Jakob Fugger sagte eins: "Ich habe den Kaiser und den Papst im Beutel." Um wieviel leichter mag es sein einen "Philosophen" in die Tasche zu stecken? Luther, der hören musste, wie ein "gewöhnlicher" Kaufmann den Vertreter Gottes an die Leine legen konnte, zeigte sich betroffen. Er sagte, er hätte es nicht gewusst und es ist daher fraglich, ob er mit diesen Wissen die 95 Thesen an die Kirche zu Wittenberg geschlagen hätte. Ich glaube ihm, dass er es zu dieser Zeit nicht gewusst hat und niemand hat am Anfang seiner Tage eine Ahnung davon, wie tief das Übel sitzt. Damit haben die beiden Hauptdarsteller Habermas und Ratzinger aber kein Problem. Hier haben wir nun den größten Geist im Zeitalter des geistigen Niedergangs und den Vertreter Jesu Christi im Zeitalter des Völkermords und Vernichtung aller Werte. Zu den Autoren gehört auch Florian Schuller, der anfügt, dass es im 18 Jahrhundert auch einen intellektuellen Austausch gab zwischen Benedikt dem XIV und Voltaire dem Kirchenkritiker. Voltaire war der Leiter der 'Gesellschaft der Philosophen' denen viele berühmte Persönlichkeiten der damaligen Zeit angehörten. Und dieser hohen Gesellschaft ging es darum Menschen zu töten. Friedrich der Große gehörte auch dazu und er sagte: "Nicht die Waffen ist es vorbehalten die Infame zu zerstören: sie wird durch die Arme der Wahrheit und durch die Verführung des Eigennutzes fallen......Es ist um nichts weniger zu tun, als die Mönche auszurotten, oder aber wenigstens die Verminderung ihrer Zahl anzufangen." Der Freimaurer und Jesuit Voltaire war maßgeblich daran beteiligt, die französische Revolution zu ermöglichen. Dazu ist es nicht notwendig wie ein Philosoph die Wahrheit zu verehren, sondern er sagte: "Man muß lügen wie ein Teufel, nicht zimperlich, nicht nur zeitweilig, sondern dreist und immerfort." Solchen edlen Geistern sind 1789/90 über eine halbe Million Menschen zum Opfer gefallen. Man hat damals Männer und Frauen zusammen gebunden und sie mit Lanzen und Schwertern unter die Wasseroberfläche der Loire gedrückt und ertränkt. Diese mörderischen Handlungen nannte man "Republikanische Hochzeiten."
Damals waren der Papst und der Philosoph noch Personen, die etwas in die Wege leiten konnten. Heute ist ihre Tatkraft jedoch so leer, wie das Geschwätz in diesen Buch. Als Beispiel möchte ich hier den Habermas'chen Wortschwall einmal wiedergeben: "In kognitiver Hinsicht bezieht sich der Zweifel auf die Frage, ob politische Herrschaft nach der vollständigen Positivierung des Rechts einer säkularen, das soll heißen einer nichtreligiösen oder nachmetaphysischen Rechtfertigung überhaupt noch zugänglich ist." Im diesen Stil ist das ganze Buch verfaßt und es ist auch bei allem Wohlwollen nichts zu finden, als bloße Andeutungen und das Herantasten an scheinbar brennenden Fragen. Aber Habermaß ist ja Europäer und ein Verfechter der kommenden Weltregierung und damit auch an so edlen Bestrebungen bemüht, wie den weltweiten Massen-und Völkermord in die Wege zu leiten. In der Hinsicht hat er etwas mit Voltaire, dem damaligen großen Geist gemein.