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Deutschland frisst seine Kinder
 
 
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Deutschland frisst seine Kinder [Taschenbuch]

Karin Jäckel
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499609290
  • ISBN-13: 978-3499609299
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 819.767 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Karin Jäckel
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Familie, Stützpfeiler der Gesellschaft? Karin Jäckel zeigt in ihrem schockierenden Sozialreport, wo und warum Deutschland ein kinder- und familienfeindliches Land ist. Ein Zündstoff, der uns alle angeht, eine soziale Zeitbombe!

Autorenporträt

Karin Jäckel, 1948 geboren, studierte Germanistik und Kunstgeschichte. Nach Promotion Tätigkeit als Journalistin und Buchautorin.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Mit Interesse verfolge ich derzeit die Presse, registriere mit Genugtuung das Bundesgerichtsurteil, daß aussagt, daß Familien mit Kindern entlastet werden müssen, hier in der Pflegeversicherung, da sie einen großen Anteil an Gesellschaftsarbeit leisten, in dem sie Kinder bekommen,mit ihnen leben und/oder leben möchten, und dies stellt neben all der Freude Schwerstarbeit dar. Karin Jäckel hat dies schon vor einen halben Jahr in dem Buch "Deutschland frißt seine Kinder " dargestellt. Und nicht nur das, sie hat das Mißstände aufgezeigt und analysiert. Dabei bleibt sie aber nicht stehen , sondern zeigt Wege der Lösung auf. Ein, wie ich finde wichtiges Buch,wichtig für alle, die in dieser Gesellschaft was verändern wollen und dies gerade für unsere Kinder.
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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Als ein Insider der Verlagsbranche höre ich von manchen Lektoraten immer wieder dieselbe Klage: Nach dem Ende der Ideologien gebe es keine großen kontroversen Themen mehr, über die man sich noch die Köpfe heiß reden könne, keine wirklich neuen Erkenntnisse, keine gesellschaftlichen Tabus und Schweigegebote, die noch gebrochen werden müssen. Karin Jäckel beweist in ihrem neuen Buch, dass diese verbotenen Territorien durchaus noch existieren. Nur eben weil kaum jemand darüber spricht, bemerken die meisten nichts davon.

Schon in ihren bisherigen Büchern hat Karin Jäckel als schreibende Einzelkämpferin heiße Eisen angepackt, an die sich kein anderer herantraute: etwa sexueller Missbrauch durch weibliche Täter oder die organisierte psychische und finanzielle Vernichtung von Scheidungsvätern. Das große Thema von Karin Jäckels neuem Werk "Deutschland frisst seine Kinder" ist die gescheiterte Familienpolitik hierzulande, die der Autorin zufolge in erster Linie die Frauenbewegung und ihre Trittbrettfahrer zu verantworten haben. Leider scheint jede Auseinandersetzung mit dem Feminismus heutzutage geradezu einen Angriff auf eine heilige Kuh zu bedeuten. Vor allem in Medien und Verlagen ist vielen offenbar nicht einmal ansatzweise klar, dass es sich auch dabei keineswegs um eine ewige, von keinem anständigen Menschen hinterfragbare Wahrheit handelt, sondern lediglich um eine Weltanschauung unter anderen. Nur dadurch, dass es den Vertreterinnen dieser Ideologie gelang, jede Kritik an ihr als reaktionär und frauenverachtend darzustellen, konnten sie dafür sorgen, dass all ihre wunden Punkte übersehen wurden - bis jetzt.

Es tut sich etwas auf dem deutschen Buchmarkt. Eine neue Welle der Aufklärung beginnt gegen die Diktatur in unseren Köpfen anzubranden. Neben AutorInnen wie Matthias Matussek, Paul-Hermann Gruner oder Katharina Rutschky wagt auch Karin Jäckel einige unangenehme Fragen zu stellen: Wenn für Feministinnen die Freiheit der Selbstbestimmung für jede Frau so wichtig ist, warum werden dann Hausfrauen und Mütter von ihnen demagogisch gebrandmarkt und vom Gesetzgeber benachteiligt? Wie kann das Bundesfrauenministerium millionenschwere Kampagnen gegen "Männergewalt" in der Partnerschaft verantworten, wenn ihren eigenen ebenso wie über hundert anderen internationalen Studien zufolge häusliche Gewalt von beiden Geschlechtern im gleichen Ausmaß ausgeht? Wie lässt es sich rechtfertigen, dass immer absurdere Programme zur „Gleichstellung" der Frau in Ausbildung und Beruf ins Leben gerufen werden, während das weibliche Geschlecht das männliche längst hinter sich gelassen hat, was Schulabschlüsse, Studien- und Arbeitsplätze angeht? Gekonnt knackt Karin Jäckel in ihrem Buch etliche heute noch in den Medien populäre Irrtümer - so etwa die Legende, dass karrierewillige Frauen durch Männerklüngel oder sexistische Strukturen am beruflichen Aufstieg gehindert würden. Und sie weist nach, dass dadurch, dass Politik und Medien bei diesem Thema die Auseinandersetzung mit der feministischen Lobby scheuen, Keimzelle und Zukunft unseres Staates zu den ersten Opfern gehören: unsere Familien und damit unsere Kinder.

Wie sehr Karin Jäckel an einem Tabu rührt, wird klar, wenn sie von den Reaktionen auf ihre Bücher berichtet: Man droht ihr Mord, Entführung und Brandschatzung an, Buchhändlerinnen boykottieren ihre Werke oder erklären auf Nachfrage fälschlich, sie seien vergriffen. Verlagslektorinnen lassen Manuskripte untergehen und Verträge platzen. All dies würde sich höchst abenteuerlich anhören, wenn man ähnliche Erlebnisse nicht vielfach von anderen AutorInnen gehört hätte, die sich Feminismuskritik zu ihrer Aufgabe gemacht haben. Man kann sich nur wünschen, dass hierzulande möglichst bald dieselbe geistige Freiheit zu verspüren ist, wie sie in anderen Ländern längst zu Hause ist. (In England etwa werden Beiträge über von ihren Ehefrauen verprügelte Männern von der BBC zur Hauptsendezeit ausgestrahlt, und in der Berichterstattung über Sexualstraftäter ist demonstrativ von "he or she" die Rede.) Wenn es endlich einmal auch bei uns eine freie und ungefährliche Auseinandersetzung in der Geschlechterdebatte möglich ist, dann wird das in erster Linie tapferen AutorInnen wie Karin Jäckel zu verdanken sein, die sich als Einzelne mutig einem tosenden Strom von neosexistischer Fehlinformation und Meinungsmache entgegengestellt haben. Spannender, aufwühlender und zugleich moralisch integrer kann ein Sachbuch kaum sein.

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10 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Karin Jaeckel landet auch in diesem Buch ihren ueblichen Rundumschlag: An der Situation der heutigen Familien sind nicht etwa die Vaeter Schuld, die weder Erziehungsurlaub nehmen, noch nach einer Trennung Unterhalt zahlen oder ihr Besuchsrecht wahrnehmen. Nein, Frau Jaeckel hat erkannt: Diekarrieregeilen Zicken sind die Verantwortlichen! Waehrend der Mann, der nicht den Hausmann spielen will, Jaeckels tiefstes Mitgefuehl hat, kennt sie fuer Frauen nur eine Richtung - zurueck an den Herd. Stolz sollten Frauen auf ihre Familienpflichten sein, die ja der einzige Weg zu intakten Familien sind. Machtgeil und verdorben sind diejenigen Frauen, die das Glueck (auch) ausserhalb der Familie suchen.

Ueberfluessig zu erwaehnen, dass Maenner Frau Jaeckel dafuer lieben, dass sie das laut ausspricht, was der Pascha sich selbst nicht mehr traut: Frau am Herd ist Goldes Wert.

Die Befuerworterin von "Maennerhaeusern" als Zufluchtsstaette fuer von ihren Partnerinnen misshandelte Maenner und konsequente Tatsachenverdreherin (z.B. dass sexueller Missbrauch genausooft von Frauen wie von Maennern veruebt werde) hat mal wieder viel Papier mit wenig Inhalt gefuellt. Auf jeder Seite wird deutlich, dass Jaeckel den wissenschaftlichen und differenzierten Umgang mit Zahlen fuer ueberfluessig haelt.

Propagandamaterial der schoensten Sorte, als solches auch recht informativ, ansonsten das Geld lieber anderswo investieren.

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