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4,7 von 5 Sternen149
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Eine grandiose Serie, welche Seriemörder Fans unbedingt in ihren Fundus an Filmen aufnehmen sollten.
Ich möchte hier von der kompletten Serie sprechen.
Michael C. Hall ist ja durch ,,Six Feed Under`` schon zum, seinerzeit unterschätzten, Serienstar aufgestiegen.
Hier beweist er eindrucksvoll, dass er nicht nur auf eine Rolle festgelegt werden kann, und in Zukunft auch nicht sollte.

Auch seine, im realen Leben zeitweilig Angetraute bis 2011, Jennifer Carpenter ist eine Schauspielerin bei der sich ein zweiter Blick für zukünftige Rollen durchaus lohnt.

Bereichert wird die Serie durch zahlreiche Gaststars im Laufe der einzelnen Episoden. Von Tom Hanks` Sohn Colin bis hin zu Julia Stiles über John Lithgow und ,,Robocop“ Peter Wellers.

Warum nun diese Serie den 18er Status erhielt ist für mich nicht zwangsläufig nachvollziehbar. Da finde ich einige Leichen bei ,,Bones'' weitaus brutaler, und diese Episoden sind ab 16 Jahren freigegeben.

,,Dexter'' finde ich deshalb so ausgezeichnet, weil es eben nicht die typische Seriemörder oder Cop Serie ist, sondern alle Elemente bis hin zur Psychologie in einem wohlgestalteten Geflecht vereint.

Bis hin zur finalen achten Staffel kam niemals Langweile auf und auch das Ende dieser Serie sehe ich durchaus als gelungen, weil zwangsläufig, an.

Eine große Empfehlung von mir!!
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--- Spoilerfreier Kurzinhalt ---

Es musste ja irgendwann passieren: Dexter (Michael C. Hall) fliegt auf! Eine Person weiß mittlerweile, dass der Blutanalytiker nebenberuflich als Serienkiller arbeitet. Es liegt einzig und allein an dieser Person, Dexter der Polizei von Miami zu übergeben oder sein Morden zu dulden.
In der Zwischenzeit bekommt Dexter eine neue Gefährtin (Yvonne Strahovski, die glatt als Doppelgängerin von BIG BANG THEORY-Star Kaley Cuoco durchgehen könnte) an die Seite gestellt, die ebenfalls einige Leichen im Keller hat und Dexters Welt aus den Angeln hebt...

--- Kritik ---

Ich will nichts vorweg nehmen, aber der Status Quo wird sich in der siebten Staffel von DEXTER ändern. Während die ominöse Person, die Dexter am Ende von Staffel 6 auf frischer Tat ertappt, mit sich ringt, tun sich interessante Fragen auf, die in den Kern der Serie vordringen. Schließlich startete DEXTER einst mit dem Fingerzeig, dass er nur Täter tötet, die dem Rechtssystem entkommen konnten, sei es durch reine Formalitätsgeschichten zwecks Verfahrensfehlern oder weil sie unentdeckt blieben. Darum geht es aber schon seit Langem nicht mehr. Dexter hätte in vielen Situationen die Polizei zuschalten können. Die hätten dann ihr Übriges getan und das Gericht entscheiden lassen. Von seinen an einer Hand abzählbaren, wenngleich nicht weniger schweren Fehltritten einmal abgesehen. Dexter hat über die Jahre hinweg einfach seinen Fokus verloren, weil er oft genug den Kodex seines Vaters Harry (wieder vom charismatischen James Remar verkörpert) gebrochen hat.
Das macht das siebte Jahr so faszinierend. Es stört deswegen weniger, dass der große Bösewicht der Staffel, die ukrainische Mafia, ab der Hälfte gar nicht mehr so wichtig fürs Tagesgeschehen wird, oder man sich in offensichtlichen Produktplatzierungen gewisser "Obstgerätschaften" verliert, oder einige Wendungen arg konstruiert wirken, seien es "unsachmäßig" geputzte Tatorte, verräterische Autoschlüssel oder signierte Fußbälle.
Was ich damit sagen möchte, ist, dass die siebte Staffel deutliche Schwächen im Drehbuch hat und sie von daher nicht auf dem Niveau einer Trinity-Staffel sein kann. Nichtsdestotrotz beleuchten einzelne Episoden einige Winkel der Charaktere, die man noch gar nicht kennen konnte... und über den Staffelausgang kann man sich richtig schön aufregen, aber psst! ;-)

--- Zur Blu-ray-Box ---

Auch das siebte Jahr präsentiert sich auf dem gewohnt hohen Qualitätslevel der letzten drei Blu-ray-Staffeln. In den allerersten Folgen von Staffel 1 - 3 war das Bildrauschen in Nachtaufnahmen teilweise unerträglich, weil das Bild dadurch eine gewöhnungsbedürftige Unruhe ausstrahlte. Davon ist in den picobello angelegten HD-Aufnahmen von Staffel 7 nichts zu spüren. Vor allem in Punkto Plastizität kann das Bild überzeugen.
Tonal führt diesmal die englische Spur den Ton an, was etwas verwundert. Wurde in Staffel 6 noch sowohl der englischen als auch der deutschen Sprache dynamikreiches 5.1 Dolby True HD gegönnt, hat man der deutschen Synchro in Staffel 7 nur 5.1 Dolby Digital spendiert. An dieser Stelle kann man nicht oft genug betonen, dass DEXTER im englischsprachigen Original weitaus bissiger und lustiger daherkommt. Debs Flüche sind im Deutschen doch etwas handzahm, verglichen mit ihren zeitweise recht vulgären Ausbrüchen im O-Ton. Zur besseren Verständigung wurden übrigens deutsche, englische, als auch italienische Untertitel beigegeben.
Auf drei der insgesamt vier Blu-rays wurden auch noch knappe Extras in HD untergebracht, die insgesamt fast eine Stunde Laufzeit betragen. Erwähnenswert sind darunter die von Jennifer Carpenter kommentierten vier Szenen, die sie heute noch sehr aufzuwühlen scheinen.
Zu guter Letzt muss auch bei Staffel 7 das Nichtvorhandensein eines Wendecovers betrauert werden. Zumindest hat man die Innenseite mit Inhaltsbeschreibungen der zwölf Folgen versehen. Wie gehabt, wie gehabt.

--- Fazit ---

In der Retrospektive gesehen ist die siebte Staffel trotz ihrer Defizite die vielleicht interessanteste der gesamten Serie, da man sich auf die Wurzeln der Thrillerserie DEXTER besinnt. Nie war das moralische Dilemma beim Zuschauer größer und man bekommt genügend Material, um seine eigenen Fragen an seine Absichten zu beantworten: Steckt in Dexters "Werk" so etwas wie Ehrenhaftigkeit oder ist er komplett wahnsinnig? Ist sein Verwischen von Beweisen an Tatorten zu rechtfertigen, wenn er den vermeintlich Bösen doch nur die für ihn gerechte Strafe zukommen lassen will? Stillt er damit nicht viel eher seinen eigenen Trieb des Tötens und denkt nur zweitrangig an das Höhere Wohl? Ist er wirklich besser als die anderen?
Die früheren Grauzonen gehen wieder deutlicher in schwarze und weiße über, wie es scheint. Für dieses gewagte Spiel erhält die siebte Blu-ray-Staffel vier Sterne, zumal die Qualität des Sets sehr gut ist, man jedoch dramaturgisch etwas sauberer hätte arbeiten können.
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*ohne Spoiler*

Ich liebe Dexter, ich liebe diese Serie! Ich habe mich, im Gegensatz zu manchen Hardcore-Fans, sogar noch mit der 6. Staffel und all ihrer übertrieben christlichen Symbolik, der Frage nach Gottes Existenz, sowie etlichen Logikfehlern usw. anfreunden können, aber was hier in der 7. Staffel passiert, ist einfach nur noch traurig und enttäuschend. Die Luft ist raus.

Dexter, der gute alte Dexter, dem das alltägliche zwischenmenschliche Leben aufgrund seiner Kindheit suspekt war und welches er dennoch souverän meistern, Menschen sogar gut manipulieren und hervorragend lügen konnte, der genial Situationen schuf und nutzte, ohne eine Spur seiner Taten zu hinterlassen --- dieser Dexter existiert in der 7. Staffel nicht mehr (von der 8. ganz zu schweigen).

Es zeichnete sich bereits in der 5. Staffel ab, dass das Niveau des fulminanten Starts nicht gehalten werden kann. Aber was in dieser 7. Staffel passiert ist einfach nur noch traurig. Die Figur wird so unglaubwürdig, so zwanghaft in normales menschliches Verhalten gepresst, dass ihr all der charakteristische Charme verloren geht. Dass, was Dexter als Figur ausmacht, wird ihm in dieser Staffel genommen und erhält in der 8. ihren absoluten Todesstoß.

Ich möchte bewusst nicht spoilern. Schaut es euch selber an, bildet euch -wie immer- ein eigenes Urteil und vielleicht gefällt es einigen ja sogar. Aber echten Dexterfans wird das ein Messer in die Dexterbrust jagen...es tut weh, das zu sehen, diese Figur so an Volumen verlieren zu sehen.

Ein Hinweis noch zur 8. Staffel. Schaut Sie euch nicht an. Ich meine das ehrlich. Wenn ihr Dexter in guter Erinnerung behalten wollt: Lasst es! Sagt nicht, es hätte euch niemand gewarnt. Was in der 7. Staffel an chaotisch-unlogisch-liebloser Gestaltung Form annimmt, wird in der letzten Staffel auf den sinnfreien Höhepunkt einer ehemals traumhaften Serie gebracht -und damit zum Schlachthof getragen.

Diese 7. Staffel ist eigentlich sogar nur 2 Sterne wert, aber aufgrund der vorhergegangenen super Serien kann ich das nicht tun. Knappe 3 Sterne.
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TOP 500 REZENSENTam 17. April 2016
Dexter ist eine erfrischend andere Serie. Nicht, daß man Dexter besonders mögen oder liebgewinnen würde, da er ein Mörder ist, wenngleich er ausschließlich selbige ausschaltet, mal von einigen Ausnahmen abgesehen. Durch seine zurückhaltende, zuvorkommende und höfliche Art wirkt er einerseits sympathisch, seine Taten stoßen jedoch den Zuschauer massiv ab. Durch unglückliche Umstände und Zufälle, die das Leben herbeiführt, stolpert der Protagonist immer wieder in Situationen, die ihn und den Zuschauer vor neue Herausforderungen stellt. Die Serie Dexter ist spannend, unvorhersehbar und ein Genuß für all jene, denen die brutalen Szenen, eine Brise schwarzer Humor und die Bekanntschaft mit einem Serienmörder nichts ausmachen.
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am 19. Juni 2013
Die 7. Staffel steigt direkt mit einem Knaller ein und hört ebenso gleichermaßen auf.

Der Gegenspieler ,den Dexter hier hat, ist nicht wie vorher der klassisch psyhotische ,sondern ein russischer Stripclubbesitzer, dessen engen Freund ( will hier nicht zu viel verraten ) Dexter auf dem Gewissen hat und der nun in eine Vendetta gegen ihn zieht.

Außerdem kommt hier auch eine tatsächlich psychotische Lady ins Spiel, die aber weniger Dexters Gegenspielerin wird, sondern viel mehr Deboras.

Auch kommt noch hinzu, dass die Schlinge um Dexters Hals mittlerweile sehr eng gezogen wird ( auch hier verrate ich nicht zu viel )

Alles in allem laufen hier mehrere Seitenhandlungen, aber zum Ende kommt es wieder dicke und das eigentliche Serienfinale von Staffel 8 ist hier bestens vorbereitet.

KLEINER SPOILER zum Ende :

Was mir an der Staffel besonders gefällt ist die Art und Weise, wie Dexter zu verstehen beginnt, dass sein Verhalten ( speziell damals ggü Doakes ) dazu geführt hat, dass er mehr und mehr enttarnt wurde und ihm schleichend alles entgleitet...
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am 23. Juni 2013
Ich habe gerade eben die letzte Folge der 7. Staffel DEXTER auf Englisch geguckt...mein Herz rast immer noch! Ich konnte nicht warten, bis sie auf Deutsch rauskommt und mit englischen Untertiteln geht es auch ganz gut. Alle Folgen waren superspannend und das Ende natürlich auch. Ich weiß nicht, wie ich es bis zur 8.Staffel aushalten soll.
Die 7. Staffel war jedenfalls SUPER und ich kann sie jedem empfehlen. Da kam kein ausgelutschter, abgeflachter, ideenloser Abklatsch der letzten Staffeln. Nein, es war superspannend. Ich will ja nichts vorher verraten, aber Dexter verliebt sich in dieser Staffel sogar bis über beide Ohren. Was mit den beiden passiert, verrate ich natürlich nicht.
Die Staffel war TOP und Ihr werdet nicht enttäuscht sein. Freut Euch drauf!
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am 28. Juni 2013
Die vorliegende Staffel ist sowohl ein würdiger und vorläufiger Abschluss (8 kommt noch), als auch eine Rückbesinnung auf den Anfang.

Am Ende von Staffel 6 hatte Debra zum wahrscheinlich ungünstigsten Moment entdeckt, welche Nebenbeschäftigung ihr Adoptivbruder hat. In der 7. muss sie sich allmählich der Erkenntnis stellen, wie wenig sie bisher von Dexter wusste, der sich redlich bemüht, ihr alles scheibchenweise beizubringen. Verständlicherweise kommen dabei aus ihrem Mund mehr F - Wörter als je zuvor. Jennifer Carpenter zeigt hier, welch großartige Schauspielerin in ihr steckt. Folgen 2 und 12 sind Glanzlichter.

Im Zusammenspiel mit Debra und – milder SPOILER – seiner möglichen Liebesbeziehung zu einer Mörderin muss Dexter seinerseits manches an sich neu bewerten. Da er wie üblich aus dem Off seine Kommentare an den Zuschauer weiter gibt, wird auch der Zuschauer in diesen Prozess einbezogen. Viele glühende Fans werden ihn vermutlich in einem dunkleren Licht danach sehen. Total unheimlich: In Folge 2 beschreibt Dexter erstmalig, wie das Verlangen zu Töten ihn langsam überwältigt. Kein Wunder, dass Debra da den Appetit verliert.

Staffel sechs wird Fans insofern enttäuscht haben, dass dort die Morde in erster Linie auf das Konto von Doomsday gingen und Dexter so passiv blieb. Nicht so in dieser Staffel! Dexter läuft zur Hochform auf und variiert seinen Stil fortwährend, zumal er – endlich! – mit seiner verräterischen Gewohnheit, Trophäen zu sammeln, bricht.

Bis zur letzten, sehr spannenden Folge dieser Staffel bleibt offen, ob andere, allen voran Maria LaGuerta, herausfinden, wer dafür gesorgt hat, dass so viele Kriminelle nie ein Gefängnis gesehen haben. Und: kann Debra mit ihrem neuen Wissen über Dexter leben? Von beiden wird in dieser Staffel das größtmögliche Opfer gefordert.

Großes Lob an die Drehbuchautoren: die vielen parallelen Sprüche von Dexter und Hannah und Dexter und Isaak, sowie viele symbolträchtige Bilder machen diese Staffel zu einem geradezu künstlerischen Werk, das man mehrfach ansehen und - sofern mit schwarzem Humor gesegnet - genießen kann. Mit Ray Stevenson (Rome) hat die Besetzung endlich einen Gegenspieler gefunden, der ähnlich charmant und freundlich wirken kann wie Dexter - kein Wunder, dass Stevenson (als ukrainischer Mafiaboss Isaak Sirko) am Ende sagt: "Schade, unter anderen Umständen hätten wir tolle Freunde werden können."

In vielerlei Hinsicht schließt sich der Kreis. Der letzte Mörder von Dexters Mutter wird entlassen. Maria kann immer noch nicht glauben, dass Doakes der Bay Harbor Butcher gewesen sein soll, und ermittelt weiter. Tom Matthews kehrt kurz in den Dienst zurück. Auch Doakes taucht noch einmal als Rückblende auf. Weitere Hinweise auf Staffel 1:
Dexter überwand in 1.12 spielend die Sicherheitsvorschriften am Hafen, in 7.1 nun bei der Passagierkontrolle am Flughafen: Homeland Security - Seitenhieb?
Maria beklagt sich in 7.12, dass Dexter alle, insbesondere SIE betrogen hätte. Warum sie es so persönlich nimmt, offenbart Staffel 1. (In den Folgen 1 und 7 überschreitet sie deutlich die Grenzen eines Dienstverhältnisses.)

Einziges Ärgernis: die als Nebenhandlung allzuviel Raum einnehmende, sattsam bekannte Neigung Quinns, sich infolge seiner Käuflichkeit mal wieder in Schwierigkeiten zu bringen. (Aber dafür wurde schließlich eine FB mit Vorspulknopf erfunden!)
22 Kommentare|26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Mai 2016
Man kann alle 8 Staffeln von Dexter so beschreiben.
Jede Staffel hat aber seine eigene Note und man merkt ganz schnell
wie groß Fehler sein können wenn unser Held doch Erbahrmen zeigt .
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am 21. Mai 2016
Vorsicht Suchtgefahr! Dexter ist für mich einer der besten Serien im derzeitigen Serienkosmos! Leider ist das die letzte Staffel. Wie kann ich das bloß verkraften :-)
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TOP 500 REZENSENTam 10. September 2014
Diese Rezension bezieht sich auf die Komplette Serie und ist daher nicht komplett Spoilerfrei.

Kauf Intention:
Als Fan der ersten Staffeln habe ich die Serie immer verfolgt und wollte die Serie mal am Stück sehen.

Grundkonstellation:
Dexter Morgan ist anders. Er ist ein Psychopath und hat den drang zu töten. Als sein Vater, ein hoch angesehener Polizist, dies Erfuhr brauchte er ihm einen Code bei. Er darf nur Menschen töten, wenn sie es wirklich verdient haben und diese durch die Justiz nicht gefasst werden können. Nach diesem Code lebt er bei Nacht und am Tag klärt er, als Blutspezialist, Fälle für die Polizei.
Niemand weiß von seinem Doppelleben und so führt er eine Scheinbeziehung mit der zweifachen Mutter Rita Benz. Diese ist Psychisch labil seit ihr Ex Mann sie mehrfach verprügelt hat und so erkennt sie nicht, dass Dexter sie nicht liebt und auch kein Interesse daran hat ihr näher zu kommen.
Doch eines Tages taucht ein neuer Massenmörder auf, welchen Dexter fasziniert. Kann Dexter ihn fassen oder ist dieser Ihm vielleicht sogar überlegen?

Entwicklung der Serie:
Die Serie ist gepflastert von Morden. Es kann jeden treffen, sogar beliebte Hauptdarsteller.
Die Folgen sind aufgebaut als einen Kill of the Week, bei dem Dexter einen anderen Mörder sucht und meist fasst und dem Fall der Staffel, bei dem Dexter und das Morddezernat einen übermächtig erscheinenden Massenmörder versucht zu fassen.
Des weiteren ist die soziale Ader von Dexter stets ein Leitthema. Fragen wie "Ist er zu Liebe fähig?", "Kann er ohne den Morden leben?" oder "Kann Dexter anderen vertrauen?" sind Themen die häufig aufgegriffen werden und einem den Einblick in die Psyche eines Mörders geben.
In der Serie werden die Gedanken Dexters als Ich stimme als Erzähler genutzt, so dass man seine dunklen Gedanken und Absichten stets spürt.
Eine Staffel der Serie steht und fällt immer mit dem Gegenspieler Dexters. Hier stechen vor allem der erste und der vierte hervor, welche auch die Stärksten Staffeln darstellen.

Genre:
Krimidrama

Die Charaktere:
- Dexter Morgan hat den Drang zu töten und genießt es förmlich, wenn er einen Mord ausführt. Dank des Codes seines Vaters nutzt er seine "Gabe" dazu "gutes" zu tun. Sein Drang nach Blut manifestiert sich in seinem Beruf und den Trophäen, ein Bluttropfen, die er von seinen Opfern sammelt.

- Debra Morgan ist die Schwester von Dexter und ebenfalls Polizistin. Sie hat eine Gossensprache und einen Hang zu Männern die ihr nicht gut tun.

- Rita Bennett ist die Freundin von Dexter, die diesen aufgrund seiner Distanzierten Art liebt. Sie wurde zuvor von ihrem Ex Mann missbraucht und hat von ihm 2 Kinder. Für diese Kinder versucht Dexter ein Vorbild zu sein und seine Dunklen Begleiter zu verstecken.

Darsteller:
Michael C. Hall/ Dexter (auch Bekannt aus Gamer, Six Feet Under)
liefert in dieser Serie eine grandiose Performance ab. Er hat eine Figur geschaffen die man zugleich fürchtet doch auch versteht.
Er leitet an Krebs, der jedoch geheilt wurde was ihn dazu bewegt erst einmal ruhiger zu treten.

Jennifer Carpenter/ Debra (auch Bekannt aus Quarantäne, Gone)
war anfangs noch das schwächste Rad der Truppe wird aber von Staffel zu Staffel besser. Die inneren Konflikte, welche sie in späteren Staffeln ausgesetzt ist zeigen wie sehr sie sich Schauspielerisch verbesserte.

Julie Benz/ Rita Bennett (auch Bekannt aus John Rambo, Buffy, Desperate Housewives, My Superhero Family)
spielt eine verletzliche Frau die nach und nach über ihre Vergangenheit hinwegkommt. Schauspielerisch bietet sie hier eine gute Leistung.

Bild und Ton:
an Bild und Ton gibt eigentlich nichts auszusetzen. Es ist beides nicht überragend doch auf guten Niveau.

Ähnlich Serien:
- Breaking Bad
- Bates Motel
- Hannibal

Staffelanzahl:
8 mit 96 Episoden

Geplantes und rundes Ende?:
Das Ende ist abschließend, da die letzte Staffel von vorn herein als die letzte angekündigt wurde. Leider gab der Sender den Machern einige vorgaben zum Ende, so dass die Macher nicht ihr geplantes Ende drehen konnten. Der Abschluss ist sehr enttäuschend.

Heute noch zu empfehlen?
Ja da die Serie bis heute etwas komplett neues ist und neben Breaking Bad gezeigt hat, dass der Held einer Serie auch ein Bösewicht sein kann.

Interessantes:
- Dexter benutzt als Tarnnamen in einer Datenbank Patrick Bateman. Dies ist die Hauptfigur aus dem Film/Buch American Psycho.
- Michael Hall und Jennifer Carpenter verliebten sich während der Dreharbeiten und heirateten. Nach 3 Jahren ließen sie sich wieder scheiden.
- Dexter schaffte es den Quotenrekord seines Heimatsenders Showtime aufzustellen. Zuvor war dies ein Boxkampf von Mike Tyson.
- Die meisten Dexter Episoden sind FSK 16. Doch gibt es in jeder Staffel mindestens eine die FSK 18 bekommen hat.
- Michael C. Hall gewann nie einen Emmy trotz 5 Nominierungen. Meist musste er sich Bryan Cranston aus Breaking Bad geschlagen geben.

Kurzum:
Eine Serie die immer wieder Highlight Staffeln hat doch auch uninteressante. Das Gesamtkunstwerk wäre mit einem würdigen Abschluss der Serie besser gelungen und so bleibt ein Fader Beigeschmack. Trotzdem sollte man diesem Massenmörder mal eine Chance geben.
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