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The Devil and God Are Raging Inside Me
 
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The Devil and God Are Raging Inside Me

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Produktinformation

  • Audio CD (19. Januar 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Interscope (Universal)
  • ASIN: B000LC4BWU
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Schallplatte
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1. Voicemails/Sowing Season (Yea)/Brand New/The Devil And God Are Raging Inside Me
2. Millstone
3. Jesus Christ
4. Degausser
5. Ambience/Limousine
6. You Won't Know
7. Welcome To Bangkok
8. Not The Sun
9. Luca
10. Untitled
11. Archers
12. Handcuffs

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Keine weitere Emo-Band von der Stange, sondern spätestens mit diesem Album eine der künstlerisch wertvollsten Rock-Truppen der Szene: Brand New bedienen aufgrund großer Emotionen zwar nach wie vor auch die Seitenscheitel-Fraktion, haben darüber hinaus aber noch viel mehr zu bieten. The Devil And God Are Raging Inside Me verarbeitet nicht nur Einflüsse von Bands wie The Cure und Joy Division, sondern entpuppt sich zudem als höchst progressive Angelegenheit im Sinne einer Truppe wie The God Machine. Noise trifft auf ungewöhnliche Songstrukturen, einschmeichelnde Melodien wechseln sich ab mit verdreht-verqueren Parts, dazu kommen nachdenkliche, aber nie weinerliche Lyrics mit Tiefenwirkung. Brand New sind einen ähnlichen Weg wie Thrice und vor allem Thursday gegangen, denn die Szenekonformität ist einer ganz eigenen Ausdrucksweise gewichen - hier regiert eigenständiger Rock, der sämtliche Trends überdauern sollte und schlichtweg in jede gut sortierte Sammlung gehört. Schon jetzt eins der wichtigsten Alben 2007!

-- Boris Kaiser



pure.de

Die Agonie steckt schon im Albumtitel. Der Zwist zwischen Schöpfung und Zerstörung, Genie und Wahnsinn, Yin und Yang. Wohl dem, der da die Balance hält. Schon der Opener des nunmehr dritten Albums der New Yorker Emo-Punks Brand New, "Sowing Season", setzt diese philosophische Standortbestimmung kongenial um: Das feine Wechselspiel zwischen laut und leise, zwischen Aggression und Verwundbarkeit, steckt die Richtung ab für das was folgt. Brand New haben sich auf "The Devil And God Are Raging Inside Me" einen großen Schritt nach vorne bewegt, weg vom eingängigen Pop-Punk der ersten zwei Alben, (noch) weiter hin zum elaborierten Emo-Rock. So wie die stete Sinnsuche und Neu-Positionierung das Erwachsenwerden begleiten, wandelt das Quartett um Bandkopf, Sänger und Texter Jesse Lacey durch's finstere Tal, auf der Suche nach Erlösung, zumindest aber einer Antwort. Und wie so oft stirbt die Hoffnung zuletzt. Man kann auch im Punkrock tief graben, um auf Grund zu stoßen, scheinen sie zu sagen. Unter Umständen liegen dort dann wahre Schätze verborgen, die man unter der Oberfläche aus einprägsamen Refrains und akzentuierter Gitarrenarbeit nicht vermutet hätte. Eine Analogie, die sich ebenso leicht auf die Texte anwenden ließe, wo im scheinbar Banalen immer auch ein Subtext zu finden ist: "Nothing gets so bad / A whisper from your father couldn't fix it / He whispers like a bridge, it's a river spanned." Religiöser Trost oder doch nur ein Kopftätscheln? Immer wieder bricht die Band urplötzlich aus sich heraus, als ob ihnen in diesen Augenblicken schlagartig bewusst würde, dass sie ja doch "nur" Punkrock spielen. Dass das nicht aus mangelnder Entschlussfreudigkeit passiert, sondern als Stilmittel eher die Schönheit der Chance preist beweist "Jesus", ein sanft dahinfließender Song mit zweistimmigem Harmoniegesang, der einmal mehr subtile Sinnfragen an die Oberfläche spült: "Well Jesus Christ / I'm alone again / So what did you do those three days you were dead? Cause this problem's gonna last more than the weekend." Probleme, die sich nicht am Wochenende lösen lassen, gibt es mit zunehmendem Alter ja zuhauf. Spätestens im Album-Closer "Handcuffs" wird offensichtlich, wie weit Brand New mittlerweile im Stande sind, über den Tellerrand des so vermeintlich engen Genres Punkrock zu schauen: Das von einem Streichquartett getragene, eindringliche Finale ist ein stiller und zugleich markerschütternder Schrei, der letztlich die Frage aufwirft, wo denn noch mal genau die Grenze zwischen U- und E-Musik verläuft und wer nun den Kampf Gott gegen Teufel gewinnt? Ich würde mal sagen: Unentschieden. Im Fußball klingt das ernüchternd, hier allerdings äußerst spannend.

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Haut einen schlicht vom Hocker, 1. März 2007
Von Patrick Weber (Aschaffenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wenn man den Vorgänger nicht kennt, so wie ich, ist es schwer, überhaupt eine "Emo-Band" in Brand New hier zu sehen. Die Stücke, die auf dieser CD vorliegen sind sehr abwechslungsreich und bestechen in den ersten beiden Dritteln der durch ständiges Wechseln von leisen, wunderbaren akkustik-Passagen (auch ganzen Akkustik-Stücken wie "Jesus") und bombastischen Bass-, Schlagzeug- und Gitarrenwänden. Gegen Ende wird das Album dann etwas berechenbarer aber nie langweilig.

Vor allem das insgesamt knapp 20 Minuten lange, zentrale Dreigestirn Degausser, Limousine, You won't know ist das Eintrittsgeld in die CD wert, andere Bands brauchen eine ganze Karriere für soviel Klasse. Die Stücke wirken teilweise sogar episch angehaucht, tiefsinnig und nehmen mit auf eine rasanta Berg- und Talfahrt aus Schmerz und Hoffnung.

Der Höhepunkt des Albums ist zweifelsohne Degausser, das zwar einen merkwürdigen Namen hat, aber durch perfekte Inszenierung glänzt. Man wird knapp 2 Minuten auf die Folter gespannt, ehe ein wahres Gewitter losbricht und einem den Scheitel amtlich nach hinten föhnt, ganz großes Kino! Hie und da wird man erwischt, wie man das Songwriting mit den grandiosen Mars Volta misst. Soundmäßig fällt mir dazu Amplifier ein, wobei denen das Herz und der Epische Touch von Brand New guttun würden.

Mit Not the sun und The archers Bows finden sich, wie vorher bereits angeklungen auch zwei lupenreine Emo-Tanzbodenbrecher mit Chartkompatibilität auf dem Silberling wieder. Keine Platte zum "Mal so zwischendurch" hören, man sollte sich schon einige Geduld nehmen, gerade da viele Stücke erst nach einigem Anlauf zum Sprung ansetzen - dann aber umso eindrucksvoller!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen perfekt, 16. Februar 2007
anders könnte ich dieses album nicht beschreiben, und ich benutze dieses wort wirklich nicht oft.
wie bereits mehrfach erwähnt wurde ist diese platte wieder ein bisschen anders als die vorgänger. deja entendu war schon ein absoluter meilenstein im bereich emo/alternative und lies sich problemlos x-mal hintereinander durchhören, aber jetzt haben sie für meinen geschmack eine scheibe auf den markt geworfen, die alles vorherige in den schatten stellt.
jesse lacey greift mal wieder ganz tief in die trickkiste und überfällt den höhrer mit lyrics, die so wunderschön und melancholisch sind, dass man schwer schlucken muss. die einflüsse von morrissey sind zwar unverkennbar, dennoch ein ganz eigener touch von genialität.
zur musik selber muss man sagen, dass die ganze geschichte noch ein wenig sanfter abläuft als beim vorgänger. vinnie arccadis umwerfende zweitstimme wird hauptsächlich zur untermalung der grandiosen gesangslinie genutzt und haucht dem ganzen nicht mehr diesen emocore-effect ein, wie z.b. bei 'the quiet things that noone ever knows'.
dennoch wird nicht komplett auf rockige einlagen verzichtet, mit 'not the sun' oder 'archers' haben wir auch zwei durchaus tanzfähige stücke auf diesem meisterwerk. in diesem zusammenhang ist ebenso lobenswert, dass sämtliche songs jenseits der 5-minuten-grenze anzusiedeln sind, und trotzdem ist man enttäuscht, wenn sich jeder einzelne titel dem ende neigt.
okay, eine ausnahme gibt es vielleicht: lied nummer 10, das passender weise 'untitled' getauft wurde, ist eines von 2 instumentalstücken, welches wirklich ein bisschen überflüssig ist. aber wann hat man zum letzten mal ein album hören dürfen, bei dem man nur einen einzigen track überspringen musste?
fazit: perfekte mischung aus melancholischen balladen gepaart mit harten überraschungen, wunderschönen stimmen und fesselnden texten.
bitte lasst uns nicht wieder drei jahre auf die nächste scheibe warten!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein großer Schritt ..., 26. Januar 2007
Von T. Gergen - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Da hat man uns Mitteleuropäer aber lange warten lassen. Nachdem es in Groß Britannien und in den USA bereits im November 2006 so weit war, musste man sich hier zu Lande bis Mitte Januar 2007 gedulden.
Durch die vorab auf myspace veröffentlichten Titel "Sowing Season" und "Degausser" wusste man ja bereits, dass dem Album treibende Songs nicht fehlen werden. Aber wer Deja Entendu gehört hat erwartet wohl die einfühlsamen Stücke genau so sehnsüchtig wie die rockigen Riffs.
Das besondere an den Mannen um Jesse Lacey ist ja bekanntlich ihre Fähigkeit dem Hörer so viele Gefühle gleichzeitig zu entlocken und das haben sie mit diesem Album ein weiteres mal geschafft.
Alle Lieder laden zum intensiven anhören ein. Wunderschöne langsame Titel lösen sich mit rockigeren ab oder verlaufen fließend ineinander. Wie auch schon beim Vorgänger funktioniert das Zusammenspiel sehr gut. Wer also Deja Entendu mochte wird mit The Devil And God Are Raging Inside Me viel Freude haben.
Negativ ist mir jedoch das Booklet aufgefallen. Es gibt kaum Informationen preis und was bei den Alben davor selbstverständlich war kostet hier einen Dollar: die Lyrics!

Gänsehaut und rhythmisches Kopfnicken wechseln sich ab, es hört sich so an (wie der Titel verrät), als ob der Teufel und Gott persönlich durch das Album toben ... und wenn die beiden zusammenarbeiten kann ja wohl nichts schief gehen oder?
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5.0 von 5 Sternen Was für ein geiles Album
Unglaublich, was für ein Album. Habe in einem Musikmagazin eine Kritik dieses Albums gelesen, kurz reingehört und es mir dann zum Geburtstag gewünscht. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Peter Bauer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Lohn für mehr als nur mal "kurz reinhören".
Die Platte wurde in der "Visons" Album des Jahres '07. Also hörte ich mal rein, fand es nett und nahm das Album mit. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von B.J. Sanchez veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Düster, rockig, schön!!
Vorab muss ich erteinmal gestehen, dass ich eine ziemlich lange Durststrecke hatte, was das Finden neuer Bands, die mich mal wieder richtig begeistern, anbelangt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2007 von Steffen Koch

1.0 von 5 Sternen Ganz furchtbar
Wenn man die Vorgängerwerke von Brand New gemocht hat - und ich fand sie wirklich genial - ist man wirklich superenttäuscht, wenn man dieses Machwerk hört. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2007 von S. Anja

3.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung ?
Auf dem neuen Album sucht man Songs von der Art des genialen Vorgängeralbums "Deja Entendu" wie "The Quiet Things That No One Ever Knows" oder "Guernica" vergebens, will heißen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2007 von Dietmar Helm

4.0 von 5 Sternen Würdiger, reifer Nachfolger zu Deja entendu...
Mit ihrem Album "The Devil and God Are Raging Inside Me" haben Brand New es geschafft, einen würdigen Nachfolger zu ihrem Meisterwerk "Deja entendu" aufzunehmen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2007 von Terje Schneider

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