Locker und spritzig erklärt Dr. Strunz die Prinzipien seiner Erfolgs- Diät und verrät viele Tipps und Tricks, damit Abnehmen nicht zum Stress wird. 100 leckere und pfiffige Rezepte garantieren den kulinarischen Genuss.
Locker und spritzig erklärt Dr. Strunz die Prinzipien seiner Erfolgs- Diät und verrät viele Tipps und Tricks, damit Abnehmen nicht zum Stress wird. 100 leckere und pfiffige Rezepte garantieren den kulinarischen Genuss.
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Die über 400 Seiten sind prallvoll mit Informationen, zugleich aber sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet. So gibt es am Ende jedes Kapitels eine Liste mit "do's & don'ts". Auch der Rezeptteil mit gesunder, schmackhafter Küche kann sich sehen lassen. Besonders gut gefallen hat mir die ausführliche Warenkunde: "124 Lebensmittel für ein schlankes, langes Leben", von A wie Ahornsirup bis Z wie Zwiebeln.
Für viele, die sich schon mit anderen Diäten erfolglos herumgeschlagen haben, mag es unglaubwürdig klingen, wenn da auf dem Umschlag von "7 Kilos in 7 Tagen" zu lesen ist. Aber diese Diät basiert eben nicht auf Kalorienreduktion, sondern auf der Erhöhung des Verbrauchs durch Ausdauertraining. Sieben Kilo kann ein Leistungssportler an einem einzigen Tag verlieren -- Hexerei ist das also keine. Und zusätzlich wird die Fettverbrennung bei dieser Diät durch geeignete Ernährung -- viel Eiweiß, Vitamine, Mineralien -- angekurbelt.
Andererseits versteht der Fitness-Papst seine Diät natürlich nicht als etwas, das man mal ein paar Wochen macht, um dann wieder in seinen alten Lebensstil zu verfallen. Schließlich propagiert er in all seinen Bestsellern mit großer Überzeugung ein gesünderes, bewegungsreicheres und glücklicheres Leben. Angesichts seiner mitreißenden Art, besteht für Leser des neuesten Strunz-Ratgebers also durchaus die Gefahr, dass sie -- statt nur ein paar Pfund zu verlieren -- plötzlich ihr ganzes Leben ändern. --Christian Stahl
All das wird auch in „Die Diät" erneut beschrieben. Allerdings mit so vielen Wiederholungen, dass es mich mit der Zeit beim Lesen ziemlich genervt hat. Mir kam es beinahe so vor, als wenn verschiedene Vorträge von Strunz einfach hintereinander abgedruckt wurden. Die Sprache des Buches klingt nämlich wie gesprochen. Kurze Sätze, leichte Erklärungen, forsche Töne. Das macht den Schreib- oder Sprachstil des Herrn Doktor aus.
Ich habe da absolut nichts gegen einzuwenden, aber wenn ich innerhalb von 10 Seiten 5 Mal lesen muss, dass ich nur im idealen Pulsbereich laufen soll und jedes Mal die selbe Erklärung dazu bekomme, kommt mir das schon ein bisschen zusammengeschustert vor und nicht durchdacht aufgeschrieben.
Noch mehr stört mich, dass Strunz sich innerhalb des Buches mehrmals widerspricht. Er erklärt beispielsweise, dass Kartoffeln gar nicht so doll zu empfehlen sind, weil sie einen zu hohen Zuckerfaktor haben. Dieser Zuckerfaktor wird in dem gesamten Buch über viele Seiten immer wieder beschrieben. Nicht nur der von Kartoffeln, sondern allgemein. Strunz berichtet über Studien darüber und über den Zusammenhang von Bauchspeicheldrüse, hohem Blutzucker und Fettverbrennung.
In seinem Rezeptteil, der im hinteren Teil des Buches einen großen Platz einnimmt, schlägt Strunz jedoch Kartoffeln vor, zusammen mit anderen Gemüsesorten. Mal verteufelt er sie, im geschriebenen Teil nämlich, und bei den Rezepten lobt er sie in hohe Höhen.
Ganz zum Schluss des Buches spricht Strunz seinen Dank an Marion Grillparzer aus. Von Marion Grillparzer habe ich auch ein „Abnehmbuch", das gute Rezepte enthält. Und ich bin damit auch zufrieden.
Nur offenbar haben sich Grillparzer und Strunz nicht abgesprochen mit der dritten am Buch beteiligten Person, nämlich Martina Kittler. Manche Rezepte passen nämlich schlichtweg nicht zur Theorie des Herrn Strunz, wie beispielsweise die Aussage über die Kartoffeln, die vorne verteufelt werden und hinten über den grünen Klee gelobt.
Die Haupttheorie, die hinter diesem Buch steckt, ist: „Du hast nicht zu viel, Du hast zu wenig". Man hat also nicht zu viel Speck, sondern zu wenig gesunde Nährstoffe im Körper. Dadurch kann Fett nicht richtig verarbeitet werden.
Gut gelungen finde ich den Mittelteil, in dem Strunz erklärt, wie bestimmte Mineralstoffe und Vitamine funktionieren und warum man mit einem zu hohen Zuckerspiegel im Blut einfach nicht abnehmen kann. Die Fettzellen machen schlichtweg dicht und lassen kein Gramm Fett raus.
Interessant finde ich die Aussage, dass man Traubenzucker höchstens seinem engsten Feind anbieten sollte, aber niemals einem Freund.
Strunz sagt, dass die alte Regel „Fett macht Fett" nicht stimmt, sondern dass Zucker fett macht. Für ihn ist Zucker schlimmer als Fett.
Wenn man sich dann die Rezepte hinten ansieht, ist der Widerspruch jedoch auch hier wieder ganz deutlich sichtbar. Dort werden nämlich viele Kohlenhydrate angeboten, aber wenig Fett zur Zubereitung der Speisen verwendet. Er nennt es zwar anders, geht aber auch extrem geizig mit Fett um, oder zumindest seine „Köchin", die diese Rezepte erstellte.
Strunz selbst erzählt zudem noch seitenlang über Eiweiß, über gutes und über schlechtes Eiweiß. Und über die Notwendigkeit von Eiweißpulver, wenn man wirklich genügend Eiweiß im Körper haben möchte.
Und hier wird's mir nun doch ein bisschen zu bunt, denn ein Kapitel beschäftigt sich nun mit dem Strunz'schen Eiweißpulver, das ganz zufällig auch auf dem beigelegten Lesezeichen beworben wird.
Für eine Schutzgebühr von 10 Euro kann man sich eine Probe anfordern.
Eine Probe für 10 Euro? Da möchte ich, ehrlich gesagt, nicht wissen, was eine komplette Dose kostet. Ich habe mich dennoch informiert, es sind 55 Euro für 300 g - nee, schönen Dank auch! Ich finde es einfach ziemlich billig, im Buch seitenlang dafür Werbung zu machen. Da greifen ja die Marketingstrategien wieder ineinander und zeigen mir einmal mehr, warum ich Strunz im Grunde skeptisch gegenüber stehe: Er macht alles für die Knete! Und er ist dabei nicht sorgfältig, sonst würden ihm solche Fehler wie oben beschrieben mit den Widersprüchen nicht gleich mehrfach passieren.
Ich bin gespalten, was ich von dem Buch wirklich halte. Manche Kapitel fand ich sehr interessant und einleuchtend, wie z. B. die Wirkung des Insulins. Allerdings wiederholt Strunz das über so viele Seiten, dass es mir vorkommt, als wolle er Seiten füllen, um das Buch dicker werden zu lassen.
Die Rezepte sind sehr lecker, einige habe ich schon nachgekocht. Sensationell neu ist hier jedoch nichts.
Strunz sagt, er will mit dieser Ernährung den JoJo-Effekt verhindern. Tut er auch, aber diese Rezepte und der Aufbau sind nicht neu, sondern nach allgemein bekannten ernährungswissenschaftlichen Bedingungen ausgetüftelt worden: Wenig Fett, und natürlich nur gutes Fett, möglichst viele Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten und viel Obst und Gemüse. Für mich ist daran absolut nichts neu .... oder doch, beinahe hätte ich's vergessen, ich soll dazu ja das Strunz-Eiweißpulver kaufen. DAS wird's wahrscheinlich sein!
Ich empfehle dieses Buch teilweise. Die Infos rund um bestimmte Fette und Lebensmittel im letzten Kapitel des Buches sind für mich sehr hilfreich. Ebenso einige Aussagen über das Zusammenspiel unseres Körpers in Bezug auf die ganzen chemischen Vorgänge.
Ohne Vorwissen finde ich das Buch jedoch recht verwirrend.
Und noch ein dicker Fehler, der mir aufgefallen ist: Strunz beschreibt die Atmung beim Joggen. Im Text heißt es: „Drei Schritte einatmen, zwei Schritte ausatmen". Nur drei Seiten weiter in einer Grafik steht: „zwei einatmen, drei ausatmen". Wer schon mal gejoggt ist, weiß, dass das ein ganz schön gewaltiger Unterschied ist!
Schlampige Arbeit, Herr Doktor! Vielleicht sollten Sie lieber an Ihren Ruf denken als ans Geldscheffeln. Denn mit solchen widersprüchlichen Aussagen in Ihren Büchern könnten Sie ganz schnell Ihren „Papsttitel" wieder verlieren.
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