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Deutsches Wörterbuch. 2 CD-ROMs. Der digitale Grimm

von Zweitausendeins
Windows 98 / Me / 2000 / XP
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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  • Plattform:   Windows 98 / Me / 2000 / XP
  • Medium: CD-ROM

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Produktinformation

  • Artikelgewicht: 608 g
  • ASIN: 3861506289
  • Erscheinungsdatum: März 2005
  • Sprache: Deutsch
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.254 in Software (Siehe Top 100 in Software)

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibung

Das allerwichtigste Buch in deutscher Sprache endlich in elektronischer Version - der Digitale Grimm.

Dass wir das "Deutsche Wörterbuch" haben, kommt einem Wunder gleich. Seinen Ursprung verdanken wir der Arbeitslosigkeit zweier Gelehrter: Die Göttinger Professoren Jacob und Wilhelm Grimm waren 1837 gerade von ihrem Brotherrn entlassen worden, weil sie zusammen mit fünf Kollegen gegen den Verfassungsbruch des neuen Königs von Hannover protestiert hatten, als sie sich an ein Angebot der Verleger Reimer und Hirzel erinnerten, das sie zunächst abgelehnt hatten: endlich ein umfassendes, großes deutsches Wörterbuch zu erarbeiten.

Es sollte den Bestand der deutschen Sprache von Luther bis Goethe darstellen und gleichzeitig mehr sein als nur ein Wortarchiv für Fachgelehrte: "Unsere Sprache ist auch unsere Geschichte", bemerkte Jacob Grimm, der wie sein Bruder davon träumte, ihre Wortgeschichten könnten einmal ähnlich wie die Sagen und Märchen "zum hausbedarf" zählen, aus denen im Familienkreis "mit verlangen, oft mit andacht" vorgelesen würde.

Ursprünglich auf sieben bis zehn Bände und wenige Jahre Arbeit veranschlagt, beschäftigte unser größtes Wörterbuch dann Generationen von Philologen in Ost- und Westdeutschland, überstand die Zäsuren nationaler und weltweiter Kriege sowie die deutsche Teilung.

Als 1961 nach 145 Jahren mit der 380. Lieferung das größte Sprachinventar, das je geschaffen wurde mit 67.744 Spalten in 32 Teilbänden abgeschlossen war, jubelte die Presse es sei die umfassendste und größte Quelle für den deutschen Sprachschatz und nannte es das größte wortgeschichtliche Grundlagenwerk der deutschen Sprache, die umfangreichste Sammlung philologischer Forschung, die es je gab. Ein nationaler Besitz.

Wer mit deutscher Sprache umgeht, kann auf den Grimm nicht verzichten. Wer ihn benutzen will, muss ihn verfügbar haben. Das scheiterte in der Vergangenheit oft an den berechtigten, aber enormen Kosten für das Werk. Die 84 Kilo schwere Originalausgabe blieb selbst für die meisten Bibliotheken unerschwinglich. Und denen, die sie besaßen, zerfielen die Bände, die im 19. Jahrhundert auf schlechtem Papier gedruckt waren, unter den Händen.

Wortforscher und Liebhaber der deutschen Sprache verlangten zudem nach einer modernen Lösung, die einen zeitgemäßen Zugriff auf das Meer der Wörter zuließ, nach dem digitalen Grimm! Über die Volltextsuche hinaus ermöglicht er gezielte und kombinierte Recherchen nach Autoren, Werken, Zitaten u.v.m.

Dass es zu dieser elektronischen Fassung kam, kommt einem zweiten Wunder gleich. Zu verdanken ist es einem engagierten Team von Informatikern und Geisteswissenschaftlern um den Germanisten Kurt Gärtner im "Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier", das sämtliche Probleme im Zusammenhang mit der Digitalisierung des "Grimm" lösen musste:

Scannen kam nicht in Frage, denn die Fehlerquote wäre bei einer Schriftgröße von nur 7 Punkt, bzw. 6 Punkt für die Zitate, zu hoch gewesen. Also entschied man sich in Trier für die Methode der doppelten Eingabe:

Das bedeutete, dass gleich zweimal sämtliche 300 Millionen gedruckte Zeichen per Tastatur eingegeben werden mussten, der automatische Abgleich beider Versionen sollte dann die dabei entstehenden Fehler erkennen.

Das Kompetenzzentrum vergab den Auftrag nach China, weil deutschsprachige Erfasser/innen unwillkürlich Fehler in die Dateien geschrieben hätten. Sie hätten womöglich aus einem mittelhochdeutschen "frouwe" ohne es selbst zu merken "frauwe" werden lassen, Fehler, die man dann erst aufwändig wieder herauskorrigieren müsste. Da es aber um eine buchstaben- und zeichengetreue Umsetzung geht, die so präzise ist, dass sie Linguisten absolute Zuverlässig- und Zitierbarkeit garantiert, kam nur China in Frage. Bereits den Schreibanfängern wird dort eingeprägt, auch die kleinste Veränderung in ihrem komplizierten Schriftsystem wahrzunehmen. Jedes fehlende oder hinzugefügte Detail kann die Bedeutung eines Zeichens vollständig verändern.

Was in Nanjing getippt wurde, musste dann vom Team in Trier abgeglichen, neu systematisiert, um spezielle Kodierungen und exotische Sonderzeichen ergänzt und in international standardisierte Beschreibungssprachen überführt werden.

So entstand eine digitale Fassung, deren Text der Druckversion nicht nur in seiner Handhabbarkeit überlegen ist: Er wurde auch gleich um eindeutige Druckfehler im Deutschen bereinigt und ist damit der neue Standard für jeden Wortforscher, der sich mit der Geschichte der deutschen Sprache beschäftigt.

"Ein Nationalheiligtum der deutschen Sprache wird zu Bits", schwärmte die Frankfurter Allgemeine, denn endlich "lässt sich mühelos und sekundenschnell in seiner elektronischen Ausgabe suchen, blättern, finden und forschen". Was lange nur in einer Schlicht-Version im Internet zu besichtigen war, liegt nun vollständig als Zweitausendeins-Veröffentlichung auf CD-ROM vor.

So komfortabel funktioniert der digitale Grimm:

+ Volltextsuche über den Gesamttext, einschließlich Quellenverzeichnis. Der Grimm ist mehr als nur eine kommentierte Wörterliste. Er präsentiert über fünfhundert Jahre gelebte Zeit- und Kulturgeschichte. Sie erfahren etwas über die etymologische Entwicklung eines Wortes, die Vielfalt und den Wandel seiner Bedeutungen, Sie können sich gezielt Zitate aus dem Werk eines Schriftstellers zusammenstellen lassen u.v.m. + Ausgefeilte Suchtechnik: Suchlimitierungen (nach Stichwörtern, grammatischen Angaben, Siglen, Verszitaten)/ Suche mit Platzhaltern (Möglichkeit der Links- und Rechtstrunkierung)/logische Verknüpfung/Alternativ- und Nachbarschaftssuchen/chronologische Sortierbarkeit der Suchergebnisse.

+ Überblick über die Artikelgliederung mit der Möglichkeit zur Direktanwahl; Anzeige der exakten Band-, Spalten- und Zeilenreferenz bei jeder Gliederungsebene. n Durch die weitgehende Nachbildung des Satzbildes der Buchausgabe ist die Zitierfähigkeit von elektronischer Fassung/Buchausgabe gewährleistet (der Bezug zur 33-bändigen dtv- und Originalausgabe ist einblendbar).

+ Suchfragen, Lesezeichen und Anmerkungen können abgespeichert werden. n bei jedem Stichwort können Angaben über den Artikelautor, das Erscheinungsjahr, die Lieferungsnummer eingeblendet werden.

+ Möglichkeit der rückläufigen Sortierung des Stichwortindex (womit, nebenbei bemerkt, der digitale Grimm auch das größte rückläufige Wörterbuch der deutschen Sprache ist): wichtig für Wortforscher, die sämtliche Wörter mit einer bestimmten Endung zusammenstellen möchten und für Lyriker/innen auf der Suche nach passenden Endreimen.

Systemvoraussetzungen: PC ab Pentium 3/64 MB-RAM. Bildschirmmindestauflösung: 1024x768. Minimalinstallation auf der Festplatte ca. 500 MB, Komplettinstallation ca. 1 GB. Windows 98/2000/ XP/ NT/Linux 8.0 und höher.

Jacob und Wilhelm Grimm „Deutsches Wörterbuch“. Auf 2 CD-ROMs. Dazu Begleitbuch von 110 Seiten mit Beiträgen u.a. von Ecke Bonk, Thomas Burch, Kurt Gärtner und Hartmut Schmidt sowie ausführlichem Benutzerhandbuch. Herausgegeben von Hans- Werner Bartz, Thomas Burch, Ruth Christmann, Kurt Gärtner, Vera Hildenbrandt, Thomas Schares, Klaudia Wegge. "Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier" in Verbindung mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Dieses Projekt wurde von der DFG gefördert.


Kundenrezensionen

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39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wichtigste Buch 31. Januar 2005
WO hat man schon einmal eine bibliophile CD gekauft: Die CD kommt mit einem in Leinen gebundenen Buechlein, das in einer schoenen Ausgabe die Entstehungsgeschichte des deutschen Woerterbuchs beschreibt und auch Zeichnungen und Fotos enthaelt.
Das Grimmsche Woerterbuch ist ein Himmelsgeschenk fuer alle, die die deutsche Sprache lieben, zumal wenn sie nicht die 5000 Euro fuer die gebundene Ausgabe oder die 500 Euro fuer die Taschenbuchausgabe eruebrigen koennen. Hier finden sich ausfuehrliche Erklaerungen, Literaturbelege und Angaben zur Herkunft des deutschen Wortschatzes. Es ist erstaunlich, wie viele Woerter es gibt, die man nicht in seinem aktiven Wortschatz hat. Es eignet sich nicht als Ersatz zum Rechtschreibduden oder zum Wahrig Woerterbuch, denn da es in mehr als 100 Jahren zusammengestellt wurde, fehlen naturgemaess viele neuere Woerter und die Erklaerungen koennen schon mal ueber mehrere Seiten gehen.
Wer aber den Sinn und Ursprung der Woerter verstehen und verinnerlichen will, wem es sich nichts ausmacht, wenn man nur ein Wort nachschlagen moechte und sich dann fuer Stunden in dem Woerterbuch festlesen wird, dem sei das Grimmsche Woerterbuch ans Herz gelegt.
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5.0 von 5 Sternen Sehr aufschlussreich über die deutsche Sprache 13. Januar 2014
Von R. Butter
Von Amazon bestätigter Kauf
Hier kann man erahnen wie unsere Sprache verhunzt worden ist.
Ware einwandfrei, wie beschrieben.
Beschreibung gibt die Eigenschaften wieder, jederzeit wieder.
Erfüllt die Anforderung wie gewünscht, daher gebe ich 5 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen DWB Grimm digital 5. Juni 2013
Von F. Lemmer
Von Amazon bestätigter Kauf
Einwandfreier Zustand der Beiwerke und der DVDs. Die Lieferung prompt. Die Ware war gut verpackt und unbeschädigt. Keine Beanstandungen. Es ist ein hilfreiches Nachschlagewerk - auch für den Nicht-Wissenschaftler.
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17 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Probleme mit dem MacOS 29. August 2007
Von WRM
Ich habe das Wörterbuch auf 2 Rechnern installiert, unter OS 10.3.9 und unter 10.4.1: Auf beiden läuft es nicht.
Unter 10.3 öffnet sich das Fenster erst gar nicht, unter 10.4. stürzt der Rechner ab. (Und das, obwohl ein Absturz von Mac-Rechnern ansonsten zu den absoluten Seltenheiten gehört, die vielleicht einmal jährlich vorkommen.) Zwar wird man in der Anleitung darauf aufmerksam gemacht, dass die üblichen Mac-Befehle nicht funktionieren, und dass man sich an die Windows-Befehle halten muss.' Aber dass die Portierung so miserabel ist, hätte ich nun nicht gedacht.
Wenn man bedenkt, dass sehr viele professionelle Kreative, Autoren etc. - also eigentlich die Zielgruppe für dieses Werk - mit Apple-Computern arbeiten, ist das sehr ärgerlich.

Meine Anfrage an den Verlag wurde beantwortet mit "Man kenne sich mit Mac nicht so aus und gebe es weiter". Bis heute habe ich nichts mehr gehört.
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