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Deutschlandreise Taschenbuch – 1. April 2004

2.5 von 5 Sternen 55 Kundenrezensionen

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Ein Endvierziger fährt durch das neue Deutschland. Der nachdenkliche Reisende sucht das Wesentliche im Alltäglichen -- und findet dabei eher Düsteres und Graues. Sein Blick ist stets wach, oft schwermütig bringt er Beobachtungen und Gedanken über Land und Leute zu Papier. Entstanden ist ein sehr persönliches Tagebuch, in dem Roger Willemsen eher vom Zufälligen als vom Typischen erzählt.

Vom protestantischen Meer zu den katholischen Bergen führt die Reise. Über St. Pauli, Rostock und Berlin taucht Willemsen an der Oder in den traurigen Osten ein. Auch in den Westen und den Süden der Republik verschlägt es ihn. Selbst Offenbach werden fünf Zeilen gewidmet. Auf der Toilette trifft Willemsen Japaner, im Zug Porno-Darsteller, und er denkt über die "internationale Sprache der Triebabfuhr" nach. Ein TV-Saalpublikum wird zum Abbild der Nation. Verhasst sind dem Autor schick aufgemachte Einkaufsmeilen und eitle Yuppies. Denn hinter den leuchtenden Fassaden wähnt Willemsen Austauschbares wie Inhaltsloses.

Der Rezensent wünschte während der Lektüre, Willemsen möge unter einer alten Eiche einen weisen Mann mit grauem Bart treffen. Doch dergleichen geschieht selten auf Erden. Und mit "dem vorurteilslosen Blick des Ethnologen", den der Klappentext Willemsen attestiert, ist es auch nicht weit her, denn kein Mensch ist ein unbeschriebenes Blatt. Größter Pluspunkt: Willemsens Deutschlandreise bewegt sich jenseits von gängigen Stereotypen -- zum Beispiel im Vergleich zur bissigeren Gebrauchsanweisung für Deutschland oder dem pointierteren Wie ich lernte, die Deutschen zu lieben. Kein Wunder, denn die Autoren dieser Bücher sind im Unterschied zu Willemsen keine gebürtigen Deutschen. --Herwig Slezak -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Roger Willemsen, geboren 1955 in Bonn, gestorben 2016 in Wentorf bei Hamburg, arbeitete zunächst als Dozent, Übersetzer und Korrespondent aus London, ab 1991 auch als Moderator, Regisseur und Produzent fürs Fernsehen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis in Gold, den Rinke- und den Julius-Campe-Preis, den Prix Pantheon-Sonderpreis, den Deutschen Hörbuchpreis und die Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft. Willemsen war Honorarprofessor für Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin, Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins und stand mit zahlreichen Soloprogrammen auf der Bühne. Zuletzt erschienen im S. Fischer Verlag seine Bestseller ›Der Knacks‹, ›Die Enden der Welt‹, ›Momentum‹ und ›Das Hohe Haus‹. Über sein umfangreiches Werk gibt Auskunft der Band ›Der leidenschaftliche Zeitgenosse‹, herausgegeben von Insa Wilke.

Literaturpreise:

Rinke-Preis 2009
Julius-Campe-Preis 2011
Prix Pantheon-Sonderpreis 2012


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT am 29. Juni 2004
Format: Taschenbuch
Vorneweg: Ich mag Roger Willemsen. Ich mag ihn sogar sehr. Für "Willemsens Woche" habe ich manchesmal meinen Terminkalender an einem Freitagabend angepaßt.
Aber die Sympathie hilft nicht. Das Buch ist gründlich mißlungen. Der Ansatz und die Idee erschienen mir so interessant, daß ich das Buch gekauft habe. Na ja, und wegen Roger Willemsen eben. Ich ärgere oder langweile mich nicht allzu oft während ich ein Buch lese. Dazu lese ich nicht wahllos genug. (Das letzte Mal bei Martin Walsers "Tod eines Kritikers", damals allerdings noch viel mehr als jetzt.) Gelangweilt habe ich mich bei der "Deutschlandreise". Zum Glück ist das Buch kurz genug, denn ich lese jedes Buch zu Ende. Wohl aus Anstand dem Autoren gegenüber, vielleicht auch, weil ich mir Besserung erhoffe. Letztere kam bei Willemsen nicht.
Beispiel: "Im Stadtbild, in den Namen der Läden, den Kleidern der Menschen ist alles gleichzeitig anwesend, die Stile und die Zeiten verschränken sich. Die Harmonika und die lustige Fidel sind spezialisiert auf ein Heimweh ohne Heim." Verständlich? Nein, werden manche sagen, denn es ist aus dem Zusammenhang gerissen. Es gibt keinen Zusammenhang! Und das ist ein zufällig beim Aufschlagen gewähltes Beispiel. Es gäbe Hunderte davon.
Intellekualität alleine macht noch kein gutes Buch. Es tut mir leid, Roger, wirklich. Mehr als ein zusätzlicher Sympathiestern ist nicht drin.
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Format: Gebundene Ausgabe
Willemsen geht mit hohen Ansprüchen an sein Werk, die er letztendlich nicht erfüllen kann. Weniger wäre auch hier mehr gewesen. Er hätte sich auf wenige Orte konzentrieren sollen; denn an wenigen Stellen blitzt seine phänomenale Beobachtungsgabe auf. Dann ist er auch sprachlich herausragend. An den meisten Orten nimmt er aber zu wenig mit, um etwas an den Leser weiterzugeben. Es sind einfach nur Hüllen, zu wenig tiefgehende Begegnungen und Beobachtungen. Letztendlich ist das Werk auch zu kurz geraten. Auf keinen Fall zeichnet er ein vollkommenes Bild von Deutschland.
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Von Ein Kunde am 11. Februar 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe aufgrund des renommierten Autors und wegen des Titels (da erwartete ich Situationsbeschreibungen, Erlebnisberichte) dieses Buch gekauft und bin enttäuscht. Durch "Detuschlandlandreise" zieht sich kein roter Faden, es ist eine Aneinanderreihung von "Gedanken" des Autors, der von einem zum anderen schweift, und was für den Leser sehr schwierig nachzuvollziehen ist. Hier findet man nur wenig Erlebnisberichte oder Beschreibungen von Menschen und Situationen, die ich erwartet hätte. Darüber hinaus klingt das alles sehr depressiv und gerade Reiseberichte könnten doch bunt, fröhlich und voller interessanter Eindrücke sein. Ich hatte mehr über die unterschiedlichen Menschen (ob Ost oder West, arm, reich, arbeitslos) etc. zu erfahren erwartet, stattdessen werden philosophishe und depressive Gedanken des Autors für den Leser "wahllos" aneinander gehängt. Das Buch ist schwer zu lesen und nach Beendigung fällt es mir schwer zu sagen, um was es eigentlich geht.
Schade.
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Format: Taschenbuch
dieses Buch habe ich trotzdem gern gelesen.

Er geht auf eine Deutschlandreise und teilt mit uns seine Schnappschüsse, die er unterwegs gemacht hat. Ich finde dies teils sehr unterhaltsam, teils bewertend und teils etwas von oben herab, aber immer erkennt man sein Heimatland sofort wieder.

Wer hier ein grosses Sittengemälde Deutschlands erwartet hat, wird ganz sicher enttäuscht. Auch auf dem Covertext von Elke Heidenreich wird man auf die falsche Fährte gelockt, denn sie faselt von einem grossen Dichter, der uns die tiefen der Charaktere vorführt. Davon konnte ich leider nichts im Buch finden....

Was mir bleibt: Viele witzige Momentaufnahmen, in denen ich meine (Geschäfts-)reise Erfahrungen wieder finde. Allerdings hat Willemsen hier auch einige Teile im Buch, wo er seinen Sprachwitz übertreibt und die Erzählung zum Selbstzweck wird. Das sollte er lassen. Das sind die schwächeren Momente.

Dennoch kann ich, als im Ausland lebender Deutscher, dieses Buch empfehlen. Es ist ein kurzweiliges Dokument einer bunten Nation. Dass viele Deutsche sich da auf den Schlips getreten fühlen, kann ich aber auch verstehen, denn Roger Willemsen nimmt kein Blatt vor den Mund und beleuchtet auch die Schattenseiten des Landes. Das kann weh tun....
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Format: Gebundene Ausgabe
Nachdem mir die vorab in den Reiseheften der Deutschen Bahn veröffentlichten Auszüge aus Willemsens Buch, welche mit feinem schwarzem Humor und gezielter Bissigkeit gegen den deutschen Normalbürger gespickt sind, sehr gut gefallen haben, kann ich nur noch sagen: Laaaaaangweilig!!!!! Die Geschichten erinnern mich mit wenigen Ausnahmen immer ein wenig an Pennerglück-Rotwein in der Rothschild-Flasche: Die Geschichtchen lesen sich gut an, versprechen Humor und Geschmack, verlieren sich dann aber oft in Willemsens selbstverliebten intellektuellen Philosophien, gewürzt mit einigen pseudointelligenten Zitaten. Nervig sind Rogers "dezente" Hinweise auf seine ach so große Allgemeinbildung - wen interessiert, welche Tiere sie kennen?!
Leider, leider ist das Buch so, wie auf dem Rückumschlag beschrieben: Normal - zu normal - langweilig wie zwei Wochen Herbstnebelwetter. Ich hab mir davon mehr versprochen.
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