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Produktinformation
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Eine der Erfolgsgeschichten, und das mag überraschen, handelt ausgerechnet vom Deutschen Institut für Normung -- einer Kathedrale dessen also, wofür wir uns sonst fast schämen: die typisch deutsche Bürokratie! Das die aber, wenn sie nach verlässlichen Standards funktioniert und eben solche rechtsverbindlich und nach vernünftigen Maßstäben setzen kann, eine wahre Gnade ist, erläutert der Autor unter anderem anhand eines zwar literarisch ausgesprochen tristen, für einen ganzen Wirtschaftszweig und dessen Kunden aber sehr heilsamen Büchleins aus der Werkstatt dieses Instituts: das Standardisierte Wörterbuch Tourismus. In dem sind penibel die Definitionen aufgelistet, die der DIN-Mitarbeiter Dr. Holger Mühlbauer mit Vertretern der Reisebranche in einem jahrelangen Ringen vereinbart hat. Seither können sich Europas Toristen mithilfe dieses Büchleins und der Normen EN 13809:2003 und EN ISO 13:2003 vorab genau über das Serviceangebot des gebuchten Hotelzimmers etc. informieren und im Zweifel falsche Aussagen im Prospekt rechtswirksam nachweisen. Doch die sind seither spürbar weniger geworden.
Dass man nicht alles um jeden Preis unbedingt immer ganz anders machen muss, zeigt das schöne Schlusskapitel mit der Überschrift "Die geheimnisvolle Kraft des Normalen". Hier darf man zum Abschluss der lehrreichen und aufbauenden Lektüre noch einmal richtig schön schmunzeln. Am Ende jedenfalls legt man das Buch gut gelaunt aus der Hand und findet den Zustand unserer Republik schon gar nicht mehr so aussichtslos. Also: Kopf hoch! -- Hasso Greb -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Immer stärker hat sich in Deutschland die Angst breit gemacht. Das Gefühl, am Abgrund zu stehen, ist nicht mehr nur Laune, sondern Haltung. Eine der weltgrößten Volkswirtschaften mit einer der stabilsten Demokratien ist psychisch krank, und die gefühlte Stimmung heißt: Nichts geht mehr, alles Elend. Die Jammerkultur in Deutschland hat sich zu einer ernsten Krankheit entwickelt, die nicht nur die Schaffensfreude bremst, sondern auch den Blick auf die großartigen Erfolgsgeschichten verstellt, die derzeit in Deutschland geschrieben werden. Hajo Schumacher rückt deshalb in diesem Buch Menschen in den Mittelpunkt, die sich dieser Krise verweigern, die keine Zeit haben für trübe Standortdebatten und wohlfeiles Reformgedröhne. Denn sie sind der Standort, sie sind die Reform. Sie haben zu tun, sie arbeiten, sie widersprechen allen Nörgelmustern: Trotz Bildungsmisere leiten sie modernste Schulen und Universitäten, trotz Staatspleite schaffen sie schuldenfreie Kommunen, sie organisieren Verwaltungen, die Investoren beeindrucken, sie stehen Kirchengemeinden vor, die wachsen, sie tüfteln, sie sanieren, sie modernisieren - mitten in Deutschland, sogar im Osten. Überall gibt es Inseln des Erfolgs, bewohnt von kreativen, optimistischen Menschen. Sie können die Motoren des Wandels sein, Vorbilder für eine verzagte Republik. Denn sie handeln, und sie glauben an sich - auch wenn ihre Geschichten klein sind, so klein wie die der Herren Bosch oder Daimler auch einmal waren. Hajo Schumacher präsentiert optimistische Pioniere eines besseren Deutschlands: Menschen, die anpacken, ausprobieren und auch mal auf die Nase fallen, mutige, freche und unkonventionelle Typen, die durch ihre Tatkraft Wege aus dem Jammertal weisen!
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Richtig so!,
Rezension bezieht sich auf: Kopf hoch, Deutschland. Optimistische Geschichten aus einer verzagten Republik (Gebundene Ausgabe)
Wir sind gut, es steckt viel Potenzial in diesem Land und seinen Menschen.Wir müssen nur aufhören, die Negativ-Schlagzeilen zu kaufen, zu konsumieren und auch noch daran zu glauben, seien es die der großen Zeitung mit den vier Buchstaben oder die irgendwelcher Talkshows. Sie bringen uns nicht voran. Aber dieses Buch tut es. Lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kopf einziehen Henkel, Merz und Konsorten!,
Von Carl-August (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Kopf hoch, Deutschland. Optimistische Geschichten aus einer verzagten Republik (Gebundene Ausgabe)
Wenn sonntagabends bei Christiansen die Dinge der Res Publica verhandelt werden, gibt es seit Jahren nur die immer gleiche Show mit den immer gleichen Titeln mit dem immer gleichen Personal: Friedrich Merz, resp. Hans-Werner Sinn, resp. Hans-Olaf Henkel, resp. Krawallschachtel Arnulf Baring und andere Totmacher präsentieren stellvertretend für eine ganze Runtermacher-Industrie: Apokalypse Deutschland, Republik am Ende. Schlusslicht Bundesrepublik. Der Journalist Hajo Schumacher (Ex-Spiegel) hielt die Sonntagsredner irgendwann nicht mehr aus und machte sich auf die Suche, fast möchte man sagen, nach der anderen, besseren, der wahren Bundesrepublik. Anders als der imperative Titel befürchten lässt, wird hier kein neues Ruckbuch präsentiert, das auf theoretische Erwägungen (die Lohnnebenkosten!, die Lohnstückkosten!, die Staatsquote!) mit neuen, alten theoretischen Erwägungen antwortet. Schumacher ist kein Ruck-Sack. Stattdessen hat er Menschen besucht, die überhaupt keine Zeit haben für theoretische Diskussionen über „Deutschland" im allgemeinen und die Lohnnebenkosten im besonderen haben. Die Realschulrektorin in Berlin, die den angeblichen Bildungsnotstand links liegen lässt und alle Schüler entweder aufs Gymnasium bringt, oder eine Lehrstelle verschafft. Die hocherfolgreichen und -professionellen Leute von der DIN (Deutsche Industrienorm), die weltweit patentieren und mithelfen, dass deutsche Produkte auch weiterhin weltweit so erfolgreich sind wie bisher. Der Bürgermeister im Bayerischen, der seinen Ort nicht nur schuldenfrei führt, sondern auch noch Gewinn erwirtschaftet. All das gibt es. Jeden Tag. Nur leider nicht in der allgemeinen Wahrnehmung.Schumacher stellt diesen Erfolgsgeschichten einen kurzweiligen Exkurs in Sachen deutscher Mentalitätsgeschichte („German Angst") und Motivationsforschung voran, die erklärt, was man braucht, um der eingebildeten Apokalypse zu entfliehen: nicht viel, ausser Motivation, Realitätssinn und ein bisschen Verstand ist auch nicht schlecht. Schumacher hat etwas unerhörtes gewagt: Optmismus. Das ist doch mal was. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bravo Schumacher...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Kopf hoch, Deutschland. Optimistische Geschichten aus einer verzagten Republik (Gebundene Ausgabe)
Habe dieses Buch geschenkt bekommen und war erst sehr skeptisch was den Titel betraf. Die Skepsis hat sich nach den ersten Seiten schnell in Begeisterung umgewandelt, es war so kurzweilig, daß ich es an einem Nachmittag gelesen habe. Endlich ein Autor der mal was Positives zu verkünden hat und die Leute motivieren möchte. Er erzählt viele kleine Geschichten von Menschen wie Du und ich, die etwas bewegt haben und eben nicht ins jammern verfallen sind. Bei mir hat dieses Buch sein Ziel erreicht, ich sehe viele Dinge mit anderen Augen. Bravo Schumacher
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