffen zu wollen, - schon die erste Einstellung, die Welt von oben, & der Zoom hinein in den Sturm... Ja, das Motiv hätte toll sein können, es hätte vibrieren müssen, - stattdessen hatte ich beim Lesen permanent die Einstellung der Kamera vor Augen, & zwar nicht das Hollywoodmodell. Optisches Schreiben? Gerne! Gerade unter dem Aspekt der Provinz, des erstickenden Gleichklangs, her damit! Aber wo ist die Innovation darin? Ich meine: in den Ängstlichen? Stattdessen kommen die Adjektive, mehr als der Verstand zu greifen vermag, - von Frau Heidenreich wird das bewundert, hervorgehoben sogar. Okay. Geschenkt. Ich fand's unerträglich. Ein Schüler vermag solche Sätze zu konstruieren. (& damit will ich weder den Autoren, noch den xbeliebigen Schüler diskreditieren; es geht mir um nur dem Umstand, dass hier etwas vor allem literarisch gelobt wurde... Wo ist das, ich meine: Reden wir da vom selben Buch??) In die gleiche Kategorie fällt für mich die Tatsache, dass der postmoderne Roman Markennamen oft wie Fahnen beim Kreuzzug schwenkt; auch hier wieder. Das kann passen, - es kann gesellschaftskritisch oder -satirisch sein, es kann einen Wahn umschreiben, kann plastisch sein, kann gleichsam bedeutungsvoll wie unbedeutend sein. Hier? Stört es. Mich hat es gestört. Grund? Auch hier wieder hatte ich die Kamera irgendeines Privatsenders im Kopf, der BMW Modell so&so, der die Straße entlang prischt, mein Gott wie plastisch, wie lebensnah, diese ganze Szenerie... & dazu essen sie folgende andere Produkte... Bekommt man Werbegelder sobald man das publiziert?, ich meine: Ernsthaft? Falls nicht frage ich mich, was das dann soll. Diese ganze Aneinanderreihung von Hastdunichtgesehn. Nein. Zu viel, zu viel gewollt, zu wenig gekriegt, zu viel benutzt. Rein stilistisch kam mir also mehr als nur einmal das kalte Grausen.

Aber okay. Sehen wir über stilistische Fehler hinweg, bitte. Gut. Was bleibt? Ach ja, genau: Das Cliché. Ich meine: Kann eine Geschichte heutzutage nicht weniger konstruiert WIRKEN? Alles, vom Hyperchonderbruder (krank?, nicht krank?, keiner weiß es, aber sein Leben ändert es nicht) bis zum Betrug & Ehebruch, - alles dagewesen, alles furchtbar bedeutsam miteinander verschlungen, - weder die Mutter, Johanna, vermag glaubhaft zu wirken, noch ihr Lebensgefährte, (mein Gott, Spielsucht & Kriminalität haben auch schon mal authentischer gewirkt, nicht?) geschweige denn ihre Kinder & Enkel... Die teilweise erschreckend unlogische Charakterentwicklung hat mir Kopfschmerzen bereitet. Alle bleiben sie oberflächlich, leblos, hölzern. Die Dialoge, - umrahmt von Plattitüden des Immer&erneutgesagten, - wirken manchmal ungewollt komisch. Das geschieht durchgängig. Situationen erhalten eine Komik, die sie nicht haben sollten, - anderers hingegen wirkt aufgesetzt, falsch. Zwanghaft-konstruiert geht die Geschichte rund um die vermengten Unnötigkeiten, - Details, die keiner wirklich braucht, um eine Geschichte wirklich lesenswert zu finden, - im Kitsch unter. Im schlechten Kitsch auch noch. Da wird geredet & erkannt & dann jagen sie sich wie junge Hunder, & jeder, der seine Last trägt, & jeder der einsam ist, & so weiter & so weiter, & die Moral von der Geschicht... Worauf das aber hinausläuft, am Ende, wenn die angeblichen Fäden des Plots zusammenlaufen (hätten zusammenlaufen sollen), - das ist ein erwartbares Resultat der Umstände. Auf diesen wasweißichwievielen Seiten findet nicht die griechische Tragödie ab, als die sie sich ausgibt; es ist nicht der Kahlschlag durchs Provinzielle, keine gutes Werk über die Familie, über Emotionen, über das Chaos, das es gerne in Worte kleiden würde, es ist nicht mal eine dieser schlechten Metaphern, die es selbst verwendet. Nichts davon. Es ist einfach nur leer.

And that's it. Was? Keine Inhaltsangabe? Keine genauere Beschau der Charaktere? Keine Details? Nein. Schlichtweg nein. Es ist die Tatsache, dass diese Geschichte so absolut, so grauenerregend bedeutungslos ist, dass ich mich weigere, sie wiederzugeben. Die Wirrungen & Irrungen der Familie, die keine ist, weil sie aus Clichés besteht, haben mich nicht nur gelangweilt, sie haben mich rasend gemacht. Würde ich also gefragt: Soll ich "Die Ängstlichen" lesen?, nun, ich sagte: Nein, lies lieber ein richtiges Buch. Clichés findest du schon genug.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von pastis
Format:Gebundene Ausgabe
Um es kurz zu machen: dieses Buch schafft mich. Ich versuche gerade in einem dritten Anlauf, es zu lesen. Normalerweise lege ich ein Buch, dem es nicht gelungen ist, mich in den ersten 50 Seiten in seinen Bann zu ziehen, zur Seite. Mit diesem Buch bin ich zweimal so verfahren. Ich gab ihm dummerweise noch eine dritte Chance, habe mich diesmal fast bis zur Hälfte durchgequält, aber nun ist endgültig Schluss! Langweilig, öde, nichtssagend, nervig. Und dann noch diese im Übermaß vorhandene Schleichwerbung für Produkte - sowas habe ich (glaube ich) noch nie erlebt. Weg damit.
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Reaktion auf Reaktion
merkwürdig, dass die hier gemachten Einwände gegen das Buch nahezu allesamt für dieses zu sprechen scheinen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Gregor Samsa veröffentlicht
Lieber Herr Henning,
...was haben Sie denn da bloß fabriziert? Normalerweise schreibe ich gar keine Kommentare zu den Büchern, die ich lese. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von M. Voss veröffentlicht
Langatmig, umständlich, gespreizt
Ich habe nach dem Lesen dieses Buches das Gefühl, viel Lebenszeit verschwendet zu haben. Herr Henning kann einfach nicht schreiben, er sollte uns mit seiner Prosa verschonen.
Vor 5 Monaten von Johann Stein veröffentlicht
Sprachlich ungenügend
Über Relevanz und Inhalt dieses Romans kann man geteilter Meinung sein- dass die zeitlichen Abläufe nicht stimmen, verdirbt dem Leser leider schon bald die Stimmung. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Ulrich Mueller veröffentlicht
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Stürme über Hanau
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Vor 8 Monaten von Antonia Rauch veröffentlicht
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"Der Mensch durchschreitet die Gegenwart mit verbundenen Augen und kann allenfalls erraten, was er gerade erlebt. Erst später wird ihm die Binde abgenommen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von W. Öschelbrunn veröffentlicht
Dunkle Familienbande, grosse Sehnsucht
Hennings Roman "Die Ängstlichen" - eine rabenschwarze, zeitgemässe Familiengeschichte -, entwickelt, nach anfänglichem Zynismus, beachtliches, geradezu filmisches... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Barbara Jenni Ackermann veröffentlicht
Elke Heidenreich sei Dank!
Daher habe ich dieses Buch gekauft und gelesen. Zu den Ergüssen meiner unzufriedenen Vorredner gibt es nur eines hinzuzufügen: bei Streichung alles... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Karl-Rainer Solloch veröffentlicht
Abgründe des Mensch(lich)en
In der Tat ist der Roman nichts für Leute, die gerade eine nicht so rosige Zeit haben. Denn es geht um die Mitglieder einer Familie, die sich alle in ihren eigenen... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Florian Jung veröffentlicht
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