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Beat the Devil's Tattoo
 
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Beat the Devil's Tattoo

Black Rebel Motorcycle Club Audio CD
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Musik

Bild des Albums von Black Rebel Motorcycle Club

Fotos

Abbildung von Black Rebel Motorcycle Club

Biografie

“Take Them On, On Your Own “

„Das Einzige, worauf es verdammt noch mal ankommt in der Kunst, ist zu hinter¬fra¬gen was alles passiert auf der Welt. Genau das ist der Zweck von Kunst und Künstler haben jedes erdenkliche Recht, genau das zu tun.“ Peter Hayes, Juni 2003

Es gibt zurzeit wohl eine Million Bands, die Unabhängigkeit predigen und vom Recht auf freie Ausdrucksformen sprechen, doch bleibt es… Lesen Sie mehr im Black Rebel Motorcycle Club-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (12. März 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B00369K2T6
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.233 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Beat The Devil's Tattoo
2. Conscience Killer
3. Bad Blood
4. War Machine
5. Sweet Feeling
6. Evol
7. Mama Taught Me Better
8. River Styx
9. The Toll
10. Aya
11. Shadow's Keeper
12. Long Way Down
13. Half- State

Produktbeschreibungen

motor.de

Dieser Platte geht die Wiederentdeckung als Band voraus. Mit "Beat The Devil's Tattoo" knüpft der Black Rebel Motorcycle Club an alte Traditionen an, ohne dabei ein Abziehbild dessen zu sein. Was machte sich die Presse Sorgen um dieses Trio: Nach dem hoch gelobten, gleichnamigen Debütalbum von 2001 und dem nicht minder geschätzten, zwei Jahre später veröffentlichten Nachfolger "Take Them On, On Your Own" riss der musikalische Faden beim Black Rebel Motorcycle Club und die Sache wurde schwierig. Bereits "Howl" gab Rätsel auf, weil hier mit massivem Folkeinschlag elektrische gegen akustische Gitarren eintauscht wurden und die Jungs vollkommen überfordert waren, wenn eifrige Journalisten fragten, woher der plötzliche Drang zum Anderssein käme.

Im Anschluss konsumierte Drummer Nick Jago zu viele Drogen und wurde von seinen Kollegen Peter Hayes und Robert Levon Been mehrfach vor die Tür gesetzt, um schlussendlich komplett aus der Band zu fliegen. "Baby 81" besiegelte die Irrungen und Wirrungen, bot altbackenen Seventies Rock, klang viel zu bemüht und erschreckend einfallslos zugleich. Spätestens mit dem kruden Experimentalwerk "The Effects Of 333" schien sich Rock und Rebellion erledigt zu haben.

Fast mit Erleichterung stellt man fest, das "Beat The Devil's Tattoo" mit neuer Drummerin alles richtig macht und sich auf das beschränkt, was den Black Rebel Motorcycle Club einst auszeichnete: Beinharten, rauen und Blues-orientierten Indierock, der nicht bedeutungsschwanger, sondern direkt und ohne Umschweife daherkommt. Ganz so, als hätten die drei ihre Songs in einer wilden Jamsession zusammengezimmert, reißen die Gitarren Wände ein, der Gesang plärrt wild durchs Mikro und wenn Balladen überhaupt eine Rolle spielen, dann einzig und allein zum Luftholen zwischen diesem treibenden Song-Marathon.

Womit bewiesen wäre, dass der Blick zurück nicht das Schlechteste ist, selbst wenn Innovationen anders entstehen. Doch dieses Trio war noch nie bekannt dafür, musikalisches Neuland zu beackern und versucht es glücklicherweise auch nicht mehr - unverkrampft und spielend leicht gelingt ihnen ein Werk, dass all jene Kritiker wachrüttelt, die sie bereits abgeschrieben haben: Der Black Rebel Motorcycle Club hat tatsächlich die Kurve bekommen, Zeiten und Wunder geschehen noch. Mit "Beat The Devil's Tattoo" gehen BRMC zwar kein Risiko ein und doch ist es mutig vom zuletzt eingeschlagenen, experimentellen Sound die Finger zu lassen. Traditionen zu schätzen mag nicht des Rockers Ding sein, manchmal ist es aber ein probates Mittel zum Zweck. Es gilt wieder: take them on, on your own!

Kurzbeschreibung

Am 12.03.2010 wird mit "Beat The Devil’s Tattoo" das fünfte Black Rebel Motorcycle Club Studioalbum via ihr neu gegründetes eigenes Label Abstract Dragon in Kollaboration mit Cooperative Music erscheinen. Aufgenommen wurde das neue Werk zu großen Teilen in den Basement Studios in Philadelphia, PA. Das gleiche Studio, das auch schon für die Aufnahmen zu "Howl" genutzt wurde. Mit "Beat The Devil's Tattoo" wird auch ein neues Mitglied in den Reihen von BRMC vorgestellt: Leah Shapiro wird fortan den Platz hinter den Drums einnehmen. Nach einer ausführlichen Nordamerika-Tour im Frühjahr 2010 werden BRMC im Mai auch für vier Termine in Deutschland Halt machen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Best of... 6. September 2010
Format:Audio CD
Hinter grandios verrocktem Artwork verbirgt sich ein weiteres grandios verrocktes Album der kalifornischen Combo, das dem gegenwärtigen Swampgarage-Trend, der für BRMC ja beileibe kein Trend ist und niemals war, perfekt Tribut zollt. Tight und sparsam produziert, brillieren Hayes und Been mit ihrer neuen Drummerin Leah Shapiro in Songs, die mal an dozilere Jesus and The Mary Chain, mal an eine düstere Version von The Verve erinnern, und die nicht selten in den Refrains am Mainstream kratzen (Bad Blood). Vom nasal hingerotzen Folk-Opener Beat the Devils Tattoo, der mit einem Jack-White-Stampf-Beat überzeugt bis zum Schlußtrack Anabell Lee, einer verdrogten Pianonummer, die die perfekte Coda für dieses Album abgibt ' BRMC zeigen sich vielseitig wie selten, fächern in ihrem ja relativ engem Genre ein Maximum an Möglichkeiten auf. BRMC gehörten mit zu den Bands, die Ende der 90er dem Biker-Neo-Bluesrock fröhnten, Indieeinflüsse und Südstaaten-Hitze zusammenmixten zu einer bei allen Referenzen immer eigenständigen Mischung ' und Tattoo bringt sie, modern gewandelt, zu diesen Anfängen zurück, ist ein straightes, dreckiges Rockalbum mit Gitarre, Bass, Drums und Gesang, ohne verkopfte Spielerei, mit simplen Riffs und geraden Beats. Straighter als der Stomper Conscience Killer geht es kaum. Und ganz klar: Dieses Album hat nichts neues zu bieten, nichts neues zu sagen, es ist so retro und abgespeckt wie das Cover vermuten lässt, ein Album ganz in schwarzgrau, mit all den Schattierungen, die hierbei möglich sind. Mal folkiger, mal tief in 90s neopsychedelischen Sounds à la Verve oder The Ride, immer mit meterweit entferntem Gesang, ist Tattoo ein Album als Pose, als inszenierte Coolness, alte Männer in Leder, die sich an ihren Instrumenten festhalten und im Drogenrausch auf der Bühne ihr Ding tun ' reinster RocknRoll also. Das diese Coolness mitunter etwas aufgesetzt wirkt und die fast chartstauglicheren Songs den dreckigeren Nummern wie Evol oder das John-Lennon-filtered-through-Jimi-Hendrix-Stück War Machine, bei denen die Band aufblüht, irgendwie die Glaubhaftigkeit nehmen, trüben den Gesamteindruck irgendwie, machen Tattoo mitunter auch zu einem Nummernkabinett, mit dem die Band nach den Instrumental-Experimenten des letzten Albums anscheinend zeigen will, was sie (noch) kann, eine Art eigenes Best-of-Album mit neuen Tracks. So als wäre die Band von selbst oder durch die Plattenfirma auf die Idee gekommen, kommerziell einfach wieder funktionieren zu müssen, liefern BRMC hier eine schillernde Landschaft verschiedenster Sounds an, vom schnörkellosen Upbeat-Rock bis zu grandiosen Noisenummern, immer herzzerreissend direkt, immer mit der bloßen Faust aufs Fleisch.
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Na ja... 7. Januar 2012
Format:Audio CD
Meiner Meinung nach die schwächste CD vom BRMC.
In der Regel bevorzuge ich CDs gegenüber den Downloads, weil das Booklet m.M. ein wichtiger Bestandteil ist. Aber auch das fande ich enttäuschend - keine Texte, wenig Aussage.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer die Jungs ... 9. März 2010
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... von Black Rebel Motorcycle Club über die Jahre ins Herz geschlossen hat, wird die folgenden Ausführungen nicht unbedingt gern lesen - er kennt sie zur Genüge: Der BRMC hatte von Anfang an mit der Hypothek zu kämpfen, sich zu offensichtlich bei den selbstgewählten Vorbildern in Pose und Sound bedient zu haben, zu deutlich waren die Anleihen bei Jesus & The Mary Chain, den Stooges oder den Lords Of The New Church. Und obwohl sie sich in den zwölf Jahren Bandgeschichte vielfachen Versuchen der Häutung und Wandlung unterworfen haben, ist so ein Etikett schlecht wegzubekommen - anders formuliert: Von innen läßt sich eine Schublade einfach schwerer öffnen. Insofern kann man das neue Album, wie jedes andere auch, ganz gut aus zwei Blickwinkeln beurteilen: Für den Fan wird es zweifellos als lang erwartetes Hochamt gefeiert - die Rückkehr zu deutlich dunklerer Klangfärbung, zu mehr Krach und mehr Verzerrung wird von denen goutiert werden, die den Ausflug in Richtung Gospel und Folk nicht mitgehen konnten. Stücke wie "Conscience Killer" und das brachiale "War Machine" sind exemplarisch für diese wilkommene Rückbesinnung. Wer seinen Altar daheim für die in puncto Lautstärke etwas konsequenteren Liars oder A Place To Bury Strangers freigeräumt hat, wird wieder anmerken, dass sich so manch besinnliche Ballade unnötigerweise zwischen die Rillen gedrängt hat und natürlich kann man sich streiten, ob sich BRMC mit dem Falsettgesang bei "Sweet Feeling" oder der rückgekoppelten Mundharmonika auf "The Toll" einen großen Gefallen getan haben. Mir jedenfalls scheint eine überschaubare Anzahl wirklich guter Ansätze auf zu viel Material verteilt, so dass deren Wirkung in der Masse eher gering bleibt. Trotzdem, neben den erwähnten Brechern bleiben noch der knochentrockene und vielschichtige Blues von "Aya", das angenehm beatlastige "Mama Taught Me Better" und der überraschende Pianoschunkler "Long Way Down" im Gedächtnis haften. Keine große Kunst, das alles, aber dennoch ordentliche Arbeit. Eigentlich 3 1/2 Sterne, so what ...
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