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Kundenrezensionen

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am 8. Mai 2014
Immer wenn ich nach meinem Lieblingsalbum von Bowie gefragt werde, muss ich unwillkürlich an Bowie denken, wie er in einem Interview mit Moby und Entertainment Weekly sagt: "Maybe it’s because I’ve got too many songs, and I wait for them to pick the right ones. 'Ah! You’re right! That was a good song, and I’m glad you got married to that song!' There are certain songs that if people come up to me and tell me how much that song meant to them, I think, You should have better taste, then, because I don’t really like that song." (Nach der vielleicht etwas rüden Bemerkung kehrt Bowie übrigens wieder zu seinen guten Manieren zurück und weigert sich, ein Beispiel zu nennen.)

Ich bin mir auf jeden Fall ziemlich sicher, dass Mr. Bowie nicht begeistert wäre, wenn ich ihm ein paar meiner liebsten Alben nennen würde: Aladdin Sane ("written, recorded, mixed way too fast"), Station To Station ("It's an interesting piece of work, but as if it was written by somebody else")...
...und Diamond Dogs. Es liegt wahrscheinlich in der Natur eines Künstlers (eines guten Künstlers zumindest) sich selbst zu reflektieren und über die Zeit kaum mehr etwas komplett zu mögen.
Dafür, dass Diamond Dogs ohne Mick Ronson auskommen muss, der früher mit Bowie die Arrangements gemacht hat, dafür, dass Bowies Privatleben anfing, katastrophal zu werden, dafür, dass er anfing mit dem Kokain und dafür dass die ursprüngliche Idee, ein Musical zu '1984' machen, zum schnellen Ummodeln des Konzepts führte, ist es beinahe schon lächerlich, wie grandios dieses Album ist.
Um es ganz subjektiv und unreflektiert zu sagen, ich liebe es. Es ist unglaublich dunkel, düster und schwermütig, ein bisschen wie die dunklen Gassen von Hunger City, die Bowie besingt.
Die ganze Atmosphäre, die es schafft, passt einfach. Schon Future Legend nimmt einen mit auf eine Reise, die unheimlich schnell vergeht. Rebel Rebel und Big Brother (mit Chant Of The Ever Circling Skeletal Family) sind die schwächeren Tracks auf der Platte, aber der Rest? Unglaublich, wie schon gesagt. Nicht nur "Sweet Thing/ Candidate/ Sweet Thing (Reprise)" - auch das nie performte "We Are The Dead" und "Rock'nRoll With Me", der Title Track, '1984'...
Der normale Hörer ist mit der 30th Anniversary Edition wahrscheinlich überbedient, aber für mich war allein schon das ursprüngliche "Candidate" und der "Rebel Rebel" Remix (der auch auf der Reality Deluxe Edition war) den Kauf wert. Dazu ist die Aufmachung schöner als das simple Jewel-Case vom EMI-Remaster.
Für diejenigen, die es noch nicht zwischen den Zeilen lesen konnten, ja, ich denke, dass das hier ein wirklich grandioses Album ist.
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am 3. Juni 2002
Bowie on top!
Auf "Diamond Dogs" erntet Bowie in künstlerischer Hinsicht all das, was er in den Jahren zuvor an Rock- und Pop-Erfahrung gewonnen hat. Und er fährt reiche Ernte ein.
"Diamond Dogs" ist ein Konzeptalbum, das eine gespenstische Welt in der gar nicht so fernen Zukunft zeigt. Entsprechend düster und aggressiv ist die Stimmung auf diesem Album. Aber das bringt der Meister absolut überzeugend rüber.
Schon das Intro "Future Legend" schafft mit verzerrten Stimmen, viel Hall und scheinbar wahllos eingestreuten Gitarrenjaulern eine beklemmende Atmosphäre. Das Titellied ist einer der wenigen echten Rocker von Bowie. Er braucht sich vor den besten Lieder von den Stones nicht zu verstecken. Das Triptychon "Sweet Thing/Candidate/Sweet Thing(Reprise)" gehört zu Davids komplexesten und intensivsten Kompositionen. Geradezu leichtfüßig kommt das folgende "Rebel Rebel" daher - trotz schwerblütigem Text.
Die "Rückseite" der ursprünglichen Vinyl-LP kommt etwas gelassener daher. Dennoch - auf "1984" und "Big Brother" werden mit den Wha-Wha-Gitarren schon Klangelemente der schwarzen Musik eingeführt.
Das Album überzeugt durch viele ungewöhnliche Klänge. Selten wurden die Stücke eines Rock-Albums derart sorgfältig durcharrangiert. Jeder Ton sitzt!
Wie soll sich Bowie nach diesem Meisterwerk noch steigern?
Kann er sich jetzt nur noch selbst wiederholen und dabei abstumpfen?
Wohin soll er sich weiterentwickeln?
Die Antwort kennen wir: weg von der klassischen Rockmusik und hin zu etwas ganz anderem - den Klängen der amerikanischen Black Music!
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am 11. Dezember 2006
1974 hatte der Glam Rock bereits seinen Zenit überschritten, Bowie stand mit seinen Alben "Ziggy Stardust" und "Aladine Sane" weltweit auf Top-Chartpositionen und hatte soeben seine erfolgreiche "Spiders from Mars"-Band aufgelöst.

Während sich aber die beiden genannten Alben noch sehr an den Themen "Star Sein" und "Leben als Rockstar" orientierten, wandte sich Diamond Dogs nun weit düsteren, apokalyptischen Themen zu. Sehr entfernt (denn DB bekam nie die Rechte für ein Musical) an 1984 angelehnt, erzählt uns DB zunächst eine "Future Legend" - die Geschichte einer verwüsteten, industrialisierten Stadt in der kläffende Hunde durch die Straßen streunen.

Sweet Thing, We are the Dead, Big Brother, 1984 greifen dieses Thema dann unterschiedlich auf und beschreiben diese zukünftige, düstere Welt sehr eindringlich. Diamond Dogs, When you RockŽn Roll with me und Rebel Rebel sind hier eher noch der Thematik "Ich bin ein Superstar und lebe alles andere als gesund" hinzuzuzählen..

Ich finde, daß Diamond Dogs an vielen Stellen pretentiös, überproduziert und künstlich wirkt. Allerdings spiegelt das Album trotzdem sehr gut Bowies damaligen Gemütszustand wider. Diamond Dogs läutete jene Phase seiner Karriere ein, die von schwerem Kokainmissbrauch, Paranoia und großem psychischen Stress gekennzeichnet war. Diamond Dogs wirkt einfach nicht locker...Obwohl diese Angespanntheit für das Thema der Platte sicherlich förderlich war....

Alles in allem ist "Diamond Dogs" aber trotzdem ein tolles Album. Rebel, Rebel war damals ein Riesenhit, 1984, Diamond Dogs sind ebenfalls sehr gute, wenn auch schräge, dissonante Nummern.

In diesem Sinne: Treten Sie mit diesem Album ein in Bowies damalige Untergangsvisionen aufgelockert von einigen Hits. Hörenswert, wenn auch sicher nicht jedermanns Geschmack
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am 4. November 2011
Rock'n Roll-Meisterwerk von David Bowie von 1974 das seinesgleichen sucht. Die erste Single-Auskoppelung "Rebel Rebel" schaffte es bis auf Platz 5 der englischen Charts. Die Zweitsingle "Diamonds dogs" platzierte sich immerhin noch auf Platz 21. Ein Volltreffer jagd den anderen, nach einem Ausfall sucht mann hier vergebens. Die künstlerische Qualität der Scheibe ist überirdisch und findet in den Über-Balladen "Rock'n Roll with me" und "Sweet thing/Candidate" seinen kreativen Höhepunkt. Wahnsinn auch die von George Orwell inspirierten Nummern "1984" und "Big Brother", bombastische Kunstwerke, die seinesgleichen suchen. Das grandiose Konzeptalbum stieg in England bis auf Platz 1 der Album-Charts und erreichte immerhin den beachtlichen Platz 5 der US-Billboard-Charts. Aus heutiger Sicht ist die Scheibe ein absolutes Rock'n Roll-Meisterwerk, dass in jeder anspruchsvollen Rock-Sammlung einen Ehrenplatz einnehmen sollte.
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TOP 500 REZENSENTam 9. November 2009
Nach einem mäßig erfolgreichen und eher halbherzig eingespielten cover Album (,Pinups' wirkt auch heute noch wie ein Schnellschuss) erkannte Bowie offenbar, dass die Uhr für den Glamrock schön langsam ablief. 'Diamond Dogs' wirkt dann auch wieder geschlossener und durchkonzipierter als ,Aladdin Sane', was nicht zuletzt an den oft ineinander übergehenden tracks liegt.

Starke theatralische Ansagen (gleich zu Beginn ,this ain't Rock'n'Roll - this is genocide!') gepaart mit Riffmonstern wie ,Diamond Dogs', oder ,Rebel, Rebel' lieferten die Brücke zur Ziggy-Ära, soulig und funkig angehauchte tracks wie das großartige ,1984', oder ,When You Rock'n'Roll With Me' ebneten schon den Weg zu Bowies ,Blue Eyed Soul-Phase'. Als Überleitung gelang dieses Album also perfekt, weil es vielseitiger als die Vorgänger, aber trotzdem homogen klingt.

Auch die songs sind größtenteils stark, nur das 3-teilige ,Sweet Thing-Candidate-Sweet Thing(Reprise)' kann nicht so recht überzeugen. Es knüpft zwar irgendwie am cabaret-haften ,Time' von ,Aladdin Sane' an, wirkt aber zu zerrissen und kommt melodisch nie wirklich auf den Punkt. Noch schlimmer ist dann ,We Are The Dead', der schwächste song des Albums, bei dem man eigentlich nie eine Ahnung davon bekommt wo er hin will.

,Big Brother' ist dann wieder große Oper mit einem packenden, theatralischen Refrain, bevor die Platte mit dem rhytmisch witzigen und interessanten ,Chant Of The Ever Circling Skeletal Family' ausklingt.

Insgesamt ein sehr gutes, aber kein makelloses Album, das aber als Überleitung zu ,Young Americans' und auch ,StationtoStation' hervorragend funktioniert und dass einige kompositorische und arrangementmäßige Highlights in Bowies Katalog bietet.

Auch die Bonus CD wartet hier mit einigen Zuckerln auf, allen voran der wahrscheinlich beste track der Pinup Sessions - ein cover von Springsteen's ,Growin' Up' - der unverständlicherweise nicht auf der LP landete, aber auch schon voll den Blue Eyed Soul atmet. Auch sehr hörenswert - die US Single Version von ,Rebel, Rebel', die gänzlich anders, aber sehr apart gemischt wurde, sowie die kurze 'K-Tel best of Edit' von ,Diamond Dogs'. Dass auch die Neuaufnahme von ,Rebel, ,Rebel' von 2003 inkludiert wurde (aufgenommen für den soundtrack zu Charlie's Angels) versteht sich von selbst.
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am 22. März 2005
Wer sich an Ecken & Kanten stört, oder nur die "Best of"-Cd's von Bowie kennt, wird hier vielleicht nicht glücklich. Ich würde Bowie sogar unterstellen, daß er überhaupt nicht vor hatte, dem Schema F zu entsprechen, was mache Rezensenten hier bemängeln. Dafür,und genau dafür, liebe ich dieses Album. Für mich ist es neben Hunky Dory sein bestes. Diese schräge, apokalyptisch-divenhafte, mutige Scheibe konnte so nur von Bowie erzeugt werden. Eine bizarre Revue, ein Schmaus für Freunde der Extravaganza deluxe. Der Klaus Kinski des Pop hat schon verwegene Pfade beschritten, um uns zu unterhalten. Treten Sie ein...
Diamond Dogs passt mehr zu Hunky Dory als zu Ziggy. Wer beide nicht kennt... ich weiß leider keine Vergleiche mit anderen Bands. Wem könnte dies gefallen? Vielleicht jemandem, der neugierig darauf ist, sich den frühen Bowie zu erschließen. Sie müssen eben ins Wasser tauchen und naß werden. Manches kann man erst verstehen, wenn man es kennt.
Trauen Sie sich!
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am 18. Juni 2004
This marketing idea is great, but finally we have a double re-issue where the gatefold is not as much a flimsy fall-apart box, like "Ziggy Stardust" and "Aladdin Sane". But, there is a ton of good information in the booklet with classic photos. The sound is not remastered any better than the last issue of "Diamond Dogs and that goes for the 2nd CD as well. I'm not sure why a silly song like, "Dodo" is here twice or why the K-Tel version of "Diamond Dogs" is included other than to fill up a disc. The "Rebel Rebel" (US Single) is a nice version if you don't have it already and the 2003 version is fantastic! If you saw Bowie on the last tour, this is what he sang! But still, this is a collector's edition and does not offer much unless you are a true die-hard fan like me. The truth is I can't wait until Bowie releases his next "Live" album next year.
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am 16. März 2016
Nachdem Bowie die Spiders auflöste stand er vor einem Dilemma: Übersprudelnde Songideen aber keine Band...Mick Ronson war mal ebenso nicht zu ersetzen. So spielt er viele Instrumente selbst. Diese klingen etwas schräg aber auch sehr eindringlich.
Die Kompositionen sind durchweg brillant: Allein das unglaubliche Intro Future Legend steht für sich.
Der Titelsong wie auch Rebel Rebel sind die "schwächsten" Songs , weil nach simplem R'nB Schema gestrickt. Aber was heißt das schon, bei so einem fantastischem Machwerk?

Hier hat der Meister ordentlich an der Niveu-Schraube gedreht:Das Medley Sweet Thing-Candidate-Sweet thing ist eine kleine Oper in sich.
We are the dead ist düster, einsam. Bowies Gesangsleistung phänomenal. 1984 ist Superfunk , eines der besten Bowie Songs.
Für mich, wegen der apokaliptischer Härte , das beste 70er Bowie Album.
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am 27. Januar 2016
David Bowie würde ich natürlich immer 5 Sterne geben, auch wenn gerade bei diesem Album die Unterbrechungen zwischen den Tracks extrem stören. Das hätte man sicherlich anders lösen können, indem man z.B. Sweet Thing / Candidate / Sweet Thing (Reprise) als einen Track behandelt. Besser ist da die Vinylversion, aber die nutzt einem ja im Auto leider nichts... Die 2 Euro mehr für die Zusatztracks haben sich aber auf jeden Fall gelohnt.
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am 12. März 2001
Das Album Diamond Dogs wurde in den USA aufgenommen und steht eng im Zusammenhang mit G. Orwells 1984. Eigentlich wollte Bowie ein Musical dazu machen, aber die Rechte blieben ihm verwehrt. So blieb er zunächst auf einer Reihe von Songs sitzen, die er schließlich mit diesem Album herausbracht. Er schafft darin eine düstere Vision, das die Erde von "Diamond Dogs" heimgesucht wird, schreckliche Gestalten die aussehen wie Hunde mit Menschenkopf. Sogar das Cover ist von einem Bowie mit Hundekörper geziert. Wie alle Bowie Alben ist dies auch kein geradliniges. Es bildet, musikalisch gesehen ein Zwischenstück zu Rock und dem Plasic-Soul der Young Americans. Rebel Rebel ist der einzige richtige Hit auf der Platte, die anderen Lieder wie Diamond Dogs sind auch gut, aber eher unbekannt. So sind 1984 und Big Brother sehr melodisch und klar. Alles in Allem ein gutes Album, daß nicht nervt. Jedoch ist es nicht als Partymusik zu empfehlen, da die Musik zum Teil etwas schwerer zu verdauen ist.
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