Palahniuk wächst. Wieder einmal portraitiert er Menschen, die aufhörten, zu leben - wiedermal skizziert er hart, brutal, unsentimental, wie es dazu kam - und wiedermal kann man nicht anders, als diese Geschichte kennen zu wollen, als Seite für Seite zu verschlingen. Wiedermal läßt Palahniuk einem das Lachen im Halse stecken bleiben.
Der anfangs skurrile, dann immer mehr ins Bizarre überfließende Plot wächst um Mystie Marie, die verlorene Künstlerin, die doch nur ihren Traum wahr werden lassen wollte.. Im Tagebuchstil malt Palahniuk ein Bild der Malerin, die nur werden wollte, was sie nicht war - und doch.. war es Zufall?
Was ist dieser Roman, ein Krimi? Science-Fiction? Ein Thriller? Eine Komödie? Schwer zu sagen. Sicher ist nur: Palahniuk steht in gewohnter Tradition zu sich selbst, erfüllt die Erwartungen, die nach "Lullaby", "Fight Club", "Survivor", "Invisible Monsters" und "Choke" aufkamen.
Lesen!