Die Tanzinszenierung von Sasha Waltz bietet eine Symbiose aus Oper und Tanz. Die Umsetzung ist meisterhaft, so organisch fließt das eine ins andere. Immer wieder ausdruckstarke Bilder von involvierender Kraft und tänzerischer Finesse. Auch sängerisch bewegt man sich auf hervorragendem Niveau durch Aurore Ugolin als Dido mit interessant timbriertem Mezzo und einer überzeugenden, sonstigen Ensembleleistung.Das wirkt alles wie aus einem Guß. Orchestral bietet die Akademie für alte Musik unter der Leitung von Georg Kallweit auf alten Instrumenten den besonderen Klang, dies klangsinnliche Parfüm, was mit modernen Instrumenten nicht zu erreichen ist.
Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Produktion, vorausgesetzt man ist sich darüber klar,daß hier der Tanz eine gleichberechtigte Rolle spielt. Also keine gängige Oper sondern etwas für Entdeckerseelen. Abstand sollte der nehmen,dem Tanzelemente tragender Natur nicht in das Konzept passen.
Von schlechter Bild-oder Klangqualität(eine Rezensentenmeinung) kann nicht die Rede sein. Diese Bewertung ist schwer nachvollziehbar und spricht für schlechte Wiedergabegeräte. Von mir wurde mit professionellen, aktiven Studiomonitoren und gleichgearteter Vorvertärker-DAC - Elektronik abgehört.