Aus der Amazon.de-Redaktion
Nach dem etwas durchwachsenen Debütalbum
Rawhead Rexx können sich Rawhead Rexx mit
Diary In Black steigern und schaffen den Aufstieg in die erste deutsche Power-Metal-Liga.
Das "Dark Ages"-Intro klingt noch wie eine zu offensichtliche Iron-Maiden-Kopie, danach ist aber relativ Eigenständiges angesagt. Klar, Bands wie Iron Maiden und Judas Priest oder auch einheimische Gewächse à la Primal Fear schimmern immer mal wieder durch, aber das lässt sich bei dieser Art von Musik bekanntlich schwer vermeiden. Die heftigen Riffs haben auf jeden Fall eine Menge Wumms, die Drums geben rasant Vollgas, die schön melodischen Gitarren-Leads versprühen Achtziger-Metal-Feeling, und Frontmann Jürgen Volk muss den Vergleich mit Sängern von internationalem Format nicht scheuen. Sogar bei den balladeskeren Nummern zieht er sich sehr achtbar aus der Affäre. Für das Sahnehäubchen auf die 13 Tracks sorgt jedoch der fette, transparente Gesamtsound, der von Charly Bauerfeind (Blind Guardian, Halford) im Studio von Helloween-Sänger Andi Deris gekonnt in Szene gesetzt wurde. --Michael Rensen