In weniger als einer Minute können Sie mit dem Lesen von Deutschland misshandelt seine Kinder auf Ihrem Kindle beginnen. Sie haben noch keinen Kindle? Hier kaufen Oder fangen Sie mit einer unserer gratis Kindle Lese-Apps sofort an zu lesen.

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

 
 
 

Kostenlos testen

Jetzt kostenlos reinlesen

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Jeder kann Kindle Bücher lesen  selbst ohne ein Kindle-Gerät  mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.
Deutschland misshandelt seine Kinder
 
 

Deutschland misshandelt seine Kinder [Kindle Edition]

Michael Tsokos , Saskia Guddat
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (80 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 17,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 17,99  
Gebundene Ausgabe EUR 19,99  


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Den beiden Gerichtsmedizinern der Charité geht es in ihrem aktuellen Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder" um konkrete, machbare Reformen. Und es gibt in meinen Augen keinen Grund, diese nicht umzusetzen." Der Tagesspiegel, 17.02.2014

"Die Rechtsmediziner Saskia Guddat und Michael Tsokos haben eine erschütternde Anklageschrift verfasst. (...) Autoren, die eine längst überfällige Debatte anstoßen." Stern, 30.01.2014

Dass Anwälte mit Berichten aus ihrem Berufsalltag Bestseller landen können, hat der Promi-Anwalt Ferdinand von Schirach in den letzten Jahren bereits mehrfach bewiesen. Dass Rechtsmediziner mit nüchternen Fallschilderungen und einer Analyse der Missstände dies auch können, belegen gerade Michael Tsokos und Saskia Guddat. Die beiden Mediziner der Berliner Charité haben mit „Deutschland misshandelt seine Kinder“ zudem in vielen Medien eine Diskussion über die Probleme im deutschen System ausgelöst. Preussische Allgemeine Zeitung, 12.03.2014

"Im Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder" dokumentieren die Berliner Rechtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Guddat zahlreiche Fälle von Kindesmisshandlung. Die Namen haben sie abgeändert, ihre grausigen Befunde nicht: Säuglinge mit Schütteltrauma und Kinder, die zu Tode geprügelt wurden. Eltern, die Zigaretten auf der Haut ihres Kindes ausdrücken, sie hungern lassen, die einen Säugling mit nacktem Hintern auf eine heiße Herdplatte setzen oder ihren Sohn in ein verdrecktes Kellerloch sperren. "Die Realität ist vielfach sogar brutaler als der grausamste Psychotriller", so die Autoren." Focus, 02.02.2014

"Deutschland prügelt,verbrüht, quält seine Kinder. Mehr als 200tausend werden jährlich misshandelt, rund 320 Kinder sterben an den Folgen. Und das sind nur die offiziellen Zahlen. Die Berliner Rechtsmediziner Saskia Guddat und Michael Tsokos untersuchen die toten, aber auch die lebenden Misshandlungsopfer. Sie werfen denen, die sich eigentlich um das Wohl der kinder kümmern sollen, vor, total zu versagen." ARD Mediathek | rbb, 31.01.2014

"Saskia Guddat möchte den Menschen ein Bewusstsein von dem geben, was passiert. "Dass den Leuten klar wird: Wir haben die Verantwortung. Jeder Einzelne." Denn: Aktiv hinschauen kann Kindern das Leben retten." Inforadio, 31.01.2014

"Die Berliner Rechtsmediziner Saskia Guddat und Michael Tsokos eröffnen mit ihrem Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder" eine notwendige Debatte." Berliner Zeitung, 31.01.2014

"Der Rechtsmediziner Michael Tsokos und seine Kollegin Saskia Guddat stellten am Donnerstag bei der Bundespressekonferenz "Deutschland misshandelt seine Kinder" vor. Ein provozierendes Buch, ein polemisches Buch, ein notwendiges Buch. Die Debatte kann beginnen." Berliner Zeitung, 31.01.2014

"Deutschland, so die Autoren, leiste sich eine teure Sozialbürokratie, die nichts weiter darstelle als eine einträgliche und eindrucksvolle Simulation von Kinderschutz. Mit Sozialarbeitern, die in bester Absicht das Falsche tun und dadurch eher die Täter schützen als den Opfern zur Seite springen. Das ist ein schwerwiegender und schmerzhafter Vorwurf, aber er berührt einen wichtigen Punkt." Die Welt, 31.01.2014

"Die Streitschrift "Deutschland misshandelt seine Kinder" will aufräumen mit dem notorischen Wegsehen im Kinderschutz. Mindestens ein Kind pro Tag stirbt hierzulande durch die Hände seiner Eltern. (...) Mitarbeiter des deutschen Kinder- und Jugendschutzsystems und alle anderen Interessierten wären gut beraten, wenn sie die Erkenntnisse und Erwägungen dieser Streitschrift mit Sorgfalt und Ruhe zur Kenntnis nähmen, so unruhig und beunruhigend sie streckenweise sind, so provokant sie zur Sprache kommen. Gesprächsbedarf, Reformbedarf herrschaft allemal." Potsdamer Neueste Nachrichten, 31.01.2014

"Die Bilder von toten Kindern und von untätigen Jugendarbeitern, die Tsokos und Guddat in ihrem Buch beschreiben, sind hart für ein Land, das den vierten Platz weltwelt in Punkto "Wettbewerbsfähigkeit" einnimmt und gleichzeitig die Schwächsten offenbar nicht zu schützen weiß." Die Welt, 31.01.2014

"Die Autoren greifen ein äußerst wichtiges Thema auf: Der Schutz von Mädchen und Jungen vor Gewalt, vor Misshandlung und Vernachlässigung ist eine verantwortungsvolle und schwierige Arbeit. Es ist unsere Pflicht, unsere Kinder vor Gefahren zu schützen: Vor Gewalt, Vernachlässigung, Missbrauch. Sicherlich war das Inkrafttreten des Kinderschutzgesetzes da ein wichtiger Schritt." Familienministerin Manuela Schwesig (SPD), 30.01.2014

"In ihrem Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder" werfen Michael Tsokos und Saskia Guddat dem deutschen Hilfesystem von Jugendämtern bis zur Justiz "regelmäßiges Versagen" vor. "Früher dachte ich, das sind Einzelfälle", sagt er. "Dann wurde es Routine."" RTL, 30.01.2014

"Was Tsokos und Guddat für dieses Buch zusammengetragen haben, würde man am liebsten verdrängen." N-TV, 30.01.2014

"Wer, wie die beiden Autoren der scharfen Streitschrift, beruflich misshandelte Kinder und deren Familien begutachtet, weiß wie kaum ein anderer, worum es geht." Tagesspiegel, 30.01.2014

"Ich habe schon viele Pressekonferenzen erlebt. Ich habe es auch schon oft erlebt, kopfschüttelnd dort zu sitzen, und "nicht zu fassen" zu murmeln, weil die Informationen so unglaublich waren. Aber noch nie saß ich so fassungslos da wie bei der heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung des Buches "Deutschland misshandelt seine Kinder" von Michael Tsokos und Saskia Guddat." Buchblinzler, 30.01.2014

"Es sind unglaubliche Zahlen: Fast jeden Tag stirbt ein Kind wegen körperlicher Gewalt. Experten schätzen, dass jedes Jahr zweihunderttausend Kinder misshandelt werden. Um aufzurütteln und an diesen Zahlen etwas zu ändern hat der bekannte Rechtsmediziner Michael Tsokos von der Charité zusammen mit seiner Kollegin Saskia Guddat ein Buch geschrieben." Radioeins, 30.01.2014

"Schon der Titel provoziert. Er klagt das system an, das Milliarden verschlingt und doch so wenig effektiv ist. Es wird weggeschaut, beschönigt und totgeschwiegen. "Es geht um tote Kinder, da ist es uns egal, ob wir Politikern auf die Füße treten", betont Saskia Etzold, die unter dem Autorennamen Guddat schreibt, im Interview mit t-online.de. Sie und ihre Kollegen aus der Berliner Rechtsmedizin sind einiges von Tatorten von Gewaltverbrechen gewohnt. Meist geht es um Tote, doch bei Kindern auch um lebende, noch lebende. Denn oft bahnt sich die Katastrophe an und das System Jugendhilfe arbeitet zu träge, um sie zu verhindern." T-Online, 30.01.2014

"Die Streitschrift "Deutschland misshandelt seine Kinder", die heute in Berlin vorgestellt wird, will aufräumen mit dem notorischen Wegsehen im Kinderschutz. (...) Wer, wie die beiden Autoren der scharfen Streitschrift, beruflich misshandelte Kinder und deren Familien begutachtet, weiß wie kaum ein anderer, worum es geht. (...) Mitarbeiter des deutschen Kinder- und Jugendschutzsystems und alle anderen Interessierten wären gut beraten, wenn sie die Erkenntnisse und Erwägungen dieser Streitschrift mit Sorgfalt und Ruhe zur Kenntnis nähmen, so unruhig und beunruhigend sie streckenweise sind, so provokant sie zur Sprache kommen. Gesprächsbedarf, Reformbedarf herrscht allemal." Potsdamer Neueste Nachrichten, 30.01.2014

"Michael Tsokos und seine Kollegin Saskia Guddat schildern anhand von vielen Fällen, bei deren Aufklärung sie selbst beteiligt waren, die drastischen Gewalterfahrungen von Kindern in ihren Familien. Sie zeigen, welche Dimension die Kindesmisshandlung in Deutschland angenommen hat und fordern tiefgreifende Reformen." Neue Nordhäuser Zeitung, 30.01.2014

"Dass solche unfassbaren Geschichte nicht einmal selten sind, kann sich kaum jemand vorstellen. Die Autoren haben genau deshalb ihr erschreckendes Buch herausgebracht: Sie wollen die Gesellschaft aufrütteln - endlich! "320 Kinder werden jedes Jahr durch körperliche Gewalt getötet", so Prof. Tsokos und Dr. Guddat in ihrem Buch, "nicht in Kriegs- oder Bürgerkriegsregionen, sondern in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft."" BILD, 30.01.2014

"In ihrem Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder" prangern Berliner Rechtsmediziner das Versagen unserer Gesellschaft an, Kinder wirksam zu schützen. Sie treffen einen wunden Punkt." Die Welt Online, 30.01.2014

"Kindesmisshandlung ist krank. Für die misshandelten Kinder ist es ein Leidensweg wie bei einer langwierigen chronischen Krankheit. Können sie dem Leiden nur durch ihren Tod entrinnen? Werden aus den geprügelten Opfern prügelnde Eltern? Es ist eine tickende Zeitbombe unserer Gesellschaft, die die Berliner Rechtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Guddat entschärfen wollen. Sie erwarten eine große Welle der Empörung als Reaktion auf ihr Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder"." (...) "Die Streitschrift "Deutschland misshandelt seine Kinder" will Debatten auslösen und überfällige Überlegungen zum Thema Kindesmisshandlungen in unserem Sozialstaat befördern. Es ist ein zorniger Insiderbericht mit Handlungsaufforderung - gegen die Tabuisierung, Bagatellisierung und Verleugnung der Kindesmisshandlungen durch Ärzte, Sozialarbeiter, Richter, die Gesellschaft." T-Online, 30.01.2014

"In einem neuen Buch decken die Berliner Rechtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Guddat skandalöse Missstände unseres Kinderschutzsystems auf - und fordern Konsequenzen." Stern, 30.01.2014

"Die Bilder sind schockierend! Im letzten Jahr wurden deutschlandweit 3.998 Kinder misshandelt. 130 davon starben. In Berlin wurden 2012 insgesamt 499 Fälle gemeldet. Das ist bundesweit ein trauriger zweiter Platz hinter Nordrhein-Westfalen. Die Dunkelzahl dürfte sogar noch viel höher liegen. Tatsächlich muss wohl von bundesweit jährlich 200.000 Opfern im Jahr ausgegangen werden. Die Verletzungen sind vielfältig. Komplizierte Brüche, Hirnblutungen, Brandwunden von Zigaretten und Herplatten, Würgemale, Bisswunden, Hämatome. Und der Tatort ist in der Regel immer das eigene Zuhause. Prof. Michael Tsokos (47), Leiter der Rechtsmedizin in der Charité sagt: "So etwas tut kein Mensch auf der ganzen Welt einem Kind an - außer den eigenen Eltern. Oder deren aktuellem Lebensgefährten." Tsokos spricht von einer Mission, das zu ändern. "Eltern sind Serientäter", so der 47-Jährige. Gemeinsam mit Kollegin Dr. Saskia Guddat (33) hat er ein Buch zu diesem Thema geschrieben, das schockierender nicht sein kann. Der Titel: "Deutschland misshandelt seine Kinder" (Droemer Knaur, 256 Seiten, 19,99 Euro)." BZ Berlin, 30.01.2014

"Es sind Namen, die viele Berliner wohl nie vergessen werden: Zoe, Daniel, Lilly. Drei Berliner Kinder, die in den letzten Jahren sterben mussten, weil ihre Eltern sie misshandelten. Laut Schätzungen werden in Deutschland pro Jahr 200.000 Kinder zu Opfern ihrer gewaltbereiten Eltern, 320 überleben es nicht. Jetzt klagen die Gerichtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Guddat an. Sie werden geschlagen, getreten, vernachlässigt. Sie verhungern, verdursten, sterben an den Wunden, die ihre Eltern ihnen zufügten." Berliner Kurier Online, 30.01.2014

"Die Rechtsmediziner der Berliner Charité Michael Tsokos und Saskia Guddat decken gravierende Missstände auf und zeigen, wie wir die Gesundheit und Rechte der Kinder besser schützen können." NDR, 30.01.2014

"Fast jeden Tag stirbt in Deutschland ein Kind wegen körperlicher Gewalt. Experten schätzen, dass jedes Jahr zweihunderttausend Kinder misshandelt werden. Um aufzurütteln und an diesen Zahlen etwas zu ändern, hat der bekannte Rechtsmediziner Michael Tsokos von der Charité zusammen mit seiner Kollegin Saskia Guddat ein Buch geschrieben." RadioEins, 30.01.2014

"Tritte ins Gesicht und Schläge mit dem Gürtel: Mit dramatischen Fotos und Fallschilderungen haben zwei Berliner Rechtsmediziner auf das Ausmaß von Kindesmisshandlung in Deutschland hingewiesen. In ihrem Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder", das am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde, werfen sie dem deutschen Hilfesystem von Jugendämtern bis zur Justiz "regelmäßiges Versagen" vor." Kölner Stadtanzeiger, 30.01.2014

"Gewiss ist: Jugendämter und andere Verantwortliche werden sich über diese Streitschrift streiten. Und das wünschen sich die Autoren. Sie wollen nichts anderes als mit ihrer Forderung nach einer umfassenden Strukturreform und einer besseren Praxis im Kinderschutz die Republik aufzurütteln." Der Tagesspiegel Online, 29.01.2014

"Das Buch macht es vielen, die sich von den Kritikbreitseiten getroffen fühlen, leicht, dagegen zu argumentieren. Aber es bleiben die vielen geschilderten Einzelschicksale von geschundenen Kindern - zu Tode geschüttelt und geschlagen oder dauerhaft an Körper und Seele verletzt - und das unbestimmte Gefühl, dass in einer Gesellschaft, in der so etwas immer wieder vorkommt, vieles im Argen liegt. Und deshalb kann diese schmerzhafte Lektüre durchaus heilsam sein." Deutsches Ärzteblatt,

Kurzbeschreibung

Das deutsche Kinder- und Jugendschutzsystem versagt mit grausamer Regelmäßigkeit. Sozialarbeiter und Ärzte schreiten auch bei erkennbaren Misshandlungsfällen oft nicht ein. Richter sprechen in Zweifelsfällen vorschnell die Angeklagten frei.

Die Rechtsmediziner der Berliner Charité Michael Tsokos und Saskia Guddat decken gravierende Missstände auf und zeigen, wie wir die Gesundheit und Rechte der Kinder besser schützen können.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 351 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Droemer eBook; Auflage: 1 (28. Januar 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00GJBJE6A
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (80 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #9.083 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

  •  Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kerry
Format:Gebundene Ausgabe
Kindesmisshandlung, ein Thema, das in Deutschland nach wie vor ein Tabu-Thema ist. "Mir hat das auch nicht geschadet", eine häufige Aussage von heutigen Erwachsenen, die selbst Gewalt in ihrer Kindheit erlebt haben, doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. Laut offizieller Polizeistatistik sterben in Deutschland jede Woche drei Kinder durch Misshandlung, siebzig werden so schwer misshandelt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Doch diese Zahlen sind nur die offiziellen Zahlen, die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher anzusetzen. Geht man jedoch davon aus, dass "nur" 50 Prozent der Gewaltdelikte an Kindern nicht bemerkt werden (was jede zweite Misshandlung wäre und damit eigentlich vollkommen unrealistisch, solch eine geringe Prozentzahl anzunehmen) könnte man sagen, dass jeden Tag in Deutschland ein Kind an den Folgen von Misshandlungen stirbt und mehr als 200.000 Kinder jährlich misshandelt werden.

Michael Tsokos und Saskia Guddat haben sich daran gemacht, diese Thema aus rechtsmedizinischer Sicht aufzuarbeiten, denn sie sind es, die schlussendlich die Fälle, die bekannt werden, "begutachten" bzw. obduzieren und was sie dabei Tag für Tag sehen und erleben müssen, grenzt an Unmenschlichkeit gegenüber den schwächsten Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft. Kindesmisshandlung kommt in allen Gesellschaftsschichten vor, egal, ob in Familien mit Migrationshintergrund oder Akademikerfamilien, Fakt ist, die Opfer sind immer Kinder und Jugendliche und die Täter fast immer Eltern- bzw. Stiefelternteile. Wer die Meinung vertritt "Eine Mutter tut so etwas nicht", der irrt, denn es sind nachweislich die Mütter und Väter, die ihre Kinder verletzten oder gar töten.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen!!! 10. April 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Dieses Buch ist ein Muss...dieses Tabu-Thema sollte endlich alle Menschen, nicht nur diese,die täglich damit zu tun haben die Augen öffnen und zur Tat schreiten lassen!!! Ich arbeite mit Kindern und kenne die langen Wege mit Zuständigkeiten nur zu gut.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch zum Nachdenken 4. April 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Man glaubt gar nicht, was es für grausame Wahrheiten hinter vielen verschlossenen Türen in Deutschland gibt. Das Buch hat mir geholfen, über einige Dinge nachzudenken und viele Sachen besser zu verstehen und auch auf bestimmte Zeichen von Kindern zu achten.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
74 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "So etwas machen Eltern nicht" 1. Februar 2014
Von Falk Müller TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Warum schreiben ausgerechnet 2 Gerichtsmediziner ein Buch über Kindesmisshandlung, und nicht etwa ein Familienrichter, oder ein Arzt oder der Leiter eines Jugendamtes? Weil die Gerichtsmediziner oft die Einzigen sind, die sehen (wollen), dass ein Unfall kein Unfall war, sondern eine Misshandlung, und die offen aussprechen, was nicht sein darf und trotzdem ist. Die Autoren klagen an, dass unsere Gesellschaft diesbezüglich immer noch mit Verdrängen und Totschweigen reagiert. Und sie wollen das mit dem Buch ändern, indem sie mit drastischen Fällen aus ihrer täglichen Praxis aufrütteln wollen und an alle gesellschaftlichen Entscheidungsträger appellieren, solche Fälle zukünftig verhindern zu helfen.

DAS GESETZ SCHÜTZT DIE TÄTER
Aber was sind die Gründe dafür, dass Kindesmisshandlung so wenig geahndet wird und deshalb so oft geschieht? Einer ist die lasche Rechtssprechung. "Das Gesetz schützt die Täter" schreiben die Autoren im Buch. Wenn Klage erhoben wird, kann sich die Staatsanwaltschaft zwar auf ein gerichtsmedizinisches Gutachten stützen, dass eindeutig bescheinigt, dass das Kind nicht etwa durch einen Unfall geschädigt wurde, sondern durch körperliche Gewalt - oftmals für sein ganzes Leben. Alle Beteiligten wissen in der Regel auch, dass nur einer der beiden Angeklagten in Frage kommen kann (Mutter, Vater bzw. Lebenspartner) Trotzdem werden sie freigesprochen, weil die Tat keinem der Angeklagten sicher zugeordnet werden kann. Beide beteuern ihre Unschuld und entlasten sich gegenseitig - und das Gericht streicht die Segel: "Im Zweifel für den Angeklagten"!
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kinderschutz 22. März 2014
Von Carola
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Ich finde, das Buch ist eher Fachliteratur. Aber trotzdem; es ist erschütternd zu wissen, was hinter manchen Türen abgeht. Gott sei Dank, ist mir so etwas noch nicht begegnet. Man fühlt sich machtlos, wenn Jugendämter nichts dagegen machen können oder wollen. Es ist dringend notwendig, die Gesetze zu ändern, denn Kinder sind unsere Zukunft!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Längst überfällig, dieses Buch! 24. März 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein MUSS für alle Ärzte, Erzieher, Jugendamtmitarbeiter und Krankenpfleger. Aufrüttelnd und anklagend berichtigen die Autoren von ihrer Arbeit als Rechtsmediziner, in der sie immer wieder auch in Kindesmisshandlungsfällen konsultiert werden. Und machen damit aufmerksam auf ein Problem, das uns alle angeht. Somit ist dieses Buch auch eine wichtige Lektüre für alle, die mit offenen Augen durch die Welt gehen und sich nicht scheuen, Gewalt gegen Kinder öffentlich zu machen.

Weil jedes misshandelte Kind eins zuviel ist – und Einstellungen wie „Ein Klaps hat noch niemandem geschadet“ von Feigheit und Unfähigkeit zeugen. Nicht zuletzt seit das kindliche Recht auf gewaltfreie – psychische und physische – Erziehung im Gesetz verankert ist, sollte das Thema Kindesmisshandlung immer und immer diskutiert werden. Damit sich endlich was ändert – zehn zu Tode gequälte Kinder pro Jahr in Deutschland sind ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein Buch was wachrüttelt
Dieses Buch lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Schonungslos wird hier auf sachlicher Ebene berichtet, was in unserem System, welches eine der wertvollsten Dinge -... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Gemann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wow...
Ich finde das Buch super.
Es gibt einem einen Einblick in die Arbeit von Ärzten, dem Jugendamt und der Rechtsmedizin. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Stefanie Rieder veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Deutschland misshandelt seine Kinder, und schaut zu
Dieses Buch von zwei Fachärzten geschrieben, erschreckend und aufrüttelnd zugleich.Jeder Bürger ist gefragt, bei den geringsten Anzeichen die Behörden... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von ihimmelreich02 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Tatsachenbericht.
Ich arbeite selbst seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Jugendarbeit (DLRG & DRK), bin auf Psychologie- & Sozialmedizinischen Fachtagungen unterwegs und arbeite seit kurzem neben... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Markus Voigt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah...........
Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen möchte, wenn ich so was lese.

Ohooooo jahaaa, gut gemeint aber das mit dem wachrütteln klappt hundertpro... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mike, der Einkauf-Junkie veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bitte das Buch unbedingt Lesen!
Dieses Buch schaut hinter die Fasade unserer Politik und unsere Gesellschaft! Dieses Buch sollten alle lesen, die nicht Wegschauen wollen!
Vor 1 Monat von Danny veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schwere Kost, aber einfach lesenswert!
Das Thema des Buches muss einem zusagen. UND man muss einiges ertragen können.
Das Buch ist verständlich geschrieben und bringt erschreckende Fakten an den Tag. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Puschke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dramatisch, aufwühlend, aber leider auch sehr realistisch!
In diesem Buch wird sehr realistisch dargestellt, wie es heute leider um das Wohl unserer Kinder in Deutschland bestellt ist. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Raupe Nimmersatt veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Vielfach richtig aber vorurteilsbelastet
Autorin und Autor, beide Rechtsmediziner, schildern zunächst zahlreiche Fallbeispiele, die ihnen in ihrer beruflichen Praxis begegnet sind. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von boilu7 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Deutschland misshandelt seine Kinder" von Michael Tsokos u.Saskia...
Das Buch beruht auf - erschütternden - Fakten, ist von kompetenten Autoren geschrieben, öffnet uns die Augen zu größerer Aufmerksamkeit und gibt zugleich... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Anette Feigs,Dr. veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden