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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Grauenhafte Übersetzung,
Rezension bezieht sich auf: Dicke Fische: Roman (Taschenbuch)
Ein spritziger, sarkastischer und unterhaltsamer Roman - im Original. Die Übersetzung von Malte Heim ist leider unerträglich platt und in einigen Passagen vollkommen sinnentstellend. Ein Truck ist nicht immer ein Lieferwagen, ein Pick-up ist kein Tieflader; solche Kleinigkeiten können passieren. Aber gleich auf Seite 8 erweist sich eine der Hauptfiguren, der Privatdetektiv R. J. Decker, in der Übersetzung als kleine fette Kampfkugel: „Er besaß die körperliche Erscheinung eines Abwehrspielers: knapp ein Meter sechzig groß, hundertneunzig Pfund schwer." Eines Abwehrspielers? In welcher Sportart? Sumo-Football? Im Originaltext ist das schon stimmiger, denn da ist Decker über 1,80 m groß und 80 kg schwer. Und so geht es dann in der Übersetzung lustig weiter. Da wird bei einem Barschangelwettbewerb eine 21 Meter lange Hochseejacht auf einem kleinen See von einer Person allein zu Wasser gelassen, die diese Riesenyacht selbstverständlich auf dem Anhänger eines Pkw transportiert. Im Original handelt es sich dann auch nur um ein 5 Meter langes Angelboot. Geangelt wird mit 10 Pfund schweren Schnüren; die - ja für den Handlungsverlauf nicht unwichtigen - Ergebnisse der Wettbewerbe ergeben überhaupt keinen Sinn.Die grauenhafte Übersetzung habe ich dem Altpapier zugeführt und das Original gelesen. Zukünftig werde ich peinlich genau darauf achten, niemals mehr Zeit für eine Buchübersetzung zu verschwenden, die von Malte Heim verbrochen wurde. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Was'n Käse,
Rezension bezieht sich auf: Dicke Fische: Roman (Taschenbuch)
Das ist der schlechteste Hiaasen aller Zeiten. Allerdings hege ich den Verdacht, dass dies an der völlig unzureichenden Übersetzung liegt. Nur mit geringstem Aufwand liesse sich doch zB in Erfahrung bringen, dass die "Ösen" einer Angelrute nun mal "Ringe" genannt werden. Eine Angelrute hängt auch niemals in der Oberlippe eines Fisches. Oder was ist die "Notbeleuchtung" an einem Pkw? Hierzulande heisst das doch wohl Warnblinklicht. Viele Sätze ergeben nicht direkt einen Sinn? Oder versteh'ich sie nur nicht? Egal, dieses Buch kann ich niemandem empfehlen -jeden anderen Hiaasen schon!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zunächst enttäuscht - später zufrieden,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dicke Fische: Roman (Taschenbuch)
Also, sooo komisch finde ich die Geschichte jetzt nicht. Zumindest nicht so komisch, wie der Verlag das Buch scheinen lassen möchte. Aber sie ist originell, satirisch und hat einen Haufen guter Charaktere. R.J. Decker, gescheiterter und geschiedener Privatdetektiv, bekommt einen skurrilen Auftrag. Er soll einen Angelbetrüger entlarven, sprich einen, der bei diversen Angelwettbewerben mit gezinkten Fischen spielt. Ein selbst angelnder Millionär läßt dafür 50000 Dollar springen. Kurz nachdem Decker begonnen hat, seine Nachforschungen anzustellen, sterben Leute wie die Fliegen, und sie haben alle etwas mit Fischen zu tun. Auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung trifft Decker auf einen angefressenen Ex-Gouverneur, der sich von überfahrenen Tieren ernährt und eine geblümte Duschhaube zum Anzug trägt. Dieser Knabe erweist sich jedoch nach einiger Zeit als äußerst hilfreich, auch wenn er einen privaten Feldzug gegen den Inhaber eines pseudoreligiösen, Angelsendungen verbreitenden, Schafe heilenden und nebenbei Immobilien vertreibenden Privatsenders führt.Klingt wirr? Ist wirr. Aber ab Seite 200 wird's richtig spannend, so mit Roadmovie-Flair, hanebüchenen Machenschaften, Verfolgungsjagden und am Ende mit hochbefriedigenden, vergnüglichen Racheakten an den Hauptbösewichten. Lesenswert! Was allerdings einen vollen Stern kostet, ist die wirklich gruselig schlechte Übersetzung. Der Übersetzer läßt sich dazu herab, mehrere Anmerkungen anzubringen, um Abkürzungen amerikanischer Bundesbehörden zu erklären. Die Zeit hätte er mal lieber in lesbare bzw. korrekte Übersetzungen stecken sollen. Ein Pickup zum Beispiel ist auch auf deutsch ein Pickup - kein Lieferwagen. Manche Dinge wären allerdings wichtig zu übersetzen gewesen, die wurden aber einfach englisch belassen. "Krumme Hunde" und "Letztes Vermächtnis" wurden auch von anderen Übersetzern bearbeitet... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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