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Deutschland Schwarz Weiß. Der alltägliche Rassismus
 
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Deutschland Schwarz Weiß. Der alltägliche Rassismus (Gebundene Ausgabe)

von Noah Sow (Autor)
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570010082
  • ISBN-13: 978-3570010082
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 125.967 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 16 in  Bücher > Politik & Geschichte > Gesellschaft > Ausländer > Rassismus & Fremdenfeindlichkeit

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die in Bayern geborene Hamburgerin Noah Sow hat die Nase voll von den alltäglichen Rassismen, mit denen sie sich als Schwarze permanent konfrontiert sieht. Vieles von dem, was die Autorin beklagt, mag, für sich genommen, harmlos erscheinen. Bei genauer Betrachtung und erst recht in der Summe, sind die vielen kleinen, oft unbewusst stigmatisierenden Etikettierungen für alles, was nicht der offenbar vorherrschenden Vorstellung von dem entspricht, was man als „deutsch“ empfindet, aber tatsächlich eine Zumutung. Das fängt schon damit an, dass man jemanden als „farbig“ bezeichnet, geradeso als sei „weiß quasi der ‚Normalzustand’, die ‚Ausgangsposition’, und als sei ein ‚Farbiger’ sowas wie ein ‚angemalter’ oder ‚eingefärbter’ Weißer“. Und wer sich bewusst macht, dass der Ausdruck „Mulatte“ dem spanischen „Mulo“ (der Mischung aus Esel und Pferd -- zu deutsch: Maultier) entlehnt ist, wird diesen Ausdruck wohl besser aus seinem Wortschatz streichen.

Überhaupt: Sprachliche Ungenauigkeiten wie diese, zeigt sich Sow mit guten Gründen überzeugt, helfen mit, „den rassistischen Status quo zu erhalten“. Um den Rassismus zu überwinden müsse man ihn deshalb auch beim Namen nennen und etwa auch rassistische Straftaten als ebensolche bezeichnen -- und nicht als „ausländerfeindlich“, „fremdenfeindlich“ oder „rechtsradikal“.

Anhand zahlreicher Beispiele zeigt Sow, wie hartnäckig sich koloniale Vorurteile gegenüber Schwarzen halten. Quer durch sämtliche Medien steht das Schwarze -- und sei es „nur“ im Subtext -- immer wieder für „brutal, böse, dämonisch“, das Weiße aber für „harmlos, gut, moralisch“. Doch nicht nur solche Etikettierungen prangert Sow an -- auch gut gemeinte Kampagnen, die Schwarzen per se Hilfsbedürftigkeit unterstellen, offenbaren bei genauer Betrachtung einen unbewussten Rassismus und belegen, wie tief das Ressentiment tatsächlich verwurzelt ist. Wer seinen Blick durch die Lektüre dieser Bestandsaufnahme geschult hat, der wird mit Schrecken erkennen, dass die wütende Klage, die die Autorin führt, nur zu berechtigt ist. Unbedingt lesenswert! -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de



Pressestimmen

„ein kluges, ein wichtiges Buch. “ (Stern )

»Als Schwarze Deutsche bin ich automatisch politisch, sobald ich das Haus verlasse.« (Noah Sow )

"Ein notwendiges, ein schwieriges Buch. " (Dirk Klose, Frankfurter Allgemeine )

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Interessant aber etwas zu überspitzt, 17. Juli 2009
Als Schwarze die in Deutschland aufgewachsen ist, fand ich es interessant zu erfahren wie eine andere Schwarze die Erlebnisse hier beschreibt.
Ich muss zugeben, nach den ersten Seiten wollte ich das Buch nicht weiterlesen, weil ich ihre Ansichten viel zu extrem und den weißen gegenüber ansatzweise nicht gerechtfertigt fand.
Hab mich schließlich doch überwunden und das Buch komplett durchgelesen. Im nachhinein muss ich sagen, so extrem ihre Ausdrucksweise in manchen Stellen auch ist, war es doch mehr als nur interessant zu sehen wie sie die gleichen Dinge erlebt hat wie ich. Und ich hab mich immer gefragt (als einzige schwarze im Freundeskreis) wieso mich einige Aussagen so stören. Ich dachte, ich sei vielleicht einfach zu empfindlich. Aber Noah Sow hat es genau richtig erklärt und ihre Forderungen sind absolut gerechtfertigt.
Dieser unterbewusste Rassismus muss aufhören und dieses Buch, gibt weisen die Chance die schwarzen besser zu verstehen. Und für schwarze die dieses Buch lesen, kann ich sagen ihr werdet euch in vielen Situationen wieder finden und erkennen dass ihr mit eurer Denkweise nicht alleine seid".

Leider kann ich nur 3 Sterne vergeben, da ich die Schreibweise und ansatzweise an manchen Stellen zu übertrieben wenn nicht sogar penibel finde. Und Sie nicht auch nur kurz die Seite aufzeigt, wie sich manche schwarze mit ihrer Einstellung selbst ins Abseits befördern. Bis auf diese 2 kritikpunkte ist dieses Buch voll und ganz gelungen.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Rassissmus ist Rassismus ist Rassismus, 22. August 2008
Wer glaubt, dass Ausländer in Deutschland nichts zu suchen haben für den ist das Buch nicht gedacht. Frau Sow schreibt nicht für ein rechtes, dumpfes Proletariat, das den offensichtlichen Schwachsinn von Rassismus und Ausländerfeindlichkeit nicht versteht, sondern für ein gebildetes, vermeintlich aufgeklärtes Publikum. Der angesprochene Leser ist einer, der kein Rassist ist und Sätze wie "ich hab übrigens echt kein Problem damit, dass Du schwarz bist" oder "ich kann verstehen, wie es Dir geht, schließlich ist gegen mich im Urlaub in xxx auch schon einmal diskriminiert worden" ok und eben nicht rassistisch findet.
Sow schreibt als Schwarze Deutsche, die es versteht den weißen Eurozentrismus als Grund allen rassistischen Übels zu entlarven. Ich? Rassistisch? Niemals! Nach und während der Lektüre wurde mir klar: doch - auch ich. Und zwar ganz einfach deswegen, weil ich nicht in einer Schwarzen Minderheit in Deutschland lebe und deswegen nicht weiß, wie sich das Tag für Tag anfühlt.
Zu Beginn des Buches muss man sich etwas an den Stil der Autorin gewöhnen, weil sie sehr appelativ und aggressiv (gegen den weißen Leser) schreibt. Nach wenigen Seiten aber wird klar, dass sie dies machen muss, um den Leser wachzurütteln. Wenn Sie sich darauf einlassen, werden Sie viel lernen und sicherlich eine Verhaltensänderung anstreben. Schließlich wollen Sie ja kein Rassist sein, oder?
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unverzichtbar, 9. März 2008
Ist dieses Buch, daß Deutschland und seine Bevölkerung dringend nötig haben. Das Thema: gruselig, aber mit der intelligenten und unterhaltsamen Federführung der Autorin Noah Sow wird dieser Brocken verdaulich. Denn nur so kann das Interesse geweckt werden und ein Buch angenommen werden, das seitenweise schmerzhafte Wahrheiten verkündet. Aber heißt es nicht, nur durch Schmerzen wächst man?
Natürlich werden erstmal diejenigen, die persönlich betroffen sind wie die Autorin, zu diesem Buch greifen. Hoffen wir, daß das jeweilige weiße Umfeld dazu bewegt werden kann, dieses Buch in die Hand zu nehmen und nicht mehr wegzulegen. Frau Sow nennt die Dinge beim Namen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Es ist das erste Buch, das ich nach May Opitzs Farbe bekennen in in deutscher Sprache gefunden und gelesen habe, das diese Themen so klar aufgreift. Auf dieses Buch wird in Frau Sows Werk ebenfalls verwiesen. Es lohnt sich, es zu lesen. Die Rückständigkeit in der Öffentlichkeit und Literatur in diesem Land das Thema Rassismus betreffend ist ungeheuerlich. Der Staub ist noch lange nicht aus den Amtsstuben weggepustet. Die Autorin zeigt dies eindrucksvoll in ihren Ausführungen. Da haben uns die englischsprachigen Länder viel voraus. Dort gibt es eine lebendige Literatur, British Black Literature, die das Zusammenleben von Schwarzen und weißen Menschen thematisiert, deren Titel auch Verkaufszahlen erreichen, die man als Erfolg bezeichnen kann. In Deutschland finden wir zumeist Bücher, von Ghostwritern geschrieben, die sich auf Schicksale afrikanischer Frauen auf dem Weg nach Europa und das Leben hier erstrecken.
Noah Sow zeigt die Argumentation der weißen, nicht nur der Durchschnittsbevölkerung, sondern leider auch vieler Intellektueller aus der Medienwelt, z. B. Zeitschriften und Website wie Spiegel und spiegelonline, die sich mit den korrekten Termini nicht auskennen. Sie weist den Weg und berichtigt. Es ist an der Zeit, so ein Buch an der Hand zu haben, ein Handbuch, das nötige Argumentationshilfen bereit hält für Leute, die sich auf diesem Gebiet des Rassismus und Sprachterminus erst zurechtfinden müssen. Von vornherein nimmt sie Lesern den Wind aus den Segeln, die mit ihren eingeschliffenen Argumenten Noah berichtigen möchten. Sie kennt ihre Pappenheimer zu gut, um dem nicht wirkungsvoll entgegenzuwirken.
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5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich mich mit der Thematik Rassismus öfter beschäftige. Die Autorin Noah Sow definiert nach einer interessanten Einleitung zunächst wichtige... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Stunden von Alfred Schmidt veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Vielen Dank für diese wunderbare Buch
Vielen Dank für diese wunderbare Buch es hat mich wieder ein paar Schritte voran gebracht. Danke Noah Sow.
Vor 5 Monaten von Huber Sabine veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Danke!!!
Ich habe selten etwas gelesen, wobei ich so viel fürs Leben gelernt habe!
Es fällt einem wie Schuppen von den Augen, wo sich überall Rassismus versteckt hält - erschütternd... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von U. Rettenbacher veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen unerträglich
Eine unerträgliche,infantile Ansammlung von Behauptungen;wirkliche ÜBERZEUGUNGEN gelingt es Sow nicht,zu vermitteln oder beim Leser zu formen.. Lesen Sie weiter...
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