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Deutschland auf Augenhöhe. Götz Kubitschek im Gespräch mit General Gerd Schultze-Rhonhof
 
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Deutschland auf Augenhöhe. Götz Kubitschek im Gespräch mit General Gerd Schultze-Rhonhof [Broschiert]

Gerd Schultze-Rhonhof , Götz Kubitschek
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Broschiert: 116 Seiten
  • Verlag: Antaios Edition; Auflage: 1 (8. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935063636
  • ISBN-13: 978-3935063630
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 12,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 107.561 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Götz Kubitschek
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gerd Schultze-Rhonhof hat mit seinem Buch "Der Krieg der viele Väter hatte" die Diskussion über die Ursachen des Zweiten Weltkriegs erneut entfacht. Im Gespräch referiert er die zentralen Thesen und zeigt, warum die Kriegsschuldfrage zu seinem Lebensthema geworden ist. Der General erzählt von seiner soldatischen Laufbahn, bewertet die historisch-politische Ausbildung des Offiziernachwuchses und beschreibt, warum die Geschichtspolitik so wichtig für die Selbstbehauptung des deutschen Nation ist. Die politische Botschaft eines streibaren Kopfes!

Über den Autor

Gerd Schultze-Rhonhof, Generalmajor a. D. und zuletzt Territorialer Befehlshaber für Niedersachsen und Bremen, verließ 1996 aus Protest gegen das "Soldaten sind Mörder-Urteil" des Bundesverfassungsgerichts die Bundeswehr und ist seitdem als Publizist tätig.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sachlich, fair und unaufgeregt 27. Dezember 2008
Format:Broschiert
Götz Kubitscheck, bekannt vom Rittergut Schnellroda besonders durch seine jüngsten KSA-Aktionen ("Konservativ-Subversive Aktion") interviewt im vorliegenden Büchlein den ehemaligen Bundeswehr-General Gerd Schultze-Rhonhof. Thema ist das Buch "1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg". Vorausschicken muss ich an dieser Stelle, dass ich dieses Werk (noch) nicht gelesen habe. Eingeteilt ist die vorliegende Schrift in vier kurze Kapitel - komplett im Interview-Stil gehalten.

I Erfolge und Misserfolge
Hier geht es größtenteils um die publizistische Wirkung von "1939". Konnte man einen auflagetechnischen, quantitativen Erfolg verbuchen? Gab es eine spezielle Zielgruppe? Welche Werbemaßnahmen wurden unterstützend angestrebt bzw. auch umgesetzt? Wurde das Werk aufgrund seiner revisionistischen Grundtendenz angefeindet?

Hierzu muss man wissen, dass Schultze-Rhonhof KEIN Fachhistoriker ist sondern interessierter Laie der in einem unglaublichen Kraftakt versucht hat alle relevanten Primärquellen, Archive, Zeitzeugen und Bibliotheken zu durchforsten um so zu einem (hoffentlich) anderen Geschichtsbild zu gelangen - als es heute in den Schulen propagiert wird. Er selbst sieht es als Vorteil an nicht den üblichen akademischen Historikerwerdegang durchlaufen zu haben da es so relativ unbeeinflusst durch den politisch bestimmten Duktus hindurch kam und nicht vor vermeintlichen Autoritäten respektive Standardwerken ehrfürchtig erstarrte sondern auch hier gewissenhafte Quellenforschung bis zum Grunde hinunter betrieb.

II Biographisches
Wie die Überschrift schon besagt erfährt man hier relevantes über seinen Werdegang - insbesondere aus seiner Bundeswehr-Zeit.

III Geschichtsschreibung
Hier beschreibt der Autor seine Erfahrungen mit der typisch (neu-)deutschen Historikerschaft. Er zeigt auf, dass man wirklich jede Quelle überprüfen muss um nicht landläufigen Allgemeinplätzen auf den Leim zu gehen. "Deutschland auf Augenhöhe" besagt in diesem Sinne, dass Deutschland gleichberechtigt als europäische Nation behandelt werden sollte. Um eine solche Normalisierung des kollektiven Bewusstseins der Deutschen zu erreichen bedarf es eines wirksamen Gegengiftes gegen diesen explizit deutschen Schuldkomplex, der aufgrund seiner teils schon pathologischen Züge erst recht das Misstrauen unserer europäischen Nachbarn erweckt. Denn "normal" ist eine solche masochistisch-neurotische Selbstdemütigung nicht. Der "Thron der Schuld" ist heute fester den je in deutscher Hand. Je weiter die zeitliche Distanz zum Dritten Reich wird - desto irrationeller muten die "Bewältigungszüge" an. Diese widernatürliche, paradoxe Entwicklung wird angesprochen und einmal der so genannten Entnazifizierung durch die Alliierten und zum anderen der bundesdeutsch-antideutschen Entwicklung der 68er Ideologisierung zugeschrieben.

IV Die Thesen
Hier wird in einem extrem kurzen Anriss sein Buch "1939" in fünf Kernthesen komprimiert. Meiner Meinung nach wird dieses Kapitel viel zu schnell abgehandelt, andererseits kann man sowohl im Netz eine ausführliche Zusammenstellung lesen als auch natürlich das ungekürzte Original.

Fazit: Hätten seine eigene Forschungen das heute verbreitete Geschichtswissen über die Kriegsschuldfrage bestätigt - hätte er dieses Buch nicht veröffentlicht. Diese verblüffende und unaufgeregte Ehrlichkeit erstaunt umso mehr, wenn man sich die teils drastischen und vernichtenden Kritiken um seine Person vergegenwärtigt. Er jedoch bleibt stets zurückhaltend, sachlich, zieht weder über die Bundeswehr noch über die Historikerzunft her. Zudem betont Schultze-Rhonhof, dass die Grundintension keinesfalls ein "Reinwaschen" sei: Der Laienforscher streitet eine deutsche Mitschuld keinesfalls ab - er setzt jedoch den Schuldanteil der anderen in einen gesamthistorischen Kontext. Da die deutschen Fach- und Bildungseinrichtungen so genannte "deutschzentrische" Forschungen betrieben und somit ein zwangsläufig selektives, einseitiges Geschichtsbild erzeugten, bezieht Schultze-Rhonhof alle relevanten Staaten die direkt und indirekt am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges beteiligt waren mit ein. Man kann nur hoffen, das dieses Beispiel - im wahrten Sinne des Wortes - Schule macht...
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die wertvolle Ergänzung 6. Februar 2008
Format:Broschiert
Wer das umfangreiche Werk des Autors "1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte" im wahrsten Sinne des Wortes durchgearbeitet hat, der mag sich fragen, was den Verfasser als "Amateurhistoriker" wohl dazu bewogen hat, sich mit solcher Akribie der Geschichte des ausgehenden 19. und des halben 20. Jahrhunderts zuzuwenden. Es dürfte keine Quelle geben, die er nicht studiert und gezielt herangezogen hat, um den lückenlosen Beweis für seine These zu führen, dass der 2. Weltkrieg tatsächlich "viele Väter" hatte. Man spürt zwar schon, dass ihn die allseitige und über Jahrzehnte aufrecht erhaltene der Behauptung der deutschen Alleinschuld am zweiten Weltkrieg bitter kränkt. Aber es bedurfte einiger Erklärungen dafür, weshalb sich General Schlutze-Rhonhof nicht nur diesen unendlichen Mühen unterzogen sondern auch allerlei Schmähungen ausgesetzt hat, um die Sicht auf historischen Wahrheiten zu lenken. Und diese Erklärungen hat er in dem referierten Gespräch mit Götz Kubitschek in umfassender und absolut überzeugender Weise geliefert. Dadurch wird die Aussagekraft dieses fundamentalen Werkes weiter erhöht.
Umgekehrt sollte der Leser, der sich darum Gedanken macht, weshalb unser Land eben immer noch nicht "auf Augenhöhe" mit unseren einstigen Kriegsgegnern und heutigen Vertragspartnern steht, sich nunmehr unbedingt dem Hauptwerk des Verfassers zuwenden und das Buch "1939" lesen. Dann hat das Büchlein in jeder Richtung seinen Sinn und Zweck erfüllt.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Die Unfähigkeit die ins Land einströmenden Ausländer zu integrieren, der massenhaften Auswanderung der Deutschen Einhalt zu gebieten sowie ihre versuchte Flucht aus der eigenen Identität zu erklären, erfolgt in diesem kurzen Band ganz nebenher. Wo alt gediente Journalisten in jahrelangen Erklärungsversuchen keine schlüssigen Antworten zu Papier bringen, gelingt hier in wenigen Sätzen. Klar, fokussiert und mit der Sicherheit, die das Wissen um die Hintergründe mit sich bringt, fügt der General teils altbekannte, teils weniger bekannte Fakten zu einem Bild zusammen, das die eigene Geschichte in einem klaren, unverzerrtem Bilde wieder erkennen lässt. Man fragt sich, weshalb die vielen Ungereimtheiten um unsere jüngere Geschichte, deren Vorhandensein in der Bevölkerung sehr weit verbreitet ist, erst jetzt so aufgearbeitet wurden. Vergleicht man die Aussagen der politischen Führung, ganz gleich welcher Partei, mit den Darlegungen des Autors, fragt man sich, ob das Land nicht doch noch unter einem Besatzungsregime dahinfristet.
Es lohnt sich Buch zu lesen und nochmals zu lesen. Inhaltlich und preislich eignet es sich auch als wunderbares Geschenk. Als Erstes sollte man es seinem Bundestagsabgeordneten zu lesen geben!
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