Facebook Twitter Pinterest
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 4 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Deutschland misshandelt s... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von reBuy reCommerce GmbH
Zustand: Gebraucht: Gut
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Deutschland misshandelt seine Kinder Gebundene Ausgabe – 3. Februar 2014

4.4 von 5 Sternen 102 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 19,99
EUR 14,00 EUR 4,88
65 neu ab EUR 14,00 24 gebraucht ab EUR 4,88

Australien in Wort und Bild
Lassen Sie sich von unseren Buch-Tipps rund um den fünften Kontinenten inspirieren und tauchen Sie ein in die Fülle der Naturwunder und urbanen Meisterleistungen. Hier klicken

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

  • Deutschland misshandelt seine Kinder
  • +
  • Sie nannten mich "Es": Der Mut eines Kindes zu überleben
Gesamtpreis: EUR 26,99
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Den beiden Gerichtsmedizinern der Charité geht es in ihrem aktuellen Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder"
um konkrete, machbare Reformen. Und es gibt in meinen Augen keinen Grund, diese nicht umzusetzen."

Der Tagesspiegel, 17.02.2014

"Die Rechtsmediziner Saskia Guddat und Michael Tsokos haben eine erschütternde Anklageschrift verfasst. (...) Autoren, die eine längst überfällige Debatte anstoßen."
Stern, 30.01.2014

"Tsokos und Saskia Guddat decken gravierende Missstände auf und zeigen, wie wir die Gesundheit und Rechte der Kinder besser schützen können."
Welt-im-Wandel.t, 08.07.2015

Dass Anwälte mit Berichten aus ihrem Berufsalltag Bestseller landen können, hat der Promi-Anwalt Ferdinand von Schirach in den letzten Jahren bereits mehrfach bewiesen. Dass Rechtsmediziner mit nüchternen Fallschilderungen und einer Analyse der Missstände dies auch können, belegen gerade Michael Tsokos und Saskia Guddat. Die beiden Mediziner der Berliner Charité haben mit „Deutschland misshandelt seine Kinder“ zudem in vielen Medien eine Diskussion über die Probleme im deutschen System ausgelöst.
Preussische Allgemeine Zeitung, 12.03.2014

"Im Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder" dokumentieren die Berliner Rechtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Guddat zahlreiche Fälle von Kindesmisshandlung. Die Namen haben sie abgeändert, ihre grausigen Befunde nicht: Säuglinge mit Schütteltrauma und Kinder, die zu Tode geprügelt wurden. Eltern, die Zigaretten auf der Haut ihres Kindes ausdrücken, sie hungern lassen, die einen Säugling mit nacktem Hintern auf eine heiße Herdplatte setzen oder ihren Sohn in ein verdrecktes Kellerloch sperren. "Die Realität ist vielfach sogar brutaler als der grausamste Psychotriller", so die Autoren."
Focus, 02.02.2014

"Deutschland prügelt,verbrüht, quält seine Kinder. Mehr als 200tausend werden jährlich misshandelt, rund 320 Kinder sterben an den Folgen. Und das sind nur die offiziellen Zahlen. Die Berliner Rechtsmediziner Saskia Guddat und Michael Tsokos untersuchen die toten, aber auch die lebenden Misshandlungsopfer. Sie werfen denen, die sich eigentlich um das Wohl der kinder kümmern sollen, vor, total zu versagen."
ARD Mediathek | rbb, 31.01.2014

"Saskia Guddat möchte den Menschen ein Bewusstsein von dem geben, was passiert. "Dass den Leuten klar wird: Wir haben die Verantwortung. Jeder Einzelne." Denn: Aktiv hinschauen kann Kindern das Leben retten."
Inforadio, 31.01.2014

"Die Berliner Rechtsmediziner Saskia Guddat und Michael Tsokos eröffnen mit ihrem Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder" eine notwendige Debatte."
Berliner Zeitung, 31.01.2014

"Der Rechtsmediziner Michael Tsokos und seine Kollegin Saskia Guddat stellten am Donnerstag bei der Bundespressekonferenz "Deutschland misshandelt seine Kinder" vor. Ein provozierendes Buch, ein polemisches Buch, ein notwendiges Buch. Die Debatte kann beginnen."
Berliner Zeitung, 31.01.2014

"Deutschland, so die Autoren, leiste sich eine teure Sozialbürokratie, die nichts weiter darstelle als eine einträgliche und eindrucksvolle Simulation von Kinderschutz. Mit Sozialarbeitern, die in bester Absicht das Falsche tun und dadurch eher die Täter schützen als den Opfern zur Seite springen.
Das ist ein schwerwiegender und schmerzhafter Vorwurf, aber er berührt einen wichtigen Punkt."
Die Welt, 31.01.2014

"Die Bilder von toten Kindern und von untätigen Jugendarbeitern, die Tsokos und Guddat in ihrem Buch beschreiben, sind hart für ein Land, das den vierten Platz weltwelt in Punkto "Wettbewerbsfähigkeit" einnimmt und gleichzeitig die Schwächsten offenbar nicht zu schützen weiß."
Die Welt, 31.01.2014

"Die Streitschrift "Deutschland misshandelt seine Kinder" will aufräumen mit dem notorischen Wegsehen im Kinderschutz. Mindestens ein Kind pro Tag stirbt hierzulande durch die Hände seiner Eltern. (...) Mitarbeiter des deutschen Kinder- und Jugendschutzsystems und alle anderen Interessierten wären gut beraten, wenn sie die Erkenntnisse und Erwägungen dieser Streitschrift mit Sorgfalt und Ruhe zur Kenntnis nähmen, so unruhig und beunruhigend sie streckenweise sind, so provokant sie zur Sprache kommen. Gesprächsbedarf, Reformbedarf herrschaft allemal."
Potsdamer Neueste Nachrichten, 31.01.2014

"Wer, wie die beiden Autoren der scharfen Streitschrift, beruflich misshandelte Kinder und deren Familien begutachtet, weiß wie kaum ein anderer, worum es geht."
Tagesspiegel, 30.01.2014

"Ich habe schon viele Pressekonferenzen erlebt. Ich habe es auch schon oft erlebt, kopfschüttelnd dort zu sitzen, und "nicht zu fassen" zu murmeln, weil die Informationen so unglaublich waren.

Aber noch nie saß ich so fassungslos da wie bei der heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung des Buches "Deutschland misshandelt seine Kinder" von Michael Tsokos und Saskia Guddat."
Buchblinzler, 30.01.2014

"Es sind unglaubliche Zahlen: Fast jeden Tag stirbt ein Kind wegen körperlicher Gewalt. Experten schätzen, dass jedes Jahr zweihunderttausend Kinder misshandelt werden.

Um aufzurütteln und an diesen Zahlen etwas zu ändern hat der bekannte Rechtsmediziner Michael Tsokos von der Charité zusammen mit seiner Kollegin Saskia Guddat ein Buch geschrieben."
Radioeins, 30.01.2014

"Die Autoren greifen ein äußerst wichtiges Thema auf: Der Schutz von Mädchen und Jungen vor Gewalt, vor Misshandlung und Vernachlässigung ist eine verantwortungsvolle und schwierige Arbeit. Es ist unsere Pflicht, unsere Kinder vor Gefahren zu schützen: Vor Gewalt, Vernachlässigung, Missbrauch. Sicherlich war das Inkrafttreten des Kinderschutzgesetzes da ein wichtiger Schritt."
Familienministerin Manuela Schwesig (SPD), 30.01.2014

"In ihrem Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder" werfen Michael Tsokos und Saskia Guddat dem deutschen Hilfesystem von Jugendämtern bis zur Justiz "regelmäßiges Versagen" vor. "Früher dachte ich, das sind Einzelfälle", sagt er. "Dann wurde es Routine.""
RTL, 30.01.2014

"Was Tsokos und Guddat für dieses Buch zusammengetragen haben, würde man am liebsten verdrängen."
N-TV, 30.01.2014

"Die Bilder sind schockierend! Im letzten Jahr wurden deutschlandweit 3.998 Kinder misshandelt. 130 davon starben. In Berlin wurden 2012 insgesamt 499 Fälle gemeldet. Das ist bundesweit ein trauriger zweiter Platz hinter Nordrhein-Westfalen. Die Dunkelzahl dürfte sogar noch viel höher liegen. Tatsächlich muss wohl von bundesweit jährlich 200.000 Opfern im Jahr ausgegangen werden.

Die Verletzungen sind vielfältig. Komplizierte Brüche, Hirnblutungen, Brandwunden von Zigaretten und Herplatten, Würgemale, Bisswunden, Hämatome. Und der Tatort ist in der Regel immer das eigene Zuhause. Prof. Michael Tsokos (47), Leiter der Rechtsmedizin in der Charité sagt: "So etwas tut kein Mensch auf der ganzen Welt einem Kind an - außer den eigenen Eltern. Oder deren aktuellem Lebensgefährten." Tsokos spricht von einer Mission, das zu ändern. "Eltern sind Serientäter", so der 47-Jährige.

Gemeinsam mit Kollegin Dr. Saskia Guddat (33) hat er ein Buch zu diesem Thema geschrieben, das schockierender nicht sein kann. Der Titel: "Deutschland misshandelt seine Kinder" (Droemer Knaur, 256 Seiten, 19,99 Euro)."
BZ Berlin, 30.01.2014

"In einem neuen Buch decken die Berliner Rechtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Guddat skandalöse Missstände unseres Kinderschutzsystems auf - und fordern Konsequenzen."
Stern, 30.01.2014

"Kindesmisshandlung ist krank. Für die misshandelten Kinder ist es ein Leidensweg wie bei einer langwierigen chronischen Krankheit. Können sie dem Leiden nur durch ihren Tod entrinnen? Werden aus den geprügelten Opfern prügelnde Eltern? Es ist eine tickende Zeitbombe unserer Gesellschaft, die die Berliner Rechtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Guddat entschärfen wollen. Sie erwarten eine große Welle der Empörung als Reaktion auf ihr Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder"."
(...)
"Die Streitschrift "Deutschland misshandelt seine Kinder" will Debatten auslösen und überfällige Überlegungen zum Thema Kindesmisshandlungen in unserem Sozialstaat befördern. Es ist ein zorniger Insiderbericht mit Handlungsaufforderung - gegen die Tabuisierung, Bagatellisierung und Verleugnung der Kindesmisshandlungen durch Ärzte, Sozialarbeiter, Richter, die Gesellschaft."
T-Online, 30.01.2014

"In ihrem Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder" prangern Berliner Rechtsmediziner das Versagen unserer Gesellschaft an, Kinder wirksam zu schützen. Sie treffen einen wunden Punkt."
Die Welt Online, 30.01.2014

"Tritte ins Gesicht und Schläge mit dem Gürtel: Mit dramatischen Fotos und Fallschilderungen haben zwei Berliner Rechtsmediziner auf das Ausmaß von Kindesmisshandlung in Deutschland hingewiesen. In ihrem Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder", das am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde, werfen sie dem deutschen Hilfesystem von Jugendämtern bis zur Justiz "regelmäßiges Versagen" vor."
Kölner Stadtanzeiger, 30.01.2014

"Fast jeden Tag stirbt in Deutschland ein Kind wegen körperlicher Gewalt. Experten schätzen, dass jedes Jahr zweihunderttausend Kinder misshandelt werden.

Um aufzurütteln und an diesen Zahlen etwas zu ändern, hat der bekannte Rechtsmediziner Michael Tsokos von der Charité zusammen mit seiner Kollegin Saskia Guddat ein Buch geschrieben."
RadioEins, 30.01.2014

"Die Rechtsmediziner der Berliner Charité Michael Tsokos und Saskia Guddat decken gravierende Missstände auf und zeigen, wie wir die Gesundheit und Rechte der Kinder besser schützen können."
NDR, 30.01.2014

"Es sind Namen, die viele Berliner wohl nie vergessen werden: Zoe, Daniel, Lilly. Drei Berliner Kinder, die in den letzten Jahren sterben mussten, weil ihre Eltern sie misshandelten. Laut Schätzungen werden in Deutschland pro Jahr 200.000 Kinder zu Opfern ihrer gewaltbereiten Eltern, 320 überleben es nicht.

Jetzt klagen die Gerichtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Guddat an. Sie werden geschlagen, getreten, vernachlässigt. Sie verhungern, verdursten, sterben an den Wunden, die ihre Eltern ihnen zufügten."
Berliner Kurier Online, 30.01.2014

"Michael Tsokos und seine Kollegin Saskia Guddat schildern anhand von vielen Fällen, bei deren Aufklärung sie selbst beteiligt waren, die drastischen Gewalterfahrungen von Kindern in ihren Familien. Sie zeigen, welche Dimension die Kindesmisshandlung in Deutschland angenommen hat und fordern tiefgreifende Reformen."
Neue Nordhäuser Zeitung, 30.01.2014

"Die Streitschrift "Deutschland misshandelt seine Kinder", die heute in Berlin vorgestellt wird, will aufräumen mit dem notorischen Wegsehen im Kinderschutz. (...) Wer, wie die beiden Autoren der scharfen Streitschrift, beruflich misshandelte Kinder und deren Familien begutachtet, weiß wie kaum ein anderer, worum es geht. (...) Mitarbeiter des deutschen Kinder- und Jugendschutzsystems und alle anderen Interessierten wären gut beraten, wenn sie die Erkenntnisse und Erwägungen dieser Streitschrift mit Sorgfalt und Ruhe zur Kenntnis nähmen, so unruhig und beunruhigend sie streckenweise sind, so provokant sie zur Sprache kommen. Gesprächsbedarf, Reformbedarf herrscht allemal."
Potsdamer Neueste Nachrichten, 30.01.2014

"Schon der Titel provoziert. Er klagt das system an, das Milliarden verschlingt und doch so wenig effektiv ist. Es wird weggeschaut, beschönigt und totgeschwiegen. "Es geht um tote Kinder, da ist es uns egal, ob wir Politikern auf die Füße treten", betont Saskia Etzold, die unter dem Autorennamen Guddat schreibt, im Interview mit t-online.de. Sie und ihre Kollegen aus der Berliner Rechtsmedizin sind einiges von Tatorten von Gewaltverbrechen gewohnt. Meist geht es um Tote, doch bei Kindern auch um lebende, noch lebende. Denn oft bahnt sich die Katastrophe an und das System Jugendhilfe arbeitet zu träge, um sie zu verhindern."
T-Online, 30.01.2014

"Dass solche unfassbaren Geschichte nicht einmal selten sind, kann sich kaum jemand vorstellen. Die Autoren haben genau deshalb ihr erschreckendes Buch herausgebracht: Sie wollen die Gesellschaft aufrütteln - endlich! "320 Kinder werden jedes Jahr durch körperliche Gewalt getötet", so Prof. Tsokos und Dr. Guddat in ihrem Buch, "nicht in Kriegs- oder Bürgerkriegsregionen, sondern in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft.""
BILD, 30.01.2014

"Gewiss ist: Jugendämter und andere Verantwortliche werden sich über diese Streitschrift streiten. Und das wünschen sich die Autoren. Sie wollen nichts anderes als mit ihrer Forderung nach einer umfassenden Strukturreform und einer besseren Praxis im Kinderschutz die Republik aufzurütteln."
Der Tagesspiegel Online, 29.01.2014

"Das Buch macht es vielen, die sich von
den Kritikbreitseiten getroffen fühlen,
leicht, dagegen zu argumentieren. Aber es bleiben die vielen geschilderten Einzelschicksale von geschundenen Kindern - zu Tode geschüttelt und geschlagen oder dauerhaft an Körper und Seele verletzt - und das unbestimmte Gefühl, dass in einer Gesellschaft, in der so etwas immer wieder vorkommt, vieles im Argen liegt. Und deshalb kann diese schmerzhafte Lektüre durchaus heilsam sein."

Deutsches Ärzteblatt,

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind allesamt Bestseller.

Saskia Guddat, 1980 geboren, ist Fachärztin am Institut für Rechtsmedizin der Charité. Sie ist Mitglied mehrerer Berliner Kinderschutzgruppen und berät die Berliner Kinderkliniken, den Berliner Kinder- und Jugendgesundheitsdienst sowie die Ermittlungsbehörden, Gerichte und Jugendämter.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Kindesmisshandlung, ein Thema, das in Deutschland nach wie vor ein Tabu-Thema ist. "Mir hat das auch nicht geschadet", eine häufige Aussage von heutigen Erwachsenen, die selbst Gewalt in ihrer Kindheit erlebt haben, doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. Laut offizieller Polizeistatistik sterben in Deutschland jede Woche drei Kinder durch Misshandlung, siebzig werden so schwer misshandelt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Doch diese Zahlen sind nur die offiziellen Zahlen, die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher anzusetzen. Geht man jedoch davon aus, dass "nur" 50 Prozent der Gewaltdelikte an Kindern nicht bemerkt werden (was jede zweite Misshandlung wäre und damit eigentlich vollkommen unrealistisch, solch eine geringe Prozentzahl anzunehmen) könnte man sagen, dass jeden Tag in Deutschland ein Kind an den Folgen von Misshandlungen stirbt und mehr als 200.000 Kinder jährlich misshandelt werden.

Michael Tsokos und Saskia Guddat haben sich daran gemacht, diese Thema aus rechtsmedizinischer Sicht aufzuarbeiten, denn sie sind es, die schlussendlich die Fälle, die bekannt werden, "begutachten" bzw. obduzieren und was sie dabei Tag für Tag sehen und erleben müssen, grenzt an Unmenschlichkeit gegenüber den schwächsten Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft. Kindesmisshandlung kommt in allen Gesellschaftsschichten vor, egal, ob in Familien mit Migrationshintergrund oder Akademikerfamilien, Fakt ist, die Opfer sind immer Kinder und Jugendliche und die Täter fast immer Eltern- bzw. Stiefelternteile. Wer die Meinung vertritt "Eine Mutter tut so etwas nicht", der irrt, denn es sind nachweislich die Mütter und Väter, die ihre Kinder verletzten oder gar töten.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Deutschland misshandelt seine Kinder - und für diese Kinder ist Deutschland ein furchtbares Land. Denn sie sind mehr als in anderen Ländern ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert, weil Gerichte, Jugendämter, freie Träger und die zahllosen „Helfer" kläglich dabei versagen, ihren Schützlingen wirksamen Schutz zu geben. Dies aufgezeigt zu haben, ist das große Verdienst dieses Buches. Dafür würde ich sogar 6 Sterne geben.

Ich möchte als Betroffener noch auf einen anderen Punkt eingehen. Die Autoren setzen den Begriff der „Überforderung" meist in Anführungszeichen. Ich halte diese Bezeichnung auch für ungeeignet zur Erklärung gewalttätigen Verhaltens. In der Redeweise von den „überforderten“ Eltern werden die Eltern selbst zu Opfern gemacht. Sie sind dann nicht mehr für ihr Handeln verantwortliche Menschen, sondern selbst nur Opfer der Umstände, die sie „überfordern“, wie es im Jargon der Sozialpädagogen heißt. Sie misshandeln ihre Kinder „aus Überforderung" (so wird eine Familienrichterin zitiert). Aufgabe der Helfer ist es, die Familien zu „stabilisieren", indem sie die Eltern vor „Überforderung" bewahren. Es scheint ein Naturgesetz zu sein, dass Eltern ihre Kinder lieben. Und wenn sie ihre Kinder trotzdem fortgesetzt misshandeln, dann kann das nur an der „Überforderung" liegen, wofür sie schließlich nichts können. Das Ganze erinnert an den bekannten Satz: „Meine Eltern haben mich immer geliebt, nur konnten sie es nicht zeigen".

Bei anderen Tätern hört man nichts von Überforderung.
Lesen Sie weiter... ›
5 Kommentare 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
DroemerKnaur Verlag zu dem Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder":

Jeden Tag werden in Deutschland mehr als 500 Kinder von Erwachsenen aus ihrem familiären Umfeld misshandelt. Fast jeden Tag wird ein Kind durch körperliche Gewalt getötet. Und erschreckend hoch ist die Zahl der Opfer, die später selbst zu Tätern werden.
Michael Tsokos und Saskia Guddat schildern aus ihrer rechtsmedizinischen Praxis die dramatischen Gewalterfahrungen von Kindern in ihren Familien. Und sie unterbreiten Vorschläge, wie das deutsche Kinder- und Jugendschutzsystem verbessert werden kann, um das gesetzlich verankerte Recht der Kinder auf gewaltfreie Erziehung zu sichern. Vor allem aber fordern sie beherztes Einschreiten gegen Kindesmisshandler – und gegen all jene, die die alltägliche Misshandlung von Kindern durch Wegschauen, Verharmlosen und Tabuisieren begünstigen.

Autoren des Buches:

Prof. Michael Tsokos (Rechtsmedinziner, Professor der Charité an der Charité in Berlin und Leiter des Rechtsinstituts der Charité und des Landesinstituts für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin-Moabit)

Dr. Saskia Guddat (Fachärztin am Institut für Rechtsmedizin der Charité in Berlin, Mitglied verschiedener Berliner Kinderschutzgruppen und Beraterin für Berliner Kinderkliniken, den Berliner Kinder- und Jugendgesundheitsdienst sowie die Ermittlungsbehörden, Gerichte und Jugendämter)

Inhalt des Buches:

A.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen