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Deutschland 09 - 13 kurze Filme zur Lage der Nation

Nina Monka , Dani Levy , Fatih Akin , Wolfgang Becker    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Nina Monka, Dani Levy, Hans Hollmann
  • Regisseur(e): Fatih Akin, Wolfgang Becker, Sylke Enders, Dominik Graf, Romuald Karmakar
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 4. Dezember 2009
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 152 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002W0QZFA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.101 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Kompilationsfilm nach dem Vorbild von "Deutschland im Herbst", in dem sich 13 renommierte Filmemacher ihre Gedanken über die Lage der Nation machen.

Produktbeschreibungen

Deutschland Edition, PAL/Region 0 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ), Deutsch ( Dolby Digital 5.1 ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Broschüre, FormMannschaft Interview(s), Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Kompilationsfilm nach dem Vorbild von "Deutschland im Herbst", in dem sich 13 renommierte Filmemacher ihre Gedanken über die Lage der Nation machen. ...Deutschland 09 / Germany 09: 13 Short Films About the State of the Nation ( Fraktur / Schieflage / Gefährder / Krankes Haus / Feierlich reist / Der Weg - den wir nicht zusammen gehen / Die Unvollendete / Joshua / Erster Tag / Der Name Murat

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vielfältig 28. November 2009
"Deutschland09" - Dirk Wilutzky, Verena Rahmig und der NDR haben dreizehn bekannte deutsche Regisseure versammelt, um ebensoviele Stellungnahmen zur Lage der Nation einzuholen. Bei den Dreharbeiten von August bis November 2008 entstanden trotz Weltwirtschaftskrise äußerst vielfältige Antworten.

Dany Levy bringt in "Joshua" konstruiertermaßen einen Psychiater dazu, einem depressiven Juden ein Medikament zu verschreiben, das diesen halluzinieren, die Welt um ihn sich in beklemmende Fröhlichkeit verwandeln lässt; originelle Szenen, aber nicht wirklich schlüssig verbunden. Hans Weingartner dreht in "Der Gefährder" eine wahre Begebenheit um einen politisch aktiven Wissenschaftler, der völlig unschuldig in die Mühlen von Überwachungsstaat und SEK gerät. Silke Enders' "Schieflage" ist ein Dokument der Überfordertheit mit Krankheit, Alltag, Kindern - leider ebenso überfordert erzählt. Fatih Akin filmt in "Der Name Murat Kurnaz" einfach das SZ-Interview des ehemaligen Guantanamo-Häftlings nach; er setzt es unreflektiert, als pure Anklage ins Bild. Dominik Grafs Antwort auf die Deutschlandfrage, "Der Weg, den wir nicht zusammen gehen", ist ein schönes Potpourrie der Großstadtbrache, unterlegt mit poetischer, symbolschwerer Prosa. Nicolette Krebitz bringt in "Die Unvollendete" eine sechzehnjährige Autorin mit Ulrike Meinhof und Susan Sontag im Alter von 36 zusammen, konstruiert ein Was-wäre-wenn um Kunst, Gesellschaft und Revolte.

"Feierlich reist" Benno Fürmann im Auftrag Tom Tykwers als Jungmanager um die Welt, um in immer gleichen Flughafenhallen, Hotels und Meetings zunehmend durchzudrehen. "Eine demokratische Gesprächsrunde zu festgelegten Zeiten" animiert Grundschüler in München dazu, demokratisch Lösungen für Streits zu erarbeiten; angesichts des ausgewählten Themas Ballabgeben beim Völkerball ist leider nur die Darstellerin der Lehrerin wirklich überzeugend. In "Fraktur" schickt Hans Steinbichler Josef Bierbichler als Speditionsbesitzer vom Obersalzberg in die FAZ-Redaktion, wo dieser aus Empörung über das modernisierte Layout Amok läuft. "Ramses" ist ein altgedienter, iranstämmiger Bordellbesitzer, den Romuald Karmakar einfach nur erzählen lässt; er tut gut daran, denn der Mann gibt auf seine spitzbübische Art unglaublich Skurriles zum besten, verheddert sich sympathisch in bizarrem Schweinkram, über den er der Vergangenheit nachtrauert.

In "Seance" verfrachtet Christoph Hochhäusler die Menschheit auf den Mond, beraubt sie ihrer Erinnerungen; nur eine Frau, die "Deutschland" in den Staub schreibt, zeigt noch eine menschliche Regung. Hochhäusler erzählt es als Bildermosaik vergessener Gegenstände, begleitet von einer wuchtigen Erzählstimme; leider ein Kunstfilm, bei dem die Form den Inhalt erdrückt. Wolfgang Beckers "Krankes Haus" ist der Höhepunkt dieser Kurzfilme, eine völlig überdrehte Groteske, in der die Krankheit von Gesellschaft und Individuum in einem detailreichen Horrorszenario verschmelzen; ein zeitgemäßes Update von "Schöne neue Welt" bzw. "1948". Dieses Stück alleine lohnt die DVD. Danach fällt es schwer, sich noch auf Angela Schnalecs "Erster Tag" einzulassen - dunkle Morgenbilder einer Flusslandschaft, dazu ein poetischer Text über Sehnsucht, die Monotonie des Alltags und den ewigen Kreislauf der Dinge.

Mit Ausnahme von Wolfgang Becker haben die weniger ambitionierten Regisseure die Nase vorn, weil sie sich nicht in bedeutungsschwangerer Symbolik und erdrückender Sprache verlieren. Auch sind die später gezeigten Streifen insgesamt deutlich gelungener. Die Vielzahl der Antworten auf die Deutschlandfrage zeigt vor allem eines: die Vielfalt des Landes - wenigstens und immerhin seiner Wahrnehmung durch die Filmemacher.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswerter Querschnitt über die Lage Deutschlands 10. September 2012
Von Se7en
Dany Levys Film, in dem er selbst als er selbst mit spielt ist eine zynische Abrechnung mit der Lustlosigkeit der Deutschen und einer perfekten Psychiater Satire und Angela Merkel Persiflage.

Fatih Akin bringt im Doku-Stil ein Interview, das einen mehrfach schlucken lässt. Minimalistisch, aber umso tiefsinniger.

Nicolette Krebitz lässt in ihrem Kurzfilm drei historische Frauen mittels Zeitreise zusammentreffen zu einer Begegnung, die es nie gegeben hat, aber vermutlich so verlaufen wäre.

Tom Tykwers zeigt die Ohnmacht und die Burnout-Gefahr eines Jung-Managers und das sinnlose Treiben durch zahlreiche Hotels.

Hans Steinbichler hat den zweitbesten Film abgeliefert, mit einem grandiosen Josef Bierbichler als Speditionsbesitzer, der wegen der Schriftart-Änderung einer Tageszeitung Amok läuft.

Wolfgang Beckers "Krankes Haus" ist meines Erachtens der beste Beitrag: Terry Gilliam mäßig (12 Monkeys, Brazil) inszeniert er eine Metapher über den Zustand Deutschlands als Gleichnis in einem abgewrackten Krankenhaus. Der Ideenreichtum dieses knapp 20 minütigen Films ist sensationell. Ich habe diesen Beitrag gleich 3 x hintereinander gesehen. Wunderbar. All diese Bildgewalt und Anspielungen.

Gute Fime. Sehenswert
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen a wake up 15. Dezember 2010
how important it is to have such vision in cinema nowdays, as if some "spirit" was coming back... should be about time...will we react before it all start again (or maybe it never ended...) ? Herbst oder Winter, mit Glük werden wir aufwachen to a new Spring, if there are voices, as those, to let us not fall asleep...
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