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Dichtung und Wahrheit (insel taschenbuch) Taschenbuch – 22. Oktober 2000

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 947 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 13 (22. Oktober 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345831850X
  • ISBN-13: 978-3458318507
  • Größe und/oder Gewicht: 10,6 x 3,6 x 17,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 346.558 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Er ist nicht nur unbestritten der bedeutendste deutsche Dichter, Prosawerke wie "Die Leiden des jungen Werthers" oder das epochale Bühnenstück "Faust" haben ihm auch einen Platz im Olymp der Weltliteratur beschert. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), in Frankfurt/Main geboren und in seiner langjährigen Wirkungsstätte Weimar gestorben, zählt zu den Ausnahmeerscheinungen seiner Zeit. Gebildet und umfassend interessiert, hatte der studierte Jurist Ministerrang am Hofe des Herzogs von Weimar, trieb naturwissenschaftliche Forschungen und beschäftigte sich mit Bergbau, Geologie und Mineralogie. Goethe war vor allem ein Meister klarer Gedanken, die er in Verse, Gedichte, Dramen und Prosatexte fasste. Er und Friedrich von Schiller sind die wichtigsten Vertreter der so genannten Weimarer Klassik.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Herausgeber Walter Hettche steuerte ein ausführliches Nachwort bei, außerdem bietet der Band einen umfangreichen Kommentarteil von fast 350 Seiten, mehrere Register und Literaturhinweise." -- Dresdner Neueste Nachrichten -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit
OA 1811–14/ 1833Form Autobiografie Epoche Klassik
Die erste moderne Autobiografie eines deutschen Dichters gibt Aufschluss über das Ineinander von Wollen und Sollen in Goethes Leben, wie er es sah.
Entstehung: Seit Ende 1809 arbeitete Goethe an dem Projekt. Da er selbst mehrere Künstlerbiografien geschrieben bzw. übersetzt hatte (Benvenuto Cellini, Johann Joachim Winckelmann, Philipp Hackert), war dem 60-Jährigen bewusst, wie schwer die Strukturen der eigenen Vita zu erkennen und für Leser interessant zu erzählen seien. Die ersten drei Teile erschienen kontinuierlich 1811, 1812 und 1814. Den vierten Teil skizzierte Goethe 1816, schrieb ihn aber erst im Jahr vor seinem Tod nieder. Indirekt schließen sich die Italienische Reise der Jahre 1786–88 (1829), die Feldzugsberichte über 1792–93 und die rein faktenorientierten Tag- und Jahreshefte an. Goethes über 50 Jahre währendes Leben in Weimar hat er dagegen erzählerisch nicht gestaltet.
Inhalt: Goethe schildert seine Kindheit in Frankfurt, die planvolle Erziehung des Vaters, die humorvolle Güte der Mutter, wie er früh, u. a. durch ein eigenes Puppentheater, mit der Bühne in Berührung kommt und der Literatur zuneigt und wie er durch französische Einquartierung die Folgen der Politik und die Nachbarkultur kennen lernt. Die Krönung Kaiser Josephs II. erlebt der 15-Jährige als Stadtfest und zugleich als Kulisse seiner ersten Liebe, die er »Gretchen« nennt.
Im zweiten Teil zieht Goethe 1765 nach Leipzig, von wo er ohne entscheidende Förderung und schwer krank nach Frankfurt heimkehrt. Dort kümmert sich eine pietistische Freundin der Mutter um ihn, bevor er, genesen, das Studium 1770 in Straßburg fortsetzt. Neben der Bekanntschaft mit Johann Gottfried Herder (1744–1803) schildert Goethe seine Beziehung zu Friederike Brion in dem Dorf Sesenheim.
Im dritten Teil wird er als Dichter selbstständig und schildert sein Leben in Wetzlar, Frankfurt und Darmstadt, beschreibt auch seine Freundschaften. Der frühe Erfolg des Götz von Berlichingen (1773) und des Werther geben ihm eine neue Richtung.
Der Schlussteil behandelt das scheiternde Verlöbnis Goethes mit Lili Schönemann, die Schweiz-Reise mit den Brüdern Stolberg und die, beinahe schon nach Italien führende, Vorgeschichte seiner Berufung nach Weimar durch einen Boten des Herzogs.
Aufbau: Die vier Teile sind jeweils in fünf Bücher unterteilt, die Kindheit, Erwachsenwerden, Orientierung zur Dichtkunst und Weichenstellung für Weimar umfassen. Schon diese Symmetrie verdeutlicht Goethes Willen, sein Leben gestaltend zu interpretieren, zu erkunden, wo sich sein Charakter behauptet und eigengesetzlich entwickelt, wo Schicksal und Umstände hemmend oder fördernd eingegriffen haben. Dabei gerät auch in den Blick, was alternativ aus ihm hätte werden können. Gemäß der Maxime, dass ein »Factum unseres Lebens« nicht gilt, »insofern es wahr ist, sondern insofern es etwas zu bedeuten hat«, geht der alternde Goethe, wie der Untertitel verrät, frei mit den Ereignissen und ihrer Chronologie um.
Wirkung: Goethe war fasziniert von Bildungsprozessen. Er betrachtet die eigene Persönlichkeit, bei aller ironischen Distanz im Bewusstsein ihrer Bedeutung, exemplarisch, und bietet sie den Lesern als Medium für die Reflexion des eigenen Werdegangs an. Da er seine Werke nur spärlich kommentiert, gewann die Nachwelt hauptsächlich eine eigenständige, auch sozialhistorisch bedeutsame Synthese aus Dokumentation und subjektivem Selbstporträt. A.H. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 5. September 2006
Format: Taschenbuch
"Aus meinem Leben" lautet der eigentliche Titel dieses als "Dichtung und Wahrheit" bekannten Werkes: Goethes Jugenderinnerungen, an denen er erst als älterer, reifer Mann zu arbeiten begann und die ihn bis zu seinem Tod beschäftigten. Das Buch umfasst das Leben des Dichters vom Tag seiner Geburt am 28. August 1749 "mit dem Glockenschlag zwölf" bis zu seiner Abreise aus Frankfurt nach Weimar, als er 26 Jahre alt war. Der Hauptschauplatz ist Frankfurt; Studienaufenthalte führten Goethe nach Leipzig und Straßburg, zudem unternahm er einige Reisen an Rhein und Lahn und in die Schweiz. Mit dieser Schrift wollte Goethe im Alter Rechenschaft ablegen, wie er zu dem wurde, was er war. Er wollte ergründen, wie sich aus seinen persönlichen Anlagen durch Erziehung, Erlebnisse, Erfahrungen und geistige Anregungen sein Charakter gebildet hatte. In diesem Sinne schuf Goethe den Bildungsroman seiner eigenen Person. In vielfach überarbeiteter Form schildert er darin die konkrete Welt, die ihn geprägt hat: nicht chronologisch, nicht thematisch, sondern nach Möglichkeit immer "das Ganze". Das Werk ist mit Sicherheit einer der Gipfel, vielleicht sogar der Höhepunkt schlechthin der deutschsprachigen autobiografischen Literatur.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 15. April 2012
Format: Broschiert
"Am 28. August 1749, mittags mit dem Glockenschlage zwölf, kam ich in Frankfurt am Main auf die Welt" ... so beginnt Goethes "Dichtung und Wahrheit". Die zwischen 1808 und 1831 entstandene Autobiografie des großen deutschen Klassikers besteht aus vier Teilen, die 1811, 1812, 1814 und 1833 publiziert wurden.

Goethe fasste wohl schon im Sommer 1808 den Entschluss, seine Jugendjahre, seinen Lebensweg bis zur Übersiedlung nach Weimar, kritisch und historisch distanziert festzuhalten. Den vierten Teil hielt er noch fast zwanzig Jahre zurück, um lebende Personen nicht zu verärgern. Die endgültige Redaktion bewerkstelligte Goethe in seinen beiden letzten Lebensjahren, sodass Band IV erst nach seinem Tod erschien.

Mit gewissenhafter Bemühung suchte sich Goethe in die eigene Jugend und ihre Erlebnisse zu versetzen, die vielfältigen Einflüsse seiner Umgebung und der literarischen und politischen Umstände zu erkennen und aufzudecken. Goethe kam es nicht so sehr darauf an, nur eine Selbstbiografie zu schreiben, sondern ein allgemeines Kulturbild seiner Zeit wiederzugeben, die er stärker als irgendeiner miterlebt und mitbestimmt hatte. In vielfach überarbeiteter Form schildert Goethe, was ihn geprägt hat: nicht chronologisch, nicht thematisch, sondern nach Möglichkeit immer "das Ganze".

So ist "Dichtung und Wahrheit" eine Mischung aus Autobiografie, Geschichtsschreibung und literarisch gestaltetem Roman. Die halb poetische und halb historische Behandlung ist zum Vorbild realistischer Autobiografien in der deutschen Literatur geworden. Es war Goethes Wille, sein Leben hier gestaltend zu interpretieren und zu erkunden.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lupus am 28. Juli 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dieses dicke Taschenbuch ist ein "Muss" für jeden GoetheLeser. Hier finden Sie autobiographisch ausführliches über Goethes Werke:(DICHTUNG) in Verbindung bzw. Zusammenhang zu Goethes Leben (WAHRHEIT). Also ein ergänzender, authentischer Beitrag zu den üblichen Biographien. wbr
Nachtrag:
Aber hallo diese Rezension galt für die vollständige dicke Gesamtausgabe mit Nachtrag und pipapo.
Diese Werk habe ich einer Freundin geschenkt und mir jetzt einen Ersatz besorgen wollen. Leider
habe ich dabei übersehen, daß es sich hier um eine "Auswahl" (also stark gekürzt) handelt. Ich
werde wohl in den sauren Apfel beissen und die WAHRE Dichtung noch einmal bestellen. wbr
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Georgius Sabellicus am 15. Mai 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Für alle, die sich mit Goethes Leben und seiner zeit beschäftigen ein wirklich empfehlenswertes Buch. Geburt und Leben des grossen Dichters, seine Reisen und Studienaufenthalte. Der Hauptschauplatz ist Frankfurt.
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2 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von André am 4. Februar 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Zur Ausgabe: Sieht toll aus, ist hochwertig, usw.

Zum Inhalt: Ich kannte Goethe aus Schulzeiten und fand seine Werke ganz gut (Werther & Co.). Aber diese Autobiographie ist komplett langweilig. Stellenweise ist sie interessant, aber nach 200 Seiten selbstverliebte Darstellungen ging mir dann die Puste aus. Ich will auch einige Aussagen von ihm anzweifeln. Wer an seinem Lebensabend seine Kindheit und Jugend aufarbeitet, der wird sicher einige Sachen andichten. Goethe war sicher ein Genie, aber kein Supermensch. Es scheint so, als ob er sich nur mit dem Erlernen von Sprachen beschäftigt hat. So ein Quatsch.

Das mag zwar literarisch wertvoll sein, aber unterhaltsam ist es nicht, anscheinend nur für Germanistik-Studenten, die das lesen müssen.
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