Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Didi auf vollen Touren [VHS]
 
Größeres Bild
 

Didi auf vollen Touren [VHS]

Dieter Hallervorden , Bernard Menez , Wigbert Wicker    Freigegeben ab 6 Jahren   Videokassette
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Amazon.de

In Didi auf vollen Touren legt sich Dieter Hallervordens Lieblingsfigur Didi mit Umweltsündern und machthungrigen Managern an. Kinohit aus den achtziger Jahren im beliebten Hallervorden-Stil.

Dieter Hallervorden hat speziell mit seiner Fantasiefigur Didi einiges an undifferenzierter Kritik ausgelöst, die ihn über die Jahre verfolgt hat und ihm das Image des Blödeldödels oder des Klamauk-Komikers einbrachte. Dabei war Hallervorden eigentlich immer auch ein bisschen Autorenfilmer mit gesellschaftskritischem Anspruch. Ganz sicher trifft diese Feststellung auf einen der erfolgreichsten Hallervorden Filme überhaupt zu. Der 1986 unter der Regie von Wigbert Wicker und nach einem Drehbuch von Tatort-Vielschreiber Felix Huby und Hallervorden selbst entstandene Didi auf vollen Touren, erzählt die Geschichte des gewissenhaften Lagerarbeiters Didi, der sich mit ehrlicher Maloche seinen Traum finanziert. Er kauft sich einen LKW, motzt ihn mit eigenen Händen zu einem rot-metallic farbenen Ungeheuer auf um damit fröhlich nach Frankreich zu gondeln. Was der brave Didi nicht weiß: seine Ladung besteht aus Altölfässern auf dem Weg in eine französische Mülldeponie, deren Entsorgung lediglich dazu dient die Umweltsünden des kriminellen Verursachers zu vertuschen.

Wie so oft bei Hallervorden dreht es sich also um den Kampf zwischen David und Goliath, zwischen einer ehrlichen Haut und den skrupellosen Anzugträgern. Und natürlich ist die Umweltthematik der Entstehungszeit des Filmes geschuldet, einer Zeit in der Demonstrationen gegen AKWs und Endlagermethoden den Diskurs bestimmten. Tatsächlich verbirgt sich jedoch hinter diesem als Gesinnungskino lesbaren Aspekt des Films ein ganz spannender Ansatz. Hallervorden und Felix Huby bauen einen vielschichtigen Konflikt zwischen Konsumbegierde auf der einen und dem Drang nach persönlicher Freiheit auf der anderen Seite auf, der am Ende visuell aufgelöst wird. Didi reitet auf seinem Sattelschlepper wie ein Cowboy der Postmoderne in den Westen, in die französische Provinz nämlich, in der sich schließlich der Endkampf zwischen Gut und Böse vollzieht. Dass sich Hallervorden im wirklichen Leben seit vielen Jahren in seinen Schaffenspausen auf ein Anwesen in der wildnatürlichen Bretagne zurückzieht überrascht dabei nicht wirklich. Und dass Didi durch Humor und Spontanität jede Macht der Welt aushebelt erst recht nicht. Hallervorden hat in Didi nicht etwa ein Blödelimage gefunden, sondern einen Weg seine persönlichen Überzeugungen in ein massenkompatibles Format zu verpacken. Darüberhinaus überzeugt Didi auf vollen Touren als Zeitdokument, das die ästhetische Alltagswelt der 80er Jahre einfängt und damit auch für die an Oberflächenstrukturen interessierte Retro-Generation interessant ist. --Thomas Reuthebuch

Kurzbeschreibung

"Lieber Gott, schmeiß Hirn vom Himmel! Didi rast auf vollen Touren ins absolute Chaos! Schlimm genug, daß einer wie unser Didi den Führerschein kriegt- aber daß er auch noch mit einem selbstvermurksten LKW durch die Gegend gondeln darf?! Natürlich muß es wieder zur Lachkrampfkatastrophe kommen. Didis Convoy gilt jetzt schon als schwärzester Tag in der Geschichte des Straßenverkehrs. In Panik werden die Autobahnen geräumt, Entsetzen fegt die Landstaßen leer, und die Todesangst der Fische bringt die Flüsse zum Brodeln. Didi hat sie einfach nicht alle auf der Latte, was jeder Motorrad-Polizist zwischen Flensburg und Marseille bestätigen kann. Klar, daß seine Auftraggeber Dreck am Stecken haben - denn wer Didi, die 2000-PS-Lachmaschine auf die armen Autofahrer losläßt, kann keine guter Mensch sein. Didi ist nicht zu stoppen, Didi - auf vollen Touren."

VideoMarkt

Nachdem er gerade mehr oder weniger zufällig die Prüfung für den LKW-Führerschein bestanden hat, ergattert Didi auch gleich den ersten Auftrag für sich und sein aus Ersatzteilen zusammengebasteltes Gefährt: Er soll eine Ladung Altölfässer auf eine Deponie nach Frankreich bringen. Nach einigen Verwicklungen dämmert auch ihm langsam, dass er nur eine Schachfigur im Spiel eines bösen Konzerns ist, der unauffällig seinen Giftmüll entsorgen möchte.

Blickpunkt: Film

Didi ist als LKW-Fahrer mit einer Ladung Altölfässer nach Frankreich unterwegs.

Kurzbeschreibung

Lieber Gott, schmeiß Hirn vom Himmel! Didi rast auf vollen Touren ins absolute Chaos! Schlimm genug, daß einer wie unser Didi den Führerschein kriegt- aber daß er auch noch mit einem selbstvermurksten LKW durch die Gegend gondeln darf?! Natürlich muß es wieder zur Lachkrampfkatastrophe kommen. Didis Convoy gilt jetzt schon als schwärzester Tag in der Geschichte des Straßenverkehrs. In Panik werden die Autobahnen geräumt, Entsetzen fegt die Landstaßen leer, und die Todesangst der Fische bringt die Flüsse zum Brodeln. Didi hat sie einfach nicht alle auf der Latte, was jeder Motorrad-Polizist zwischen Flensburg und Marseille bestätigen kann. Klar, daß seine Auftraggeber Dreck am Stecken haben - denn wer Didi, die 2000-PS-Lachmaschine auf die armen Autofahrer losläßt, kann keine guter Mensch sein. Didi ist nicht zu stoppen, Didi - auf vollen Touren.
‹  Zurück zur Artikelübersicht