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Deutschland - Der Abstieg eines Superstars Taschenbuch – Dezember 2004


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 15., Aufl. (Dezember 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492046150
  • ISBN-13: 978-3492046152
  • Größe und/oder Gewicht: 20,3 x 12,7 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 591.284 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Das Urteil des Autors ist schonungslos: Die deutsche Erfolgsstory ist längst zu Ende. Einst als Musterschüler gepriesen, verabschiedet sich die Bundesrepublik zunehmend aus dem Kreis der führenden Volkswirtschaften. Das so oft bewunderte und in aller Welt kopierte "Modell Deutschland" mit seinen Exportschlagern (Föderalismus, Soziale Marktwirtschaft) verkommt immer mehr zur Chiffre für ökonomischen Stillstand, politische Reformunfähigkeit und mentale Trägheit.

Die Gründe für diese Entwicklung sieht der Leiter des Berliner Spiegel-Büros hausgemacht: 1) Die Überdehnung des Sozialstaats führt zum Ausbluten der ökonomischen Grundlagen, weil das Wachstum nicht mehr Schritt hält. 2) Die als Reflex auf den "Führerstaat" mit dem Grundgesetz etablierte Atomisierung der politischen Macht hat zur Folge, dass sich die Akteure gegenseitig blockieren. Reformer haben es schwer in diesem Umfeld aus Besitzstandswahrern und Blockademachtverwaltern. Steingart hält diesen "deutschen Defekt", wie er ihn nennt, zu Recht für ein lange unterschätztes Problem.

Ist der beschriebene Weg unumkehrbar? Gibt es Hoffnung? Steingart sagt Ja, Hoffnung gebe es, aber nur dann, wenn nicht nur kosmetische Korrekturen am Bestehenden durchgeführt werden. "Signifikant ist es", so Steingart, dass der Wechsel von Kohl zu Schröder "praktisch ohne Veränderung an der ökonomischen Basis bleibt". Die Machtlosigkeit des Kanzlers kann nur aufgebrochen werden, indem die Budgetmacht in der Volksvertretung konzentriert wird und nicht mehr "irgendwo zwischen Bundestag und Bundesrat liegt". Nur in einer funktionierenden Zentralgewalt, dem Ende von Mischeinnahmen und Mischfinanzierung zwischen Bund, Ländern und Kommunen sowie einem Bundesrat nach Senatsmodell sieht der Autor Wege aus dem Dilemma.

Steingart hat ein (inzwischen in fünfter Auflage erschienenes) Buch vorgelegt, in dem das deutsche Problem scharfsinnig analysiert und durchaus pointiert beschrieben wird. Bleibt zu hoffen, dass seine konkreten Lösungsvorschläge auch die verantwortlichen Eliten erreichen. Die angelaufene Diskussion lässt zumindest etwas Hoffnung aufkommen. Was noch fehlt, ist der große Wurf. --Dr. Manfred Schwarzmeier

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gabor Steingart, geboren 1962, war Leiter des Hauptstadtbüros des Spiegel und dessen Korrespondent in Washington. Seit 2010 ist er Chefredakteur des Handelsblatt. Seine Bücher fachen immer wieder Debatten an und landen regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Mehr zum Autor unter www.gaborsteingart.com

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 8. Mai 2004
Format: Taschenbuch
Das Buch zeigt recht klar und logisch die fundamentalen Probleme vor denen das "Auslaufmodell Deutschland" steht und wohin die Reise mit wachsendem Tempo gehen wird, nämlich mit voller Power gegen die Mauer! Nur durchgreifende Reformen, alle unter dem Motto "Arbeit zuerst" können die Talfahrt stoppen und einen Wiederaufstieg ermöglichen!
Als den Abstieg Deutschlands maßgeblich bestimmende Faktoren macht der Autor die Einführung der bruttolohnbezogenen Rente ("Jahrhundert-Irrtum"), das Fehlen einer funktionsfähigen Zentralgewalt ("Deutscher Defekt") und den "Aufbau Ost durch Abbau West" aus.
Als radikale Gegenmaßnahmen schlägt er eine Reform der Verfassung mit Schaffung einer gestaltungsfähigen Zentralgewalt ("Zweite Staatsgründung"), die Entlastung der Arbeit von den Sozialbeiträgen für Rente und Krankheit und ein vereinfachtes Steuersystem mit konsequenter und gleichmäßiger Besteuerung vor.
Gabor Steingart schreibt in flüssigem, recht unterhaltsamem Stil, so daß sich die trockene Materie sehr gut lesen läßt. Ihm ist hoch anzurechnen, daß er Probleme klar anspricht und sogar Lösungsansätze zu einer Thematik liefert, an der unsere Politiker überwiegend immer am liebsten noch gar nicht rühren würden! Sicher sind auch einige Schwächen erkennbar, die aber aus meiner Sicht nur Reformdetails betreffen und den positiven Gesamteindruck nicht stören.
Ein überaus empfehlenswertes Buch für jeden der wissen will was wirklich Sache ist in Deutschland - anstatt sich weiter durch "Brot und Spiele" ablenken zu lassen!
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von deathdealer92618 am 24. Oktober 2005
Format: Taschenbuch
Gar nicht trocken, also ganz anders als andere Politsachbücher, teilweise sogar zum Schmunzeln, trotz des ernsten Themas, kommt Gabor Steingart mit diesem Buch daher. Haben Sie keine Angst vor spröden politischen/wirtschaftlichen Ausdrücken. Der Autor schreibt ganz toll, benutzt viele metaphorische Vergleiche (Volkswirtschaft = stockender Motor z.B.), so dass auch Laien dieses Buch verstehen werden.
Beginnend mit dem Ende des Ersten Weltkrieges bis heute zeigt er die Fehler auf die dazu führten, dass Deutschland heute nicht mehr die Wirtschaftsmacht ist, die es mal war. Was lief falsch unter unserem allseits beliebten Konrad Adenauer? Welche grundlegenden Dinge gingen bei Willy Brandt und Helmut Schmidt schief? Waren 16 Jahre Helmut Kohl komplett für die Katz? Und ist es tatsächlich egal wer momentan an der Macht ist? Im letzten Kapitel dann natürlich noch die Vorschläge wie man die Lage im Lande verbessern könnte. Als Beispiel sei die Verbilligung der Arbeit genannt oder auch die private Altersvorsorge. Ob dies realistische, durchführbare Ideen sind, darüber kann man sich vielleicht streiten, aber zumindest wird jeder Leser darüber nachdenken. Und genau das ist wichtig.
Für mich eines der besten Sachbücher der letzten Zeit! Es erklärt wichtige Zusammenhänge, es deckt schonungslos auf und es erweitert natürlich den eigenen Horizont. Zumindest behaupte ich aus diesem Buch etwas gelernt zu haben. Volle Punktzahl.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von jodlfink am 19. April 2006
Format: Taschenbuch
Nachdem ich mit dem Lesen begonnen hatte, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Der Autor stellt nicht einfach Behauptungen auf, sondern bezieht sich größtenteils auf Fakten (wachsende Staatsverschuldung, abnehmende Kinderquote, ...).

Die Highlights des Buches sind m.E. die gut verständliche Argumentationskette sowie "Aha-Informationen". Einige Beispiele zu letzteren:

- Welchen maßgeblichen Einfluss hat die Staatsverschuldung auf unser Bruttoinlandsprodukt?

- Wie kam unser Förderalismus zustande? Wer waren die geistigen Väter des Förderalismus? Was waren ihre Absichten?

- Welche Rolle spielte Adenauer - besonders im Vorfeld von Wahlen?

- Wie sah das Originalkonzept eines umlagenfinanzierten Rentensystems aus, bevor es von Adenauer und anderen Politikern kastriert wurde?

- Dienen Maßnahmen wie die Abschaffung der Vermögenssteuer oder die Senkung des Einkommens-Spitzensteuersatzes wirklich dem Erhalt normal bzw. niedrig bezahlter Arbeitsplätze?

- Wie halten es Länder, die eine hohe Beschäftigungsquote haben, mit der Erbschaftssteuer oder mit der Besteuerung von Gewinnen aus Börsenspekulationen?

Sechs von sieben Kapiteln widmen sich der Diagnose. Sie sind, wie ich finde, von höchstem Niveau.

Im Kapitel 7 mit dem Titel "Was tun?" wird für ein Lösungskonzept geworben. Es erscheint mir insgesamt gut durchdacht. Dass beim Lesen eines solchen Lösungsansatzes gehäuft Fragen aufkommen, halte ich angesichts der Thematik des Buches für normal. Sicherlich ist dieser letzte Abschnitt noch ausbaufähig, aber nicht grundsätzlich verkehrt.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ulrich Mannes am 18. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Endlich ein Buch, in dem die Fakten sachlich analysiert werden und genau so sachlich herausgearbeitet wird, wie in Deutschland Änderungen zum Positiven möglich sind. Gabor Steingart erläutert, wie sich die Probleme im Laufe der deutschen Geschichte entwickelt haben und wie man sie in den Griff bekommen kann. Die Umstrukturierung des Föderalismus hat genauso Priorität wie der Abbau von Subventionen, die Vereinfachung der Einkommensteuer und die Anhebung der Steuern auf Grundbesitz, Aktiengewinne und Erbschaften. Die heutigen "Zwangsabgaben" der Arbeitnehmer und Arbeitgeber zur Sozialfinanzierung müssen den Strukturen eines "welfare-mix" weichen. Es ist für mich beeindruckend, dass in diesem Buch eine unparteiliche, objektiv klare Analyse durchgeführt wird, die weder jubelnden Optimismus noch depressiven Pessimismus predigt, sondern realistisch mögliche Aktionen und ihre Auswirkungen auf die Situation in Deutschland aufzeigt. Heute hat es sich leider eingebürgert, dass in der Politik und den Medien unfundiert, aber mit verbal überzeugender Polemik Behauptungen aufgestellt werden, die keinerlei sachliche Basis besitzen. Da ist dieses Buch wohltuend anders - aber es verlangt auch mehr vom Leser als eine plakative Schlagzeile. Ein hervorragendes Buch, ich kann es nur empfehlen.
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