... ist dieser Film.
Er stellt eine Situation eines jungen Paares aus relativ skurieller Perspektive dar.
An dem, möglichen, Hochzeitstag ist der Bräutigam dabei seinen Vater abzuholen, der sich als absoluter Dilettant herausstellt, der sich aber immer eloquenter weise zu helfen weiß.
Der Bräutigam hält seinen Vater die Treue, bis zum Äußerten.
Die Mutter ist ebenfalls ein Querschläger, ein esoterischer. Die Braut jung und erfrischend, deren Eltern halt hinterhältig.
Die zwei Ganoven schwul und deppert (unabhängig voneinander!!!).
Mal zeigt sich der Film als Kalauer, die zeitweise auch funktionieren. Manchmal ist die Schmerzgrenze erstaunlich tief und das "Fremdschämen" schnell da.
Die Darsteller machen ihre Sache sehr gut, für mich immer gut; Jörg Pohl! Auch handwerklich ist der Film solide und gut. Aber manche Situation wird arg in die Länge gezogen und verliert so den Reiz.
Ab und zu schaue ich den Film, wenn ich nicht denken will. Nämlich Tiefe kann und will der Film nicht bieten.
Ansonsten viel Spaß beim Schauen.