oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
 
Alle Angebote
166 Angebote ab EUR 0,01

Möchten Sie verkaufen?
Hier verkaufen
 
   
Deutschlandreise
 
Größeres Bild
 

Deutschlandreise (Broschiert)

von Roger Willemsen (Autor)
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,95 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.

Lieferung bis Dienstag, 24. November: Wählen Sie an der Kasse Overnight-Express. Siehe Details.
80 neu ab EUR 3,00 81 gebraucht ab EUR 0,01 5 Sammlerstück(e) ab EUR 2,55

Wird oft zusammen gekauft

Deutschlandreise + Gute Tage: Begegnungen mit Menschen und Orten + Der Knacks
Preis für alle drei: EUR 37,80

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Deutschlandreise von Roger Willemsen

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Gute Tage: Begegnungen mit Menschen und Orten von Roger Willemsen

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Der Knacks von Roger Willemsen

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Gute Tage: Begegnungen mit Menschen und Orten

Gute Tage: Begegnungen mit Menschen und Orten

von Roger Willemsen
3.5 von 5 Sternen (13)  EUR 9,95
Afghanische Reise

Afghanische Reise

von Roger Willemsen
4.2 von 5 Sternen (10)  EUR 9,95
Kleine Lichter

Kleine Lichter

von Roger Willemsen
3.4 von 5 Sternen (21)  EUR 8,95
Hier spricht Guantánamo: Roger Willemsen interviewt Ex-Häftlinge

Hier spricht Guantánamo: Roger Willemsen interviewt Ex-Häftlinge

von Roger Willemsen
4.6 von 5 Sternen (8)  EUR 8,95
Nur zur Ansicht: Gesammelte Essays

Nur zur Ansicht: Gesammelte Essays

von Roger Willemsen
4.5 von 5 Sternen (2)  EUR 9,95
Weitere Artikel entdecken

Produktinformation

  • Broschiert: 206 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 9., Aufl. (16. März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596160235
  • ISBN-13: 978-3596160235
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 102.462 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

    Beliebt in dieser Kategorie:

    Nr. 82 in  Bücher > Reise & Abenteuer > Abenteuer & Reiseberichte > Nach Ländern, Städten & Regionen > Europäische Länder > Deutschland

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein Endvierziger fährt durch das neue Deutschland. Der nachdenkliche Reisende sucht das Wesentliche im Alltäglichen -- und findet dabei eher Düsteres und Graues. Sein Blick ist stets wach, oft schwermütig bringt er Beobachtungen und Gedanken über Land und Leute zu Papier. Entstanden ist ein sehr persönliches Tagebuch, in dem Roger Willemsen eher vom Zufälligen als vom Typischen erzählt.

Vom protestantischen Meer zu den katholischen Bergen führt die Reise. Über St. Pauli, Rostock und Berlin taucht Willemsen an der Oder in den traurigen Osten ein. Auch in den Westen und den Süden der Republik verschlägt es ihn. Selbst Offenbach werden fünf Zeilen gewidmet. Auf der Toilette trifft Willemsen Japaner, im Zug Porno-Darsteller, und er denkt über die "internationale Sprache der Triebabfuhr" nach. Ein TV-Saalpublikum wird zum Abbild der Nation. Verhasst sind dem Autor schick aufgemachte Einkaufsmeilen und eitle Yuppies. Denn hinter den leuchtenden Fassaden wähnt Willemsen Austauschbares wie Inhaltsloses.

Der Rezensent wünschte während der Lektüre, Willemsen möge unter einer alten Eiche einen weisen Mann mit grauem Bart treffen. Doch dergleichen geschieht selten auf Erden. Und mit "dem vorurteilslosen Blick des Ethnologen", den der Klappentext Willemsen attestiert, ist es auch nicht weit her, denn kein Mensch ist ein unbeschriebenes Blatt. Größter Pluspunkt: Willemsens Deutschlandreise bewegt sich jenseits von gängigen Stereotypen -- zum Beispiel im Vergleich zur bissigeren Gebrauchsanweisung für Deutschland oder dem pointierteren Wie ich lernte, die Deutschen zu lieben. Kein Wunder, denn die Autoren dieser Bücher sind im Unterschied zu Willemsen keine gebürtigen Deutschen. --Herwig Slezak -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .



Audiobook-Rezensionen

Mal ehrlich, was wissen wir von dem Land, in dem wir leben, von Deutschland? Haben wir eine Vorstellung davon, wie die Menschen fühlen, was sie bedrückt und freut? Deutschland ist eine Reise wert, und es gibt nicht wenig zu entdecken. Roger Willemsen hat diese Reise unternommen. Per Zug! Seine Auswahl ist subjektiv, man könnte vermeintlich wichtige Plätze vermissen. Aber darum geht es nicht. Das Deutschlandbild, das hier gezeichnet wird, ist ruhig und bedächtig. Keinesfalls schnell.

Die Beobachtungen, Begegnungen und Erfahrungen sind ungefiltert, entstanden durch offene Augen und Ohren! Hier werden direkte Eindrücke im Stil des Essays weitergereicht. Hier wird über Geschichte und Gegenwart, über Architektur, Sprache und Mode räsoniert. Man hört von Gesprächen mit Menschen, die sich mit ganz unterschiedlichen Problemen rumschlagen. Im Osten sind es vornehmlich die Enttäuschten, die zu viel geglaubt haben. In Konstanz z.B. haben drei Penner ihren Auftritt hinter dem Stadttheater. Und beim Busfahren im ländlichen Raum sieht und hört man viel.

Roger Willemsen, Publizist und Fernsehmoderator, wurde einem breiten Publikum durch seine Kultursendung "Willemsens Woche" bekannt. Der erfolgreiche Buchautor und Essayist hat diese Reportage ursprünglich für das Magazin der Süddeutschen Zeitung geschrieben. Sein Motto dabei war: Sich unsichtbar durch Deutschland treiben zu lassen und trotzdem festzuhalten, was passiert. Das ist ihm gelungen! Mit seiner angenehm ruhigen Stimme präsentiert er in seiner Reportage "sein" Deutschlandbild, das "uns" zum Nachdenken bringt. Autorenlesung, Spieldauer: ca. 131 Minuten, 2 CD. Mit Booklet.

-- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Deutschlandreise
60% kaufen den auf dieser Seite vorgestellten Artikel:
Deutschlandreise 2.4 von 5 Sternen (50)
EUR 8,95
Der Knacks
15% kaufen
Der Knacks 3.1 von 5 Sternen (36)
EUR 18,90
Gute Tage: Begegnungen mit Menschen und Orten
11% kaufen
Gute Tage: Begegnungen mit Menschen und Orten 3.5 von 5 Sternen (13)
EUR 9,95
Afghanische Reise
9% kaufen
Afghanische Reise 4.2 von 5 Sternen (10)
EUR 9,95

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(3)

 

 

Kundenrezensionen

50 Rezensionen
5 Sterne:
 (5)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (9)
2 Sterne:
 (9)
1 Sterne:
 (19)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
2.4 von 5 Sternen (50 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Einseitiger Blick auf ein facettenreiches Land, 1. Februar 2006
Von Andreas Wittenburg (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Roger Willemsen, im Fernsehen trotz ernsthaftem Journalismus nicht sehr geliebt wegen seiner verzärtelten Art, kehrt zum Schreiben zurück, und hinterläßt mit "Deutschlandreise" ein zwiespältiges Buch.
Die Idee ist spannend, jedoch nicht neu. Mit wachem Blick reist er durch das Land, zieht den Vorhang der Idylle beiseite und macht sich auf die Suche nach der Befindlichkeit der Menschen. Die Episoden sind kurz, zum Teil nur fragmenthaft - dazwischen eigene Beobachtungen und Betrachtungen des Autors.
Aber es ist kein zärtlicher, kein versöhnlicher Blick, sondern ein ziemlich arroganter. Willemsen schaut auf die Menschen herab, die Nutten, Ausländer, Ehepaare und seziert gnadenlos.
Das erste was einen gefangennimmt ist seine Sprache: präzise, ironisch, und überaus vergnüglich spielt er mit Worten, skizziert Szenen mit wenigen Strichen so genau, dass sie sofort vor einem lebendig werden. Im Alltäglichen findet er das Groteske, im Bürgerlichen findet er die Abgründe.
Aber mit dem Lesen breitet sich ein ungutes Gefühl aus. Ohne Unterlass gießt er Häme und Zynismus über die Akteure seiner Episoden aus. Er behauptet von sich, mit den Menschen gewesen zu sein, aber die intellektuelle Kluft seiner erbarmungslosen Betrachtungen läßt ihn distanziert und kalt wirken. Keine der Begegnungen wirkt luftig oder erheiternd, seine Farben sind trist, seine Bilder deprimierend - er bleibt in seiner eigenen Reise ein fremder, sowie das Land über das er schreibt dem Leser fremd wird.
Irgendwann entsteht die Frage, was Willemsen mit diesem Buch bezweckt. Für einen umfassenden Blick bleibt er zu einseitig, für eine Abrechnung wird er nicht böse genug, für einen Blick auf sein Heimatland ist sein Ton nicht versöhnlich genug. Man gewinnt den Eindruck, hier entsteht eher ein trauriges Portrait über die Befindlichkeit eines Autors als über das Portrait eines Landes.

Mag es typisch deutsch sein, das eigene Land mit soviel beißender Häme zu überschütten?

Kommentar Kommentar | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)



 
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Ohne Zusammenhang, 29. Juni 2004
Von Thomas Leibfried (Ludwigshafen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Vorneweg: Ich mag Roger Willemsen. Ich mag ihn sogar sehr. Für "Willemsens Woche" habe ich manchesmal meinen Terminkalender an einem Freitagabend angepaßt.

Aber die Sympathie hilft nicht. Das Buch ist gründlich mißlungen. Der Ansatz und die Idee erschienen mir so interessant, daß ich das Buch gekauft habe. Na ja, und wegen Roger Willemsen eben. Ich ärgere oder langweile mich nicht allzu oft während ich ein Buch lese. Dazu lese ich nicht wahllos genug. (Das letzte Mal bei Martin Walsers "Tod eines Kritikers", damals allerdings noch viel mehr als jetzt.) Gelangweilt habe ich mich bei der "Deutschlandreise". Zum Glück ist das Buch kurz genug, denn ich lese jedes Buch zu Ende. Wohl aus Anstand dem Autoren gegenüber, vielleicht auch, weil ich mir Besserung erhoffe. Letztere kam bei Willemsen nicht.

Beispiel: "Im Stadtbild, in den Namen der Läden, den Kleidern der Menschen ist alles gleichzeitig anwesend, die Stile und die Zeiten verschränken sich. Die Harmonika und die lustige Fidel sind spezialisiert auf ein Heimweh ohne Heim." Verständlich? Nein, werden manche sagen, denn es ist aus dem Zusammenhang gerissen. Es gibt keinen Zusammenhang! Und das ist ein zufällig beim Aufschlagen gewähltes Beispiel. Es gäbe Hunderte davon.

Intellekualität alleine macht noch kein gutes Buch. Es tut mir leid, Roger, wirklich. Mehr als ein zusätzlicher Sympathiestern ist nicht drin.

Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)



 
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Kommentiert um des Kommentierens willen mit dekonstruktivem Durcheinander, 8. Juli 2007
Elke Heidenreich hat recht, wenn sie auf der Buchrückseite das Werk zwischen Sachbuch und Belletristik einordnet, denn es ist von beidem ein bisschen. Aber ob sie auch darin richtig liegt, dass sie Willemsen als Dichter bezeichnet? Dichter an Deutschland dran als jeder Reiseführer? Das kann man wohl höchstens an seiner Art zu schreiben festmachen, denn seine Formulierungen sind raffiniert und elegant, zeigen Schönheit, Vielseitigkeit und Härte der deutschen Sprache und füllen viele Zeilenzwischenräume. Aber beschreibt er Menschen wirklich so, dass wir in ihr Herz sehen? Das macht für Frau Heidenreich den Dichter aus. Und vielleicht findet sich das wirklich irgendwo zwischen den Zeilen, wenn man gewillt ist, tief genug zu graben und all die schlichten Informationen über diese Menschen, all die Behauptungen und vielleicht gar Vorurteile beiseite zu räumen, die bei einem Großteil seiner Beobachtungen über den Zeilenrand hinaus schwappen. Vermutlich ist man aber dazu nur bereit, wenn man den Autor ohnehin gut kennt. Sowas verleiht bisweilen einen Röntgenblick, der einen zwischen den Zeilenzwischenräumen lesen lässt. Andere drohen allzu leicht, sich darin zu verirren ...
Deutschland elend Vaterland. Willemsen rezensiert sein Heimatland mit der intellektuellen Distanziertheit eines Ethnologen vom Mars, uns überlegen wie wir den Tieren, und Deutschland kommt dabei ziemlich schlecht weg. Das Land der Dichter und Denker findet er nicht, wirkt selber, als wäre er deren letzter. Er findet nur das Land der Konsumorientierten und derjenigen schlichten Gemüts, beklagt, etwas überspitzt ausgedrückt, in den Städten den (materialistischen) Fortschritt und auf dem Land die (intellektuelle) Rückständigkeit und irgendwie weiß man als Leser gar nicht, was er überhaupt will.
Und das ist es, er will nichts aussagen, will Meinung kund tun, aber nicht Meinung machen, und so liest sich das ganze Buch wie eine Abrechnung mit Deutschland. Nichts bleibt von seinem Sarkasmus verschont, nur sehr wenige Begegnungen nötigen ihm einen gewissen Respekt ab, und diese Passagen lesen sich dann, als winde er sich innerlich unter dieser Tatsache. Besonders hat er es auf Touristen abgesehen und auf dicke Kinder  Willemsen ist vermutlich der einzige Autor, dem man diese Ehrlichkeit, die eigentlich Gehässigkeit ist, lobend durchgehen lässt. Und diese Gehässigkeit kann er auch wunderbar ausspielen, denn wer sich in Berlin im heruntergekommensten Hotel im schäbigsten Viertel einquartiert, der hat auch viel zu lästern.
Manche Passagen sind noch unverständlicher als andere. In Bonn besucht Willemsen ein Bordell, lässt seine Aufmerksamkeit dort vor allem von dem Fernseher gefangen nehmen, der im Arbeitszimmer der ihm zugeteilten Dame flimmert, und geht unverrichteter Dinge wieder, nur um festzustellen, dass besagte Dame im Arbeitsmodus ein anderes Gebaren an den Tag legt als zu Begrüßung und Abschied. Was soll uns das über diese spezielle Begegnung sagen? Nichts. Was sagt es uns über Bonn und Bonner, über Deutschland und Deutsche im Allgemeinen? Wieder nichts.
Andere Passagen wirken, als wäre der Besuch der betreffenden Stätte nur Vorwand, um bestimmte Äußerungen loszuwerden. Der Autor besucht Dresden, verliert aber über die Stadt und ihre Bewohner nur wenig Worte, seine langen Ausführungen zu den Themen Wende, Wiedervereinigung und Verwestlichung des Ostens wirken wie vorgeschrieben, wie nie abgeschickte Leserbriefe voller Meinung und Kritik.

Willemsen kommentiert um des Kommentierens willen, zwischen seinen Zeilen herrscht dekonstruktivistisches Durcheinander. Der Autor ist intellektuell und kulturell und hat sich für seine Deutschlandreise meistens jene Orte ausgesucht, in denen er damit seiner Umgebung überlegen ist. Letztenendes trifft das wohl auf ganz Deutschland zu. Wann liest man sein Buch? Besser nicht während einer Zugfahrt, sonst will man gleich umsteigen und Deutschland verlassen. Die kurzen Anekdoten kann man mal eben zwischendurch lesen, haben sich als Klolektüre gut bewährt. Wer liest das Buch? Die Patrioten werden es verteufeln, die Deutschlandfrustrierten es in biblische Höhen erheben  Recht hat er, Endlich hat das mal einer gesagt. Die Kulturbegeisterten und Intellektuellen werden es gut finden, sei es wegen des scharfzüngigen Stils, der dem Buch den zweiten Stern rettet, oder weil sie eben jene scharfe Zunge fürchten. Die vielen Menschen zwischen diesen Extremen werden Willemsens Deutschlandreise wohl größtenteils nichts abgewinnen können, wofür man zum Glück kein Patriot sein muss, oder ihn schlicht und ergreifend nicht verstehen. Um des Autors Kritik an der Konsumorientiertheit entgegen zu kommen, bietet es sich als ersten Schritt an, dieses Buch nicht zu konsumieren.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)


Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen

1.0 von 5 Sternen Arroganter Blick eines versponnenen halluzinierenden Intellektuellen
Es ist schon 7 Jahre her dass ich mir dieses Buch gekauft, angelesen und nicht gemocht hatte. In den letzten Tagen nahm ich es mal wieder zur Hand aus Langeweile und mir war... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Cassius Antonin veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Kann man sich nur drüber ärgern
Ein mal wirklich richtig schlechtes Buch! Ein Haufen Vorurteile, die er in irgendwelche ungenau beobachteten Passanten hineininterpretiert, meistens negativ in der Grundfärbung... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Carmen Knorz veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Typisch Deutschland?
Dem Volk auf`s Maul geschaut? Für mich war das Lesen kein Vergnügen. Diese zusammenhanglosen Beschreibungen von Menschen und Begebenheiten in irgendwelchen deutschen Städten hat... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Karin SzS veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Deutschland einmal anders
Das vorliegende Buch von Roger Willemsen erzählt von seiner Reise quer durch Deutschland, die er mit dem Zug unternommen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von F. Kluge veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Intelligentes Buch...
Meiner Meinung nach ist dieses Buch wirklich lesenswert und sehr intelligent. Zugegeben strotzt das Buch vor Ironie und Bewertung, aber arrogant finde ich es nicht! Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Stine8 veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Maßlose Selbstüberschätzung
Mir ist es bis heute schleierhat wie dieser Mann im Kulturbetrieb Fuß fassen konnte. Wieso? Weil er interessante Persönlichkeiten interwievte und der Glanz von diesen an ihm... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von jojo veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Zu einseitig
Zugegeben, Roger Willemsen hat gut beobachtet, sich aber nur auf die schlechten Seiten konzentriert. Natürlich gibt es die Menschen, die er hier beschreibt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2007 von Christel Walther

5.0 von 5 Sternen Arrogante Leser
Willemsens Bücher sind mehr als bekannt in Deutschland. Sie werden daher nicht nur in der FAZ rezensiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2007 von Hans-Peter Otto

1.0 von 5 Sternen Das war nix!
Ich ließ mir die Deutschlandreise schenken und erwartete ein kurzweiliges Rail-Movie wie Nadolnys legendäre Netzkarte, Briegers Tabu-brechendes Wrestling-Girls und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2006 von Constantin Leiferde

4.0 von 5 Sternen facettenreiches Deutschland
Roger Willemsen hat mit "Deutschlandreise" den Versuch unternommen, Deutschland aus vielen Blickwinkeln heraus zu begreifen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. September 2006 von Katja Jeziorowski

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen. Meinungen austauschen. Neues erfahren.
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Für Sie dokumentiert

 (Was ist das?)

Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information hier aufgeführt.