Schon bei den ersten Klängen des Openers 'Hellfire' wird klar, dass man es hier mit absoluten Ausnahmekönnern zu tun hat. Die acht progressiven, epischen aber trotzdem leicht verdaulichen Hardrocker mit jeder Menge Gefühl wissen ehrlich zu begeistern. Allen voran sind - neben den originellen Keyboardparts des Masterminds - die gigantische Gesangsleistung von Jorn Lande und die eindrucksvolle, filigrane Gitarrenarbeit von Anders Ericson hervorzuheben. Melodische Kompositionen mit Hitcharakter wie 'Shadowland' oder 'Crying' wecken Erinnerungen an Bombastgötter wie Journey, Magnum oder Marillion, ohne dass es sich auch nur eine Sekunde schnulzig anhört. BEYOND TWILIGHT haben ein sicheres Händchen für gelungene Melodien und originelle Sounds und liefern mit „The Devil's Hall Of Fame" ein absolut trendfreies Album ab, das ich auch so manchem Fan alter Candlemass oder Solitude Aeturnus der Atmosphäre wegen ans Herz legen möchte. Solche Musik würde ich mir mal in den Charts wünschen!