Mein Sohnemann wollte unbedingt zu Weihnachten ein ferngesteuertes Auto haben. Nach einigem Recherchieren im Internet bin ich auf den Super Fighter G gestoßen und habe ihn dann bestellt. Dazu brauchte ich noch eine Fernsteuerung mit Servos, die Akkus (besser gleich Zwei) und natürlich noch ein Ladegerät dazu.
Die Freude des Sohns (8 Jahre) war zuerst getrübt ( ein ferngesteuertes Auto unterm Weihnachtsbaum und nicht sofort einsatzbereit...), aber nach ca. 4 h Zusammenbau am 1. Weihnachtsfeiertag hat sich das schlagartig geändert.
Zum Zusammenbau:
Alle Teile sind Prima gekennzeichnet und sauber verarbeitet. Eine Lackierung der Karosserie ist durch die Aufkleber (Minuspunkt: Nicht vorgestanzt, müssen einzeln ausgeschnitten werden) nicht notwendig. Ausserdem fallen bei der weißen Karosserie nach Feindberührungen leichte Kratzer nicht auf.
Bei mir hatte sich allerdings am Differential ein falsches Tellerrad eingeschlichen (Feinverzahnung statt Ovalloch). Da wir ja fahren wollten musste ich das Loch mittels Feile eben selbst ausweiten, der Tamiya Ersatzteilservice wird noch ein richtiges Teil nachschicken). Mein Sohn hat die meisten Teile selbst zusammengeschraubt. Lediglich an den sensibleren Teilen, Servobefestigung und an den Stoßdämpfern habe ich dann Hand angelegt.
1. Fahrt:
Die erste Fahrt fand im Wohnzimmer statt und hatte gleich schwarze Striche auf dem Parkett verursacht. Wir waren Beide überrascht, wieviel Power in dem Modell steckt und sind dann hinaus auf die Straße gegangen. Das Modell macht einen Heidenspass!! Nach kurzer Eingewöhnung hatte es mein Sohn gleich raus, wie man am Besten driften kann. Die Höchstgeschwindigkeit hat mich auch überrascht. Gottseidank ist bei uns in der 30er Zone kein Blitzer. Die Akkuladung hält bei so einer Fahrweise natürlich nicht ewig. Nach einer halben Stunde war der nächste Akku dran.
weitere Erfahrungen:
Nach vielen Stunden Spielspass sind wir immer noch absolut überzeugt vom Super Fighter G. Ich bin deshalb geneigt, mir selbst auch noch Einen zu kaufen. Die Hinterreifen haben wir mittlerweile gegen eine andere Profilierung ausgetauscht. Die Originalen waren innerhalb von zwei Tagen abgefahren und haben dann nur noch durchdrehende Räder verursacht.
Auch sind natürlich Grundreinigungen nach Einsatz im Garten angesagt. Allerdings ist dies ja bei anderen Off-Road Modellen auch nicht anders.
Ein wahnsinnig großer Vorteil des Bausatzes gegenüber Fertigmodellen ist, daß sämtliche Einzelteile separat erhältlich sind. Da mit dem Auto nicht gerade zimperlich umgegangen wird ist nach einigen Tagen die Vorderachsaufhängung gebrochen. Bei jedem Fertigmodell wäre das der Beginn einer umständlichen Klebeorgie, bzw. der Exitus. Unser Super Fighter dreht mittlerweile "gepimpt" mit einer Alu-Vorderachsaufhängung wieder seine Runden. Als nächstes steht dann der Tuning-Motor an...