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Deutschlandreise. 2 CDs: Eine Reportage
 
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Deutschlandreise. 2 CDs: Eine Reportage [Audiobook] [Audio CD]

Roger Willemsen
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Eichborn (Januar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821852038
  • ISBN-13: 978-3821852034
  • Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 12,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 388.415 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Roger Willemsen
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein Endvierziger fährt durch das neue Deutschland. Der nachdenkliche Reisende sucht das Wesentliche im Alltäglichen -- und findet dabei eher Düsteres und Graues. Sein Blick ist stets wach, oft schwermütig bringt er Beobachtungen und Gedanken über Land und Leute zu Papier. Entstanden ist ein sehr persönliches Tagebuch, in dem Roger Willemsen eher vom Zufälligen als vom Typischen erzählt.

Vom protestantischen Meer zu den katholischen Bergen führt die Reise. Über St. Pauli, Rostock und Berlin taucht Willemsen an der Oder in den traurigen Osten ein. Auch in den Westen und den Süden der Republik verschlägt es ihn. Selbst Offenbach werden fünf Zeilen gewidmet. Auf der Toilette trifft Willemsen Japaner, im Zug Porno-Darsteller, und er denkt über die "internationale Sprache der Triebabfuhr" nach. Ein TV-Saalpublikum wird zum Abbild der Nation. Verhasst sind dem Autor schick aufgemachte Einkaufsmeilen und eitle Yuppies. Denn hinter den leuchtenden Fassaden wähnt Willemsen Austauschbares wie Inhaltsloses.

Der Rezensent wünschte während der Lektüre, Willemsen möge unter einer alten Eiche einen weisen Mann mit grauem Bart treffen. Doch dergleichen geschieht selten auf Erden. Und mit "dem vorurteilslosen Blick des Ethnologen", den der Klappentext Willemsen attestiert, ist es auch nicht weit her, denn kein Mensch ist ein unbeschriebenes Blatt. Größter Pluspunkt: Willemsens Deutschlandreise bewegt sich jenseits von gängigen Stereotypen -- zum Beispiel im Vergleich zur bissigeren Gebrauchsanweisung für Deutschland oder dem pointierteren Wie ich lernte, die Deutschen zu lieben. Kein Wunder, denn die Autoren dieser Bücher sind im Unterschied zu Willemsen keine gebürtigen Deutschen. --Herwig Slezak -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Audiobook-Rezensionen

Mal ehrlich, was wissen wir von dem Land, in dem wir leben, von Deutschland? Haben wir eine Vorstellung davon, wie die Menschen fühlen, was sie bedrückt und freut? Deutschland ist eine Reise wert, und es gibt nicht wenig zu entdecken. Roger Willemsen hat diese Reise unternommen. Per Zug! Seine Auswahl ist subjektiv, man könnte vermeintlich wichtige Plätze vermissen. Aber darum geht es nicht. Das Deutschlandbild, das hier gezeichnet wird, ist ruhig und bedächtig. Keinesfalls schnell.

Die Beobachtungen, Begegnungen und Erfahrungen sind ungefiltert, entstanden durch offene Augen und Ohren! Hier werden direkte Eindrücke im Stil des Essays weitergereicht. Hier wird über Geschichte und Gegenwart, über Architektur, Sprache und Mode räsoniert. Man hört von Gesprächen mit Menschen, die sich mit ganz unterschiedlichen Problemen rumschlagen. Im Osten sind es vornehmlich die Enttäuschten, die zu viel geglaubt haben. In Konstanz z.B. haben drei Penner ihren Auftritt hinter dem Stadttheater. Und beim Busfahren im ländlichen Raum sieht und hört man viel.

Roger Willemsen, Publizist und Fernsehmoderator, wurde einem breiten Publikum durch seine Kultursendung "Willemsens Woche" bekannt. Der erfolgreiche Buchautor und Essayist hat diese Reportage ursprünglich für das Magazin der Süddeutschen Zeitung geschrieben. Sein Motto dabei war: Sich unsichtbar durch Deutschland treiben zu lassen und trotzdem festzuhalten, was passiert. Das ist ihm gelungen! Mit seiner angenehm ruhigen Stimme präsentiert er in seiner Reportage "sein" Deutschlandbild, das "uns" zum Nachdenken bringt. Autorenlesung, Spieldauer: ca. 131 Minuten, 2 CD. Mit Booklet.

-- culture.text


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Willemsen geht mit hohen Ansprüchen an sein Werk, die er letztendlich nicht erfüllen kann. Weniger wäre auch hier mehr gewesen. Er hätte sich auf wenige Orte konzentrieren sollen; denn an wenigen Stellen blitzt seine phänomenale Beobachtungsgabe auf. Dann ist er auch sprachlich herausragend. An den meisten Orten nimmt er aber zu wenig mit, um etwas an den Leser weiterzugeben. Es sind einfach nur Hüllen, zu wenig tiefgehende Begegnungen und Beobachtungen. Letztendlich ist das Werk auch zu kurz geraten. Auf keinen Fall zeichnet er ein vollkommenes Bild von Deutschland.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Da hatte ich mehr erwartet 11. Februar 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe aufgrund des renommierten Autors und wegen des Titels (da erwartete ich Situationsbeschreibungen, Erlebnisberichte) dieses Buch gekauft und bin enttäuscht. Durch "Detuschlandlandreise" zieht sich kein roter Faden, es ist eine Aneinanderreihung von "Gedanken" des Autors, der von einem zum anderen schweift, und was für den Leser sehr schwierig nachzuvollziehen ist. Hier findet man nur wenig Erlebnisberichte oder Beschreibungen von Menschen und Situationen, die ich erwartet hätte. Darüber hinaus klingt das alles sehr depressiv und gerade Reiseberichte könnten doch bunt, fröhlich und voller interessanter Eindrücke sein. Ich hatte mehr über die unterschiedlichen Menschen (ob Ost oder West, arm, reich, arbeitslos) etc. zu erfahren erwartet, stattdessen werden philosophishe und depressive Gedanken des Autors für den Leser "wahllos" aneinander gehängt. Das Buch ist schwer zu lesen und nach Beendigung fällt es mir schwer zu sagen, um was es eigentlich geht.
Schade.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ohne Zusammenhang 29. Juni 2004
Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Vorneweg: Ich mag Roger Willemsen. Ich mag ihn sogar sehr. Für "Willemsens Woche" habe ich manchesmal meinen Terminkalender an einem Freitagabend angepaßt.

Aber die Sympathie hilft nicht. Das Buch ist gründlich mißlungen. Der Ansatz und die Idee erschienen mir so interessant, daß ich das Buch gekauft habe. Na ja, und wegen Roger Willemsen eben. Ich ärgere oder langweile mich nicht allzu oft während ich ein Buch lese. Dazu lese ich nicht wahllos genug. (Das letzte Mal bei Martin Walsers "Tod eines Kritikers", damals allerdings noch viel mehr als jetzt.) Gelangweilt habe ich mich bei der "Deutschlandreise". Zum Glück ist das Buch kurz genug, denn ich lese jedes Buch zu Ende. Wohl aus Anstand dem Autoren gegenüber, vielleicht auch, weil ich mir Besserung erhoffe. Letztere kam bei Willemsen nicht.

Beispiel: "Im Stadtbild, in den Namen der Läden, den Kleidern der Menschen ist alles gleichzeitig anwesend, die Stile und die Zeiten verschränken sich. Die Harmonika und die lustige Fidel sind spezialisiert auf ein Heimweh ohne Heim." Verständlich? Nein, werden manche sagen, denn es ist aus dem Zusammenhang gerissen. Es gibt keinen Zusammenhang! Und das ist ein zufällig beim Aufschlagen gewähltes Beispiel. Es gäbe Hunderte davon.

Intellekualität alleine macht noch kein gutes Buch. Es tut mir leid, Roger, wirklich. Mehr als ein zusätzlicher Sympathiestern ist nicht drin.

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Kommentiert um des Kommentierens willen mit dekonstruktivem...
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