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Dialektik der Aufklärung, Jubiläums-Edition Broschiert – Dezember 2001


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Produktinformation

  • Broschiert: 275 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch; Auflage: Fischer Taschenbuch (Dezember 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596505194
  • ISBN-13: 978-3596505197
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 732.481 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Dialektik der Aufklärung
OA 1947 DE 1969Form Sachbuch Bereich Philosophie
Die von Max Horkheimer und Theodor W. R Adorno gemeinsam in den USA geschriebene Dialektik der Aufklärung ist der vermutlich wichtigste Text der kritischen Theorie und ein Klassiker der Philosophie des 20. Jahrhunderts.
Entstehung: Die Publikationsgeschichte hat dem Text früh eine geheimnisvolle Aura verliehen. 1944 aus Anlass des 50. Geburtstags von Friedrich Pollock (1894–1970) in hektografierter Form publiziert, kursierte lange Zeit nur eine erweiterte Fassung als Raubdruck (Amsterdam 1947). Erst 1969 entschlossen sich die Autoren, den Text weitgehend unverändert wieder zu veröffentlichen.
Inhalt: Es gibt wohl kaum eine fulminantere Entlarvung der bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse und eine in ihrem wortgewaltigen Pathos düsterere Abrechnung mit dem westlichen Fortschrittsglauben als die Dialektik der Aufklärung. Der einzelne Mensch wird gegenüber den ökonomischen Mächten annulliert, vom Apparat verschlungen, zum Teilchen einer unmündigen Masse degradiert. Der verdinglichte Geist stirbt in der Flut von Information und Amüsement ab, wird zur bloßen Ware. Die Kulturindustrie trägt in subtiler Weise dazu bei, sich der eigenen Verdummung und Versklavung nicht einmal mehr bewusst zu werden. So erweist sich »Aufklärung als Massenbetrug«. Diese alles beherrschende Form eines bloß instrumentellen Verstandes unterdrückt jenes Subjekt, das sich gerade mittels Verstandes von Mythos und Irrationalität befreien und so zum Herrn über sich selbst machen wollte. Am Bild des an den Mast gefesselten Odysseus verdeutlichen Horkheimer und Adorno den ursprünglichen Zusammenhang der Herrschaft des Verstands und Unterdrückung menschlicher Natur.
Die Dialektik der Aufklärung ist nicht nur eine kritische Theorie der modernen Massenkultur, sondern auch radikale Sprach- und Wissenschaftskritik sowie negative Geschichtsphilosophie. Aufklärendes Denken, das untrennbar mit gesellschaftlicher Freiheit verbunden ist, hat in einem dialektischen Prozess die völlige Unfreiheit einer verwalteten Welt hervorgebracht. Dialektik bedeutet hier das (notwendige) Umschlagen einer sich entwickelnden Sache, der Aufklärung, in ihr Gegenteil, in die Unvernunft einer irrationalen Welt. Die dramatische Konsequenz dieser Annahme liegt in der Ausweglosigkeit des erreichten Zustands.
Wirkung: Für die deutsche Soziologie war die Dialektik der Aufklärung von prägender Bedeutung, für die Studentenbewegung bildete sie das elektrisierende Manifest der eigenen Revolte. Philosophisch nüchterner ist sie in die breite Kritik an der wissenschaftlichen Rationalität und ihrer Verengung der Vernunft auf instrumentelles Denken einzuordnen. Wenn die beinahe düstere Prophetie und das pessimistische Pathos der Dialektik spätestens im Laufe der 1980er Jahre gleichsam aus der Mode gekommen sind, so wäre dies für die beiden kritischen Denker wohl nur eine Bestätigung ihrer Theorie gewesen. C. S. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Sondereinband .

Werbetext

"Schon der Mythos ist Aufklärung, und: Aufklärung schlägt in Mythologie zurück." Max Horkheimer/Theodor W. Adorno -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Sondereinband .

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Da..Ko am 23. Mai 2005
Format: Sondereinband Verifizierter Kauf
Horkheimer und Adorno haben hier wahrlich mehr geliefert als nur einige "philosophische Fragmente"!
Sie öffnen dem Leser völlig neue Perspektiven, sie vermitteln ihm Schattenseiten dessen, was wir immer wieder Lob preisen.
Adorno und Horkheimer zeigen in diesem Werk brillant auf, welche Folgen die Aufklärung heraufbeschwor. Diese werden ausführlich behandelt, u. a. sei eine der Folgen die totalitären Regimes im 20. Jahrhundert.
Doch die Aufklärung hatte auch negative Folgen für das Individuum , die von den Autoren aufgezeigt werden. So könne der Mensch durch die Aufklärung nicht nur aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit heraustreten, sondern auch durch andere aufgeklärte Menschen in die Unmündigkeit hineingezogen werden. Eine sicherlich sehr wichtige Erkenntnis, wenn man bedenkt mit welchen Mitteln heutzutage große Firmen Werbekampagnen erstellen, die nur darauf ausgerichtet sind Urinstinkte des Menschen zu wecken, auf die er reagiert. Möglich wurde dies nur durch ausgiebige Forschung, die den Menschen und seine Umwelt bis ins letzte Detail rationell zu erklären versucht und darum weiter und weiter forscht, bis auch das letzte Mysterium entmythisiert ist.
Doch die Industrie und die Wissenschaft sind nur einige derjenigen die Horkheimer und Adorno kritisieren.
Zur Sprache und Rhethorik lässt sich sagen, das Beides brillant ist. Leider auch sehr schwer zu verstehen. Die meisten Absätze müssen (wenn man nicht in schwierigen Texten geübt ist) zwei- bis drei mal gelesen werden, bis man ihren wahren Gehalt erkennt, doch das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Abschließend kann man also sagen, dass dieses Werk mehr als empfehlenswert ist, da es neue Perspektiven und Sichtweisen eröffnet!
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47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. November 1999
Format: Sondereinband
Die „DDA" ist eines der Hauptwerke seiner Autoren Horkheimer und Adorno. Es trägt den Untertitel „Philosophische Fragmente", und in Splittern stellt sich auch der Inhalt des Buches dar: Es beginnt mit dem „Begriff der Aufklärung", der durch zwei Exkurse ergänzt wird, die den Inhalt des „Begriffes" weiter ausführen. Dann folgt das bekannte Kapitel über die „Kulturindustrie", die „Thesen über den Antisemitismus" (dem umfangreichsten Teil des Buches) und abschließend mehrere Aphorismen. Das Werk schrieben die beiden Autoren im amerikanischen Exil. Sie waren dem massenmordenen deutschen Staat entronnen, schrieben unter diesem Eindruck. Sie stellen die Frage, wieso die vollends aufgeklärte Welt in Barbarei versinkt, obwohl die Mittel zur Abschaffung des Elends bereits erlangt sind. Sie zeichnen die Geschichte der Entwicklung des Denkens, der Subjektwerdung der Menschen und die Geschichte ihrer wissenschaftlichen Begriffe nach. Sie zeigen, wo und wann Aufklärung in ihr Gegenteil umschlägt - sie wenden aufklärerische Kritik auf die Aufklärung selbst an, sie beschreiben die (bisherige) Geschichte als eine Geschichte von Herrschaft. Das Buch ist so hervorragend wie anspruchsvoll. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 28. April 2011
Format: Sondereinband Verifizierter Kauf
Diese Essay-Sammlung gilt zurecht als eines der bedeutendsten Werke der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Etwas ironisch gesprochen könnte man sagen, dass sich in ihr der Hegel'sche Weltgeist der Vernunft gegen sich selbst wendet und seine Grundlagen der Kritik unterzieht, wo er doch noch zu Hegels Zeiten sich im preußischen Beamtenstaat übergebührlich selbst gefeiert hatte. Nach zwei Weltkriegen und dem Holocaust konnte davon nicht mehr die Rede sein. Der rote Faden, der sich durch die einzelnen "Fragmente" zieht, ist der Gedanke, dass die Rationalität der Moderne von Anfang an einer Verzerrung unterlag, vornehmlich durch das ökonomische Interesse des sie tragenden Bürgertums - aber auch anderer jeweils mächtiger Interessengruppen -, sodass diese, den Keim der Verderbnis stets in sich tragend, notwendigerweise auch ihren Anti-rationalistischen und Irrationalen Untergang hervorbringen musste. Rationalität in diesem Sinne war stets nur partiell, nämlich parteiisch, rational, musste also, in psychoanalytischen Begriffen, stets auch als Rationalisierung der bürgerlichen Privilegien herhalten, und musste, als Rationalismus der Industriemaschinerie und als konsequente Fortschreibung der ökonomischen Rationalität der "freien Märkte" in den Konsumismus und die "Kulturindustrie", sich in einen performativen Widerspruch zu ihren eigenen Grundlagen, etwa des humanistischen Menschenbildes, bringen.
Die "Dialektik der Aufklärung", die Horkheimer und Adorno in ihrem Werk aufzeigen, hat in mir (Stichwort: negative Dialektik) die Vorstellung eines "bösen Tao" erweckt, eines negativen Yin-Yang-Symbols, dass in seinen besten Dynamiken stets den verderbenden Keim tragend, sich in immer tiefere Abgründe der Entfremdung und Anomie spiralförmig hinab-gräbt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MaNic' am 14. August 2011
Format: Sondereinband Verifizierter Kauf
Die hauptsächliche Intention dieses Buches, der Zusammenhang zwischen Aufklärung und Mythos bzw. Vernunft und Herrschaft, wurde hier schon angeschnitten, weshalb ich mich zu einem damit einhergehenden Nebenzweig äußern möchte: dem moralischen Nihilismus!

Mit ihrem neomarxistischen Kulturzynismus greifen die beiden Denker der Frankfurter Schule die westliche Kulturindustrie und den Faschismus an, der durch diese unterstützt wird. Sowohl in unserem Selbstverständnis, als auch dem Bilde gegenüber Natur(beherrschung) und Medien werfen sie eine Refelxion vor, die so manchen Naivling aus den Socken haut, wenn er es denn versteht - denn mit Absicht wird in diesem Werk das volle Potential an zur Verfügung stehenden Fachbegriffen und Fremdwörtern genutzt, die sich allerdings mit der Zeit wiederholen und somit kein Risiko des Unverständnis darstellen, sondern vielmehr eine Wortschatzbereicherung.

Mit dieser kritischen Einstellung gegenüber den gegenwärtigen Werten und der Zeit, aus der sie hervorgehen, nämlich der Ratio idealisierenden Aufklärung, ist es kein Wunder, dass auch der abendländische Versuch, die Moral einer säkularisierten Gesellschaft zu retten, nicht verschont bleibt.
"Die Morallehren der Aufklärung zeugen von dem hoffnungslosen Streben, an Stelle der geschwächten Religion einen intellektuellen Grund dafür zu finden, in der Gesellschaft auszuhalten, wenn das Interesse versagt."(S.92)

Um diese Behauptung zu stützen, gehen sie nicht nur gegen Kant und seine Vernunftvorstellung vor, sondern heroisieren dazu die sonst so als verfehlt propagierten Ansichten Nietzsches und des Marquis de Sade.
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