Ich habe aufgrund des renommierten Autors und wegen des Titels (da erwartete ich Situationsbeschreibungen, Erlebnisberichte) dieses Buch gekauft und bin enttäuscht. Durch "Detuschlandlandreise" zieht sich kein roter Faden, es ist eine Aneinanderreihung von "Gedanken" des Autors, der von einem zum anderen schweift, und was für den Leser sehr schwierig nachzuvollziehen ist. Hier findet man nur wenig Erlebnisberichte oder Beschreibungen von Menschen und Situationen, die ich erwartet hätte. Darüber hinaus klingt das alles sehr depressiv und gerade Reiseberichte könnten doch bunt, fröhlich und voller interessanter Eindrücke sein. Ich hatte mehr über die unterschiedlichen Menschen (ob Ost oder West, arm, reich, arbeitslos) etc. zu erfahren erwartet, stattdessen werden philosophishe und depressive Gedanken des Autors für den Leser "wahllos" aneinander gehängt. Das Buch ist schwer zu lesen und nach Beendigung fällt es mir schwer zu sagen, um was es eigentlich geht.
Schade.