Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit
Didi -- der Doppelgänger landete der Kabarettist und Komiker Dieter Hallervorden in den 80er-Jahren einen respektablen Kinoerfolg, der nun endlich auch auf DVD vorliegt. Kaum einer, der in dieser Zeit in Westdeutschland sozialisiert wurde, konnte sich den Slapstick-Kapriolen von Dieter Hallervorden entziehen. Der "gelernte" Kabarettist, der bereits 1960 die Berliner "Wühlmäuse" gründete (die im Übrigen bis zum heutigen Tag überaus erfolgreich die Comedy-Landschaft der Hauptstadt bereichern), hatte Ende der 70er-Jahre mit
Nonstop Nonsens einen grandiosen TV-Quotenhit gelandet.
Bereits in den mit Gags vollgestopften und mit Konservenlachern versehenen Slapstickeinlagen trieb Hallervordens Blödelego Didi als schwachsinniger Dödel sein Unwesen. Nur konsequent, dass man die Kunstfigur wenig später auch ins Kino hievte. Hallervorden spielt in dem 1984 entstandenen
Didi -- der Doppelgänger sowohl den Kneipenwirt Bruno Koob, als auch den Großunternehmer Hans Immer. Der Unternehmer Immer engagiert seinen Doppelgänger Bruno Koob, um durch einen Rollentausch einer geplanten Entführung zu entkommen. Doch dabei hat Immer nicht mit dem persönlichen Engagement Brunos in seiner neuen Rolle gerechnet.
Auch wenn der Film vor allem für Fans des waschechten Berliners und den ein oder anderen Nostalgiker interessant sein dürfte, sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich
Didi -- der Doppelgänger im Vergleich zu anderen Perlen westdeutscher Kinokomik wie etwa der
Supernasen-Reihe oder den erschreckend erfolgreichen
Otto-Filmen wie ein Meisterwerk auslässt. --
Thomas Reuthebuch
VideoMarkt
Millionär Hans Immer wird von Entführern bedroht. In seiner Not heuert er den erfolglosen Kneipier Bruno an, der ihm äußerlich aufs Haar gleicht. Doch statt als ahnungslose Zielscheibe für die Kidnapper zu fungieren, stellt Bruno den Konzern seines Auftraggebers total auf den Kopf und mischt dessen Privatleben gehörig auf. Und langsam dämmert es Immer, dass es viel schwerer ist, einen Doppelgänger wieder loszuwerden statt ihn zu engagieren.