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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ich empfehle das Hörbuch. Aber lesen Sie bitte genau, worauf Sie sich hier einlassen.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dezembersturm, Hörbuch, 6 CDs (Audio CD)
DEZEMBERSTURM ist der 1. Teil einer Trilogie, die in Ostpreußen im 19. Jahrhundert handelt. Iny Lorentz (Autorenehepaar aus dem Süden Deutschlands) haben sich eine einzigartig grausame Posse ausgedacht in der es ein nettes naives armes, verwaistes Mädel gibt, Lore, knapp 16 Jahre alt, das zwar nicht in Wanderhuren-Manier vergewaltigt wird, das aber von einer raffgierigen Verwandtschaft in den Wahnsinn getrieben wird, bzw. ausgenommen werden soll, wie eine Weihnachtsgans. Geographisch gesehen wird sie auf Geheiß des Großvaters nach Amerika verschifft, damit sie aus den Fängen des erwähnten Onkels Ottokar von Trettin, gerät. Dort kommt sie nicht an, weil es - das ist auch der Hintergrund für den Titel - in einem Dezembersturm zu einem Schiffsunglück kommt...In diesem belletristischen Schmöker gibt es einen Aufreger nach dem anderen. Ich meine damit: eine Ungerechtigkeit folgt der anderen. Der raffgierige Ottokar von Trettin mitsamt seiner fiesen Gattin sind vom Stamme Nimm und Raff und schlimmer: Die beiden Geier gehen glatt über Leichen! Das fängt damit an, dass eine unschuldige Familie bei einem Brand ums Leben kommt und später dann als sich jemand endlich traut gegen den Täter, diesen J.R. Ostpreußens, das Wort zu erheben, wird derjenige glatt auf freiem Feld hingerichtet. Es gibt scheinbar niemand, der gegen diesen ultimativ-hinterfotzigen Raffzahn etwas unternehmen kann. Die komplette Spannung beim Anhören besteht praktisch daraus sich über Ottokar und sein gieriges Weib aufzuregen. Man hofft und bangt, dass diese arme Lore auch irgendwann einmal ein bisschen Glück hat! Kurzzeitig scheint es für Lore dann tatsächlich so, als ob sie eine neue (noch jüngere) Freundin mitsamt wohlmeinendem Vormund gefunden hat, doch dann taucht schon der nächste dunkle Fiesling auf, der es auch wieder auf das Erbe der neuen Freundin abgesehen hat und alles dafür tut um an besagtes Erbe zu kommen. Also kurz und knapp: Hier jagt eine Ungerechtigkeit die andere es gibt nur Böse und Herzensgute, denen unheimlich ungerecht viel Leides geschieht. Heul!!! -ja, die Welt ist schon damals in Ostpreußen eine Schlechte gewesen. Ja, so muss das damals gewesen sein, das Leben: Hart und ungerecht. Quasi auch nicht viel anders als heute, oder? Ich bin bei der Bewertung der Hörbuches hin und hergerissen. So wie es mir meistens bei Iny Lorentz Büchern geht. Einerseits waren die 600 Minuten Laufzeit unterhaltsam, andererseits ist die Handlung inklusive der eindimensionalen Charaktere und der hinterhältigen Ungerechtigkeiten gegen dieses arme Mädel zeitweise zu viel des Guten, vielmehr eben des Bösen. Das Rezept hielt die Zuhörerin (mich!) jedoch bei der Stange. Selten nimmt man von einem einzigen Stauchaos auf der Autobahn so wenig wahr, wie in diesem (Hörbuch-)Fall. Dafür dann eine wohlmeinende 4-Sterne-Bewertung! Ach, da habe ich glatt noch unterschlagen, dass ich Anne Molls Lesekünste mittlerweile sogar zu schätzen gelernt habe. Wie sie dem fiesen von Raffgier zerfressenen Ottokar von Trettin Leben einhaucht, bzw. immer das tief-durch-die-Nase-einatmen, großartig. Irgendwie gar nicht ernst zu nehmen, so wie der Stoff an sich. Unterhaltsam und grandios mitreißend wie eine BILD-Zeitungs-Reportage eben, und damit hat sich's. Ich bin gespannt wie's im APRILGEWITTER mit Lore und ihren Freunden weiter geht. (Im Juli 2011 kommt der 3. Teil heraus: JULIREGEN. Man kann dann wohl davon ausgehen, dass Lore das Aprilgewitter überlebt. Hoffentlich auch unvergewaltigt...) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
63 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Nicht zu empfehlen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dezembersturm: Roman (Taschenbuch)
Nanu, was war das denn ? Hatte das Autorenpaar Lorentz etwa vom Verlag den Auftrag erhalten, so schnell wie möglich ein Buch zu schreiben, und sei es auch nur Irgendeines ? So jedenfalls kam mir es vor, als ich das neue Buch Dezembersturm gelesen hatte. Ich fand es schon gleich befremdend, dass es parallel zur Rose von Asturien herauskam. Ich kann nur sagen, manchmal ist weniger einfach mehr. Die Handlung ist ungewöhnlich nichtssagend und trivial. Ein paar wenige Spannungsmomente wechseln ab mit endlosen Beschreibungen völlig belangloser Handlungen. Die Charaktere sind entweder total blass ( Lore ) oder derart klischeemäßig, dass es schon peinlich ist. Die kleine Komtess Nati finde ich sowas von impertinent und nervig, dass ich auf nahezu jeder 2. Seite die Lust verspürte, sie zu ohrfeigen. Und die Liebesgeschichte, die sich erst auf der vorletzten Seite ergibt, ist unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Nein, Iny Lorentz, das war wirklich gar nichts, ich hoffe, das war ein einmaliger Ausrutscher !
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Finger weg!,
Rezension bezieht sich auf: Dezembersturm: Roman (Taschenbuch)
Lore ist ein junges 15-jähriges Mädchen, dass alles verloren hat: Familie, Heimat und ihre Hoffnung. Nach dem Brand des Elternhauses, schickt sie ihr kranker Großvater allein ins ferne und ungewisse Amerika. Doch es geht alles schief, was nur schief gehen kann und die Ungewissheit in Lores Leben geht weiter'Weiteres vom Inhalt werde ich nicht preisgeben, da sonst ich sonst den kompletten Inhalt wiedergeben würde, was bei diesem Buch doch fatal wäre. Iny Lorentz' Stärke ist die tiefe der Charaktere nicht. Man lernt viele Personen kennen: Lore, Onkel Fridolin, den Großvater, Doktor Mütze, Nathalia und auch den böse Onkel Ottokar und Nathalias Vetter Ruppert. Man merkt bei den Personen, dass es gute und böse gibt, doch leider hat man das Gefühl, dass das eine Art Maske ist, die den Charakteren aufgesetzt wurde. Schade, dass die Figuren so flach dargestellt wurden! Lore ist eine sehr mutige, doch aber sehr unscheinbare Figur, die man erst zum Ende des Buches als eine eigenständige Person wahrnimmt. Denn die meisten Entscheidungen, die sie trifft, werden ihr eher übergestülpt, als das sie sie selbst trifft. Doch ist das nicht unbedingt ein negativer Aspekt in diesem Buch, denn den Verlust der eigenen Familie und Heimat muss man auch erstmal verkraften, was nicht in einer Woche getan ist! Die ganze Zeit ist eine traurige, melancholische Stimmung vorhanden, die auf mich (im negativen Sinne) übergeschwappt ist, denn das Leben von Lore ist nicht nur schrecklich! Sie tat mir sehr leid als Figur für diesem Roman verwendet worden zu sein, denn dieses Leben mit dieser Stimmung hat sie nicht verdient! Aus der Handlung hätte die Autorin mehr raus holen können, doch leider ist eine Geschichte entstanden, die voller Übertreibungen und Klischees voll gepackt wurde, die durch die sehr einfache Sprache noch unterstrichen wurden. Es ziehen sich viel Unglück und Missmut durch das ganze Buch, dass man sich selbst motivieren musste das Buch weiter zu lesen' Schade! Die Liebesgeschichte, die es in diesem Buch gibt, hätte weiter ausgebaut werden können, um auch den Leser weiter am Ball halten zu können! 1 positiven Aspekt möchte ich noch hervorheben: Mir gefällt das Cover sehr und finde es sehr passend für diesen historischen Roman! Fazit: Ich finde die ganze Geschichte an den Haaren herbeigezogen, die ich keinem weiter empfehlen würde. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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