Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an.
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 6,70

oder
 
   
Jetzt eintauschen
und EUR 0,15 Gutschein erhalten
Eintausch
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Deutschland, Deutschland über alles: Ein Bilderbuch [Taschenbuch]

Kurt Tucholsky , John Heartfield
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Nur noch 2 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Freitag, 29. August: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Kurzbeschreibung

2008
Dieses Buch von deutscher Ungerechtigkeit, Verblendung und deutschem Hochmut ist ein höchst subjektives Schreckbild der "goldenen zwanziger Jahre". Zugleich aber sind Tucholskys Kommentare zu John Heartfields Fotomontagen eine Warnung für die Gegenwart.

Wird oft zusammen gekauft

Deutschland, Deutschland über alles: Ein Bilderbuch + Dürfen darf man alles: Lebensweisheiten + Panter, Tiger & Co.: Eine neue Auswahl aus seinen Schriften und Gedichten
Preis für alle drei: EUR 24,84

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 17 (2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499146118
  • ISBN-13: 978-3499146114
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.324 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren am 9. Januar 1890 in Berlin, studierte dort und in Genf Jura und promovierte 1915 in Jena. Seit 1929 hielt sich Tucholsky in Schweden auf, wo er in Hindås am 21. Dezember 1935 aus dem Leben schied. Ab 1911 hat Tucholsky kontinuierlich kultur- und zeitkritische Glossen, satirische Gedichte und Theaterrezensionen veröffentlicht, zunächst vorwiegend im sozialdemokratischen «Vorwärts», dann häufig auch in der 1905 von S. Jacobsohn gegründeten «Schaubühne» (ab 1918 «Weltbühne»). Schon die ersten Artikel gegen Militarismus, Chauvinismus und reaktionäres Spießertum zeigen Tucholskys Begabung für polemische Zuspitzung. Der Tenor seiner Beiträge wird zunehmend schärfer, er attackiert die rechtslastige Justiz der Weimarer Republik, polemisiert gegen die Dolchstoßlegende und verfasst antimilitaristische Gedichte, zum Beispiel das «Gebet nach dem Schlachten». Auch als Literaturkritiker tritt er hervor: Seine unorthodoxen, temperamentvollen Rezensionen zeichnen sich durch eigenwillige Subjektivität aus. Sehr früh und voller Pessimismus diagnostiziert Tucholsky die Gefahren des Nationalsozialismus, dessen schärfster publizistischer Gegner erwird. 1931 veröffentlicht er den heiter verspielten Roman «Schloss Gripsholm». Ab 1932 veröffentlicht Tucholsky keine einzige Zeile mehr aus Verzweiflung über die politische Situation, seine Briefe unterzeichnet er mit «ein aufgehörter Deutscher» und «ein aufgehörter Schriftsteller».

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
4.9 von 5 Sternen
4.9 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tucholsky gehört in die Gegenwart 7. Juni 2006
Von CC
"Deutschland, Deutschland über alles" ist ein hervorragendes Buch: glänzender, abwechslungsreicher Stil, vielfältige Themen und Schlaglichter. Nicht von ungefähr war es ja mit Erscheinen 1929 gleich ein Bestseller. Leider wird es heute viel zu wenig gelesen, stattdessen führen unbelesene Kulturchefs die Deutschland-Debatte an.

Nicht so schön ist die Taschenbuch-Aufmachung, weil in diesem Format Text und Bilder sehr klein geraten sind. Und auch im Hinblick auf den thematischen Zugang eignet sich zumindest zum Verschenken bzw. für "Tucholsky-Erstleser" die neubearbeitete Fassung (2006) besser, auch wenn sie weit davon entfernt ist, wie das Rowohlt-Buch ein Reprint des Originals zu sein. So oder so: Tucholsky muss wieder mehr "unters Volk".
War diese Rezension für Sie hilfreich?
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tucholsky at his best! 15. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Politische Auseinandersetzungen werden in Deutschland oft mit dem tumben Schlaghammer pompöser Argumente und den trügerischen Verlockungen einer vorgeblich selbstlosen Besserwisserei geführt. Nicht so bei Tucholsky. Er argumentiert, wie sollte es anders sein, mit dem literarischen Schwung seiner spitzen Feder - und er entlarvt alle jene grosssprurigen, prunksüchtigen Mitglieder der Politelite als geistige Zwerge. Natürlich, dieses Buch spiegelt das gesellschaftliche Klima der zwanziger und dreissiger Jahre wider, als Kriegsgewinnler und angehende faschistoide Schlächter sich daran machten, Deutschland ein weiteres Mal, Hand in Hand mit reaktionären Militär und spiessbürgerlichen Volksgenossen, ins Unglück zu stürzen. Doch sind diese alten Geister tatsächlich tot? Eine rechtsextreme DVU in den Parlamenten macht deutlich, dass wir gerade heute wieder Tucholsky lesen sollten, der in klarer Sprache Wahrheiten auf den Punkt bringt. Und der politischen Diletantissmus korrekt würdigt, wenn er schreibt: "Aufgabe mit imaginären Grössen: Eine sozialdemokratische Partei hat in acht Jahren 0 Erfolge. In wieviel Jahren merkt sie, dass ihre Taktik verfehlt ist?" (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Serenus Zeitblom TOP 100 REZENSENT
Tucholsky widmet sein Buch von 1929 seinem Land Deutschland. Einerseits geißelt er die Reaktionäre, Spießer und Schlotbarone. Er kritisiert auch schwer die Republikaner. Gnadenlos spießt er Sozialdemokraten und Co. auf. "Konstruktiv" will er sicher nicht sein. Andererseits ist Tucholsky schon ein Patriot der weltoffenen wie sympathischen Sorte. Sein Deutschland ist freilich ein erträumtes, von dem er wohl wusste, dass es damals so nicht existierte. Ein Jahr später ging er fort nach Schweden.

Der Rowohlt-Reprint zeigt eine hübsche, auch in der kleinen Größe noch lesbare Schrift. Die Bilder allerdings haben gelitten. Die Collagen des begnadeten Kampfkünstlers John Heartfield wirken etwas grau in grau, was schade ist.

Es ist jedoch nun einmal eine günstige Taschenbuchausgabe, daher die vollen fünf Sterne.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Verifizierter Kauf
Mit diesem Werk hat sich Kurt Tucholsky nicht nur abermals als ausgezeichneter Literat sondern auch als politisch engagierter Bürger bewiesen, dessen Werke noch heutige und sogar zukünftige Generationen beeinflussen können. Geboren am 9. Januar 1890 in Berlin-Moabit kehrte Tucholsky mit 28 Jahren als Pazifist aus dem ersten Weltkrieg nach Deutschland zurück und veröffentlichte 1929 sein sehr politisches Werk 'Deutschland, Deutschland über alles'.
Natürlich war dieses Werk nicht das einzige veröffentlichte. Seine wohl bekanntesten aber nicht so politischen Werke sind 'Schloss Gripsholm. Eine Sommergeschichte', 'Sprache ist eine Waffe: Sprachglossen' und 'Dürfen darf man alles: Lebensweisheiten'. Seine politische Meinung veröffentliche Tucholsky eher in seiner Tätigkeit als Chefredakteur, bevor er, auf Grund der Machtübernahme der Nationalsozialisten, nach Schweden fliehen musste wo, er am 21. Dezember 1935 an den Folgen einer Überdosis von Schlafmitteln starb.

In insgesamt 97 kurzen, manchmal sogar nur aus einem Bild bestehenden Kapiteln stellt Tucholsky die damalige Weimarer Republik dar. Fast alleiniger Angriffspunkt Tucholskys ist die Politik. Als bekennender Linksradikaler kritisiert er andere Parteien (am häufigsten die SPD). Aber Tucholsky kritisiert nicht nur die Politik sondern auch die sozialen Umstände der damaligen Arbeiterschaft und die Ungerechtigkeit, die seiner Meinung nach die deutschen Richter an den Tag legen. Zur Unterstützung seiner Argumente benutzt Tucholsky nicht nur Bilder, sondern auch selbst geschriebene Gedichte oder Zitate aus damalige Schriften. Als gutes Beispiel für die gesellschaftspolitische Kritik Tucholskys dient das Kapitel 'Statistik'.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Verifizierter Kauf
Das "Bilderbuch" von Kurt Tucholsky liefert aufschlussreiche Einblicke in die real existierende Weimarer Demokratie aus der Sicht eines sozialkritischen Bürgers, dem man damals (1918 bis 1933) kein X für ein U vormachen konnte.

Nun wiederholt sich Geschichte natürlich nicht wie die Wiederholung einer Sendung oder Serie im Fernsehen. Die Probleme unserer Demokratie, der "Bonner" bzw. "Berliner Republik", lassen sich auch nicht 1:1 auf die Republik von Weimar übertragen.

Ganz offenkundig gab es aber auch schon damals in der Weimarer Republik Politikerinnen und Politiker, die nicht die Interessen und das Wohl der Allgemeinheit im Auge hatten, sondern in erster Linie ihren eigenen Geldbeutel z.B. durch den heute als "Drehtüreffekt" bezeichneten fliegenden Wechsel von Führungspersonen zwischen Politik und Wirtschaft.

Man spricht dann von "Drehtüreffekt", wenn ein Politiker oder auch Wissenschaftler als späterer Mitarbeiter, Teilhaber, Berater usw. eines Unternehmens die Früchte erntet, die er in der aktiven Zeit durch seine Klientelpolitik, mit anderen Worten: politische Entscheidungen zugunsten dieses Unternehmens gesät hat.

Dazu schreibt Kurt Tucholsky im Kapitel "Der Staatshaushalt":

"Das Gehalt eines Lokomotivführer ist nicht groß - der Staat vertröstet den Mann mit der Pension, die ihm seinen Lebensabend schon versüßen werde. Diese Pension ist meist gering. Wohlhabende Männer aber, die als Minister ein Gastspiel in der Politik geben, das sich hinterher meist als rentabel erweist, bekommen folgende Pensionen:

Dr. Georg Michaelis, jener Reichskanzler, der im Jahre 1917 seine vollende Unfähigkeit erwies: ... jährlich.
Dr.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar