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Deutschland. Ein Wintermärchen Taschenbuch – 1. Dezember 1997


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423026324
  • ISBN-13: 978-3423026321
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 11,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (67 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 433.040 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Heine war davon überzeugt, daß er mit seinem "Werkchen" Deutschland. Ein Wintermärchen etwas verfaßt hatte, das "mehr Furore machen wird, als die populärste Broschüre, und das dennoch den bleibenden Wert einer klassischen Dichtung haben wird". Recht hatte er. Mit seinem Versepos sollte er zwar in kürzester Zeit die gesamte empörte Presse gegen sich haben, aber auch heute noch ist es aus unseren Bücherschränken nicht wegzudenken.

Was hier zunächst als genauer Reisebericht über eine Reise daherkommt, die Heine im Jahre 1843 von Paris über Aachen und Köln nach Hamburg führte, entpuppt sich auf den zweiten Blick als eine bissige politische Satire. Heine prangert u.a. die politische Rückständigkeit an, die das in viele Kleinstaaten zersplitterte Deutschland kennzeichnete; die drastischen Zensurpraktiken, mit denen die freie Meinungsäußerung verhindert wurde; sowie die Willkür des Polizeistaats Preußen unter der Herrschaft von Friedrich Wilhelm IV.

Es verwunderte niemanden, daß Heines Werk sofort nach dem Erscheinen verboten wurde. Was ihm als besonders negativ vorgeworfen wurde, war nicht nur der brisante Inhalt, sondern vielmehr die Verbindung von Form und Inhalt. Der Dichter hatte hier nämlich eine Variation der Vagantenstrophe verwendet, durch die die Strophen eine besondere Leichtigkeit erhielten und die zusammen mit der saloppen Sprache den Kritikern und Bewahrern der politischen Zustände geradezu wie schallendes Hohngelächter anmuteten.

Gerd Wameling bringt in der Erarbeitung für das Hörbuch diese pointierte Sprache zum Schillern und läßt in seiner Lesung die originellen Wortspiele und den scharfen Sprachwitz des großen Dichters von neuem aufblitzen.

So erwarten den Hörer fast eineinhalb Stunden Vergnügen auf höchstem Niveau bei diesem -- erfreulicherweise ungekürzten -- Hörgenuß. --Anne Hauschild -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Eine Einladung, Heines satirisch-poetisches Meisterwerk neu zu lesen, macht uns jetzt Hans Traxler. Zu jedem Kapitel hat er ein Blatt gezeichnet, kongenial leichthinnig, gern abgründig behaglich und sanft vergnügt. Mildherbstlich sind die Farben, von großmeisterlicher Mürbe. Deutschland, ein Heinemärchen, ein Traxlertraum." -- Die Zeit "Traxler nutzt die Vorgaben des Dichters nach Kräften, bannt dessen Wortideen in aussagekräftige Bilder in klaren Farben. Wie Heines Text sind sie voller Esprit und doppeldeutiger Ironie." -- Rhein-Neckar-Zeitung "Werner Bellmann hat das 'Wintermärchen' mit Bildern von Hans Traxler neu herausgebracht. Dies ist insofern eine wirklich gelungene Kombination, da Traxlers Zeichnungen den für Heine so typisch ironischen Ton ins Bild übertragen. Was Heine kunstvoll auf der Textebene vollführt, ergänzt der Karikaturist Traxler meisterhaft mit Stift und Farbe. (...) Traxler illustriert Heines respektlose Demontage nationaler Idole, Symbole und Mythen so humorvoll, dass man mitunter laut herauslachen muss." -- Main-Echo "Den Klassiker aller Reisebilder hat der Top-Satiriker Hans Traxler illustriert und macht so noch mehr Lust auf die Lektüre. Ein Heinebuch für Einsteiger!" -- Neue Presse "Zu jedem Kapitel des Werkes hat Traxler eine Illustration beigesteuert, allesamt sind hervorragend gelungen. Die witzigen Details seiner Bilder korrespondieren mit dem enormen Anspielungsreichtum von Heines Versen. Auch wer 'Deutschland. Ein Wintermärchen' schon besitzt, sollte sich diese Ausgabe nicht entgehen lassen." -- Die Berliner Literaturkritik "Hans Traxler hat 'Deutschland. Ein Wintermärchen' so spitzbübisch illustriert, dass der Dichter seine hellste Freude daran gehabt hätte." -- Fuldaer Zeitung "Was kommt heraus, wenn zwei Satiriker aufeinandertreffen? Im besten Fall ein schönes Buch. Und wenn der satirische Schreiber Heinrich Heine heißt und der Illustrator Hans Traxler, jüngst mit dem Göttinger Elchpreis 2006 für sein Werk geehrt, dann kann man sicher sein, dass dieser beste Fall eingetroffen ist. Ein Schau- und Lesevergnügen gleichermaßen." -- Hannoversche Allgemeine Zeitung "Witzig, böse, politisch - typisch Heine eben ist das Wintermärchen-Poem über Heines Deutschlandreise 1843. Viele Verse sind bekannt, oft zitiert. Jetzt gibt es ein neues Erlebnis mit den herrlichen Zeichnungen des Titanic-Cartoonisten Hans Traxler. Und der zeichnet witzig, böse, politisch - typisch Traxler." -- Rheinische Post "Ein Schmuckstückchen von einem Buch!" -- Buchjournal "Wenn die Blätter fallen und die Schwermut in Deutschland ihren regelmäßig wiederkehrenden Auftritt hat, sich die reich bevorratete Lethargie wie Tau über die Tage legt, die Kantinen nur noch farblos verkochte Kohlgerichte darbieten und die Grippeschutzimpfungen versagen, wächst die Sehnsucht nach dem Rettenden. Nach der kleinen Flucht aus der muffigen Depressionskammer, nach dem satiresatten Blick auf das, was der Seele melancholischen Schluckauf bereitet. Wenn weihnachtsfeierlich Selbstberauschte mit Selbstgereimtem frohlocken, hilft es nur noch, das lyrische Kleingeld in die einzig inflationsresistente poetische Währung einzutauschen: Ohne Heinrich Heines 'Wintermärchen' ist ein deutscher Winter nicht zu ertragen. Eine unwiderstehliche Einladung zur Rettung und erneuter Lektüre offeriert nun eine soeben erschienene Ausgabe im Reclam Verlag: Heines kraftvolles Versepos erscheint in einer so sorgfältig wie schön gestalteten Neuausgabe, von Hans Traxler mit Zeichnungen versehen. Während andernorts Heines zweifellos populärstes Werk zum unberührbaren Klassiker heruntergewohnt wird, eher Möbel als Literatur, wählt Traxler in jeder seiner Zeichnungen einen leisen, beinahe zurückhaltenden und doch unübersehbar eigenen Ton. So schmückt jedes der 27 Kapitel ein Blatt, das ganz unmittelbar die künstlerische Kommentierung Traxlers präsentiert, ohne den Text Heines ironisch überzeichnen und überbieten zu wollen." -- Lesart "Der Reclam Verlag ehrt Heine zu seinem 150. Todestag 2006 mit einer feinen Ausgabe des satirischen Versepos. Hans Traxler hat den Text genau gelesen, er lässt sich von einzelnen Strophen zu 27 ebenso lustigen wie bissigen Illustrationen inspirieren." -- Stuttgarter Nachrichten "Einer der schönsten Beiträge zum anstehenden Heine-Jahr." -- Neue Ruhr Zeitung "Ein wahres Kleinod." -- Landeszeitung für die Lüneburger Heide "'Deutschland. Ein Wintermärchen' bleibt ein Genuss, wozu in der jüngsten Ausgabe des Verlages Philipp Reclam jr. maßgeblich auch die gar trefflichen Illustrationen von Hans Traxler ihren Teil beitragen." -- Westfalen-Blatt "Hans Traxler hat 'Deutschland. Ein Wintermärchen' für Reclam illustriert: licht und leicht. Leinengebundene 143 Seiten für 14,90 Euro. Sozusagen: edel, hilfreich und gut." -- Mitteldeutsche Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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59 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. Dezember 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen" ist eine - 1844 gedruckte - Satire auf deutsche Zustände um 1840. Das Werk, das nach Heines Deutschland-Reise 1843 entstanden ist (er lebte seit 1831 im Pariser Exil), ist in Form einer Reisebeschreibung organisiert; die wichtigsten Stationen sind Aachen, Köln (Kölner Dom), der Teutoburger Wald (Hermannsdenkmal), Minden, Hannover und Hamburg. Jeder Ort wird von Heine mit einem speziellen Thema verknüpft, mit einem spezifischen Aspekt seiner Deutschland-Kritik, z.B. Aachen mit dem stocksteifen preußischen Militär, Köln mit der Kritik an der katholischen Kirche, Hannover mit dem Verfassungsbruch von König Ernst August, Hamburg mit philiströser Geschäftstüchtigkeit etc. Im Zentrum stehen vier Barbarossa-Kapitel, die im Kyffhäuser (Thüringen) angesiedelt sind. In diesen Kapiteln reagiert Heine auf die politische Instrumentalisierung der Barbarossa-Sage, wie sie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von zeitgenössischen Autoren (u.a. Geibel) vorgenommen wurde. Für Heine ist Barbarossa ein anachronistisches Idol, und deshalb wird er als vertrottelter Antiquar, als "altes Fabelwesen" karikiert. Eigentlich treffen aber will er mit seiner Satire Friedrich Wilhelm IV., den reaktionären König von Preußen, der ihn mit Haftbefehlen verfolgt und den er im Schlusscaput direkt attackiert. Berühmtheit erlangte insbesondere das erste Caput, in dem Heine der christlichen Jenseitsvertröstung seine sensualistische Doktrin entgegenstellt: "Wir wollen hier auf Erden schon / Das Himmelreich errichten." - Eine glänzende Satire. Sehr witzig! Sehr amüsant! Sehr polemisch!Lesen Sie weiter... ›
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fenja Klöckner am 3. Februar 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Ein satirischer Blick auf das Deutschland 1844 in Versform ist es,
den Heine, aus dem französischen Exil zurückkehrend, auf seine Heimat wirft.
Gezielte Seitenhiebe gehen in die Richtung der Kirche, der Zensur, der reaktionären
Politik und des übertriebenen Nationalismus.
Das alles in flotten Versen, die schon fast Volkslied-Charakter haben.
Das Wintermärchen läßt einen schmunzeln, nachdenken und regt sogar dazu
an, das Geschichtsbuch hervorzukramen, um sich noch einmal mit den historischen
Fakten auseinander zu setzen.

Wer große Literatur sucht, die kurzweilig zu lesen ist, der wird bei
diesem Buch fündig!
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. August 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Heines „Wintermärchen" von Deutschland ist entstanden von Januar bis April 1844. In diesem Gedichtszyklus verarbeitet Heine die Eindrücke, die er bei seiner Deutschlandreise ein Jahr zuvor unternommen hat. Er zeigt die Misere der deutschen Verhältnisse auf. Dabei besitzen die Verse eine beißende Satire. Man kann den Text so erklären: Heine besucht seine Mutter in Deutschland, die er viele Jahre schon nicht mehr gesehen hat und verarbeitet das in seinem „Wintermärchen". Nichts weiter. Aber das wäre nur die halbe Geschichte, denn das „Wintermärchen" ist mehr! Es ist grundsätzliche Kritik an den deutschen Verhältnissen der Zeit in einer Bissigkeit, die sie nur außerhalb des Einflußbereichs der deutschen Zensoren haben konnte. Das Buch ist nicht umsonst heute Schulstoff. Aber man sollte es sich auch mal (wieder) außerhalb des schulischen Drucks durchlesen, denn allein die Dichtung ist es wert. Aber auch für die historische Betrachtung kann Heines Wintermärchen ein übriges tun. Und wer zu faul zum Lesen ist, kann es sich ja von Eberhard Esche vorlesen lassen.. dazu müsste dann aber diese CD gekauft werden oder man müsste ins Deutsche Theater Berlin gehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von BWW am 10. November 2007
Format: Taschenbuch
Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen" ist eine - 1844 gedruckte - Satire auf deutsche Zustände um 1840. Das Werk, das nach Heines Deutschland-Reise 1843 entstanden ist (er lebte seit 1831 im Pariser Exil), ist in Form einer Reisebeschreibung organisiert; die wichtigsten Stationen sind Aachen, Köln (Kölner Dom), der Teutoburger Wald (Hermannsdenkmal), Minden, Hannover und Hamburg. Jeder Ort wird von Heine mit einem speziellen Thema verknüpft, mit einem spezifischen Aspekt seiner Deutschland-Kritik, z.B. Aachen mit dem stocksteifen preußischen Militär, Köln mit der Kritik an der katholischen Kirche, Hannover mit dem Verfassungsbruch von König Ernst August, Hamburg mit philiströser Geschäftstüchtigkeit etc. Im Zentrum stehen vier Barbarossa-Kapitel, die im Kyffhäuser (Thüringen) angesiedelt sind. In diesen Kapiteln reagiert Heine auf die politische Instrumentalisierung der Barbarossa-Sage, wie sie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von zeitgenössischen Autoren (u.a. Geibel) vorgenommen wurde. Für Heine ist Barbarossa ein anachronistisches Idol, und deshalb wird er als vertrottelter Antiquar, als "altes Fabelwesen" karikiert. Eigentlich treffen aber will er mit seiner Satire Friedrich Wilhelm IV., den reaktionären König von Preußen, der ihn mit Haftbefehlen verfolgt und den er im Schlusscaput direkt attackiert. Berühmtheit erlangte insbesondere das erste Caput, in dem Heine der christlichen Jenseitsvertröstung seine sensualistische Doktrin entgegenstellt: "Wir wollen hier auf Erden schon / Das Himmelreich errichten." - Eine glänzende Satire. Sehr witzig! Sehr amüsant! Sehr polemisch!Lesen Sie weiter... ›
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