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Deutschland. Ein Sommermärchen. Das WM-Tagebuch
 
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Deutschland. Ein Sommermärchen. Das WM-Tagebuch [Broschiert]

Sönke Wortmann , Christoph Biermann
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 210 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1 (30. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462037595
  • ISBN-13: 978-3462037593
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 228.750 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sönke Wortmann
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Was stand nun auf dem Zettel, den Lehmann beim Viertelfinale gegen Argentinien aus seinem Stutzen zauberte? Und welchen Titel hat eine deutsche Nationalmannschaft einmal nach den Worten Jürgen Klinsmanns "versoffen"? Nicht nur, wer Antworten auf Fragen wie diese sucht, sollte Deutschland. Ein Sommermärchen lesen, sondern jeder, der sich noch einmal an diese wunderbare Fußballreise erinnern möchte, die von München über Berlin (ja, auch Dortmund...) schließlich nach Stuttgart führte.

Zusammen mit dem Sportjournalisten und Buchautor Christoph Biermann hat Regisseur Sönke Wortmann sein persönliches WM-Tagebuch verfasst. Es ist nicht das klassische "Buch zum Film", auch wenn es natürlich ohne den Film nie entstanden wäre. Anders als die Filmdokumentation enthält das Buch auch subjektive Einschätzungen und Urteile. Wortmann gehörte zum Team, er feierte und litt mit, aber er hielt immer auch beobachtende Distanz. Nun ja, fast immer. Nach den Spielen gegen Argentinien und Italien vergaß er jeweils für ein paar Minuten, dass er ja eigentlich filmen sollte. Wortmann ist eben auch Fußballer.

Natürlich ist das Buch nicht zuletzt wegen der Interna interessant, die es enthält. Dennoch überschreitet es nie die Grenze zum Vouyeurismus. Man erfährt zwar, dass Lukas Podolski ziemlich viel redet, und liest auch von der einen oder anderen Meinungsverschiedenheit im Stab. Aber es wird deutlich: Der Teamgeist und der Mut, die die Zuschauer so bewundert haben, waren keine Fassade. Es stimmte einfach verdammt viel in dieser Mannschaft -- und das hatte natürlich auch mit Klinsmann & Co. zu tun. Eine Erkenntnis aus der Lektüre des Buches ist, bei wie vielen, auch kleinen Entscheidungen insbesondere in der Vorbereitung das Trainerteam richtig lag. Immer wieder beschleicht einen das Gefühl, dass da einiges hätte schief gehen können. Das gilt natürlich auch für die Dinge, die sich nicht beeinflussen ließen, etwa die Entscheidung des argentinischen Trainers im Viertelfinale, in der 72. Minute, Riquelme auszuwechseln. Hätte es Deutschland auch gegen offensiver eingestellte Argentinier ins Elfmeterschießen geschafft? Man weiß es nicht...

... was zu dem vielleicht größten Gewinn dieses Buches führt: Es hilft einem, mit der Niederlage gegen Italien fertig zu werden. Sönke Wortmann nimmt alle Schuld auf sich. Er hatte neben anderen Versäumnissen auf sein Ritual verzichtet, sich vor dem Spiel die Haare schneiden zu lassen. Aber jeder Fußballfan weiß, dass auch er selbst Fehler gemacht hat: Er/sie hat das falsche T-Shirt getragen, ein Bier zu viel oder zu wenig getrunken, den Fernseher anders postiert als beim Argentinien-Spiel usw. Irgendwann dämmert es einem: Wir alle haben es versemmelt. Wahrscheinlich hätte auch ein Torsten Frings in Bestform da nichts mehr retten können... -- Roland Große Holtforth, Literaturtest

Kurzbeschreibung

Ein Traum ging in Erfüllung - nicht nur für Fußballdeutschland, sondern auch für einen der renommiertesten deutschen Filmregisseuren: Sönke Wortmann. Er erhielt die einzigartige Chance, so nah wie kaum ein anderer die Nationalelf auf ihrem Weg durch die Fußballweltmeisterschaft zu begleiten. In seinem Tagebuch erzählt Sönke Wortmann das Märchen dieses Fußballsommers von innen. 2006 erlebte Deutschland einen märchenhaften Sommer, als Hunderttausende auf den Straßen die Fußball-Weltmeisterschaft und die deutsche Nationalmannschaft feierten. Mit hinreißendem Fußball eroberte das junge Team von Jürgen Klinsmann die Herzen der Fans und ließ sie vom Gewinn des Titels träumen. Inmitten dieses Traums war der Filmregisseur Sönke Wortmann mit seiner Kamera ein Teil des Teams. Er lebte mit den deutschen Nationalspielern im Hotel und war bei allen ihren Besprechungen dabei, er fuhr mit ihnen zu den Spielen, kam mit in die Kabine und saß auf der Bank. So erlebte er ungefiltert die Anspannung und die Erlösung, den Jubel und die Tränen. Wortmann war bei der Geburt dieser Mannschaft dabei und sah sie im Turnier wachsen. Er lernte die Arbeit von Klinsmanns Trainerteam zu verstehen und entlockte Jens Lehmann die Geheimnisse des Elfmeterschießens gegen Argentinien. Gemeinsam mit dem Sportjournalisten Christoph Biermann entstand unmittelbar nach der WM das Buch, das den Leser das deutsche Sommermärchen noch einmal erleben lässt.

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29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Bonusmaterial zum Film, 6. Oktober 2006
Von 
H. Esser (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Deutschland. Ein Sommermärchen. Das WM-Tagebuch (Broschiert)
Nun, wo ja endlich der langerwartete WM-Film von Sönke Wortmann in die Kinos kommt, erscheint auch das Buch zum Film, das im Prinzip eine Art Tagebuch der Produktion und der Zeit im WM-Team von Jürgen Klinsmann darstellt.

Auf leider nur 196 Seiten (Lesedauer bei mir: 2,5 Stunden!) berichtet Wortmann davon, wie er auf die Idee gekommen ist, diesen Film zu machen, welch nervtötende Zeit ihn erwartete, bis er die Zusage für das Projekt bekam und was er als Teil des Kaders im Team der DFB-Elf während der WM erlebte.

Wie es sich für einen Regisseur gehört, ist dabei alles sehr visuell verfasst, man kann sich die Erzählung der Ereignisse im Kopf direkt vorstellen. Dieser sehr kurzweilige Stil macht das Buch zu einer sehr flüssig zu erfassenden Lektüre, man wünscht sich förmlich noch mehr Material dieses Kalibers als Lesestoff.

Wortmann behält bei seinen Aufzeichnungen immer das Herz an oberster Stelle, das macht ihn sehr sympathisch.

Das Buch ist keine Nacherzählung des Films, sondern ein weiterer, viel persönlicherer Rückblick Wortmanns auf die Zeit mit Klinsmann, Löw und "unseren Jungs".

Eine hochgradig empfehlenswerte Lektüre für Leute, die bei der WM in Deutschland Miro, Poldi, Micha und Co. aus ganzem Herzen angefeuert haben und händeringend auf den Film warten.

Leider ist das Buch nur viel zu schnell gelesen...
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Sommermärchen 2006 aus der Sicht von Sommer-Märchenonkel Sönke Wortmann, 28. Januar 2007
Von 
Boris Theobald "www.RockTimes.de" (St. Wendel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Deutschland. Ein Sommermärchen. Das WM-Tagebuch (Broschiert)
Warum Sönke Wortmanns "WM-Tagebuch", wenn man seinen Doku-Film "Deutschland. Ein Sommermärchen" schon gesehen hat? Weil es nicht noch Mal die gleiche, sondern eine zusätzliche Perspektive auf den wahrlich märchenhaften WM-Sommer bietet! Der Film hat Sönke Wortmann und mit seiner Kamera auch uns Zuschauer so nah an die Nationalmannschaft geführt, wie es niemand für möglich gehalten hätte. Hier schreibt er, was ihm dabei durch den Kopf gegangen ist. Der Film transportiert Stimmungen und Emotionen; das Buch ist so etwas wie der dazugehörige Kommentar - wenn man einen haben möchte. Er ist auf jeden Fall sehr gelungen, da nicht von oben herab erzählt. Wortmann, Jahrgang 1959, schreibt nämlich weniger wie der Filmemacher über sein Werk, sondern viel mehr wie ein Fußballfan, der selbst eigentlich nicht begreifen kann, WIE nah er der deutschen Nationalelf ist. Und dass er sich dabei wie ein kleiner Junge fühlt - denn die da, das waren schon immer "die Großen", und sind es für ihn irgendwie immer noch. Das macht ihn so sympathisch und glaubhaft und sein WM-Tagebuch so kurzweilig zu lesen: man kann jede Zeile, die er schreibt, nachfühlen. In 39 kleinen Kapiteln teilt es sich auf und fängt weit vor der WM an, im Juni 2006. Langsam entsteht die Idee für den Film; die Aussichten bleiben wegen nicht gerade berauschenden Feedbacks seitens der DFB-Verantwortlichen eher schlecht. Wortmann schildert, wie die Wende kam, wie er sich langsam an das Umfeld der deutschen Elite-Kicker gewöhnen durfte und was dabei in ihm vorging. Wir können nachempfinden, wie einige der Szenen zu Stande kamen, die wir aus dem Film kennen und was dem Mann hinter der Kamera dabei durch den Kopf geht: Klinsmanns Ansprache in der Kabine, die Interviews auf den Hotelzimmern und der Besuch der Bundeskanzlerin. Abseits dessen, was die Kamera für die Nachwelt konserviert hat, bekommen wir Eindrücke des abgeschotteten Lebens mitten in einem selten so Fußball-verrückten Deutschland. Wie wurden die Zeitungsmeldungen im Quartier der DFB-Elf aufgenommen? Welche täglichen "Rituale" haben die "einkasernierten" Fußballer entwickelt? Wie fühlte sich die Fußball-Euphorie im Land inmitten der Mannschaft an? Was stand auf Lehmanns Zettel? Wann musste die Kamera eigentlich aus bleiben; und wann hat Wortmann einfach vergessen, sie anzuschalten, um selbst mitjubeln zu können?

Wortmanns WM-Tagebuch ist ein Mix aus dem, was "zwischen den Szenen" passiert ist und dem, was man den Szenen IM Film nicht ansieht - ohne sie zu entmystifizieren. Eine gelungene Zugabe zum Film - leicht zu lesen, menschlich und nachfühlbar geschrieben, mit der richtigen Portion Witz - auch wenn es manchmal ernst gemeint ist:

"Meist gehen Tierfilmer so vor, dass sie während einer Eingewöhnungszeit der zu beobachtenden Spezies die Gelegenheit geben, ihre Anwesenheit und die der Kamera für einen Teil ihres Lebens zu halten."
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein unterhaltsames Lesevergnügen, 5. Januar 2007
Von 
H. Weber (Hohne) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Deutschland. Ein Sommermärchen. Das WM-Tagebuch (Broschiert)
Ein tolles Buch das auch für Gelegenheitsleser interessant ist. Wortmann erzählt, in chronologischer Folge, vom Beginn seines Filmprojekts bis zum feierlichen Abschied der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Brandenburger Tor. Er berichtet von seinen Erfahrungen im Hinblick auf das Filmprojekt und beschreibt den Alltag der WM-Mannschaft. Die Kapitel sind kurz gehalten, unterhaltsam und geben einen Einblick in das Innere der Nationalmannschaft. Wer die Begeisterung während der WM gefühlt hat, wird beim Lesen automatisch an den Sommer 2006 erinnert. Die Bilder der WM laufen wieder vor dem geistigen Auge ab.

Das Buch ist hervorragend geeignet mal eben zwischendurch 1 oder 2 Kapitel zu lesen. Genausogut kann es aber auch an einem Stück gelesen werden. Ich persönlich habe eine Mischung aus beiden Varianten gewählt.

Meine Empfehlung lautet: Kaufen, lesen und an depressiven Tagen als Stimmungsaufheller wieder lesen!
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