Ab und zu brauche ich meine Prince-Dosis. Wenn ich noch nicht so richtig auf Trapp bin oder eine Ladung geballte Energie benötige, greife ich auch mal zu Double-Prince. Dieses Album hier gefällt mir gut - der Song "Diamonds and Pearls" ist ein ganz großer Song des kleinen Mannes aus Minneapolis - da kriege ich Gänsehaut. "Cream" gefällt mir ebenfalls - sehr relaxed, sehr funky, absolut tanzbar. Ebenso würde ich "Strollin'" fünf Punkte geben, einer sehr gelungenen Swing-Adaption und dem lässigen "Money Don't Matter 2 Night".
"Walk Don't Walk", "Daddy Pop", "Get Off" und dem letzten Stück "Live 4 Love" würde ich vier Punkte geben. Bei "Live 4 Love" und "Get Off" gehen mir der konstante Bass-Rhythmus durch Mark und Bein, da kann doch wohl keiner stillhalten. Bei "Instiable" und "Willing And Able" schwanke ich zwischen drei und vier Points. Für den Opener "Thunder" maximal drei, eher nur zwei Punkte - das Lied fand ich anfangs sehr fetzig und funky, aber je öfter ich es höre, desto mehr nervt es mich. Die beiden Rap-Songs hätte er wegen mir weglassen können.
Ziemlich viel Power hat die ganze Chose. Bis heute unterstützt ihn seine Begleitband NPG (The New Power Generation), die "The Revolution" ablöste. Bei seinem letzten Auftritt beim Montreux Festival am 18. Juli 2009 waren die Karten innerhalb von 8 Minuten ausverkauft! Das Enfant terrible der Popmusik ist also immer noch unglaublich gefragt. Mir ist auch klar, warum. Denn selbst unser Wellensittich kräht fröhlich, wenn Prince läuft - und das will was heißen!