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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Rage against the Urban Dance Garden,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Devil Without a Cause (Audio CD)
Und wieder mal ein Exzentriker im Crossoverbereich... Kid Rock, der langhaarige Hutträger, ein Paradebeispiel für die Sorte der Leute, die Musik weder aus Geldgier noch aus politischer Überzeugung noch aus künstlerischem Ehrgeiz heraus machen, sondern einfach nur, weil es ihm Spaß macht. Nach eigener Aussage schreibt er oft an Songs lediglich ein, zwei Stunden, weil ihm spontan die besten Ideen einfallen. Mit "Devil Without A Cause" ist ihm ein unterhaltsames Werk gelungen, das allerdings stark an andere Bands aus dem Crossoverbereich erinnert: "Fist Of Rage" klingt ganz so, als stamme es aus Zack De La Rochas Feder (Rage Against The Machine), die Gitarrenlicks in "Devil Without A Cause" und "Rovin' Gangsta" sowie einige Scratches ähneln doch sehr stark denen von Urban Dance Squad und die Refrainpassagen mit den Gesangseinlagen von Kid könnten glatt auf der neuen Soundgardenscheibe ihren Platz finden. Ob das nun beabsichtigt war oder nicht, wage ich nicht zu beurteilen, zumal das nach Green Jelly gar keine Schande mehr wäre, andere Gruppen gewissermaßen zu parodieren. Wie dem auch sei, DWAC hat den Groove, den eine gute Crossover-CD braucht und ist hervorragend geeignet für Leute, die nicht 14mal den gleichen Sound auf einer Platte brauchen, sondern die Abwechslung lieben, die Kid Rock durchaus zu bieten hat: Angefangen von Brechern wie "Bawitdaba" oder "Fist Of Rage" über leicht verkiffte Songs wie "Cowboy" und Hiphop-Oldschool-Einlagen wie "Welcome 2 The Party" bis hin zum schnulzigen "Only God Knows Why" ist so ziemlich alles drin, was eine gute Crossoverparty benötigt. Eine weitere Besonderheit ist Gastrapper Joe C, von dem man nicht so genau weiß, ob er nun wirklich ein Liliputaner ist (Größe 3 Fuß und 9 Inch) oder in Wahrheit der Sohn der Drummerin (ja richtig, eine Frau! und sie macht ihren Job verdammt gut...), zumal sich der Rap in "Devil Without A Cause" schon sehr nach einem unartigen Rolf-Zuckowski-Gör anhört. Alles in allem erfüllt DWAC die Erwartungen voll - natürlich nur, wenn man auch selbst bei Musik den Spaßfaktor am höchsten einschätzt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
absolut partytauglich,
Von
Rezension bezieht sich auf: Devil Without a Cause (Audio CD)
Diese CD als die beste der Welt zu bezeichnen, ist natürlich maßlos übertrieben. Aber immerhin: Kid Rock - vor ein paar Wochen hatte ich noch nie was von dem Burschen gehört - hat eine musikalisch absolut überzeugende und abwechslungsreiche Mischung aus Rap und wütendem Gitarrenrock geschaffen. Blues-Rock-Einschübe und die für das Genre eher ungewöhnlich reichhaltige Instrumentierung sorgen für Überraschungen. Deshalb ist die Scheibe nicht nur partytauglich, sondern auch ein Hörerlebnis, das - vermutlich - nicht so schnell abnutzen wird. Wer Interesse an der CD hat, sollte sich vorstellen können, wie es klingt, wenn Run DMC, die Red Hot Chili Peppers, Rage against the machine und Lenny Kravitz gemeinsam eine Platte aufnehmen. Abzüge gibt es aber für den langweiligen stakkatohaften Gesang, der im Gegensatz zur Musik keine Überraschungen bereithält, und für den inflationären Gebrauch des Wortes "fuck" und seiner Variationen wie "motherfucking" etc. Ich bin kein Moralapostel - ganz bestimmt nicht - aber auf Dauer nervt das.
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5.0 von 5 Sternen
Gelungen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Devil Without a Cause (Audio CD)
Die Experimente vieler Rock und Hip Hop acts ab Mitte der 90er diese beiden Genres miteinander zu verbinden waren zahlreich; oft gingen Sie aber auch in die Hose oder wurden einfach ,Nu Metal', und was Ende der 80er mit Crossover Funk angefangen hatte und oft auch gut gelang, das wollte und wollte sich als Konzept in Verbindung mit Rap und Hip Hop nie so ganz durchsetzen. Body Count, Limp Bizkit etc. all das wirkte irgendwie aufgesetzt und zusammengestückelt, bis dieses Album kam.KR der trotz seines Namens eher aus der Hip Hop Ecke kam wählte einen etwas anderen Ansatz, denn er verband klassischen Hard Rock (also vom Bluesrock kommend) und southern Bluesrock mit Hip Hop beats und Raps und siehe da: dieses Konzept ging plötzlich auf, denn: gerade der Southern Rock groovt ja teilweise höllisch und ergänzt sich so gut mit dem funky Bodenbelag des Hip Hop. Daß auf DWAC aber auch gute songs drauf sind, die mit viel ,Schmäh' rüberkommen machte die Sache noch schmackhafter und Rock kurzzeitig zum sympathischsten Macho des Musikbusiness. ,Cowboy', ,Wasting Time', ,I Got One For You' und ,God Only Knows Why' haben unwiderstehliche Hooks und Melodien und grooven trotz rap so unheimlich laid back wie das eben nur im southern rock möglich ist. Die Hardrocker wie ,Bawitdaba' auf der anderen Seite haben knallende und kraftvolle Riffs die auch den Luftgitarristen und Headbangern schmecken. Toll auch die Produktion, von Rock größtenteils selbst, und dafür - den es war seine erste professionell aufgenommene Scheibe - sehr ausgereift, unter Ausnützung vieler Studiospielereien (samples, Effekte), klingt aber trotzdem nie gekünstelt, sondern schön homogen. Und übrigens ist heuer das 10-jährige Jubiläum dieses Albums, also ,happy anniversary Devil'... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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