Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Deutschland-Tagebuch 1945-1946: Aufzeichnungen eines Rotarmisten
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Deutschland-Tagebuch 1945-1946: Aufzeichnungen eines Rotarmisten [Taschenbuch]

Wladimir Gelfand , Elke Scherstjanoi , Anja Lutter , Hartmut Schröder
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Deutschland-Tagebuch 1945-1946: Aufzeichnungen eines Rotarmisten gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 357 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (7. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746681553
  • ISBN-13: 978-3746681559
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 201.893 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Vladimir N. Gel?fand
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Vladimir N. Gel?fand auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

2005 jährt sich die Befreiung Deutschlands und Europas vom Joch des Nationalsozialismus zum sechzigsten Mal. Und dieses Mal finden sich unter den erwähnenswerten Publikationen, die sich dieser historischen Zäsur widmen, einige sehr persönliche Bücher. Neben vorzüglichen Reportagen, wie etwa der nun endlich publizierten Straße des Siegers von Osmar White, gehören dazu auch die Aufzeichnungen, die der Sohn des Rotarmisten Wladimir Natanowitsch Gelfand (1923-1983) aus dem Nachlass seines (seien wir ehrlich: literarisch nicht sonderlich begabten) Vaters für den Druck zusammengestellt hat.

In der historischen Forschung galt es lange Zeit als ausgemacht, dass es in der Roten Armee kaum Tagebuchschreiber gegeben habe. Doch auch wenn es sehr wohl Zensurbestimmungen gegeben hat, deren genauen Inhalt man bis heute nicht kennt, so war doch das Führen von Tagebüchern nicht grundsätzlich verboten. So eifrig aber, wie Wladimir Gelfand, haben gewiss nur wenige die Ereignisse und das eigene Erleben dokumentiert. Der Ukrainer jüdischer Herkunft hatte von jüngster Jugend an Tagebuch geführt. Mit den Aufzeichnungen, die er anfertigte, nachdem er 1942 Soldat in der Sowjetarmee wurde, wollte er nicht "nur" seine Kriegserlebnisse verarbeiten, sondern mit Blick auf die erhoffte literarische Nachkriegskarriere sein Ausdrucks- und Reflexionsvermögen schulen. Doch die Schriftstellerkarriere wurde auch nach dem Krieg erst einmal zugunsten eines Brotberufes als Lehrer hintan gestellt. Doch nach seiner Pensionierung wollte der ehemalige Leutnant im 1052. Schützenregiment endlich Ordnung in sein Archiv bringen und Teile daraus veröffentlichen. Dazu ist es nicht mehr gekommen. Gelfand starb 1983 mit nur sechzig Jahren.

Nun hat sich der Sohn des Nachlasses seines Vaters angenommen und Tagebucheintragungen, Briefe und Dokumente aus den Jahren 1945 für dieses Deutschland-Tagebuch zusammengestellt. Herausgekommen ist ein bemerkenswertes authentisches Zeitzeugnis, das uns aus der Perspektive eines Rotarmisten auf das besiegte Deutschland 1945/46 blicken lässt. "Unterstützung" bei der Lektüre erhält der Leser durch eine kundige Einführung und einen biographischen Nachtrag von Elke Scherstjanoi. -- Hasso Greb -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Das Tagebuch ist ein unverfälschter Blick von der anderen Seite der Front." (ARD)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ML
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch macht Angst durch sein Wahrheitsgehalt und dies ist sehr traurig. Ausgerechnet jetzt, wo diese schrecklichen Zeiten vorbei sind und man sich so was gar nicht vorstellen kann, sollte man solche Bücher lesen.
Da es sich um geschichtliche Ereignisse handelt, sollte man es auch entsprechend wahrnehmen – es sind wegen dem für viele unverständlichem Krieg erschöpfte Deutsche und es sind Russen, die gesiegt haben und die Eigentumsrechte für alles besitzen: für dein Essen, deine Wohnung, dein Leben. Die Zerstörung und Ausweglosigkeit, ständige Gegenwart des Todes. Der Autor erlebt alles mit und hinterlässt und ein detailliertes Bild der damaligen Zeit
Es werden aus einer ganz neuen Perspektive die Verhältnisse innerhalb der roten Armee und zu den Deutschen dargestellt
Ich bin kein Zeuge der damaligen Zeit, da ich viel später geboren wurde, und erst nachdem ich das Buch gelesen habe, konnte ich mir eine ganzheitliche Vorstellung über diese Zeit bilden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unbedingt lesenswert! 3. April 2005
Von Ernst
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Buch durch das man nicht nur sein Wissen etwas auffrischen (oder erweitern) kann, sondern das vor allem auch einen selbst zum Nachdenken anregt. Die Umgebung, das Zeitalter, die Menschen werden genial beschrieben, so dass man auch auf ein paar Seiten einen großen Einblick in die Verhältnisse und die Geschichte bekommt!

Ein sehr gut gelungenes Buch! Ich habe es an einem Tag gelesen!

War diese Rezension für Sie hilfreich?
41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelesen 1. Juni 2005
Von EN
Format:Gebundene Ausgabe
Die Aufzeichnungen überwältigen durch ihre unschuldige Ehrlichkeit in den persönlichsten Dingen. Indem Gelfand über sich schreibt, verrät er viel über das Land, das er befreite, die Menschen, die ihm fern der Heimat begegneten.
„Jetzt ist es Zeit, etwas auszuruhen, das zu sehen, was man noch nie gesehen hat - die Welt des Auslandes - , und das kennen zu lernen, von dem man so wenig wusste und von dem man keine klare Vorstellung hatte - das Leben, die Sitten und Bräuche im Ausland - , und schließlich auch in die Stadt zu gehen, Leute zu sehen, sich zu unterhalten und umherzufahren, ein winziges Stück Lebensglück (wenn es das denn geben sollte in Deutschland) zu genießen". Er übte Rad fahren, beschaffte sich Fotoapparate und lernte fotografieren, ließ sich Anzüge schneidern und „aus Interesse" sogar eine Dauerwelle machen, kaufte oder tauschte Uhren, erwarb Stoffe und Mützen, seltsamerweise auch Zylinder.
Allerdings war Wladimir Gelfand ein Sieger besonderer Art. Schriftsteller wollte der belesene, gebildete und vielseitig interessierte junge Mann werden. Zum Soldaten geboren war er wohl nicht. Er war auch kein Vergewaltiger. Ob dies jüdischem Frauenverständnis entsprach oder seiner an allgemeinen humanistischen Werten orientierten Erziehung, seiner Bildung und intensiven Beschäftigung mit schöngeistiger Literatur, muss offen bleiben (immerhin gab es auch nichtjüdische Rotarmisten, die Vergewaltigungen verurteilten).
Wladimirs Gelfands Tagebucheintragungen sind Aufzeichnungen eines jungen, noch unfertigen, aber geistig wachen Mannes, in dessen Alltagsnormalität der deutsche Überfall und damit der Krieg eingegriffen hatte, so dass er fast von einem Tag zum anderen mit schwierigen Aufgaben und gefährlichen Situationen konfrontiert wurde, die ihn über Gebühr forderten, aber auch reifer werden ließen.
Für ein breiteres Lesepublikum ist das Buch ebenfalls ein Gewinn. Bei älteren Menschen wird es Erinnerungen an diese Jahre wachrufen und jüngeren einen Eindruck vom vergangenen Katastrophenjahrhundert vermitteln, Nachdenken über Krieg und Frieden eingeschlossen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Deutschland-Tagebuch 1945 - 1946
Dieses Buch hat mich neugierig gemacht. Wie tickt dieser Mensch als Rotarmist und jüdischer Offizier 45/46 in Deutschland. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. März 2009 von Thomas Porwol
Einzigartiges Dokument
Dieses Buch habe ich schon einige Male gelesen, nehme es jedoch immer wieder zur Hand um darin zu blättern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. März 2008 von CJ
*****
Über das Deutschlandtagebuch des sowjetischen Soldaten haben mir meine bekannte erst vor kurzem erzählt, 2 Jahre nachdem das Buch erschienen worden ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. August 2007 von CJ
Eigentlich hat mich dieses Thema gar nicht interessiert...
Also wenn ich ehrlich bin - eigentlich habe ich mich nie für solche Bücher interessiert und würde wahrscheinlich auch nie auf die Idee komnmen dieses Buch zu kaufen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2007 von K., Ingo
Es ist wirklich ein super Buch!!
Spritzig geschrieben und sehr informativ. Ein Buch, das ich sehr schnell verschlungen habe. Der Autor, Wladimir Gelfand, hatte das seltene Talent, mit wenigen Strichen eine ganze... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2006 von PreisS
Großartig
Dieses Buch ist die beste Biographie die ich über einen Rotarmisten gelesen habe. Um es vorweg zu nehmen, ich mag die Art und Weise wie Wladimir Gelfand schreibt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2006 von Willy
Absolut zu empfehlen!
Ich habe das Buch in einem Zug ausgelesen. Es gibt einen tiefgründigen Einblick in das Leben des Rotarmisten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2006 von AnT
einfach unglaublich!
Die Tagebücher sind unglaublich, wahr, sehr ungewöhnlich und herausragend. Sie stellen eine Sicht aus einer ganz anderen Perspektive dar! Lesen Sie weiter...
Am 14. November 2005 veröffentlicht
meine Meinung
Wie kann man noch über „schlechte Deutschen“ und „gute Russen“ diskutieren und die Bücher zu diesem Thema schreiben und herausgeben? Lesen Sie weiter...
Am 10. November 2005 veröffentlicht
sehr empfehlenswert
Es war ein unheimliches Gefühl für mich diese Tagebücher zu lesen: Man denkt, dass der Erzähler hinter deinem Rücken steht. Lesen Sie weiter...
Am 30. Oktober 2005 veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Die Auseinandersetzung der Nachkommen von Überlebenden zum Thema Holocaust 0 23.02.2010
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar