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Diagnose Boreout: Warum Unterforderung im Job krank macht
 
 
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Diagnose Boreout: Warum Unterforderung im Job krank macht [Broschiert]

Philippe Rothlin , Peter R. Werder
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 136 Seiten
  • Verlag: Redline Wirtschaftsverlag; Auflage: 1 (21. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3636014625
  • ISBN-13: 978-3636014627
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 100.227 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die schleichende Gefahr - wie Langeweile und Unterforderung bei der Arbeit krank machen. Burnout kennt jeder - aber was ist Boreout? Die Autoren Philippe Rothlin und Peter Werder beschreiben anschaulich das weit verbreitete, aber bisher totgeschwiegene Phänomen: Boreout durch Desinteresse, Langeweile und Unterforderung am Arbeitsplatz. Die Auswirkungen sind eindeutig: Unzufriedenheit, ständige Müdigkeit und Verlust der Lebensfreude. Das Erschreckende dabei: Es kann jeden von uns treffen, der sich im Job unterfordert oder schlicht »fehl am Platze« fühlt. Diagnose Boreout ist ein Buch für alle, die aktiv und offensiv mit dem neuen Phänomen umgehen wollen. Neues Phänomen in der Arbeitswelt: Boreout. Erste Publikation über dieses Thema. Konkrete Ansätze für Betroffene.

Über den Autor

Philippe Rothlin studierte an der Universität St. Gallen Recht und Betriebswirtschaft. Er war zahlreiche Jahre als Projektleiter im Bankensektor tätig und arbeitet nun als selbstständiger Unternehmensberater. Peter R. Werder studierte an der Universität Zürich Publizistik, Philosophie und Musikwissenschaften. Er arbeitet im Bereich Public Relations und als Unternehmensberater.

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Einleitungssatz
Der Begriff Boreout besteht aus den beiden englischen Wörtern bore" - Langweiler - und out" - außen. Lesen Sie die erste Seite
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Athene TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Dieses Buch beschäftigt sich mit Boreout- dem Gegenteil von Burnout, also Streß und schlechte Laune aufgrund von Unterforderung und Langeweile am Arbeitsplatz.

Dieses Phänomen tritt recht häufig bei den typischen Bürojobs auf, bei welchen man Arbeit nicht sofort leisten muss (wie zum Beispiel eine Kassiererin an der Kasse) sondern längere Zeiträume hat, in welchen Aufgaben erledigt werden müssen, meistens mit unterschiedlicher Intensität. Wenn diese Aufgaben langweilig sind und einen nicht fordern werden Strategien entwickelt, mit welchen man sich Arbeit vom Halse hält (zum Beispiel wird studenlang in einer Exceldatei rumgeklickt, obwohl man eigentlich nicht arbeitet, nur um eben beschäftigt auszusehen), mit der Folge dass man noch weniger Aufgaben bekommt und irgendwie die Arbeitszeit überbrücken muss (was einige Arbeitnehmer durch privates Surfen im Internet machen). Dieses "Verstecken", dass man eigentlich nichts zu tun hat ist extrem anstrengend und unerfüllend. Boreout ist also Langeweile und Unterforderung bei der Arbeit. Die Betroffenen sind nicht faul, sondern wurden faul gemacht. Dies wird anhand von Beispielen und Erläuterungen verschiedenener Strategien dargestellt. Nach der Definition des Buches kann nur jemand an Boreout leiden, der Abwehrstrategien gegen Arbeit anwenden kann (also zum Beispiel beschäftigt tun, obwohl man gedanklich bei dem nächsten Urlaub ist). Ein Chirurg kann dies zum Beispiel nicht (wenn er operieren muss, muss er operieren), wonach er schlußfolglich nicht an Boreout leiden kann, genausowenig wie die Kassierein im Supermarkt (obwohl ich glaube, dass man sich auch hier gelangweilt und unterfordert fühlt, laut Buch ist aber eben kein Boreout vorhanden).

Nachdem man fast hundert Seiten lang mit ziemlich vielen Wiederholungen (beim Binden ist dem Verlag wohl auch ein Fehler unterlaufen, die Seiten 65-72 gab es in der Ausgabe die ich gelesen habe doppelt) gelesen hat, was Boreout ist, welche Typologien es gibt und welche Strategien genutzt werden kommt man endlich zu den Lösungsvorschlägen und diese sind ehrlich gesagt ziemlich enttäuschend.
Man kann jetzt an Boreout leiden, weil man in der falschen Firma ist. Hier ist der Ausweg in einer Kündigung zu sehen. Aber was soll man machen, wenn man von Anfang an den falschen Beruf gelernt hat und einen etwas anderes viel mehr interessiert? Oft wählt man den Beruf in einem Alter, in welchem man noch keine wirkliche Ahnung vom Leben hat, denkt dass man später wenn eh noch alles ändern kann, hauptsache man hat erstmal was gelernt oder studiert, bzw. ist froh überhaupt einen Ausbildungsplatz bekommen zu haben und stellt später fest, dass es so einfach gar nicht mehr geht. Firmen wünschen sich oft Spezialisten, d.h. nach Ausbildung/Studium am besten ein paar Jahre Berufserfahrung bei ihren Angestellten. Wenn man in einen ganz anderen Berufszweig möchte ist man für eine neue Ausbildung oft zu alt und ein Studium ist später nicht wirklich finanzierbar bzw. neben der Arbeit zeitlich kaum machbar, wenn man ab einem gewissen Alter mit nebenbei arbeiten nicht jahrelang arm wie eine Kirchenmaus leben möchte bzw. sogar eine Familie zu ernähren hat. In dem Buch heißt es nur, dass dies tatsächlich manchmal schwierig ist, mehr wird allerdings nicht geschrieben.
Hauptargument ist die Eigenverantwortung als Mittel gegen Boreout. Begrenzt stimmt dies ja auch, aber auch diese Eigenverantwortung hat ihre Grenzen. Es ist ein Mythos, dass man nur in die Hände spucken muss und kann in seinem Leben alles erreichen, was man möchte. Es gibt teils mehr teis weniger starke Grenzen, die einen vor allem mit fortschreitenden Alter immer stärker eingrenzen. Sonst wären wir schließlich alle glückliche Millionäre, ansonsten haben wir wohl unsere Eigenverantwortung nicht gut genug genutzt. Den Vorschlag mit dem Chef darüber zu sprechen, finde ich recht gewagt. In einigen Unternehmen mag dies vielleicht gehen, aber wo doch meistens eh Kosten eingespart werden, kann man nicht einfach sagen "Chef, eigentlich habe ich überhaupt nichts wichtiges zu tun. Ich surfe den halben Tag im Internet und langweile mich zu Tode. Könnten Sie mir vielleicht interessantere Aufgaben geben" und dann auch noch daran glauben, bei der nächsten Rationalisierungsmaßnahme den Job zu behalten.
Hauptvorschlag ist es, bei der Berufswahl auf den qualitativen Lohn zu achten, welcher sich aus Sinn (Sinn in der Arbeit finden), Zeit (Freizeit zum Ausgleich haben) und Geld zusammensetzt.
Insgesamt ist das Buch nett zu lesen, allerdings bringt es einen nicht sonderlich weiter. Die Menschen, die sich in ihrem Job unterfordert und gelangweilt fühlen wissen dies wahrscheinlich eh schon, jetzt kennen sie dann noch den Namen "Boreout" und werden beim Lesen des Buches wohl häufig denken "Ja, genau das kenne ich auch". Allerdings sind sie am Ende bzgl. dem, was sie dagegen tun können genauso schlau wie vorher.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Originell und lesenswert 19. Juni 2007
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Jeder weiß, dass zu viel Stress krank macht; Burnout ist eine regelrechte Modekrankheit geworden. Weniger bekannt ist das Gegenteil: der Boreout. Dauerhaft unterforderte und gelangweilte Mitarbeiter entziehen sich der Arbeit, wo es nur geht, und können nicht einmal mehr ihre Freizeit richtig genießen. Symptome, Ursachen und Bekämpfung dieses Phänomens beschreiben die Autoren kurzweilig und sehr anschaulich. Fast jeder wird sich an der einen oder anderen Stelle schmunzelnd wiedererkennen, auch wenn man selbst (noch) nicht an einem Boreout leidet. Ein originelles Buch, das Betroffene und deren Angehörige, aber auch deren Vorgesetzte mit Gewinn lesen werden. Einziger Wermutstropfen sind die letztlich begrenzten Lösungsansätze: Wie findet man sich mit öden Tätigkeiten ab, die keiner machen will, die man aber aus irgendeinem Grund leider machen muss? Wir empfehlen das Buch allen, die sich in ihrem Job fast zu Tode langweilen und wieder Spaß an der Arbeit haben möchten, sowie allen Führungskräften mit Personalverantwortung.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ebenso wie ein Burnout kann auch das Boreout-Syndrom schwere Folgen haben und ernsthaft krank machen. Neben dem persönlichen Befinden der Mitarbeiter ist das Phänomen auch wirtschaftlich nicht zu vernachlässigen, da in vielen Unternehmen eine Menge Zeit mit Nichtstun verschwendet wird. Verbreitet ist das Syndrom hauptsächlich in Jobs im Büro-Bereich. Logischerweise können Beschäftigte in Berufen mit hohem Praxisanteil - etwa Schweißer oder Ärzte - kaum so tun, als würden sie arbeiten. Im Büroalltag, wo man einen Großteil der Zeit am Computer verbringt, fällt es hingegen leichter, sich mit Computerspielen, privaten Recherchen im Internet oder sonstigen Spielereien abzulenken. Die Boreout-Geplagten entwickeln dabei oft eine Vielzahl von Strategien, damit der Chef und die Kollegen denken, sie seien stets mit Arbeit ausgelastet und hoch motiviert.
Von Boreout Betroffene leiden meist selbst sehr unter der unbefriedigenden Situation. Sie würden gerne mehr arbeiten und ihre Zeit mit sinnvollen Dingen verbringen, sehen sich aber zum Beispiel in ihren Fähigkeiten völlig unterfordert und können anfallende Arbeiten in einem Bruchteil der Zeit erledigen. Die verbleibende freie Zeit erstreckt sich dann quälend langsam und langweilig über den Rest des Tages. Vor allem das Schlusskapitel erweist sich in diesem Werk für Betroffene als wertvoll, indem es Eigenverantwortung anmahnt und dazu auffordert, endlich zu handeln und störende Dinge aus eigenem Antrieb zu ändern.

"Diagnose Boreout" liest sich trotz der ernsten Thematik insgesamt flott und ist durch viele beispielhafte Anekdoten aus einem fiktiven Büroalltag sogar recht witzig. Das Buch schafft einen guten Mittelweg zwischen hilfreichen Praxistipps, ernst gemeinten Ausführungen und Analysen und der für ein Sachbuch nötigen lockeren Lesbarkeit, so dass sich keine Langeweile einstellt. Die Anzahl der vom Boreout Betroffenen in Deutschland sollte nicht unterschätzt werden - doch wer redet schon darüber, dass er in seinem Job nichts zu tun hat? Insofern also eine auf jeden Fall interessante und lesenswerte Publikation zu einem Thema, das bislang noch nicht ausführlich behandelt wurde. Das Buch richtet sich zwar vornehmlich an von Boreout betroffene Arbeitnehmer, dürfte aber auch für Arbeitgeber lesenswert sein.
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Boreout - eine nicht zu unterschätzende Gefahr
Das Burnout eine ernst zu nehmende Gefahr für Geist und Körper sind, davon gibt es unzählige Abhandlungen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von E. Rasovsky jun veröffentlicht
Diagnose Boreout. Tabu Boreout
Es gehört heute zum guten Ton gestresst zu sein. Alle reden über Stress, jeder hat Stress. Gespräche, ob privat oder beruflich, kreisen oft um das Thema: Stress. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von gorgon.zola veröffentlicht
Sehr hilfreich
In diesem Buch findet man hilfreiche Erklärungen zum Thema Boreout. Nicht jedes Burnout ist auch ein Solches - es kann auch umgekehrt sein. Außerdem ist es tw. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Gudrun veröffentlicht
Tolle Tipps !!
Fazit des Buches ist, dass man schnell aus der NICHTS TUN PHASE rauskommen muss ! Das weis ich auch nur die Ratschläge wie das gehen soll belibt das Buch größten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2010 von PC Spieler, seit Jahren
Eigenverantwortung als Anti-Boreout-Mittel
Für die Autoren ist dieser Begriff so übersetzt: Ausgelangweilt-Sein". Der Betroffene ist gewissermaßen ein Ausgelangweilter. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2008 von erew-institut
Aktueller Ratgeber zur Unterforderung im Job
Das Autoren-Duo beschreibt die andere Seite des Burn-out: Wie Unterforderung, Langeweile und Desinteresse im Job krank machen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2008 von Dr. Lothar J. Seiwert
Ein gelungenes Buch!
Ich habe das Buch an einem Wochenende verschlungen. Dieses Buch ist sehr innovativ und wirklich originell geschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. August 2007 von Freitag
Diagnose wertlos
Jeder der sich unter dem Begriff Boreout nichts vorstellen kann, dem empfiehlt sich dieses Buch zu kaufen. Nach der 4. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2007 von frozen
Mal was anderes
Endlich ein Buch zum Thema Arbeit, das nicht so staubtrocken ist, sondern angenehm zu lesen (ich finde die witzigen Geschichten einfach Klasse), aber doch ernst genug, dass man den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2007 von thode
Durchaus lesenswert.
In erfrischender und direkter Sprache beschreiben Rothlin & Werder ein vermeintlich neues Phänomen in der Arbeitswelt: den Boreout. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2007 von Jürgen T
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