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am 28. Juni 2014
Die meisten Kritiker dürften das Buch nicht gelesen haben (eine Vertreterin des Zentralrats der Muslime brüstete sich im TV sogar damit, nachdem sie das Buch zuvor als rassistisch bezeichnet hatte). Trotzdem halte ich einige Äußerungen für mindestens so daneben sind wie Münteferings „Heuschrecken“-Bezeichnung für Hedgefondsmanager (und auch andere verdiente Politiker haben schon oft gut daneben gegriffen).

Mit dem Abstand von vier Jahren würde ich das Buch mit meinen eigenen Worten so resümieren: Wenn die schichtenspezifische Bildungsdurchlässigkeit in Deutschland so gering ist wie sie nach einhelliger Kritik – inklusive durch Sarrazin – ist (und wozu Sarrazin Vorschläge zur Gegensteuerung macht) UND bildungsfernere Schichten kinderreicher als der Durchschnitt sind, dann werden wir auf Dauer keine vom Export von Hightech-Produkten gut lebende Nation bleiben.

Genetik braucht man dafür nicht. Religion auch nicht. Es mag Hinweise geben, dass beides eine Rolle spielt, auch wenn Sarrazin an einer Stelle bewusst klarstellt, dass Korrelation kein Nachweis von Kausalität ist (der Leser wird dies aber anders sehen). Wer an der Lösung des formulierten Problems interessiert ist, der kann dies emotionsfreier ohne diese Begriffe angehen. Dies ist ein Versäumnis Sarrazins, aber noch mehr der SPD, die den sozialdemokratischen Kern der Äußerungen ihres Mitglieds Sarrazin hätte herausstellen sollen, um gleichzeitig den rechtspopulistischen Untertönen zu widersprechen. Oder noch besser: Es gilt, das Leitbild einer republikanischen Identität zu vermitteln, in der Religion eine Privatsache ist und in der vor allem Bildung wieder als Ideal gilt – mehr als mit TV-Entertainment oder Fußball verdiente Millionen.

Migranten sind dabei sowohl willkommen wie gefordert. In den Worten Sarrazins: „Wer da ist und einen legalen Aufenthaltsstatus hat, ist willkommen. Aber wir erwarten von euch, dass ihr die Sprache lernt, dass ihr euren Lebensunterhalt mit Arbeit verdient, dass ihr Bildungsehrgeiz für eure Kinder habt, dass ihr euch an die Sitten und Gebräuche Deutschlands anpasst und dass ihr mit der Zeit Deutsche werdet – wenn nicht ihr, dann spätestens eure Kinder. Wenn ihr muslimischen Glaubens seid, o.k. Damit habt ihr dieselben Rechte und Pflichten wie heidnische, evangelische oder katholische Deutsche. Aber wir wollen keine nationalen Minderheiten. Wer Türke oder Araber bleiben will und dies auch für seine Kinder möchte, der ist in seinem Herkunftsland besser aufgehoben. Und wer vor allem an den Segnungen des deutschen Sozialstaats interessiert ist, der ist bei uns schon gar nicht willkommen.“

Das ist nicht rassisitsch, sondern sollte eigentlich Konsens aller verantwortlichen Politiker sein.
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am 24. August 2010
Meine erste Rezension hier hatte ich aufgrund von Vorabdrucken in diversen Zeitschriften verfasst und zunächst nur 4 Sterne vergeben. Nachdem ich einige Zeit auf die Lieferung hatte warten müssen, habe ich das Buch jetzt durch. Mir kam zugute, dass ich ein paar Tage Urlaub hatte, denn ich habe, obwohl eigentlich ein Schnell-Leser, drei Tage gebraucht, bis ich auf Seite 410 angelangt war, der letzten Seite vor den - umfangreichen - Anmerkungen, dem Register und dem Tabellenteil (ein alphabetisches Literaturverzeichnis fehlt leider). Soviel Zeit braucht man, um die Arbeit sorgfältig zu lesen und zu würdigen. Das haben meiner Überzeugung nach bisher die wenigsten derer getan, die dazu - in diesem Forum oder anderswo - Stellung genommen haben.

Das Buch verdient 5 Sterne.

Ich habe die Gewohnheit, wichtige Stellen in Sachbüchern anzustreichen. Bei diesem Werk hätte ich irgendwann damit aufhören sollen. Es gibt nämlich kaum einen Satz darin, der nicht anstreichenswert wäre.

Drei davon - eines allerdings selbst ein Zitat - will ich herausgreifen:

"Manche Dinge lassen sich eben nur beurteilen, indem man sich über konkrete Fakten und Zusammenhänge beugt; allgemeines Gerede führt da nicht weiter" (S. 372).

"Da politische Macht in einer Demokratie durch Wahlen errungen wird, für deren Erfolg sich das Versprechen einer sorglosen Zukunft als geeignetes Mittel erwiesen hat, ist die Verdrängung der demografischen Probleme zu einer heimlichen überparteilichen Staatsräson unseres demokratischen Wohlfahrtsstaates geworden" (Zitat nach Birg, S. 373),

"Hebel und Ansatzpunkte dafür [für Veränderungen] gibt es, man muss sie allerdings auch bedienen wollen. Dafür sehe ich in Deutschland gegenwärtig leider weder gesellschaftliche noch politische Mehrheiten" (S. 373).

Und in der Tat, zumindest die Mehrheit der politischen Klasse und der meinungsbildenden Presse in Deutschland beugt sich weder über konkrete Fakten und Zusammenhänge und wahrscheinlich auch nicht über Sarrazins Buch. Ich bezweifle sehr stark, dass ein Herr Gabriel oder eine Frau Merkel es gelesen haben, geschweige denn alle 40 Mitglieder des SPD-Vorstandes, die für seinen Ausschluss aus der Partei gestimmt haben. Sie ergehen sich lieber in allgemeinem Gerede. Denn allgemeines Gerede ist es, was die politische Klasse in Deutschland auszeichnet. Die Lektüre eines anspruchsvollen Werkes wie dieses, die, wie gesagt, ca. 3 Tage in Anspruch nimmt, würde ja ihrem für solches Gerede verplanten Zeitbudget abgehen.

Sarrazins Werk ist sorgfältig begründet, es handelt die bestehenden Probleme differenziert ab, lässt Gegenmeinungen zu Wort kommen und ist von offenbarer Sorge um das Schicksal dieses Landes getragen, anders als das Geschrei der Leute, deren einzige Sorge den Werten der nächsten Sonntagsfrage gilt oder die nichts als ihre Vorurteile pflegen wollen, ohne die Fakten zu betrachten:

1. Sarrazin hatte als Bundesbankvorstand Zugang zu dem besten verfügbaren statistischen Material. Er wird sich kaum die Blöße geben, dass seine Zahlenangaben zu den Geburtenraten türkischer Migrantinnen bzw. deutscher Akademikerinnen falsch sind. Genau das wird ihm hier aber unterstellt. Wer das tut, sollte dann bitte mit den richtigen Zahlen und den dazugehörigen Quellen aufwarten. Ich habe in der bisherigen Diskussion keine erwähnenswerte Stimme gehört, die das getan hat.

2. Nicht jeder, der für Autobahnen ist, ist ein Hitlerfan. Und nicht jeder, der auf Missstände hinweist, die Rechtsradikale für ihre Propaganda benutzen, ein Neonazi. Sonst wäre auch Heiner Geißler ein Neonazi, denn den von ihm unterstützten Antiglobalisierungskampagnen der Attac stimmt auch die NPD zu. Die NPD ist eine undemokratische Partei; Sarrazin wendet sich aber gerade dagegen, dass mit Migranten aus türkischen und arabischen Ländern demokratie- und menschenrechtsfeindliche Strömungen nach Deutschland eindringen. Gegen einen türkischen Migranten, der die deutschen Gesetze achtet, die deutsche Sprache lernt und sich und seine Familie selbst ernährt, hat Sarrazin rein gar nichts, aber durchaus etwas gegen einen deutschen Nichtsnutz, Tagedieb oder rechtsradikalen Schläger. Wer ihm eine Nähe zu Neonazis vorwirft, macht sich lächerlich. Das gleiche gilt für Leute, die ihm unterstellen, er wolle Sterilisierung oder Zwangsarbeit einführen - alles schon in diesem Forum gelesen.

3. Im Gegensatz zu dem, was immer wieder behauptet wird, beschuldigt Sarrazin weder Hartz-IV-Empfänger noch Migranten pauschal, noch greift er sie an. Im Gegenteil, er stellt fest, dass sie sich, wie jeder Unternehmer oder Arbeitnehmer, überhaupt jeder wirtschaftende Mensch, nach den Grundsätzen der Ökonomie verhalten, indem sie das Verhältnis zwischen Input und Output optimieren. Wer etwas umsonst kriegen kann, wäre dumm, etwas dafür zu bezahlen, und wer in Deutschland ohne Arbeit mehr verdient als in seinem Heimatland mit harter Arbeit, wäre schlecht beraten, nicht hierher zu kommen, wenn er es könnte. Sarrazin skizziert lediglich die Entwicklungen, die sich aus den in Deutschland vorhandenen Leistungs- bzw. Nichtleistungsanreizen ergeben und stellt die Frage, ob wir diese wollen, und ob wir sie bezahlen können. Die Frage, ob Sarrazin die Entwicklungslinien zutreffend beschreibt, kann man völlig unemotional diskutieren - seine Ausgangswerte und Schlussfolgerungen sind entweder falsch oder richtig. Die Frage, ob wir das wollen, was am Ende solcher Entwicklungen steht, muss jeder für sich als Bürger entscheiden und dann in politische Entscheidungen umsetzen, und sei es nur in der Wahlkabine. Der eine ist eben dieser Meinung, der andere jener. Die moralische Keule, die Sarrazins Gegner schwingen, ist somit völlig fehl am Platze.

4. Ein Rassist ist nicht, wer feststellt, dass Japaner anders aussehen als Äthiopier und Eskimos anders als Niederbayern, und dass die Unterschiede auf Vererbung beruhen. Rassist wäre auch nicht einmal, wer feststellen würde, dass, beispielsweise, die Eskimos im Durchschnitt intelligenter wären als die Niederbayern. Denn diese Feststellung beinhaltet keinerlei Feststellung über die Intelligenz eines einzelnen Niederbayern oder Eskimos. Rassismus beginnt dort, wo nicht mehr auf das Individuum und sein Tun und Können geschaut wird, sondern wo jemand gerade wegen seiner Gruppenzugehörigkeit bevorzugt oder benachteiligt wird.

5. Dass wirtschaftlich und sozial erfolgreiche Menschen im großen und ganzen intellektuell leistungsfähiger sind als lebenslange Transferempfänger, wird niemand ernsthaft leugnen können. Ebenfalls nicht, dass die intellektuelle Leistungsfähigkeit jedenfalls zum Teil erblich ist - ob zu 30 oder, wie Sarrazin vermutet, zu 50 bis 80 %, sei einmal dahingestellt. Egal, wie hoch der Prozentsatz ist - wenn er größer als 0 ist, bleibt die Tatsache unbestreitbar, dass ein Volk im Durchschnitt weniger intelligent wird, wenn die Intelligenteren weniger Kinder kriegen als die weniger Intelligenten.

6. Wenn das wiederum so ist, bleibt die Frage erlaubt, ob wir das wollen, und wenn wir es nicht wollen, wie wir es ändern können. Wenn wir es nicht wollen, ist es - und nichts anderes sagt Sarrazin - nicht sinnvoll, ein Anreizsystem zu haben, in welchem eine Transferempfängerin ohne Schulabschluss und ohne Beruf davon finanziell profitiert, Kinder in die Welt zu setzen, während eine Frau mit Berufsabschluss und Arbeitsplatz erhebliche finanzielle und sonstige Nachteile in Kauf nehmen muss.

7. Man wird, mit Sarrazin, die Frage aufwerfen dürfen, wieso andere Migrantengruppen sich im Vergleich zu türkisch-arabischen weitaus besser integrieren, ihre Kinder besser ausbilden und nicht überdurchschnittlich von Sozialtransfers leben. Und die weitere Frage, wieso diese Gruppe - wohlgemerkt, im Durchschnitt, keineswegs alle Individuen - sich in Amerika ohne weiteres integriert, in Deutschland und Europa aber einerseits die Vorzüge des Sozialstaates genießt, andererseits zu diesem nichts beiträgt. Wer auf diese Fragen eine plausible Antwort hat, dem höre ich gerne zu. Wer hier nur mit Schimpfworten und Worthülsen um sich wirft, trägt nicht zur Diskussion bei und hilft vor allem auch nicht denen, die er glaubt, vor Sarrazin in Schutz nehmen zu müssen.

Sarrazin ist selbstkritisch genug, um am Schluss seines Buches zu sagen: "Ich habe versucht, Zuspruch und Widerspruch produktiv umzusetzen [...]. Es schadet nicht, die eigene gefestigte Meinung immer wieder in Frage zu stellen, denn in der Weite der sozialen Wirklichkeit gibt es nur wenige endgültige und abschließende Antworten". Diese Einstellung würde man den Schreihälsen wünschen, die, statt sich mit Sarrazins Argumenten auseinanderzusetzen, lediglich darüber nachdenken, wie man ihn am besten loswird: durch Rausschmiss aus seiner beruflichen Stellung, aus seiner Partei oder am besten gleich aus dem Land - wie einst die DDR-Oberen bei Rudolf Bahro, nachdem er angemahnt hatte, man solle doch einmal Ventile an die Heizkörper machen, das würde gegenüber dem Lüften der überheizten Räume Energiekosten sparen.

Dieses Buch ist eines der anspruchsvollsten, bedenkenswertesten und zugleich erschütterndsten, die ich seit langer Zeit gelesen habe. Jeder, der bereit ist, "die eigene gefestigte Meinung in Frage zu stellen", wird es mit Gewinn lesen, und zwar selbst dann, wenn er nicht alle Wertungen und Schlüsse des Autors teilt. Darüberhinaus ist es diesem Buch gelungen, was selten gelingt: mit einem Buch eine Diskussion über ein wichtiges Thema anzustoßen, das von der Politik sträflich vernachlässigt worden ist.

Damit hat sich Sarrazin mit seinem Buch nicht nur um Deutschland, sondern auch um das Buch überhaupt verdient gemacht. Es ist eine Streitschrift, aber wer mit Büchern streitet, tut es friedlich. Mit Fakten und Argumenten. Nicht mit Maulkörben, Berufsverboten, Parteiausschlussverfahren. Nicht mit Fäusten, Messern und Pflastersteinen, mit Kalaschnikows oder Selbstmordattentaten. Wenn ich einen Kandidaten für den nächsten Friedenspreis des deutschen Buchhandels zu benennen hätte, dann wäre es Thilo Sarrazin.

Das ist aber wohl noch unwahrscheinlicher, als dass sich die Politiker ernsthaft des Themas annehmen...
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am 14. Mai 2014
Schnelle Lieferung

Obwohl es mir sehr viel Ärger wärend meiner Abitur zeit eingebracht hat war ich Glücklich dieses Buch gekauft zu haben.

Verstand nie den Terror den man um dieses Buch gemacht hat, da es nichts schlimmes behandelt außer den Soziologischen Wandel der Gesellschaft
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am 18. Juni 2014
Kurz und schmerzlos: Nach dem Lesen dieses Buches muss eines ganz klar gesagt werden: sowohl die Rassismus-Vorwürfe an Herrn Sarrazin, wie auch all die anderen stereotypen Vorhaltungen aus dem linken Millieu sind vollkommen substanzlos. Bis heute gibt es keine Publikation, die seriös die Argumente des Autors sachlich widerlegt. Wie auch? Die von Sarrazin angeführten Zahlen zu Bildungsabschlüssen der verschiedenen Migrantengruppen, Fertilitätsraten und zur demografischen Entwicklung sind eindeutig, die Prognosen zwingend. Die Folgen für die deutsche Wirtschaft – und damit für uns alle - können nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Herrlich komisch ist das letzte Kapitel: „Ein Traum und ein Alptraum – Deutschland in 100 Jahren“. In dem satirischen Ausblick lässt der Autor u.a. den Oberbürgermeister von Weimar, einem tiefreligiösen Mann arabischer Abstammung darüber entscheiden, ob öffentliches Geld für die Restaurierung der abgebrannten Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek bereit gestellt wird. Schweren Herzens verkündet der Sohn Allahs, die Städtbaufördermittel seien so knapp bemessen, dass er sie lieber für den Vorplatz der neuen Moschee und die Sanierung der Koranschule verwendet sehen möchte.
Nicht zu Unrecht fragt Thilo Sarrazin danach, wer denn in 100 Jahren noch Goethes Gedicht „Wandrers Nachtlied“ kennen wird. Er vermutet, dass die Koranschüler von der Moschee nebenan nicht dazugehören werden. (Ich vermute, dass bei der seit mittlerweile 40 Jahren andauerenden Absenkung des Schulniveaus, schon heute kaum noch ein Schüler dieses Gedicht kennt. Vermutlich, weil es ein deutsches Gedicht ist).
Das deutsche Feuilleton und das linke Millieu, was ja im Grunde ein und dasselbe ist, hätte Herrn Sarrazin vielleicht noch seine korrekte ökonomische Analyse verziehen (immerhin ist er ein ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet), nicht aber die sich schon im Buchtitel implizit angedeutete Annahme, Deutschland könne etwas sein, dass zu Erhalten sich lohne. Dazu noch die vom Autor geäußerte Hoffnung, auch seine Nachfahren mögen in 100 Jahren noch in einem Deutschland leben, in dem die Verkehrssprache Deutsch ist und die Menschen sich als Deutsche fühlen können, eingebunden in einem Europa der Vaterländer. Diese Aussagen treffen das linke Millieu in seiner antideutschen Haltung bis ins Mark. Die kann es dem Autor nicht verzeihen und schlägt mit der ganzen Medienwucht zurück. Also so, wie seit 40 Jahren erprobt: beleidigend, infam, ehrabschneidend und ignorant, aber nie oder kaum argumentierend)
Doch Thilo Sarrazin zeigt Zivilcourage, verteidigt sein Werk, durchbricht die Schweigespirale, zeigt sozialen Mut. Er ist ein Vorbild für alle (für mich allemal), die sich nicht nur ökonomisch, sondern auch kulturell um dieses Land sorgen.
Danke Herr Sarrazin für dieses Buch!
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am 3. Juli 2014
Das viel Diskutierte Werk ``Deutschland schafft sich ab'', ein Buch in dem nicht spekuliert wird sondern Fakten aufgezählt werden die für jedermann frei zugänglich sind, unbestreitbar...
Zusammen mit der subjektiven Interpretation des Autors ein gelungenes Werk.
Dieses Buch ist kein Roman sondern eher ein ``Sachbuch'', nichts für ``Gutmenschen'' die um 20 Uhr die Tagesschau einschalten und sich von unseren Medien ``zuschei**en'' lassen. Multikulti mal nüchtern unter die Lupe genommen. Keine Rechte Propaganda sondern Zahlen, Daten und Fakten gepaart mit Beobachtungen von jemandem der sehr tiefe Einblicke in diese Materie hat.
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am 13. Januar 2016
Dieses Buch habe ich gleich nach seinem Erscheinen 2010 gekauft. Außerdem habe ich es auch gelesen. Es ist kein vergnüglicher Roman, sondern ein wissenschaftliches Werk, voll mit Statistiken und Fundstellen. Leider hat Herr Sarrazin recht und es sehr traurig zu sehen, dass die Entwicklung in Deutschland noch schlimmer geworden ist, als er es vor sechs Jahren vorher gesagt hat. Die SPD würde heute wesentlich besser da stehen, wenn sie nicht versucht hätte diesen Propheten aus der Partei zu jagen, sondern wenn sie ihn in ihre Führungsmannschaft berufen hätte und seinen Empfehlungen gefolgt wäre. So aber: armes Deutschland!
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am 23. Mai 2014
ist das Buch natürlich, aber das macht es erst lesenswert. Wer an die öffentliche Meinung glaubt, möge bitte zur B.... greifen. Keiner will es gelesen haben, aber verliehen habe ich es schon öfters. Und was Herr Sarrazin schreibt, deckt sich im Großen und Ganzen mit meinen Erfahrungen (zufälligerweise bin ich Polizeibeamter). Aber hier erfährt man mehr über die Hintergründe. Und da hat er Recht, auch wenn ihn die öffentliche Meinung angefangen bei den Politikern bis zur Journaille natürlich verreißt. Wir haben laut GG zwar die Meinungsfreiheit, aber wer daran glaubt, wohnt wohl in Sibirien in der Taiga. Es gibt einen offiziellen (vorgegebenen) Sprachgebrauch, deswegen gibt es auch kein Zigeunerschnitzel und keine Negerküsse mehr. Haben wir eigentlich keine anderen Probleme (außer die, Milliarden Euros ins Ausland zu verschleudern ohne sichtbares Ergebnis außer dem, das hier so langsam die Infrastruktur verrottet ?). Unbedingt lesen, auch den Nachfolger "Der neue Tugendterror" (hach, sind wir Deutschen doch korrekt) und auch Heinz Buschkowsky "Neukölln ist überall" (ich liebe den Mann für seine mittwöchliche BILD-Kolumne, jawoll - das ist aber bis auf die Sportseite auch das einzige Gescheite).
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am 14. Dezember 2014
Hier mal etwas, das im November 2014 publiziert wurde, und das Sarazin zu 100% bestätigt:

"Der Beitrag von Ausländern und künftiger Zuwanderung zum deutschen Staatshaushalt"

Eine von der Bertelmann-Stiftung in Auftrag gegebene Studie (veröffentlicht am 27.11.2014)

Autor: Prof. Dr. Holger Bonin
ZEW – Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Mannheim

In den Deutschen Medien wurde kolportiert, dass diese Studie nachweise, dass jeder in Deutschland lebende Ausländer im Durchschnitt jährlich 3.030 EUR mehr in die deutschen Sozialsysteme einbezahlt, als er an Trandferleistungen aus diesen Systemen erhält.

Dieser eine Satz wurde aus dieser 71-seitigen Studie isoliert zitiert und aus dem Zusammehang gerissen. In Wahrheit bildet er nur eine Zahl ab, die unter sehr eng gefassten, im Wesentlichen unrealistischen Annahmen, für das Jahr 2012 gilt.

Die wesentlichen Aussagen dieser Studie wurden von den Medien bewusst totgeschwiegen, denn sie enthalten politischen und gesellschaftlichen Sprengstoff! Man hätte nämlich zugeben müssen, dass Sarazin mit jedem Wort in seinem Buch 'Deutschland schafft sich ab' Recht hatte.

Ich habe mit die Mühe gemacht und die ganze Studie durchgelesen (so wie Herrn Sarazins Buch auch) und möchte hier mal die wesentlichen Aussagen aus der Studie zitieren und kommentieren:

Zitat S. 30: „In der ausländischen Bevölkerung haben erheblich weniger Jahrgänge eine positive Generationenbilanz als in der deutschen Bevölkerung. Ausländer, die 2012 geboren wurden, werden unter Status-quo - Bedingungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg im Gegenwartswert durchschnittlich rund 44.100 Euro mehr an Transfers erhalten, als sie an Steuern und Beiträgen zahlen. Dagegen erbringen die 2012 geborenen Deutschen einen deutlich positiven Finanzierungsbeitrag zu den öffentlichen Haushalten. Sie zahlen im Lebensverlauf durchschnittlich rund 110.800 Euro mehr an Steuern und Beiträgen, als sie an individuell zurechenbaren Transfers empfangen. Eine positive Generationenbilanz ergibt sich nur für diejenigen Ausländer, die im Basisjahr zwischen 7 und 45 Jahre alt waren. Der Höchstwert wird bei den 25-Jährigen erreicht: Ihr künftiger Finanzierungsbeitrag zu den öffentlichen Haushalten beträgt rund 152.400 Euro. Bei den gleichaltrigen Deutschen ist das Generationenkonto mit einem Wert von 340.000 Euro jedoch mehr als doppelt so hoch.“

Mein Kommentar: Das ist doch interessant! Die Medien haben nämlich nur die (äußerst fragwürdige) Momentaufnahme gesendet, die in den Kontext des politisch gewollten linken Mainstream passt! Dass die Studie tatsächlich auch die Wirklichkeit beleuchtet wurde tunlichst unterlassen. Würden in die Berechnungen tatsächlich alle 16,5 Mio. Zuwanderer einfließen und nicht nur die in Deutschland lebenden 6,6 Mio. Ausländer, sähen die Zahlen völlig anders – nämlich noch schlimmer – aus. Noch deutlicher wäre das Ergebnis, würde man zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen unterscheiden. Das wäre aber politisch nicht korrekt und das berichten die Medien dann auch nicht!

Zitat S. 31f: „Dabei zahlen Ausländer über den gesamten Lebenszyklus gerechnet infolge ihrer schlechteren Integration am Arbeitsmarkt, die sich sowohl in niedrigeren Erwerbsquoten als auch in niedrigeren Löhnen ausdrückt, im Durchschnitt 29,2 Prozent weniger Sozialbeiträge als Deutsche.“

Kommentar: Um das zu wissen braucht man keine Studie! Auch hier wäre ein Vergleich der Herkunftsländer interessant!

Zitat S. 31f: (…) “Bei der Einkommensteuer beträgt der Rückstand – da der progressive Tarifverlauf zum Tragen kommt – sogar 38,9 Prozent. Ein noch weitaus größerer Rückstand der Ausländer (58,9 Prozent) ist im Hinblick auf die Steuern auf Kapital zu konstatieren. Am kleinsten sind die Unterschiede nach Nationalität bei den indirekten Steuern auf den Verbrauch. Durch staatliche Umverteilung sind die Einkommensunterschiede zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen nach Steuern und Transfers kleiner als die Bruttoeinkommensunterschiede.“

Kommentar: Das beinhaltet Zündstoff, aber keiner hat‘s gemerkt! Das bedeutet doch klipp und klar, dass von den in die Studie eingeflossenen Ausländern wesentlich weniger Einkommen (und damit Einkommensteuer) generiert wird, aber im Vergleich zur deutschen Bevölkerung mehr konsumiert wird, was zu einem überproportionalen Anfall von Verbrauchsteuern (z.B. Mehrwertsteuer) in Relation zum Einkommen führt. Das heißt, dass mehr konsumiert als verdient wird, d.h. dass sich diese Haushalte massiv verschulden. Gleichzeitig werden jährlich von dieser Bevölkerungsgruppe Milliardenbeträge ins an im Ausland lebende Familienangehörige überwiesen.

Zitat S. 32: „Die über den Lebenszyklus empfangenen Leistungen sind um 83,4 Prozent höher als bei den Deutschen.“

Kommentar: Das hat jetzt wohl keinen überrascht, auch wenn die Zahl höher ausfällt, als ich es erwartet hätte!

Zitat S. 34: „Grundsätzlich gilt: Der laufende Nettofinanzierungsbeitrag von Migrantenbevölkerungen zu den öffentlichen Haushalten ist im Allgemeinen gering. International beträgt er gemäß den vergleichenden Analysen der OECD meist unter 0,5 Prozent des laufenden Bruttoinlandsprodukts. Der aktuelle Wert für Deutschland liegt bei dieser Rechnung mit weniger als 0,1 Prozent eher am unteren Rand.“ (…) Erstens ist, wie die internationalen Erfahrungen zeigen, der geschätzte fiskalische Beitrag von Migranten in der Tendenz umso größer, je jünger die zugewanderte Bevölkerung und je höher der Anteil der ökonomisch motivierten Zuwanderung ist. Der Bestand der ausländischen Bevölkerung in Deutschland ist jedoch als Ergebnis der weit zurückliegenden Gastarbeiterpolitik verhältnismäßig alt. Zugleich ist der Anteil der über ökonomische Kanäle gesteuerten Zugewanderten im Bevölkerungsbestand ziemlich klein, weil Deutschland über lange Zeit für diese Kategorie der Migration verschlossen war.“

Kommentar: Das heißt im Klartext: die deutsche Politik hat sich Jahrzehntelang gegen qualifizierte Zuwanderung gesperrt und die Tatsachen stur negiert. Und heute haben wir den Salat! Nur qualifizierte Zuwanderung kann das Problem beheben!

Zitat S. 36: „Einen individuellen Finanzierungsbeitrag, der höher ist als die zugerechneten allgemeinen Staatsausgaben, leisten im Durchschnitt nur die am Ausgangspunkt der Rechnung 20 - bis 33-jährigen Ausländer und die 5- bis 48-jährigen Deutschen. Jedes Neugeborene schafft über den gesamten Lebensverlauf gerechnet ein ganz erhebliches Defizit: Bei Ausländerkindern steht ein Kohortendefizit von 196.000 Euro (…) zu Buche. Dieselben Werte ergeben sich dem Prinzip nach auch für alle künftig geborenen Generationen, soweit sie sich fiskalisch wie ihre Eltern verhalten werden und der Staat in Zukunft nicht bei den allgemeinen öffentlichen Ausgaben spart. (…) Gewichtet man die Kohortensalden der lebenden Generationen mit der jeweiligen Altersstruktur der beiden Bevölkerungsgruppen, verschlechtert die deutsche Bevölkerung des Jahres 2012 das intertemporale Staatsbudget pro Kopf um durchschnittlich 3.100 Euro, die ausländische Bevölkerung pro Kopf um 79.100 Euro.“

Kommentar: Beim Kohortendefizit wird der Anteil der gesamten Staatsausgaben einbezogen, die jeder in Deutschland lebende in Anspruch nimmt, die aber nicht über die Sozialabgaben bzw. soziale Transferleistungen erfasst werden. Das lasse man sich mal auf der Zunge zergehen: 196.000 EUR! Wieso kommt das nicht in den öffentlich-rechtlichen Medien! Klar, da sitzen Politiker im Beirat!

Zitat S. 38: „Weil die hier durchgeführte Nachhaltigkeitsrechnung ausschließlich nach vorne schaut, bleiben alle Nettosteuerzahlungen außer Acht, welche die in Deutschland lebenden Ausländer in der Vergangenheit geleistet haben. Der vergangene Finanzierungsbeitrag der Ausländer ist implizit in der Staatsverschuldung des Basisjahres enthalten, lässt sich aber nicht quantifizieren. Demnach ist auch nicht zu beziffern, wie groß die Nachhaltigkeitslücke der öffentlichen Finanzen und damit der auf die deutsche Bevölkerung zukommende zusätzliche Konsolidierungsbedarf ohne die Anwesenheit der Ausländer in Deutschland wäre.“

Kommentar: Es sei hier nur verwiesen auf folgenden Artikel in der FAZ:

Gunnar Heinsohn: ‚Deutschland verschläft den Kampf um Talente‘; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25.06.2010.
Er schreibt hierzu Folgendes:
(…) „Eine Billion Euro Sonderschulden aber hatte Deutschland bereits 2007 für Migranten, die mehr aus den Hilfesystemen entnehmen, als sie aufgrund schlechter Schulleistungen und anderer Handicaps in sie einzahlen können. Auf jeden der 25 Millionen vollerwerbstätigen Nettosteuerzahler fallen allein für diese historisch einmalige Aufgabe 40.000 Euro Schulden. (…)“

Das bedeutet im Klartext: 1 Billion EUR ist mehr, als das gesamte in Deutschland vorhandene Gebrauchsvermögen (Auto, Fernseher, Schmuck, Uhren,… etc.). Das sind ca. 65% der aktuellen deutschen Staatsverschuldung!!! Jeder steuerzahlende Bundesbürger zahlt (neben den Zinsen für die bereits bestehenden 40.000 EUR) heute statistisch gesehen pro Jahr 1.251 Euro aus eigener Tasche für integrationsunwillige Zuwanderer!
Bis 2007 eine Billion EUR (1.000.000.000.000 EUR) Defizit (nicht Kosten, sondern Defizit!!!). Ca. 65% unserer gesamten Staatsschulden resultieren aus Zuwanderung!!!

Zitat S. 40: „Berücksichtigt man darüber hinaus die höheren allgemeinen Staatsausgaben, die sich aus der zuwanderungsbedingt höheren Bevölkerungsgröße ergeben, fällt die fiskalische Bilanz der Zuwanderung deutlich ungünstiger aus. In einem mittleren Szenario mit 200.000 Zuwanderern netto pro Jahr beläuft sich das mit der Altersstruktur gewogene Kohortendefizit für die erste Zuwanderergeneration auf 33.800 Euro pro Kopf, im Vergleich zu 6.800 Euro für die deutsche Bevölkerung des Jahres 2012 und 81.100 Euro für die ausländische Ausgangsbevölkerung. Bei den Kohortendefiziten fallen die Zuwanderer gegenüber den Deutschen trotz ihres leichten Vorteils bei den Generationenkonten also klar zurück. (…) Zum durchschnittlichen Kohortendefizit der ersten Zuwanderergeneration kommen noch die Defizite, die von den Nachkommen der Zuwanderer ausgelöst werden. Weil auch deutsche Neugeborene unter den fiskalpolitischen Parametern des Status quo über ihren vollständigen Lebenszyklus gerechnet die öffentlichen Haushalte belasten, gilt dies völlig unabhängig davon, wie gut den Nachkommen der Zuwanderer die Integration - im Sinne einer Annäherung an die Nettofinanzierungsbeiträge der Deutschen – gelingen wird.
Somit ergibt sich als Diagnose, dass künftige Zuwanderer, soweit das Niveau der von ihnen geleisteten Steuer- und Beitragszahlungen und der empfangenen Transfers dem der aktuell in Deutschland lebenden Ausländer entspricht, bei einer intertemporalen Rechnung keine Entlastung, sondern eine Belastung für den öffentlichen Gesamthaushalt darstellen.“

Kommentar: Das sind doch deutliche Aussagen, auch wenn hier die qualitativen Faktoren der Zuwanderungsbilanz nicht einfließen! Die Nachrichtensendungen haben das kurz so zusammengefasst: „Jeder Ausländer zahlt pro Jahr 3.300 Euro mehr in die Sozialsysteme ein, als er aus ihnen bekommt.“ Nochmal zur Klarstellung: das ist dieselbe Studie!!! Wo wurde dieser Abschnitt denn in den Nachrichten verlesen?

Zitat S. 42: „Unterstellt man den Extremfall, dass die zweite und alle folgenden Generationen sich so verhalten wie die erste Generation der künftigen Zuwanderer, es also überhaupt keine Integration gibt, würde sich bei einem jährlichen Wanderungssaldo von 200.000 Personen die Nachhaltigkeitslücke in den öffentlichen Finanzen um etwa ein Fünftel (20%) bis auf 249,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vergrößern. Im anderen Extremfall, dass sich alle Nachkommen der Zuwanderer so verhalten wie die deutsche Bevölkerung, würde die Nachhaltigkeitslücke dagegen um knapp fünf Prozent auf 196,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts fallen.“

Kommentar: Das letztere Szenario ist völlig unrealistisch, zeigt aber wie es uns in Deutschland gehen könnte, wenn…

Zitat S. 43: „Aus den Ergebnissen des Basisszenarios folgt, dass es für die Aufnahmegesellschaft unter dem Gesichtspunkt der Wirkung auf die öffentlichen Finanzen lohnend wäre, sich gegen Zuwanderung abzuschotten. Ursächlich hierfür ist, dass die künftigen Zuwanderer gemäß den gesetzten Annahmen lediglich die relativ ungünstige Nettozahlungsposition der bereits in Deutschland lebenden Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft erreichen. Der Bestand der ausländischen Bevölkerung ist jedoch immer noch stark durch die Gastarbeitermigration und die anschließende Phase der Abschottung gegenüber ökonomisch motivierter Zuwanderung geprägt. In der Folge ist der Bestand an Ausländern durch einen hohen Anteil Geringqualifizierter, eine niedrige Beschäftigungsrate und hohe Arbeitslosigkeit charakterisiert - Faktoren, die sich ungünstig auf die fiskalische Position dieses Bevölkerungsteils auswirken.“

Kommentar: Das ist politischer Sprengstoff! Bitte behandelt diese Studie im Politikunterricht an den Schulen und bitte verlest sie öffentlich im Bundestag (und zwar vollständig)! Das wird sich aber im Rahmen der Political Correctnes kein Politiker oder Lehrer trauen, denn diese Erkenntnis besagt zwischen den Zeilen, dass die Zuwanderung zum Großteil direkt in die Sozialsysteme erfolgt.

Zitat S. 47: „Über den gesamten Lebensverlauf gerechnet entsteht nur bei den Hochqualifizierten ein Kohortenüberschuss. Sie zahlen pro Kopf 108.000 Euro mehr an Steuern und Beiträgen an den Staat, als sie der öffentlichen Hand an Aufwand in Form von individuellen Transfers oder allgemeinen Staatsausgaben verursachen. Bei den Personen mit mittlerer Qualifikation entsteht dagegen bei den gesamten unveränderten fiskalpolitischen Parametern ein Kohortendefizit in Höhe von 48.800 Euro, bei den Geringqualifizierten sogar ein Defizit in Höhe von 221.500 Euro. (…) Wären künftige Zuwanderer ausschließlich gering qualifiziert, würde die fiskalische Gesamtbilanz also ungünstiger ausfallen als im Basisszenario. Jedoch liegt das Altersprofil der Kohortendefizite für die Ausländer von dem Verlauf für die Geringqualifizierten nicht allzu weit entfernt. Dieser Befund ist wegen der hohen Quote von Geringqualifizierten in der ausländischen Bevölkerungsgruppe kaum überraschend.“

Kommentar: Fazit dieser Aussage: gerne Zuwanderung, aber dann MUSS sie hochqualifizierten Ausländern vorbehalten sein!

Zitat S. 56: „Der Überschuss der von heutigen und künftigen Ausländergenerationen insgesamt gezahlten Steuern und Beiträge über die empfangenen Sozialtransfers ist allerdings bei Weitem nicht groß genug, um die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen, das heißt die auf Dauer unveränderte Fortführung der derzeit gesetzten staatlichen Einnahmen- und Ausgabenparameter, zu gewährleisten. Stellt man den Ausländern gemäß ihrem Bevölkerungsanteil einen Anteil an den allgemeinen Staatsausgaben Verteidigung, Straßenbau etc. in Rechnung, gerät ihre fiskalische Bilanz ins Defizit. Pro Kopf beträgt dieses implizite Finanzierungsdefizit 79.100 Euro je Ausländer. Auch bei den Deutschen ergibt sich bei dieser umfassend vorausschauenden Rechnung ein solcher Fehlbetrag. Mit 3.100 Euro pro Kopf der deutschen Wohnbevölkerung fällt er wegen der besseren Steuer-Transfer-Bilanz dieses Bevölkerungsteils allerdings markant niedriger aus.“

Kommentar: Klare Aussage, oder?!

Zitat S. 57: „Geht man von der stark stilisierten Annahme aus, dass die Finanzierungslücke im intertemporalen Staatshaushalt durch eine sofortige und permanente Verringerung des Pro-Kopf-Aufwands für die allgemeinen Staatsausgaben bzw. die Einführung einer Kopfsteuer geschlossen wird, verringert sich das den heute lebenden Ausländern zugerechnete implizite Finanzierungsdefizit um knapp 45 Prozent auf 43.700 Euro pro Kopf. Ein solches Defizit wäre mit einer nachhaltigen Fiskalpolitik vereinbar, allerdings müsste die deutsche Bevölkerungsgruppe dafür einen positiven Finanzierungsbeitrag erbringen.“

Kommentar & Klartext: Die hier zugrundeliegende Annahme ist ‚stark stilisiert‘! Das heißt, sie wird nicht zutreffen – bedeutet aber in ihrer Konsequenz, dass das Problem dadurch in den Griff zu bekommen wäre, wenn a) der Staat seine Ausgaben massiv beschneiden würde (also noch weniger Schulbücher, Kindergärten und Bibliotheken schließen, Schwimmbäder zumachen, Straßenbau- und Reparaturmaßnahmen zurückfahren, Opernhäuser und Theater dichtmachen, Sporthallen verfallen lassen, noch mehr Polizisten entlassen, etc…) oder b) die deutsche Bevölkerungsgruppe noch mehr zur Kasse gebeten würde (oder eine Kombination aus beiden Maßnahmen)! Sind wir schon so weit? Nochmal: diese Studie umfasst 71 Seiten mit zum Teil schockierenden Erkenntnissen, die ein sofortiges politisches Handeln erforderlich machen! Zitiert wurde in den Medien nur die Passage von S. 56 mit den 3.300 EUR!
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am 30. November 2014
Endlich mal jemand, der sich traut, die Wahrheit zu sagen und sich nicht von der Presse-Hetzerei in's Boxhorn jagen lässt!!! SUPER, weiter so Thilo.
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am 20. Mai 2014
Nachdem so viel gelästert und von allen Seiten auf den Autor eingeprügelt wurde, aufgrund medialer Berichterstattung und eifrigster Wortmeldungen bekannter Politgrößen mittels noch eifrigerer Inhaltsangaben, zudem gewürzt mit einigen Beleidigungen gegenüber dem Autor hielt ich es für dringend angebracht, mir ein eigenes Bild davon zu machen.

Aufgrund medialer Zermürbung natürlich eine Vielzahl rechtsradikaler Sprüche, gewaltverherrlichender Aufrufe, volkverhetzender Thesen und menschenverachtender Parolen erwartend, schlug ich dieses Werk zunächst ganz vorsichtig auf, begann zu lesen, und weiter, na vielleicht kommts ja gleich...... und man stelle sich meine Verwunderung vor, ich konnte nicht einen einzigen dieser angekündigten Parolen in dem Teil finden.

Zuvor eifrigst vorgebrachte Inhaltsangaben, "Zitate", nichts davon war in dem Ding zu finden.

Stattdessen eine streckenweise schon als trockene, dennoch nicht uninteressante Auflistung und Erläuterung verschiedener Studien, einiger Statistiken, alle odentlich durch Quellenangaben belegt, sicherlich ohne Vollständigkleitsanspruch, dafür würde das Buch dann das Format eines Kleinlasters haben, jedoch dabei sicherlich die Statistiken, die man ansonsten kaum in öffentlichen Diskussionen findet.

Klar stellt dies alleine bereits für einige Mitmenschen, die eher nach dem Wunschkonzertprinzip leben, einige Probleme in den Raum, so man dann gar noch mit Fakten konfrontiert wird, die nicht ins Wunschkonzert passen: "Da kommt doch tatsächlich einer mit Fakten, dabei waren wir so schön am träumen......... verdammt!".

Für mich als eher faktenbasierend eingestellten Menschen stellt dies jedoch kein Problem dar, ich liebe Fakten und es interessiert mich erstmal nicht, was sie zeigen sondern ob sie ordentlich erarbeitet sind. Entscheidungen lassen sich nur vernünftig treffen, wenn man so viel als mögliche Fakten hat und auch alle würdigt.

Verehrte "Vordenker" aus Medien und Politik, allen zuerst die Gutmenschen aus eher farbigen Richtungen, welche sich am lautesten beschwert haben, ich würde mal sagen, erst lesen (und zwar nicht die fröhliche Zitatesammlung aus anderen Medien), dann meckern und zwar richtig, bitte mit Fakten kommen und nicht mit verfälschten Aussagen, die hinterher nichtmal im Buch wiederzufinden sind, emotionslos und vernünftig, denn nur so kann es weitergehen.

Ich mag auch mit der ein oder anderen Schlußfolgerung des Autors hier und da sicherlich nicht ganz einverstanden sein, das ist aber kein Grund, jemanden zu schmähen. Die Meinung eines Menschen ist seine Meinung, fertig!

Dies ist weder ein Aufruf zu persönlichen Angriffen oder darüberhinaus mittels verfälschten Inhaltsangaben zur Hetze aufzurufen, oder, wie hier vorgekommen, zu persönlichen Beleidigungen. Wenn es soweit ist, sind wir eine Diktatur.

5 Sterne, alleine für den Mut, entgegen dem gutmenschlichen Mainstream diese Ergebnisse darzulegen und miteinander in Beziehung zu setzen, völlig unabhängig seiner Auswertung.
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