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Beat the Devil'S Tattoo (Ltd.Digi)
 
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Beat the Devil'S Tattoo (Ltd.Digi)

Black Rebel Motorcycle Club Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Black Rebel Motorcycle Club

Fotos

Abbildung von Black Rebel Motorcycle Club

Biografie

“Take Them On, On Your Own “

„Das Einzige, worauf es verdammt noch mal ankommt in der Kunst, ist zu hinter¬fra¬gen was alles passiert auf der Welt. Genau das ist der Zweck von Kunst und Künstler haben jedes erdenkliche Recht, genau das zu tun.“ Peter Hayes, Juni 2003

Es gibt zurzeit wohl eine Million Bands, die Unabhängigkeit predigen und vom Recht auf freie Ausdrucksformen sprechen, doch bleibt es… Lesen Sie mehr im Black Rebel Motorcycle Club-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (12. März 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B002ZLPCRS
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 59.718 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Beat The Devil's Tattoo 3:46EUR 0,99
Anhören  2. Conscience Killer 3:44EUR 0,99
Anhören  3. Bad Blood 5:08EUR 0,99
Anhören  4. War Machine 3:56EUR 0,99
Anhören  5. Sweet Feeling 3:24EUR 0,99
Anhören  6. Evol 5:51EUR 0,99
Anhören  7. Mama Taught Me Better 4:44EUR 0,99
Anhören  8. River Styx 3:52EUR 0,99
Anhören  9. The Toll 3:36EUR 0,99
Anhören10. Aya 5:35EUR 0,99
Anhören11. Shadow's Keeper 6:10EUR 0,99
Anhören12. Long Way Down 4:32EUR 0,99
Anhören13. Half-State10:18Nur Album
Anhören14. 1:51 5:34EUR 0,99
Anhören15. Martyr 5:12EUR 0,99


Produktbeschreibungen

motor.de

Dieser Platte geht die Wiederentdeckung als Band voraus. Mit "Beat The Devil's Tattoo" knüpft der Black Rebel Motorcycle Club an alte Traditionen an, ohne dabei ein Abziehbild dessen zu sein. Was machte sich die Presse Sorgen um dieses Trio: Nach dem hoch gelobten, gleichnamigen Debütalbum von 2001 und dem nicht minder geschätzten, zwei Jahre später veröffentlichten Nachfolger "Take Them On, On Your Own" riss der musikalische Faden beim Black Rebel Motorcycle Club und die Sache wurde schwierig. Bereits "Howl" gab Rätsel auf, weil hier mit massivem Folkeinschlag elektrische gegen akustische Gitarren eintauscht wurden und die Jungs vollkommen überfordert waren, wenn eifrige Journalisten fragten, woher der plötzliche Drang zum Anderssein käme.

Im Anschluss konsumierte Drummer Nick Jago zu viele Drogen und wurde von seinen Kollegen Peter Hayes und Robert Levon Been mehrfach vor die Tür gesetzt, um schlussendlich komplett aus der Band zu fliegen. "Baby 81" besiegelte die Irrungen und Wirrungen, bot altbackenen Seventies Rock, klang viel zu bemüht und erschreckend einfallslos zugleich. Spätestens mit dem kruden Experimentalwerk "The Effects Of 333" schien sich Rock und Rebellion erledigt zu haben.

Fast mit Erleichterung stellt man fest, das "Beat The Devil's Tattoo" mit neuer Drummerin alles richtig macht und sich auf das beschränkt, was den Black Rebel Motorcycle Club einst auszeichnete: Beinharten, rauen und Blues-orientierten Indierock, der nicht bedeutungsschwanger, sondern direkt und ohne Umschweife daherkommt. Ganz so, als hätten die drei ihre Songs in einer wilden Jamsession zusammengezimmert, reißen die Gitarren Wände ein, der Gesang plärrt wild durchs Mikro und wenn Balladen überhaupt eine Rolle spielen, dann einzig und allein zum Luftholen zwischen diesem treibenden Song-Marathon.

Womit bewiesen wäre, dass der Blick zurück nicht das Schlechteste ist, selbst wenn Innovationen anders entstehen. Doch dieses Trio war noch nie bekannt dafür, musikalisches Neuland zu beackern und versucht es glücklicherweise auch nicht mehr - unverkrampft und spielend leicht gelingt ihnen ein Werk, dass all jene Kritiker wachrüttelt, die sie bereits abgeschrieben haben: Der Black Rebel Motorcycle Club hat tatsächlich die Kurve bekommen, Zeiten und Wunder geschehen noch. Mit "Beat The Devil's Tattoo" gehen BRMC zwar kein Risiko ein und doch ist es mutig vom zuletzt eingeschlagenen, experimentellen Sound die Finger zu lassen. Traditionen zu schätzen mag nicht des Rockers Ding sein, manchmal ist es aber ein probates Mittel zum Zweck. Es gilt wieder: take them on, on your own!

Kurzbeschreibung

Am 12.03.2010 wird mit "Beat The Devil’s Tattoo" das fünfte Black Rebel Motorcycle Club Studioalbum via ihr neu gegründetes eigenes Label Abstract Dragon in Kollaboration mit Cooperative Music erscheinen. Aufgenommen wurde das neue Werk zu großen Teilen in den Basement Studios in Philadelphia, PA. Das gleiche Studio, das auch schon für die Aufnahmen zu "Howl" genutzt wurde. Mit "Beat The Devil's Tattoo" wird auch ein neues Mitglied in den Reihen von BRMC vorgestellt: Leah Shapiro wird fortan den Platz hinter den Drums einnehmen. Nach einer ausführlichen Nordamerika-Tour im Frühjahr 2010 werden BRMC im Mai auch für vier Termine in Deutschland Halt machen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
in shape 10. März 2010
Von guitar TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
das ist die rückkehr des brmc zu jener form, in der er am meisten geliebt wurde: der der ersten beiden alben. wobei form hier beides bedeutet - einerseits gestalt, weise, erscheinungsart, andererseits verfassung, fitness.

(und das soll keine kritik an "howl" sein, auch dieses amerikanische musikroadmovie ist auf seine art großartig).

"beat the devil's tattoo" ist - bis auf wenige, aber umso spannendere ausflüge ins gespenstisch verdüsterte alternative-folk-fach - dröhender, brüllender, sich durch geist und körper fräsender garagenrock, der mehr als nur eine ahnung hat vom punk, vom acidrock, aber auch vom minimal-blues-krach der white stripes oder der jon spencer blues explosion - und außerdem von neil young und crazy horse, wenn sie sich in den feedback-sturm stellen.

entscheidend aber ist, dass dieses erstaunlich lange album von soviel kraft, wut und dringlichkeit, von soviel künstlerischem furor betrieben wird, dass ihnen im orkan aus verzerrten gitarren, bässen und wild geheulten strophen nie die spannung runterfällt.

ach ja: einen neuen drummer haben die, aber der klingt um nichts anders. brmc waren immer das baby der herren an bass und gitarre.

tolles album.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Best of 6. September 2010
Format:Audio CD
Hinter grandios verrocktem Artwork verbirgt sich ein weiteres grandios verrocktes Album der kalifornischen Combo, das dem gegenwärtigen Swampgarage-Trend, der für BRMC ja beileibe kein Trend ist und niemals war, perfekt Tribut zollt. Tight und sparsam produziert, brillieren Hayes und Been mit ihrer neuen Drummerin Leah Shapiro in Songs, die mal an dozilere Jesus and The Mary Chain, mal an eine düstere Version von The Verve erinnern, und die nicht selten in den Refrains am Mainstream kratzen (Bad Blood). Vom nasal hingerotzen Folk-Opener Beat the Devils Tattoo, der mit einem Jack-White-Stampf-Beat überzeugt bis zum Schlußtrack Anabell Lee, einer verdrogten Pianonummer, die die perfekte Coda für dieses Album abgibt - BRMC zeigen sich vielseitig wie selten, fächern in ihrem ja relativ engem Genre ein Maximum an Möglichkeiten auf. BRMC gehörten mit zu den Bands, die Ende der 90er dem Biker-Neo-Bluesrock fröhnten, Indieeinflüsse und Südstaaten-Hitze zusammenmixten zu einer bei allen Referenzen immer eigenständigen Mischung - und Tattoo bringt sie, modern gewandelt, zu diesen Anfängen zurück, ist ein straightes, dreckiges Rockalbum mit Gitarre, Bass, Drums und Gesang, ohne verkopfte Spielerei, mit simplen Riffs und geraden Beats. Straighter als der Stomper Conscience Killer geht es kaum. Und ganz klar: Dieses Album hat nichts neues zu bieten, nichts neues zu sagen, es ist so retro und abgespeckt wie das Cover vermuten lässt, ein Album ganz in schwarzgrau, mit all den Schattierungen, die hierbei möglich sind. Mal folkiger, mal tief in 90s neopsychedelischen Sounds à la Verve oder The Ride, immer mit meterweit entferntem Gesang, ist Tattoo ein Album als Pose, als inszenierte Coolness, alte Männer in Leder, die sich an ihren Instrumenten festhalten und im Drogenrausch auf der Bühne ihr Ding tun - reinster RocknRoll also. Das diese Coolness mitunter etwas aufgesetzt wirkt und die fast chartstauglicheren Songs den dreckigeren Nummern wie Evol oder das John-Lennon-filtered-through-Jimi-Hendrix-Stück War Machine, bei denen die Band aufblüht, irgendwie die Glaubhaftigkeit nehmen, trüben den Gesamteindruck irgendwie, machen Tattoo mitunter auch zu einem Nummernkabinett, mit dem die Band nach den Instrumental-Experimenten des letzten Albums anscheinend zeigen will, was sie (noch) kann, eine Art eigenes Best-of-Album mit neuen Tracks. So als wäre die Band von selbst oder durch die Plattenfirma auf die Idee gekommen, kommerziell einfach wieder funktionieren zu müssen, liefern BRMC hier eine schillernde Landschaft verschiedenster Sounds an, vom schnörkellosen Upbeat-Rock bis zu grandiosen Noisenummern, immer herzzerreissend direkt, immer mit der bloßen Faust aufs Fleisch.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Schmitz VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Gut, ich habe es ja nicht anders gewollt und musste unbedingt die "Limited Edition" mit zwei Bonus-Tracks bestellen. Was das bedeutet? Ganz einfach: 75 ellenlange Minuten Musik. Keine Ahnung, ob die zehn zusätzlichen Minuten es sind, die mich ein wenig zermürben. Oder ob es das zehnminütige "Half-State" ist, mit dem das reguläre Album abschließt? Auf jeden Fall ist "Beat the Devil's Tattoo" in dieser Version schlicht und ergreifend zu lang. Mal ehrlich: 75 Minuten - solch epische Ausmaße nehmen sonst Best-Of-Platten an.
Aber im Grunde genommen ist diese Platte, nimmt man das Live- und das Internet-Album heraus handelt es sich um CD Nummer fünf, auch nichts anderes. Peter Hayes, Robert Levon Been und die neue Schlagzeugerin Leah Shapiro mischen all den Sound, den sie auf den Vorgängeralbum geliefert haben, und heraus kommt ein manchmal recht zäher Brei.
Da sind die epischen Drogen-Rock-Hymnen wie "Bad Blood", "Evol" oder "Shadow's Keeper", die glatt vom nach wie vor fantastischen Debüt kommen könnten. Auch in der Qualität stehen sie dem 2001er-Album in nichts nach. Dann gibt es die Balladen wie "Sweet Feeling", "The Toll" und "Long Way Down", die nach der "Howl"-Phase klingen und die auch genauso öde sind, wie die Songs auf dem B.R.M.C.-Blues-Album. Und dann gibt es Kracher wie "Conscience Killer" und "Mama Taught Me Better", die durchaus aus der "Baby 81"-Phase stammen könnten. So weit, so gut.
Die Platte hat aber auch ihre Schattenseiten. "War Machine" ist drogenumnebelter Noise-Rock, "Aya" langweiligt und nervt gleichermaßen. Und warum "Half-State" am Ende so ausarten muss fragt man sich als Hörer schon. Zehn Minuten? Ich bitte Euch! Es bleibt also trotz aller Klasse, die der Black Rebel Motorcycle Club fraglos noch hat ein schaler Beigeschmack. Und der wiegt hart. Denn das Schlimmste, was einer Platte passieren kann, tritt hier ein: Die Songs rauschen am Ende nur noch an einem vorbei. Wenig bleibt hängen. Eine Tatsache, die man über Hits wie "Whatever Happened to My Rock'n'Roll (Punk Rock)", "Spread Your Love", "Berlin", "Weapon of Choice" oder "All You Do Is Talk" niemals gesagt hätte. Die waren nämlich allesamt meisterlich.
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