oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Die »Weisse Rose« war nur der Anfang: Geschichte eines Widerstandskreises
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die »Weisse Rose« war nur der Anfang: Geschichte eines Widerstandskreises [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Sönke Zankel
1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 22,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Noch 1 Stück auf Lager.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Die »Weisse Rose« war nur der Anfang: Geschichte eines Widerstandskreises gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 225 Seiten
  • Verlag: Böhlau; Auflage: 1., Aufl. (18. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3412092061
  • ISBN-13: 978-3412092061
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 867.797 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sönke Zankel
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Sönke Zankel auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Unter dem Namen »Die Weisse Rose« hatten Hans Scholl und Alexander Schmorell im Sommer 1942 mit Flugblättern zum Widerstand gegen den nationalsozialistischen Staat aufgerufen. Nach dem Krieg wurde der Begriff zu einem Synonym für den Widerstandskreis um die Geschwister Scholl, der nach und nach zum Symbol des antinazistischen Widerstands avancierte. Die dazwischen liegenden Ereignisse, von der personellen Erweiterung des Kreises über die einzelnen Aktionen bis hin zu den Verhaftungen und Todesurteilen maßgeblicher Protagonisten im Jahre 1943, sind bis heute in zahllosen Publikationen, in Filmen und Dokumentationen dargestellt worden, wobei die Suche nach der historischen Wahrheit oft einer mythisch überhöhenden Idealisierung geopfert wurde. Da auch die historische Forschung bisher viele Fragen offen gelassen oder undifferenziert beantwortet hat, schließt die vorliegende Gesamtdarstellung nicht nur bestehende Lücken, sondern eröffnet auch neue Perspektiven auf die »Weisse Rose«. Kenntnisreich skizziert der Autor Porträts der einzelnen Akteure und beleuchtet ihre Motive und Beziehungen zueinander. Vor dem geistigen Hintergrund, der auch nach Einflüssen durch Mentoren und Literatur fragt, folgt er dem Verlauf des Widerstands und nimmt dabei erstmals die Gesamtstruktur des Kreises hinreichend in den Blick. Basierend auf Auswertung des umfangreichen, bisher teilweise unbekannten Quellenmaterials entsteht am Ende ein Bild des Widerstandskreises, das ohne den Schleier des Legendären auskommt und die großen Leistungen sowie die menschlichen Schwächen der Studenten gleichermaßen bestehen lässt.

Über den Autor

Sönke Zankel ist Lehrbeauftragter an der Universität Flensburg und Studienreferendar. Die Publikation beruht auf den Ergebnissen seiner Promotionsstudien.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
'Drogenkonsumenten, Verräter, Antijudaisten: Der Historiker Sönke Zankel will das Helden-Image der Geschwister Hans und Sophie Scholl ins Wanken bringen.' Dieser Ansatz ist nicht völlig neu; die amerikanische Publizistin Ruth Sachs vom 'Center for White Rose Studies' begann schon vor Jahren einen ähnlichen Kreuzzug. Zusätzlich hatte sie Anstoß genommen an homosexuellen Neigungen von Hans Scholl, die dieser in seiner pubertären Sturm- und Drangzeit gehabt hatte. Beim ersten Durchblättern des Zankel-Buches hatte ich ein Déjà-vu-Erlebnis; doch den Namen Ruth Sachs suchte ich in den Anmerkungen dieser Neuerscheinung vergeblich.

'Trotz der quellenreichen Darstellung bleiben Zankels Ausführungen uninspiriert, unkritisch und subjektiv. Dies hat seinen Grund darin, dass Zankel von einem äußerlichen, oberflächlichen Helden-Image der Geschwister Hans und Sophie Scholl ausgeht. Doch diese Perspektive ist verkürzt und wird in der Forschung auch kaum mehr vertreten. Einen tieferen Zugang zu Hans und Sophie Scholl findet nur, wer differenziert: Sie waren verführbare Menschen einerseits und Christen im Widerstand andererseits.

Sophie Scholl las im Frühjahr 1941, als sie ihren Reichsarbeitsdienst ableisten musste, in den Werken des Kirchenlehrers Augustinus. Diese Lektüre brachte ihr manche 'spöttische Bemerkung' ihrer RAD-Kameradinnen ein. Für Zankel ist es fraglich, ob diese Lektüre einen 'entscheidenden Einflussfaktor' darstellte (S. 30). Mit dieser Einschätzung liegt Zankel falsch; hier und an anderen Stellen schiebt er ihm bekannte Quellen beiseite, wenn sie seine Sicht stören. So übersieht er, dass die Wende und Umkehr in Sophie Scholls Leben just im Frühjahr 1941 geschah und sie seither gerade in augustinischen Schriften eine Orientierung fand.

Zur Haltung der Geschwister Scholl gegenüber der Judenverfolgung schreibt Zankel: 'Hier [d.h. im fünften Flugblatt] finden wir eine Parallelisierung von Deutschen und Juden: Wenn sich die Deutschen jetzt nicht gegen die Nationalsozialisten wehrten, so Scholl, dann drohe ihnen eine ' wohlgemerkt ' 'gerechte Strafe', ähnlich wie sie den Juden widerfahren ist. Betrachtet man dies textimmanent, dann heißt dies, dass den Juden eine 'gerechte Strafe' widerfahren sein soll. Weshalb eine Strafe erfolgt sei, liegt bei dem geistesgeschichtlichen Kontext, in dem Hans Scholl sich bewegte, auf der Hand: für die 'Verstockung', die Nicht-Erkennung Jesu als Messias, den Gottesmord.' (S. 158)

Diese Interpretation ist, mit Verlaub, töricht. Ich zitiere die entscheidenden Textstellen aus dem fünften Flugblatt: 'Hitler kann den Krieg nicht gewinnen, nur noch verlängern! Seine und seiner Helfer Schuld hat jedes Maß unendlich überschritten. Die gerechte Strafe rückt näher und näher! Was aber tut das deutsche Volk? ['] Deutsche! Wollt Ihr und Eure Kinder dasselbe Schicksal erleiden, das den Juden widerfahren ist?'[Und als weiteren Beleg führt Zankel diesen Satz aus dem dritten Flugblatt an: 'Wir würden es verdienen, in alle Welt verstreut zu werden wie der Staub vor dem Winde, wenn wir uns in dieser zwölften Stunde nicht aufrafften und endlich den Mut aufbrächten, der uns seither gefehlt hat.' Zankel übersieht, dass Hans Scholl hier einen Gedanken seines christlichen Mentors Theodor Haecker aufnimmt; dessen immer wiederkehrende Klage lautete: 'Was jetzt die Juden leiden, wäre ein Auftrag der Christen.' Zankel kennt zwar Haeckers 'Tag- und Nachtbücher', aber er übergeht wichtige Stellen: 'Die Juden sind schon das auserwählte Volk. Zwar lehnten sie als Volk ihren Messias ab und kreuzigten ihn sogar: Aber die, welche ihn annahmen, nahmen ganz an. Wo ist bei den Heidenchristen ein Beispiel für einen solchen schmerzlichen Bruch mit dem 'Nationalen'? ['] Auch die ersten Märtyrer waren ja doch ' Juden.' Das folgende Notat Haeckers passt ebenfalls nicht in Zankels Skandalisierungsstrategie: 'Die Zustimmung des Christen zu einer offenkundigen Sünde seines Volkes ist ein große Sünde und es ist der Ruin jeder 'nationalen' Kirche, die nicht offenen Einspruch erhebt.

2003 hatte der Münchner Historiker Detlef Bald mit seiner These 'Von der Front in den Widerstand' eine Debatte ausgelöst. Zankel schreibt hierzu: 'Interpretationen, nach denen er [d.h. Hans Scholl] das Leid des Krieges, wenn nicht des Vernichtungskrieges gesehen habe, und es daraufhin zu einer Radikalisierung gekommen sei, greifen zu kurz.' (S. 82) Vier Seiten später jedoch zieht Zankel ein Fazit im Duktus von Bald: 'Insgesamt kann es als gesichert gelten, dass der Russlandaufenthalt und der dortige Krieg den Widerstand von Scholl und Schmorell radikalisiert hat.' (S. 86) Balds Veröffentlichung freilich wird von Zankel an keiner Stelle zitiert; Zankel gibt in der Einleitung an, in diesem Buch ' anders als in seiner unmittelbar vorausgegangenen Dissertation zum selben Thema ' keine detaillierte Einordnung in die Forschungslandschaft leisten zu wollen (was den wissenschaftlichen Wert des Bandes allerdings sehr schmälert).

Dass die Scholls Aufputschmittel nahmen ' ein weiterer Punkt in Zankels Argumentation, der provokativ wirkt ', ist durchaus bekannt. Auch dem damaligen Umfeld, so dem Weggefährten Manfred Eickemeyer, war dieses merkwürdige Verhalten aufgefallen: 'Eines Nachts im Januar um 2 Uhr sei Hans Scholl zu ihm gekommen und habe ihn zu einem Spaziergang abgeholt. Erstaunt habe er Scholl später gefragt, ob er eigentlich nie schlafe. Scholl habe ihm geantwortet, Sophie und er hätten sich Spritzen gegeben, um wach bleiben zu können.' Zankel nun schreibt von 'Opiaten, wie z.B. Morphium' (S. 121). Im heutigen Kontext werden Hans und Sophie Scholl damit öffentlich abgewertet, wenn man die Konnotationen von Drogenkonsum bedenkt.

Zankels Rechercheleistung sowie seine Quellenerschließung sind in manchen Teilen durchaus beachtlich. Niemand wird auch in Abrede stellen, dass sein psychologischer Ansatz eine neue Sichtweise eröffnet. Doch Zankels negativer Vorausverdacht verstellt ihm mitunter den Blick; so wird 'Recherche-Fuchs' Zankel Opfer der eigenen Skandalisierungsstrategie. 'Vielleicht trägt diese Arbeit dazu bei', so Zankel in seinen Schlussbetrachtungen, 'aus den scheinbar unnahbaren Helden Menschen zu machen, die Fehler hatten und letztlich nichts Unerreichbares geleistet haben.' (S. 171) Die Frage muss erlaubt sein: Geht es Zankel um flapsige Provokation oder um erhellende Geschichtswissenschaft?
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de